Ich sitze im Auto und es regnet in Strömen. Jedesmal stelle ich
mir dieselbe Frage:
TREFFEN MEHR ODER WENIGER REGENTROPFEN MEIN AUTO, WENN ICH SCHNELLER FAHRE?
Gibt es dafür eine logische Erklärung (oder einen Beweis), den auch ein Laie vertsteht?
Ich sitze im Auto und es regnet in Strömen. Jedesmal stelle ich
mir dieselbe Frage:
TREFFEN MEHR ODER WENIGER REGENTROPFEN MEIN AUTO, WENN ICH SCHNELLER FAHRE?
Gibt es dafür eine logische Erklärung (oder einen Beweis), den auch ein Laie vertsteht?
Hallo,
ich denke, es sind insgesamt mehr.
Dazu 2 Annahmen und dann 2 Teilantworten:
Annahme 1: Der Regen fällt senkrecht vom Himmel
Annahme 2: Dein Auto besteht idealisiert aus waagrechten und
senkrechten Flächen.
Dann Antwort 1: Auf die waagrechten Flächen, die also genau
senkrecht zur Fallrichtung der Tropfen stehen, fällt immer
gleich viel Wasser (unabhängig von der Geschwindigkeit).
Antwort 2: Auf die senkrechten Flächen fällt bei Stillstand
gar kein Wasser (wie gesagt idealisierte Annahme).
Mit zunehmender Geschwindigkeit wird aber pro Zeiteinheit
ein zunehmend größeres Volumen durchfahren, in dem die Tropfen,
die sich gerade vor der Fläche (Front) befinden sozusagen,
aufgesammelt werden. Bei einer Geschwindigkeit, die z.B.
2 mal so groß ist, wie die Fallgeschwindigkeit der Tropfen
wird also pro Flächeneinheit auch doppelt so viel Wasser
aufgesammelt, wie auf’s Dach (waagrechte Fläche) fällt.
Dazu müßtest Du aber schneller fahren als bei Regen gut ist.
In Realität wird das Auto allerdings auch noch zusätzlich durch
aufgewirbelte Wassertropfen im Heckbereich und natürlich am
Unterboden naß.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
Hab mal einen Bericht darüber gelesen, in dem es allerdings um Menschen ging. Vielleicht läßt sich das ja aber auch aufs Auto übertragen. 
Es ging damals um die Frage, ob man weniger naß wird, wenn man im Regen rennt (bezogen auf eine Strecke, die man zurücklegen will). Man ging erstmal davon aus, dass es keinen Unterschied gibt. Beim Rennen „erwischt“ man zwar mehr Regentropfen (man läuft sozusagen gegen sie bzw. „fängt“ sie ein), dafür ist man dem Regen eine kürzere Zeit ausgesetzt.
Läuft man dagegen langsamer, wird man (fast) nur von oben naß, ist dafür länger unterwegs.
Wie gesagt, zuerst dachte man, dass sich das die Waage hält.
Beim Test stellte sich aber heraus, dass man beim Rennen effektiv weniger Näße abbekommt, als wenn man langsamer geht.
(Beim Test wurde jeweils das Gewicht der Kleidung vor und nach dem Regen-Sprint/-Spaziergang erfaßt und so die aufgenommene Wassermenge festgestellt).
Physikalische Erklärung gab´s keine. Ich denke, dass man einfach sagen kann, dass der eine Faktor (kürzere Zeit im Regen) den anderen Faktor (mehr Wasseraufnahme durch „Rennen gegen den Regen“) überwiegt.
Inwieweit sich das jetzt auf ein Auto übertragen läßt bleibt natürlich erstmal offen. Vielleicht sollte man ja selber mal mit dem Auto obigen Test durchführen… aber wahrscheinlich ist das dem Auto sowieso egal, wie naß es wird…
Schönen Gruß
Andre
Hallo Kai!
Vor ca. 2 Jahren stellte auch ich diese Frage, hier kannst du die guten Antworten nachlesen:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Gruß Helene
Hallo Kai (das ist übrigens ein Gruß),
machen wir mal eine Grenzbetrachtung.
Fall 1:
Du bewegst Sich mit unendlicher Geschwindigkeit (Einstein lassen wir mal außer acht).
Dann kriegst Du alle Regentropfen mit, die gerade in der Luft ‚hängen‘
Fall 2:
Du bleibst mitten auf der Strecke stehen, theoretisch unendlich lang. Du kriegst entsprechend unendlich viele Regentropfen ab.
Ergo, wenn Du dich mit einer endlichen Geschwindigkeit bewegst, die Größer (kleiner) als eine andere ist, kriegst Du weniger (mehr) Regentropfen ab.
Gandalf
jetzt erst schiebe ich mich dazwischen (liest wieder kein Schwein)
http://www.astro.univie.ac.at/Stud/Puzzle/oldpuzzle2…
Erinnere mich schwach, dass irgendeine Uni eine Simulation mit einem Ellipsoid durchgeführt hat. Aber wann und Welche ?
Roland