Regenüberlauf zum versickern oder zum Biotop ?

Hallo, guten tag,

wir haben in Zukunft die gesplitteten Abwassergebühren. D.H wir müssen angeben, wieviel des Grundstückes geteert, gepflastert etc ist und wie groß die dachflächen sind.
Nun könnten wir vom Wohnhaus und der Garage, die Regenableitung nicht mehr in die Kanalisation führen, sondern auf unserem großen Wiesengrundstück, irgendwo in der Mitte mit einem Loch, das mit Schotter o.ä gefüllt wurde zum versickern bauen. Wir müßten dann nur ca. 20 m weit eine Rohrleitung in die Erde butten… Wäre kein Problem.
Ich habe mir überlegt, ob es vielleich auch Sinn machen würde, anstelle der Versickerungsgrube ein Loch auszuheben und das Wasser dort reinlaufen zu lassen ( Feuchtbiotop ?? ). Zwei, drie Bäume an das Loch pflanzen, einige Wasserpflanzen hinein.
Könnte das so funktionieren ???
Eine Nutzung des Wassers bräuchte ich eigentlich nicht, da wir z.B zum Gießen der Blumen, das Wasser mit der kanne aus einem kleinen Bach holen können, der ca. 30m weiter durch unser Grundstück läuft.

hat jemand einen praktischen Rat oder erfahrung mit so was ??

Würde mich freuen.

Gruß
JK

Hallo,

wir haben in Zukunft die gesplitteten Abwassergebühren. D.H
wir müssen angeben, wieviel des Grundstückes geteert,
gepflastert etc ist und wie groß die dachflächen sind.

ich kenne nun nicht den genauen Wortlaut der Abwassergebührenordnung, aber es wäre wohl der erste Fall der mir unterkommt,in dem Rücksicht darauf genommen wird, ob ein Anwohner Enleiter ist oder nicht. Die Angebe der Dachflächen und der versiegelten Bodenflächen schreit förmlich nach einer Veranlagung für das Einleiten von Regenwasser.

Es sei denn, das Einleiten von Regenwasser ist ausdrücklich verboten. So kann man das aus Deiner Frage aber nicht erkennen.

Im Falle einer Gebührenpflicht fürs einleiten von Regenwasser kann man sich die ganze Investition sparen, da man ja eh zahlen muss, ob man einleitet oder nicht.

Sollte man, was mich stark wundern würde, von den Gebühren befreit weil man das Wasser woanders „entsorgt“ würde ich zu einem Feuchtbiotop raten.
Ob man das einfach so aus dem Boden stampfen kann, oder mit Folie abdichten müsste lässt sich nicht sagen weil man die geologischen Besonderheiten nicht kennt.

Ich tendiere aber eher dazu das Regenwasser versickern zu lassen.

Denn ein Biotop hängt auch sehr stark von den ästhetischen Befindlichkeiten ab. Wer will in einem trockenen Jahr ein Stück vergammeltes Biotop in seinem Garten?
Könnte man mit dem Bach eine Verbindung herstellen, der dann entweder das Regenwasser auf nimmt oder das Biotop speist? Je nach Wetterlage?
Rumburak