Regenwasser ins abwasser geleitet,au weia

… geleitet,erwischt,was kann man jetzt tun?
es kam besuch vom abwasserverband ,man hat bemerkt,das die regentonne nicht mehr ausreichte und einfach von der tonne ein rohr zum abwasserkanal gelegt wurde.
jetzt soll stellung bezogen weden,man weißt darauf hin,das es eine ordnungswidrigkeit ist.
muß dafür strafe gezahlt werden,stimmt das? man will eine leitung legen,damit das regenwasser extra ablaufen kann und nicht mit ins abwasser läuft,ein kollege sagt,das soll 3500 euro kosten,stimmt das auch?
was kann man jetzt tun,wie kommt man da am besten wieder raus.
simone

jetzt soll stellung bezogen weden,man weißt darauf hin,das es
eine ordnungswidrigkeit ist.
muß dafür strafe gezahlt werden,stimmt das?

In der Regel muss man für Ordnungswidrigkeiten Bußgelder bezahlen (keine Geldstrafen).

man will eine
leitung legen,damit das regenwasser extra ablaufen kann und
nicht mit ins abwasser läuft,ein kollege sagt,das soll 3500
euro kosten,stimmt das auch?

Das kommt auf die Örtlichkeiten an. Wenn ein kompletter Hausanschluss zum RK verlegt werden muss, sind 3500 Euro realistisch.

was kann man jetzt tun,wie kommt man da am besten wieder raus.

  1. Besserung geloben und 2. den Regenwasseranschluss für 3500 Euro verlegen. Oder billiger: eine zweite Regentonne als Überlauf neben die erste stellen.

smalbop

Hallo, der Verband kann doch froh sein,da mit dem Regenwasser
sämtliche Verdickungen im Abwasserrohr mit aufgelöst und
abtransportiert werden. Gruß

Da sich die Versorger darüber beschweren, dass wegen der Wassersparwut der Deutschen die Abwasserkanäle verschlammen gebe ich Dir moralisch Recht.

Nur Recht und Moral sind 2 verschiedene Dinge. Und laut Abwasserverordnung der meisten Städte Kreise und Komunen muss wenn es getrennte Abwasser und Regenwassersysteme gibt das Wasser auch getrennt abgeführt werden.

Meine Empfehlung: Lege eine Regenwasserversickerung an. Es gibt je nach Gelände und Begebenheiten verschiedene Möglichkeiten.

Billigste Möglichkeit: Buddel ein Loch und leite da das Regenwasser nach der Regentonne rein damit es versickern kann. Bisschen hübsch drum herum dann sind es sogar gut aus.

Hier die eleganteren Lösungen:
http://www.baumarkt.de/nxs/900///baumarkt/schablone1…

Hallo,

die Bemerkung finde ich zu kurz geschossen.

Wenn es „duscht“, also regional heftig regnet hat die Kanalisation üblicherweise gut zu tun, da viel Regen von den Straßen über die Kanäle abläuft.

Die Kläranlage muss für solche Fälle Auffangbecken bereithalten um die überschüssige Menge zwischenlagern zu können.

Das ganze hat aus meiner Sicht etwas mit Gebührengerechtigkeit zu tun. Die einen bauen in Ihrem Garten für hunderte wenn nicht tausende Euro einen Sickerschacht um das Regenwasser vom Dach zu entsorgen, die anderen klemmen einfach das Fallrohr an den Kanal an.

Ich finde es gerecht, wenn letztere über eine Pauschale an den Kosten beteiligt werden.

Viele Grüße
Lumpi

Hallo, dürfte regional sehr unterschiedlich geregelt sein. Beispiel Wegberg, NRW. Damals kostete ein Kubikmeter Trinkwasser 2,05 DM, das Abwasser 4,10 DM und das Regenwasser 8,20 DM pro Kubikmeter.
Die Stadt empfahl praktisch allen Altbesitzern, auf dem Grundstück zu versickern, um Kosten zu sparen (Eigentümer und Stadt bei der Unterhaltung der Abwässeranlagen). Neue Baugenehmigungen wurden nur noch mit Auflage zur eigenen Versickerung erteilt. Also so pauschal kann das nicht stehen bleiben.

Die Stadtverwaltung begründet das mit „wenn die Brühe zu dünn ist, können die Bakterien das nicht mehr aufarbeiten“

Gruß
R

Hallo, der Verband kann doch froh sein,da mit dem Regenwasser
sämtliche Verdickungen im Abwasserrohr mit aufgelöst und
abtransportiert werden. Gruß

Großer Unfug - trifft maximal für dünn-besiedelte Gebiete zu und dort haben die Entsorger kein Geld bzw. kein Interesse für diese Thematik.

Regenwasser, auch als Fremdwasser im Abwasserkanal bezeichnet, verursacht hohe Kosten (kann gegooglet werden: Suchbegriffe: ingenieurbüro fremdwasser). Zahlen tut das jeder Bürger=Kunde des Entsorgers!

Gerade NRW als Vorzeige-Bundesland was Gesetze/Richtlinien und Fördergelder auf diesem Gebiet betrifft, agiert besonders intensiv.

Regenwasser gehört bei Trennsystemen in den Regenkanal/RK.

->Darf ich fragen um welchen Ort es sich handelt, nicht dass ich schuld bin^^?

Hallo,
ich denke, das ist von Gemeinde zu Gemeinde individuell geregelt und zwar abhängig von der Art der Sammelkläranlage.
Als ich vor 30 Jahren in Bayern baute, musste man für Schmutzwasser eine 3-Kammer-Klärgrube haben bevor das Wasser in die Kanalisation geleitet werden durfte. Das Regenwasser wurde direkt in die Kanalisation geleitet und durfte nicht durch die 3-Kammer-Klärgrube geleitet werden.
Vor ca 20 Jahren hat dann die Gemeinde eine Sammelkläranlage gebaut. Die Häuslebesitzer mit den 3-Kammer-Klärgruben mussten diese Klärgruben dann zuschütten und Schmutz- und Regenwasser zusammen in die Kanalisation leiten.
Gruß Michael