Hallo.
Wo im deutschsprachigen Raum verwendet man „schicken“ im Sinne von „genügen“?
Hier in Hessen sicherlich. In Bayern/BaWü offenbar nicht.
P.S.: Eine Antwort pro Bundesland würde mir schicken.
Hallo.
Wo im deutschsprachigen Raum verwendet man „schicken“ im Sinne von „genügen“?
Hier in Hessen sicherlich. In Bayern/BaWü offenbar nicht.
P.S.: Eine Antwort pro Bundesland würde mir schicken.
Wo im deutschsprachigen Raum verwendet man „schicken“ im Sinne
von „genügen“?Hier in Hessen sicherlich. In Bayern/BaWü offenbar nicht.
Ich (aus BaWü) kenne es in dieser Bedeutung nicht. Dagegen „das schickt sich nicht für mich“ im Sinne: „das passt nicht zu mir“ schon.
Hallo Hans,
weder in Niedersachsen, wo ich gebürtig herkomme, noch in NRW, wo ich 18 Jahre gelebt habe, gibt es die von dir gesuchte Verwendung des Wortes „schicken“.
Mir ist nur geläufig: „Das schickt sich nicht.“ im Sinne von: „Das gehört sich nicht“
Gruß Rotraut
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
hier im Rheinland wird es nicht verwendet. Mir ist auch nur die Bedeutung „es schickt sich nicht“ = „es gehört sich nicht“ aus alten Filmen geläufig.
Gruß,
Myriam
*kölscher Mädsche*
Berlin: ham wa nich - siehe andere Antworten owT
Schicken im Sinn von ‚sich ranhalten‘
Aus dem Bayrischen kenne ich „schicken“ noch im Sinne von „sich ranhalten, sich
beeilen“.
„Muasst di fei schicka, dass’d no wos kriagst“, sagt die Schwiegermutter. (=
Beeil dich, damit du noch etwas bekommst.)
Aber das war’s leider auch nicht, was der Fragesteller haben wollte. 
LG
EN
Hi,
also ich kenne sich schicken im Sinne von sich benehmen.
Dürfte aus dem Saarland sein.
Gruß
Maja
Hallo.
Wo im deutschsprachigen Raum verwendet man „schicken“ im Sinne
von „genügen“?
Das ist urkölscher Dialekt.
‚scheck, schick, schecke‘ haben je nach Kontext eine Unmenge von Bedeutungen mit feinen Nuancen. In Deinem Sinne gibt es die Form:‚sich en jet schecke‘, d.h. sich einordnen, sich anpassen, einer Anforderung genügen. Daneben ist ‚sich schecke‘, wie in den anderen Antworten schon bemerkt: sich beeilen. Aber auch ‚scheck‘, vom franz. chic gibt’s da noch und einiges anderes.
Mir freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hallo, Alexander!
Aber auch ‚scheck‘, vom franz. chic gibt’s da noch und einiges anderes.
Wusstest du übrigens, dass das „französische“ chic auss dem Deutschen stammt und vermutlich über das Niederländische ins Französische kam?
Wie auch die „Mannequins“, die mal „Männeken“ waren. Ein niederländischen (?) Hutmacher ließ sie mit seinen Hüten, die mit Preisschild und Werbung versehen waren, in Paris Reklame laufen.
Du kennst vermutlich den „mad hutter“ bei Lewis Carroll? So muss man sich das vorstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Fritz
Hallo, Alexander!
Aber auch ‚scheck‘, vom franz. chic gibt’s da noch und einiges anderes.
Wusstest du übrigens, dass das „französische“ chic auss dem
Deutschen stammt und vermutlich über das Niederländische ins
Französische kam?Wie auch die „Mannequins“, die mal „Männeken“ waren. Ein
niederländischen (?) Hutmacher ließ sie mit seinen Hüten, die
mit Preisschild und Werbung versehen waren, in Paris Reklame
laufen.
Du kennst vermutlich den „mad hutter“ bei Lewis Carroll? So
muss man sich das vorstellen.
Hallo Fritz. Nein das wußte ich nicht. Interessant! Danke Dir!
Mit freundlichen Grüßen
Alexander
Hallo.
Wo im deutschsprachigen Raum verwendet man „schicken“ im Sinne
von „genügen“?Hier in Hessen sicherlich. In Bayern/BaWü offenbar nicht.
Ich bin ja Brandenburgerin und lebe seit vielen Jahren in Sachsen…ich kenne schicken neben ‚versenden‘ auch nur im Sinne vom guten Benehmen.
Aber kannst Du mir mal einen Beispielsatz bringen? Ich kann mir das jetzt gar nicht recht vorstellen.
Sagt man da 'Dein Geld schickt (=genügt) mir nicht???
Oder wie meinst du das?
Gruß Maid 
Hallo, Hans!
Wenn du ganz Grundlegendes zu „schicken“ wissen willst, dann klick mal hier:
http://germa83.uni-trier.de/DWB/welcome.htm
Dann musst du nur noch rechts oben „Nachschlagen“ anklicken, und im Suchfeld „schicken“ eingeben; und du erhältst 33 Seiten zum Verb „schicken“.
Fritz
Ergänzung
Hallo Fritz,
Wusstest du übrigens, dass das „französische“ chic auss dem
Deutschen stammt und vermutlich über das Niederländische ins
Französische kam?
Wobei es von Schick im Sinne von „Geschick“ kam und noch nichts mit Schönheit zu tun hatte. Es hieß auch ursprünglich im Französischen (berufliche) „Fähigkeit“ oder „Geschicklichkeit“.
Gruß Kubi