Rehsistente Pflanzen, Sträucher usw

Hallo, ich bin zukünftig Besitzer eines kleinen Waldgrundstückes mit kleiner Laube, an 3 Seiten Wald, auf der Südseite ´ne Wiese, gar keine Nachbarn.

Der vorhandene Holz-Zaun ist völlig hin und muss neu gemacht werden, ich möchte aber keinen Maschendraht oder sogar Wildzaun setzen, sondern wieder Holz verwenden (wahrscheinlich so ein „Ranch-Zaun“ mit quer befestigten Schwartenbrettern oder ´ne Benjeshecke). Davor wollte ich zur Wiesenseite hin eine Vogelschutzhecke setzen.

Da es eine sehr wildreiche Gegend ist, kommt das Wild an und ins Grundstück. Ist mir eigentlich egal, nee, find ich sogar schön! Und da ich keinen „Schickimicki-Garten“ sondern was richtig uriges haben möchte, hätt ich gern mal ein paar Pflanzen (möglichst einheimische) gewusst, an die Rehe nicht rangehen. Ich glaub, mit Weißdorn und Schlehe lieg ich schon ganz gut, aber was gibts noch … ???

Freu mich auf eure Antworten …

Ich würde z.B. Rosa canina (Hundsrose) und die Rosa multifora (Büschelrose) empfehlen, keine Zuchtsorten, sowie rubiginosa, tomentosa, agrestis, elliptica, sowie Brombeeren, bekommt man in einer gut sortierten Baumschule, keine Baumärkte!! Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.

Viele Grüße

Hallo Donnatara,
sorry - da kann ich Dir leider nicht helfen. Ich habe nur einen städtischen Kleinstgarten und da sind andere Bedingungen.
Beste Grüße brombeerstrauch

Hallo,
Sorry, ist nicht gerade da Gebiet, wo ich mich etwas auskenne :frowning:
Viel Erfolg, lG

Danke für deine Antwort, geh ich recht in der Annahme, dass Rehe das stachlige Zeugs nicht wirklich mögen?!
Beste Grüße …
PS: Das „h“ im Wort Re(h)sistent war übrigens kein Schreibfehler, sondern eine Zusammensetzung aus Reh und resistent :smile:

Kein Problem. Trotzdem vielen Dank für die „Reaktion“ :smile:

PS: Das „h“ im Wort Re(h)sistent war übrigens kein Schreibfehler, sondern eine Zusammensetzung aus Reh und resistent :smile:

tut mir leid, da habe ich leider keine Informationen.

lieben Gruß von Dagmar

Das ist richtig. Es kann aber sein, das bei jung gepflanzten Gehölzen die weichen Triebe erst einmal abgeknappert werden. Daraus bilden sich mit der Zeit kleine „Höhlen“ wo dann das Kleinwild durchlaufen kann. Sieht man öfters bei größerem Bewuchs z.B. von Schlehen oder Brombeerenhecken, wo das Wild regelmäßig durchläuft. Trotzdem würde ich dies erst einmal mit diesen Pflanzen probieren, wenn man keinen Zaun ect setzen möchte.

Hallo,
ich würde ganz einfach Efeu und/ oder Knöterich nehmen, die sind pflegeleicht und schnell wachsend.
mfg

Leider kann ich da nicht weiter helfen.

Hallo Donnatara,

mit Weißdorn und Schlehe liegst Du schon richtig. Nicht ganz heimisch aber sehr wirkungsvoll ist der Orleander. In Italien wird er stets in die Mitte der Autobahn gepflanzt, weil Rehe und Hirsche ihn als giftig kennen und meiden. So kreuzen diese Tiere die Autobahn nicht.
Viel Erfolg wünscht
Reinhard

Danke für deine Antwort. Oleander ist glaub ich für unsere Gegend (Thüringer Wald) nicht geeignet, den krieg ich bestimmt nicht über den Winter … Hab aber mittlerweile schon Weißdornsträucher, die ich setze :smile:
Tschüssi