wisst ihr, woher die redewendung „einen reibach machen“ kommt, was man landläufig für einen guten gewinn sagt? sogar in einem urteil eines dt. gerichtes ist mir dies aufgefallen.
ich denke es geht auf einen guten geschäftsmann zurück, aber ihr könnt mir bestimmt mehr sagen, oder?
der Reibach hat nix mit einem Geschäftsmann zu tun. Reibach leitet sich vom hebräischen ‚Rebbach‘ bzw. jiddischen ‚Rewach‘ ab. Wörtlich übersetzt geht es um Zins bzw. um Gewinn.
leitet sich vom hebräischen ‚Rebbach‘ bzw. jiddischen ‚Rewach‘
ab.
*räusper* es ist genau umgekehrt.
Wörtlich übersetzt geht es um Zins bzw. um Gewinn.
rewach heißt in der geschäftswelt (gewinn)marge, aber es kann auch abstand heißen, zb. die space-taste auf der tastatur. zins heißt es nicht, zins ist ribit.
leitet sich vom hebräischen ‚Rebbach‘ bzw. jiddischen ‚Rewach‘
ab.
*räusper* es ist genau umgekehrt.
Sobald ich Hebräisch und Jiddisch auseinanderhalten kann, melde ich mich wieder… *ggg* Aber Du hast natürlich - schon wenn ich mir jetzt die Wörter ansehe - Recht. *schäm*
Wörtlich übersetzt geht es um Zins bzw. um Gewinn.
rewach heißt in der geschäftswelt (gewinn)marge, aber es kann
auch abstand heißen, zb. die space-taste auf der tastatur.
zins heißt es nicht, zins ist ribit.
_ Reibach
Den Reibach machen: einen Gewinn machen; öfter in der Form ‚Seinen/ihren Reibach machen‘. Etymologisch kommt der Begriff aus jiddisch ‚Rebbach‘, ‚Rebbes‘ (hebräisch ribiyt: Zinsen). Auch in der Form ‚Reiwach‘ ist er in den deutschen Mundarten nachgewiesen, besonders im Berlinischen; rotwelsch seit dem 18. Jahrhundert vorhanden.