Huhu!
Deine Antwort ist richtig. Hier die Begründung:
1 betonklotz 1x1x1m
1 betonklotz 1x1x3m
Der eine Block hat ein Volumen von 1m³, der andere von 3m³, also das dreifache Volumen = 3faches Gewicht. Die Grundfläche sei bei beiden 1m², also steht der große Block „hochkant“, ja?
Beide Körper haben die gleiche Geschwindigkeit. Da der große Block aber dreimal so schwer ist, hat er die dreifache Bewegungsenergie.
Bei der Reibung wirkt eine Kraft (die Reibungskraft), welche die Bewegung verlangsamt. Diese Kraft wirk über die Strecke, die die Blöcke rutschen. Kraft mal Strecke ist gleich Arbeit und Arbeit ist gleich Energie. Die Blöcke bleiben genau dann stehen, wenn durch die Reibung(sarbeit) genau die Bewegungsenergie „verbraucht“ ist (bzw. in Reibungswärme umgewandelt ist).
Achtung: Die Reibung(skraft) ist **nicht abhängig von der Auflagefläche, sondern nur von der Andruckkraft. Die Andruckkraft wiederum ist proportional zum Gewicht. Der große Block hat also eine dreimal so große Andruckkraft und damit eine dreimal so große Reibung(skraft). Da er ja auch eine dreimal so große Bewegungsenergie hat, bleibt er nach der selben Strecke stehen, nach der auch der kleine Block stehen bleibt.
Anm: Die Reibung ist natürlich auch abhängig von den Materialien, aber die sind ja in beiden Fällen gleich.
wie sieht es aber aus, wenn das gewicht sehr hoch ist
Dann ist auch die Bewegungsenergie sehr hoch -> gleiches Ergebnis (solange der Untergrund das aushält und sich der Klotz nicht im Boden „eingräbt“.
wie sieht es aus wegen haft/gleitreibung?
Bei Haftreibung bewegen sich die Klötze ja nicht. Die Haftreibung(skraft) ist mindestens so groß wie die Gleitreibung(skraft). Du brauchst also dreimal so viel Kraft, um den großen Klotz ins Rutschen zu bringen.
hat ein unendlich schwerer klotz eine unendlich grössere reibung?
Ja.
Hoffe, das hat etwas geholfen,
Gruß
Jochen**