Hallo Ali,
ich habe deine Leiden aus diesem Brett und dem Medizin-Brett zusammen getragen:
Fuß tut weh, Panikattacken, Bluthochdruck, Fehlbelastung des Herzens, zu hohen Puls, Gelenk-/Bewegungsapparatschmerzen, verringerte Leistungsfähigkeit.
Ich habe unter wikipedia gefunden:
"Die Fibromyalgie ist ein chronisches Schmerzleiden, … Die Zahl der Betroffenen …beschäftigt insbesondere Hausärzte, Internisten, Orthopäden und Rheumatologen, aber nur selten Psychiater und Psychologen, die die Betroffenen fast schon gezielt meiden („bin ich verrückt?“)"
(Dass Branden und aiwendil noch keinen Kommentar abgegeben haben, unterstreicht m.E. diese Theorie
)
Ich war jetzt 10 mal bei meinem Psychiater und er hat immer
noch nichts bei mir gefunden.
Er meint ich bin psychisch gesund. Ich sehe das anders (…) meine Beschwerden sind psychosomatisch bedingt.
Wenn du das so siehst, solltest du dir trauen! Ich glaube, die innere Stimme weiß am besten, was mit einem los ist. Probiere aus, assoziiere…hast du eine Idee, eine Vorstellung, für was deine Krankheiten stellvertretend stehen könnten?
Ich selbst gehe seit vielen Jahren meinen Krankheiten psychosomatisch auf die Spur und in den allermeisten Fällen hat mir die Erkenntnis der Ursache auch die Heilung beschert. (Und das, obwohl ich keine Esoterikerin bin!
)
Vielleicht hilft dir zur Anregung das Buch „Krankheit als Weg“ von Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen?
Hintergrund der Theorie ist der, dass man überlegt, was man mit dem entsprechenden Körperteil assoziiert. (Schnupfen = „ich habe die Nase voll“; Nerv eingeklemmt = „das geht mir voll auf die Nerven“ etc.) und somit rausbekommt, was unbewusst bei/mit einem los ist.
Ich würde dir raten, den Pfad der Schulmediziner zu verlassen und dich auf andere Wege zu begeben. Beispiele:
Wie Sigrid bereits sagte, suche einen Heilpraktiker auf. Der arbeitet ganzheitlich.
Mache eine Krankheitsaufstellung. (Wie Familienstellen, nur für Krankheiten)
Suche dir andere Therapeuten, google ein wenig.
Und lass dich nicht abschrecken, von dem, was über Fibromyalgie geschrieben wird oder was die Psychiater sagen. Gehe deinen Weg! Höre auf deinen Körper!
Zu deinen Fragen:
Kann ich also davon ausgehen, dass ich wirklich normal bin???
Normal bist du auf alle Fälle. Zumindest normal im Sinne von „du hast noch alle Tassen im Schrank“. Normal im Sinne von "der Norm=der Mehrheit entsprechend wahrscheinlich schon nicht mehr, da die Mehrheit der Leute (leider) nicht auf die Idee kommt, bei ihren körperlichen Beschwerden danach zu schauen, ob die Seele nach Hilfe schreit.
Zu deiner allg. Frage „reichen 10 Termine, um in eine Seele zu blicken?“ würde ich sagen „ja“ und „nein“.
Ja. Ich denke, 10 Termine reichen, um soweit in deine Seele zu blicken, um zu erkennen, ob -ich setze es mal in dicke Anführungszeichen- „du noch korrekt funktionierst“, d.h., ob du etwas durchgedreht bist, ob du suizidgefährdet bist, ob du unter einer psychischen Krankheit leidest, die dich und/oder dein Umfeld gefährdet; kurzum normal bist im Sinne, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung noch derart funktionieren, dass du in der Welt gut klar kommst.
Nein. Denn der Mensch ist so umfassend, verfügt über Abwehr- und Verdrängungsmechanismen, hat aus Charakter, Sozialisation und Erziehung seine Persönlichkeit erschaffen, so dass sein wahres, sein innerstes Ich niemals im ganzen Umfang erfassbar sein kann, egal wie lange und tief und gut man diesen Menschen kennt.
Daher, wie gesagt: vertraue dir selbst!
Bleib dran,
alles Gute für dich,
jeanne
Zitat aus:
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust1_f…
FIBROMYALGIE
Chronische Schmerzen im Bereich der Muskeln und Gelenke
Chronische Schmerzen im Bereich von Muskeln und Gelenken nennt man
heute Fibromyalgie. Verstärkt wird das Beschwerdebild noch durch Morgensteifigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungslabilität, ggf. Merk- und Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Kopfdruck, Magen-Darm- Störungen sowie weitere Beeinträchtigungen. Die Ursachen sind unklar, wahrscheinlich eine Kombination aus körperlichen Schwachpunkten (wenngleich kaum nachweisbar, auf jeden Fall eher geringfügig) und vor allem seelischen bzw. psychosozialen Beeinträchtigungen (gemütsmäßige Vernachlässigung, wenn nicht gar Misshandlung im Kindes- und Jugendalter u.a.?).
Die Folgen im späteren Leben sind ein komplexes, schwer durchschaubares und noch schwieriger behandelbares Leidensbild, das die Ärzte und Psychologen immer wieder vor Rätsel stellt. Das führt nicht selten zu einer so genanntenTherapie-Resistenz, d. h. es helfen weder Psycho-, nochSoziotherapie und letztlich auch keine Medikamente, insbesondere keine Schmerzmittel. Dafür fällt ein häufiger Arztwechsel auf, der dann auch entsprechende Kosten nach sich zieht – ohne befriedigendes Ergebnis für alle Beteiligten
– kindliches Trauma – kindliche seelische Verwundung – Schmerzmittelkonsum – – Angststörungen (…etc…).