Reichen 10 Termine um in meine Seele zu blicken?

Hallo!
Ich war jetzt 10 mal bei meinem Psychiater und er hat immer noch nichts bei mir gefunden.
Er meint ich bin psychisch gesund. Ich sehe das anders, mein Neurologe und Hausarzt auch. Die meinen, meine Beschwerden sind psychosomatisch bedingt. Das denke ich auch.
Aber mein Psychiater nicht und daher war ich vorsichtshalber noch beim anderen PSychiater, dieser hat die selbe Meinung wie mein Psychiater.

Kann ich also davon ausgehen, dass ich wirklich normal bin???

Grüsse Ali

Hallo Ali,

manchmal ist das Ganze so banal, dass die Lösung in uns selbst ist.
Leider aber haben viele Menschen die Kraft der Selbstheilung verlernt.
Der Mensch sollte nicht wegen jeder minimalen Abweichung zum Psychologen laufen, sondern auf die Selbstheilungskräfte vertrauen.

Gruss
H.

Hallo Ali,

was findest du denn an dir so unnormal?
Oder finden andere was an dir unnormal, während du ganz zufrieden mit dir bist?

Liebe Grüße
Ina

Hallo,

Leider aber haben viele Menschen die Kraft der Selbstheilung
verlernt.

leider hast Du nicht erklärt wie das mit der Selbstheilung funktioniert. Würde mich mal interessieren und
andere (insbesondere Ali) bestimmt auch.

Der Mensch sollte nicht wegen jeder minimalen Abweichung zum
Psychologen laufen, sondern auf die Selbstheilungskräfte
vertrauen.

Er war nicht beim Psychologen, sondern beim Psychiater und das auf Anraten von zwei Ärzten.

Ali: ich finde es richtig nochmal woanders vorzusprechen. Und zwar solange bis eine richtige Diagnose
gestellt ist.

Viele Grüße

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Hallo Ali,

vielleicht haben ja die Psychiater recht und die anderen Ärzte finden nur nichts und „psychosomatisch“ ist dann die letzte Erklärung. Versuch es doch mal beim Heilpraktiker.

Gruß, Sigrid

Naja, manchmal merke ich Sachen wo ich denke, dass meine Beschwerden doch psychosomatisch sind. Zum Beispiel tut mein Fuß weh und ich denke an Knochenkrebs oder ähnliches. Und sobald der Fuß geröngt wurde, verschwindet der Schmerz plötzlich.
Finde ich schon ungewöhnlich

Hallo Ali,
bist du ein kleiner Hypochonder? Wo hast du das denn her? Kannste aber in den Griff bekommen.

Liebe Grüße
Ina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ali: ich finde es richtig nochmal woanders vorzusprechen. Und
zwar solange bis eine richtige Diagnose
gestellt ist.

Jepp, das sehe ich genaus… es íst ziemlich erniedrigend das gefühl, wenn man von arzt zu arzt rennt und keiner kann einem sagen, was mit ihm „nicht stimmt“

Man könnte vieles vermuten, was es sein könnte… es könnte (es sind vermutungen, aber ich rate auf keinem fall zur selbstdiagnose, könntest es nur vllt mal ansprechen) wie schon gesagt worde, hypochonder sein, zum anderen, vielleicht eine angsterkrankung, bzw „einfach“ nur die unsicherheit die in dir steckt.

Mich würde noch interessieren, ist das „angst“ vor einer krankheit? oder nimmt es dich eher nicht so sehr mit?
geht die angst noch über weitere bereiche? also nicht nur vor krankheiten (wenn es überhaupt angst ist)…
gibt es vielleicht hintergründe, warum du z.B. angst vor krebs hast? (ist ein bekannter oder verwandter mal erkrankt?)
„verfolgt“ die angst dich? (dh lässt dich nicht mehr los, kannst nachts kaum schlafen, etc…)
wie oft ist das schon aufgetreten?
(wenn die fragen zu persönlich sind, musst du nicht beantworten, oder kannst dich mal per mail melden)

gruß

Hallo .

Aber mein Psychiater nicht und daher war ich vorsichtshalber
noch beim anderen PSychiater, dieser hat die selbe Meinung wie
mein Psychiater.

Kann ich also davon ausgehen, dass ich wirklich normal bin???

Grüsse Ali

Naja. Dann scheint es doch nicht so schlimm zu sein, oder?
Du kannst ja mal selbst versuchen, Rationalität in Dein Problem zu bekommen.
Schmerzen in den Füßen, aus durch Belastung oder schlechtes Schuhwerk leicht entstehend, sowie Presse und Medienberichte, die ewig und immer wieder über Krebserkrankungen Prominenter schreiben, und das man das nicht unreflektiert aufnehmen sollte.
Für gefährlich halte ich auch ein zu häufiges Besuchen von Ärzten wenn kein richtiges Leiden vorhanden ist, weil ich glaube, die könnten dann auf „komische“ Ideen kommen.

MfG

Hallo!
Nein, an Hypochondrie habe ich ja auch gedacht, aber beide Psychiater haben es ausgeschlossen. Diese vorrübergehenden Schmerzen sollen von einer Fybromyalgie kommen, welche ich haben soll.
Grüsse Ali

Hallo Ali,

ich habe deine Leiden aus diesem Brett und dem Medizin-Brett zusammen getragen:
Fuß tut weh, Panikattacken, Bluthochdruck, Fehlbelastung des Herzens, zu hohen Puls, Gelenk-/Bewegungsapparatschmerzen, verringerte Leistungsfähigkeit.
Ich habe unter wikipedia gefunden:
"Die Fibromyalgie ist ein chronisches Schmerzleiden, … Die Zahl der Betroffenen …beschäftigt insbesondere Hausärzte, Internisten, Orthopäden und Rheumatologen, aber nur selten Psychiater und Psychologen, die die Betroffenen fast schon gezielt meiden („bin ich verrückt?“)"
(Dass Branden und aiwendil noch keinen Kommentar abgegeben haben, unterstreicht m.E. diese Theorie :smile:)

Ich war jetzt 10 mal bei meinem Psychiater und er hat immer
noch nichts bei mir gefunden.
Er meint ich bin psychisch gesund. Ich sehe das anders (…) meine Beschwerden sind psychosomatisch bedingt.

Wenn du das so siehst, solltest du dir trauen! Ich glaube, die innere Stimme weiß am besten, was mit einem los ist. Probiere aus, assoziiere…hast du eine Idee, eine Vorstellung, für was deine Krankheiten stellvertretend stehen könnten?

Ich selbst gehe seit vielen Jahren meinen Krankheiten psychosomatisch auf die Spur und in den allermeisten Fällen hat mir die Erkenntnis der Ursache auch die Heilung beschert. (Und das, obwohl ich keine Esoterikerin bin! :smile:)
Vielleicht hilft dir zur Anregung das Buch „Krankheit als Weg“ von Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen?
Hintergrund der Theorie ist der, dass man überlegt, was man mit dem entsprechenden Körperteil assoziiert. (Schnupfen = „ich habe die Nase voll“; Nerv eingeklemmt = „das geht mir voll auf die Nerven“ etc.) und somit rausbekommt, was unbewusst bei/mit einem los ist.

Ich würde dir raten, den Pfad der Schulmediziner zu verlassen und dich auf andere Wege zu begeben. Beispiele:
Wie Sigrid bereits sagte, suche einen Heilpraktiker auf. Der arbeitet ganzheitlich.
Mache eine Krankheitsaufstellung. (Wie Familienstellen, nur für Krankheiten)
Suche dir andere Therapeuten, google ein wenig.
Und lass dich nicht abschrecken, von dem, was über Fibromyalgie geschrieben wird oder was die Psychiater sagen. Gehe deinen Weg! Höre auf deinen Körper!

Zu deinen Fragen:

Kann ich also davon ausgehen, dass ich wirklich normal bin???

Normal bist du auf alle Fälle. Zumindest normal im Sinne von „du hast noch alle Tassen im Schrank“. Normal im Sinne von "der Norm=der Mehrheit entsprechend wahrscheinlich schon nicht mehr, da die Mehrheit der Leute (leider) nicht auf die Idee kommt, bei ihren körperlichen Beschwerden danach zu schauen, ob die Seele nach Hilfe schreit.

Zu deiner allg. Frage „reichen 10 Termine, um in eine Seele zu blicken?“ würde ich sagen „ja“ und „nein“.

Ja. Ich denke, 10 Termine reichen, um soweit in deine Seele zu blicken, um zu erkennen, ob -ich setze es mal in dicke Anführungszeichen- „du noch korrekt funktionierst“, d.h., ob du etwas durchgedreht bist, ob du suizidgefährdet bist, ob du unter einer psychischen Krankheit leidest, die dich und/oder dein Umfeld gefährdet; kurzum normal bist im Sinne, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung noch derart funktionieren, dass du in der Welt gut klar kommst.

Nein. Denn der Mensch ist so umfassend, verfügt über Abwehr- und Verdrängungsmechanismen, hat aus Charakter, Sozialisation und Erziehung seine Persönlichkeit erschaffen, so dass sein wahres, sein innerstes Ich niemals im ganzen Umfang erfassbar sein kann, egal wie lange und tief und gut man diesen Menschen kennt.

Daher, wie gesagt: vertraue dir selbst!

Bleib dran,
alles Gute für dich,
jeanne

Zitat aus:
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust1_f…

FIBROMYALGIE
Chronische Schmerzen im Bereich der Muskeln und Gelenke
Chronische Schmerzen im Bereich von Muskeln und Gelenken nennt man
heute Fibromyalgie. Verstärkt wird das Beschwerdebild noch durch Morgensteifigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungslabilität, ggf. Merk- und Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Kopfdruck, Magen-Darm- Störungen sowie weitere Beeinträchtigungen. Die Ursachen sind unklar, wahrscheinlich eine Kombination aus körperlichen Schwachpunkten (wenngleich kaum nachweisbar, auf jeden Fall eher geringfügig) und vor allem seelischen bzw. psychosozialen Beeinträchtigungen (gemütsmäßige Vernachlässigung, wenn nicht gar Misshandlung im Kindes- und Jugendalter u.a.?).
Die Folgen im späteren Leben sind ein komplexes, schwer durchschaubares und noch schwieriger behandelbares Leidensbild, das die Ärzte und Psychologen immer wieder vor Rätsel stellt. Das führt nicht selten zu einer so genanntenTherapie-Resistenz, d. h. es helfen weder Psycho-, nochSoziotherapie und letztlich auch keine Medikamente, insbesondere keine Schmerzmittel. Dafür fällt ein häufiger Arztwechsel auf, der dann auch entsprechende Kosten nach sich zieht – ohne befriedigendes Ergebnis für alle Beteiligten

– kindliches Trauma – kindliche seelische Verwundung – Schmerzmittelkonsum – – Angststörungen (…etc…).

Hallo!

Naja nach der Theorie meines Psychiaters sind meine ganzen Beschwerden und Erkrankungen auf eine einzige Grunderkrankung zurückzuführen und er vermutet da eine Immunschwäche. Das würde natürlich auch meine Beschwerden erklären, aber irgendwie fällt es mir schwer zu glauben, dass ich diese Krankheit haben soll. Schließlich ist das nicht das Gebiet eines Psychiaters, deswegen soll ich auch in eine Klinik gehen, welche sich auf Immunologie spezialisiert hat. Im Grunde genommen denke ich aber auch, dass mit meinem Immunsystem etwas gewaltig nicht stimmt.

Nein danke Bücher über meine Krankheiten musste ich schon genug lesen. Danach war ich auch nicht schlauer.

vielleicht behandler wechseln
hi,

mir tut´s leid: innerhalb von 10 terminen scheint für dich die diskussion um „krank“ oder „normal“ an schärfe zugenommen zu haben, was auch überhaupt keine linderung deines leidens gebracht hat. statt in diese müßige diskussion weiter einzusteigen, sollte man erfragen, was denn deiner meinung nach für dich HILFREICH wäre. was wünscht du dir von einer therapie, auch wenn man dich kerngesund nennen würde? was sind denn deine ziele, die dich zu einer behandlung führen? die solltest du nennen können.

auch wer psychosomatische beschwerden hat, ist oft behandlungsbedürftig.

mir kommt noch der gedanke, dass psychiater oft keine längerfristigen gesprächstherapien anbieten, sondern schwerpunktmäßig diagnostisch und pharmakologisch arbeiten (WAS OKAY IST!). es könnte sein, dass du das nicht weisst, und von einem besuch bei einem psychologischen psychotherapeuten profitieren könntest, der/die dir eine 25-stündige gesprächsreihe anbieten kann, in der sich deine psychosomatischen beschwerden (oder auch diskussionswürdige überzeugungen) sicher thematisieren lassen.

sag auch deinem psychiater genau das anliegen, was du hier äußerst. wenn sich das für dich nicht befriedigend klären lässt, ist er der falsche behandler für dich. das ist nichts tragisches, sondern es sollte der wechsel des behandlers erfolgen. wenn man allerdings immer andauernd die ärzte wechselt, dann liegt auch da das problem (und das wäre im falle psychosomatischer störungen ein häufiges symptom).

Hallo!
Ich wünsche mir ja gar keine Therapie, zumindest keine beim Psychiater, der kann mir da ja auch nicht weiter helfen. Ich wünsche mir lediglich die Immuntherapie, welche mir helfen könnte.
Und nein nein, lediglich aus psychischer Sicht bin ich gesund, körperlich hat man ja eine ganze Menge gefunden, nachdem mein Psychiater mich zu den entsprechenden Fachärzten geschickt hat, was ja eigentlich Aufgabe meines Hausarztes oder so gewesen wäre.

Mein oberestes Ziel was ich jetzt habe ist, dass mich die Spezialklinik, welche in allen Tönen gelobt wird, mich aufnimmt und mein Immunsystem repariert wird.

Grüsse Ali

Hallo ali,

also hast du jetzt vom Arzt definitiv die Diagnose Fibromyalgie? Oder ist das eher eine Vermutung von dir selber?

Gruß

Samira

Hallo!
Mein Psychiater ist sich ziemlich sicher, dass ich Fybromyalgie habe.
Grüsse Ali