interessante Frage
Hallo,
das ist eine sehr interessante Frage.
ich werde demnächst mit TDSL im Internet surfen.
Ich habe ein Netzwerk (10/100MB) mit 3PCs, einer davon soll
als Server mit Windows 98/95 arbeiten.
Der „Server“, mit welcher Software arbeitet er?
Läuft hier ein Proxy, Firewall, Routersoftw. oder so etwas?
Je mehr Einfluss eine Software auf die Verteilung, Kontrolle der Datenpakete nimmt, je schneller sollte der Rechner sein.
Sind dann nur zwei Client’s angeschlossen von denen immer nur einer im Web ist, dann reichen auch 32 MB Arbeitsspeicher alle Male aus.
Gibt es mehrere Clients, die sich alle parallel im Web tummeln, reichen 32 MB auf keinen Fall.
Eine ebenfalls wichtige Frage ist ob der Proxy cache’t oder nicht. Greifen „viele Clients“ quasie gleichzeitig auf einen CachProxy zu, belastet dieses natürlich die CPU, -sind die angeforderten Daten nicht im Cache zu finden oder nicht mehr gültig, müssen sie aus dem Web geholt werden, -sind die Daten vorhanden umd gültig, werden sie aus dem Cache geliefert.
Gesetz dem Fall, ein CacheProxy ist 24/24 online und verwaltet 10 angeschlossenen Clients, speichert der Proxy Datum/Zeit umd Dateiname, aller in den letzten 24 Std. (voreinstellbar) gecacheten Dateien, sogar die Datei selber wird für eine voreinstellbare Zeit im Arbeitsspeicher gehalten und erst später gelöcht.
Der Linux-Proxy Deines Providers ist sicher mit mehreren GB Arbeitsspeicher ausgestattet, versorgt allerdings auch tausende von Clients, wobei für jede aktuelle geöffnete Datei die Gültigkeit im Arbeitsspeicher des Proxy’s vermerkt wird.
Baust Du Dein System auf Linux auf, reich ein alter 486 mit 40 Mhz und 16 Mb Ram vollkommern aus.
Windows 95/98 Systeme „verballern“ (um sich lebensfähig zu halten) soviel Leistung, das hier ein alter Pentium angesagt ist.
Je mehr Software (hierzu gehören auch alle Treiber) geladen werden, desto grösser muss der Speicher sein und jetzt sind wir wieder bei der Eingangsfrage, welche Software läuft hier.
Unser LinuxProxy ist ein alter 486-120 mit 96 MB Ram der theoretisch mehrere hundert Clients versorgen könnte. Wir arbeiten mit einer Standleitung via Satellit (Rx & Tx) mit 5.000 Kbps (ISDN = 64 Kbps). Auf dem LinuxRechner läuft nur die Grundsoftware, also nur das nötigste, ein SquidProxy und Sendmail.
Gruesse aus Frankreich, Wolfgang Kemper