Reichen 200MHZ für DSL server?

Hallo allerseits,

ich werde demnächst mit TDSL im Internet surfen.
Ich habe ein Netzwerk (10/100MB) mit 3PCs, einer davon soll
als Server mit Windows 98/95 arbeiten.
Dieser PC hat 200Mhz und 32MB Arbeitsspeicher.
REICHT DAS??

vielen Dank

Matthias

Hallo allerseits,

ich werde demnächst mit TDSL im Internet surfen.
Ich habe ein Netzwerk (10/100MB) mit 3PCs, einer davon soll
als Server mit Windows 98/95 arbeiten.
Dieser PC hat 200Mhz und 32MB Arbeitsspeicher.
REICHT DAS??

Aeh … Du willst einen schwachbrüstigen 200 MHz Pentium mit *hüstel* 32 MB RAM als RAS Server ins Internet stellen? Und dann noch mit Win9x als Betriebssystem? Wie bist Du denn auf die Idee gekommen? Oder ist die Definition „DSL Server“ bei mir nicht richtig angekommen?

Fragt sich

Jens

interessante Frage
Hallo,

das ist eine sehr interessante Frage.

ich werde demnächst mit TDSL im Internet surfen.
Ich habe ein Netzwerk (10/100MB) mit 3PCs, einer davon soll
als Server mit Windows 98/95 arbeiten.

Der „Server“, mit welcher Software arbeitet er?
Läuft hier ein Proxy, Firewall, Routersoftw. oder so etwas?

Je mehr Einfluss eine Software auf die Verteilung, Kontrolle der Datenpakete nimmt, je schneller sollte der Rechner sein.

Sind dann nur zwei Client’s angeschlossen von denen immer nur einer im Web ist, dann reichen auch 32 MB Arbeitsspeicher alle Male aus.

Gibt es mehrere Clients, die sich alle parallel im Web tummeln, reichen 32 MB auf keinen Fall.

Eine ebenfalls wichtige Frage ist ob der Proxy cache’t oder nicht. Greifen „viele Clients“ quasie gleichzeitig auf einen CachProxy zu, belastet dieses natürlich die CPU, -sind die angeforderten Daten nicht im Cache zu finden oder nicht mehr gültig, müssen sie aus dem Web geholt werden, -sind die Daten vorhanden umd gültig, werden sie aus dem Cache geliefert.

Gesetz dem Fall, ein CacheProxy ist 24/24 online und verwaltet 10 angeschlossenen Clients, speichert der Proxy Datum/Zeit umd Dateiname, aller in den letzten 24 Std. (voreinstellbar) gecacheten Dateien, sogar die Datei selber wird für eine voreinstellbare Zeit im Arbeitsspeicher gehalten und erst später gelöcht.

Der Linux-Proxy Deines Providers ist sicher mit mehreren GB Arbeitsspeicher ausgestattet, versorgt allerdings auch tausende von Clients, wobei für jede aktuelle geöffnete Datei die Gültigkeit im Arbeitsspeicher des Proxy’s vermerkt wird.

Baust Du Dein System auf Linux auf, reich ein alter 486 mit 40 Mhz und 16 Mb Ram vollkommern aus.

Windows 95/98 Systeme „verballern“ (um sich lebensfähig zu halten) soviel Leistung, das hier ein alter Pentium angesagt ist.

Je mehr Software (hierzu gehören auch alle Treiber) geladen werden, desto grösser muss der Speicher sein und jetzt sind wir wieder bei der Eingangsfrage, welche Software läuft hier.

Unser LinuxProxy ist ein alter 486-120 mit 96 MB Ram der theoretisch mehrere hundert Clients versorgen könnte. Wir arbeiten mit einer Standleitung via Satellit (Rx & Tx) mit 5.000 Kbps (ISDN = 64 Kbps). Auf dem LinuxRechner läuft nur die Grundsoftware, also nur das nötigste, ein SquidProxy und Sendmail.

Gruesse aus Frankreich, Wolfgang Kemper

Aeh … Du willst einen schwachbrüstigen 200 MHz Pentium mit
*hüstel* 32 MB RAM als RAS Server ins Internet stellen? Und
dann noch mit Win9x als Betriebssystem? Wie bist Du denn auf
die Idee gekommen? Oder ist die Definition „DSL Server“ bei
mir nicht richtig angekommen?

Fragt sich

Jens

…diese Antwort hättest Du Dir schenken können.

Wolfgang

Du Dir die Deine ebenfalls! (o.T.)
.

Also meiner Erfahrung nach ist ein P200 mit 32 MB ausreichend.

Ich selbst habe einen AMD233 mit 96 MB Ram und nutze ihn als NAT-Router (also kein Proxy) UND arbeite auch noch dran.

Bedenke mal den Traffic den der Rechner zu bewältigen hat. Wenn wir hier über das T-DSL Angebot sprechen, also 768kbit/DS, dann kommen pro Sekunde 96kByte Daten durch die Leitung. Ob der Router (oder Proxy-Server) nun einen oder 100 Clients bedienen muß. Schneller geht’s nicht.

Allerdings sollte bei 32MB Ram der Router wirklich dediziert sein. D.h. wirklich nur Routen und sonst nix.

Wenn wir hier über Angebote wie SkyDSL oder ähnliche schnelle Zugänge reden (also ab etwa 1300kbit/s), dann sollte der Prozessor etwas schneller sein. Außerdem ist dann eine PCI-Netzwerkkarte unerlässlich.

Hoffe geholfen zu haben, Lars Betzin.

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