Hi,
Kann mir jemand so die grundlegenden Merksätze für’s Reifenwechseln sagen?
Da gibt’s doch so Weisheiten a la „Die besseren Reifen nach vorne/hinten“ „Gleiche Achse, gleiche Reifen“…
Und vielleicht weiss jemand einen Trick wie ich rausfinden kann welcher meiner Reifen den Schlag hat (offensichtlich fehlt irgenwo ein Auswuchtgewicht).
Bitte keine Grundsatzdiskussionen und Sprüche wie „Geh zum Händler. Du brauchst jährlich neue Hochleistungsreifen“ Es geht um gebrauchte (nicht uralte) Reifen auf ein Auto das max 110km/h fährt.
Danke
Grüße
M.
Hi,
geh zu nem Kumpel (KFZ-ler), der ne Auswuchtmaschine hat, der soll das fehlende Gewicht am richtigen Reifen ranklopfen. Das wär meine Lösung…
Gruß
Holger
Hallo,
Da gibt’s doch so Weisheiten a la „Die besseren Reifen nach
vorne/hinten“ „Gleiche Achse, gleiche Reifen“…
Gleiche Achse, gleiche Reifen: Ja! Wenn beim starken bremsen, vor allem auf nasser Fahrbahn, die Reifen unterschiedlich haften, bricht das Fzg. schnell aus.
Und: Die besseren Reifen nach hinten. Aus dem selben Grund; wenn die hinteren Reifen beim bremsen blockieren oder in Kurven vor den Vorderreifen die Haftung verlieren, droht ein Dreher.
Und vielleicht weiss jemand einen Trick wie ich rausfinden
kann welcher meiner Reifen den Schlag hat (offensichtlich
fehlt irgenwo ein Auswuchtgewicht).
Bitte keine Grundsatzdiskussionen und Sprüche wie "Geh zum
Händler…
Den Spruch mit der Werkstatt kann ich mir leider nicht verkneifen. Ohne ein Auswuchtgerät wird man das nur schwer rausfinden können.
Außer, man sieht am Reifen (oder an der Felge) eine Delle. Aber das wirst Du sicherlich schon überprüft haben.
Sollte es nicht an den Auswuchtgewichten liegen, sieht man auch besser, ob ein Reifen einen Höhen- oder Seitenschlag hat, wenn man den Reifen langsam auf dem Auswuchtgerät dreht.
… Du brauchst jährlich neue Hochleistungsreifen" Es
geht um gebrauchte (nicht uralte) Reifen auf ein Auto das max
110km/h fährt.
Da spricht generell nichts gegen bebrauchte Reifen, sofern der Zustand noch i.O. ist. Obwohl ich selbst bei Tempo 100 auf einer Landstraße nicht nach einem Reifenschaden in Richtung Baum oder Gegenverkehr geraten möchte.
Beste Grüße
Guido
Hi,
Danke für die Tips, also die guten nach hinten.
Was ist mit Seitenwechsel/treue?
Den Spruch mit der Werkstatt brauch ich allerdings nicht. Es geht um Tips wie man das eventuell am Fahrverhalten merkt welcher Reifen betroffen ist, denn eine Werkstatt zu finden die meine Felgen auswuchten kann ist etwas Zeitaufwendig (altes System!).
Gruß
M.
Da gibt’s doch so Weisheiten a la „Die besseren Reifen nach
vorne/hinten“ „Gleiche Achse, gleiche Reifen“…
Man kann so argumentieren:
Die besseren nach hinten, weil sonst (bei schelchten Hinterreifen) das Heck eher ausbrechen wird. Dieses Übersteuern ist für den Normalfahrer (sind wir alle) nicht so gut beherrschbar wie Untersteuern, zumal es gerne unverhofft, unangekündigt und heftig kommen kann.
Oder so:
Die Vorderreifen sind für den größten Teil der Verzögerung und das Lenken zuständig.
Zudem meist für den Vortrieb.
Deswegen wechsel ich regelmäßig vorne und hinten, um immer halbwegs gleichmäßig abgenutzte Reifen zu haben.
Wenn ich nun Reifen mit unterschiedlicher Profiltiefe hätte, dann würden die etwas besseren nach vorne kommen, da sie sich dort schon bald der Profiltiefe der HA angepasst hätten (habe nen drehmomentstarken TDI mit Vorderradantrieb).
Stark unterschiedliche Profile kommen bei mir nicht vor.
Kann mir jemand so die grundlegenden Merksätze für’s
Reifenwechseln sagen?
Hallo,
hier haben Profis ihre Ueberlegungen dargestellt:
ADAC > Auto, Motorrad & Oldtimer > Reifen > Auf welche Achse die besseren Reifen?
Gruss Helmut
Hi Helmut,
Danke, der Link ist wirklich hilfreich.
In meinem Fall (Frontantrieb) bleiben sie jetzt doch vorne.
Aquaplaning kennen meine Asphaltschneiderle nicht (zumal bei meiner Fahrweise).
Lustigerweise schreibt der ADAC in anderen Artikeln pauschal, dass die besseren Reifen nach hinten gehören…
Reifen ohne Laufrichtungsanzeige sollte ich vielleicht mal von rechts nach links u.u. wechseln, damit sie gleichmäßiger abgefahren werden, oder?
Grüße
M.
Den Spruch mit der Werkstatt brauch ich allerdings nicht. Es
geht um Tips wie man das eventuell am Fahrverhalten merkt
welcher Reifen betroffen ist, denn eine Werkstatt zu finden
die meine Felgen auswuchten kann ist etwas Zeitaufwendig
(altes System!).
Was für ein altes System?
Im Prinzip ganz einfach: Wackelt das Lenkrad, hat ein Vorderreifen eine Unwucht. Man kann aber normal bei der Fahrt nicht erkennen, welcher es ist. Und wenn, dann ist es so schlimm, dass Reifen (oder Felge) hin ist.
Merkt man, dass das Heck wackel, hat ein Hinterreifen Unwucht. Das merkt man aber meist auch erst, wenn da was völlig hinüber ist.
Hallo Carsten,
Oder so:
Die Vorderreifen sind für den größten Teil der Verzögerung und
das Lenken zuständig.
Zudem meist für den Vortrieb.
Beim Fronttriebler: Wenn ich mangels Profiltiefe keinen Vortrieb habe, gehe ich kurz vom Gas und alles ist Gut. Habe ich auf Nässe in einer Kurve vorne zu wenig Grip, rutscht das Auto über die Vorderräder, ich gehe kurz vom Gas und alles ist Gut. Habe ich aber hinten zu wenig Grip, drehe ich mich.
Deswegen wechsel ich regelmäßig vorne und hinten, um immer
halbwegs gleichmäßig abgenutzte Reifen zu haben.
Auch eine Möglichkeit, allerdings bei gebrauchten Reifen nicht immer machbar. Mir ist es trotzdem immer lieber, eher hinten genug Reserve zu haben.
Wenn ich nun Reifen mit unterschiedlicher Profiltiefe hätte,
dann würden die etwas besseren nach vorne kommen, da sie sich
dort schon bald der Profiltiefe der HA angepasst hätten (habe
nen drehmomentstarken TDI mit Vorderradantrieb).
Stark unterschiedliche Profile kommen bei mir nicht vor.
OK, bei allen Fronttrieblern nutzen sich die Vorderreifen mehr ab. Meist wird man auch nicht in kritische Situationen kommen, sodass die Rechnung aufgeht.
Beste Grüße
Guido
Hallo zusammen,
Lustigerweise schreibt der ADAC in anderen Artikeln pauschal,
dass die besseren Reifen nach hinten gehören…
Hähä, mein Reden 
Fakt ist: Beides hat Vor- und Nachteile.
Reifen ohne Laufrichtungsanzeige sollte ich vielleicht mal von
rechts nach links u.u. wechseln, damit sie gleichmäßiger
abgefahren werden, oder?
Linker und Rechter Reifen sollten sich gleichmäßig abnutzen. Außer, mit dem Fahrwerk ist etwas nicht in Ordnung, oder man fährt lieber Links- als Rechtskurven (oder andersherum).
Auch wenn die Reifen nicht richtungsgebunden sind, würde ich einen Reifen, der auf der rechtsrum lief, nicht linksrum laufen lassen (oder halt andersrum), weil sich das Profil nach etlichen KM schon in eine Richtung „gebogen“ haben kann und danach ungleichmäßig „zurückverbiegt“. Dadurch kann der Reifen rauher laufen (mal etwas simpel und unfachmännisch ausgedrückt)
Beste Grüße
Guido
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Hi,
Was für ein altes System?
Da fragst Du mich was…
Ich weiss nicht wie es jetzt is, aber meine Felgen haben in der Mitte ein viereckiges Loch und müssen offensichtlich zum Auswuchten in eine ältere Maschine eingespannt werden (jedenfalls hat der Aufzieher meiner Winterreifen letztes Jahr gejammert, dass er erst jemanden hat finden müssen der das noch machen kann - und da eben jener Reifenaufzieher damals die Muttern an einem Rad gar nicht angezogen hat und mich so auf die Straße losliess mag ich auch gar nicht mehr hin und fragen). ;o)
Im Prinzip ganz einfach: Wackelt das Lenkrad, hat ein
Vorderreifen eine Unwucht. Man kann aber normal bei der Fahrt
nicht erkennen, welcher es ist. Und wenn, dann ist es so
schlimm, dass Reifen (oder Felge) hin ist.
Merkt man, dass das Heck wackel, hat ein Hinterreifen Unwucht.
Das merkt man aber meist auch erst, wenn da was völlig hinüber
ist.
Ok, ist eines der vorderen. Wenn ich das nicht makroskopisch erkennen kann wechsel ich mal probeweise eines gegen den 3. vorhandene Reifen. Ist jetzt ne 50:50 Chance. ;o)
Dank Dir!
Gruß
M.
PS.: habe keine ungleichmässige Abnutzung links/rechts gesehen, dachte da eher prophylaktisch. So wie man off-road-mopedreifen schon mal dreht um den Haifischzähnschen zuvorzukommen.
Hi Guido,
Was für ein altes System?
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht fährt Mopedhexle immernoch ihren alten Citroen LN. Der hat noch die alten 3-Loch-Felgen. In der Mitte, wo sonst der Zentrierdorn beim Wuchten kommt, ist nur ein kleines viereckiges Loch zur Aufnahme der Radkappenmutter 
Gruss Jakob
Hallo zusammen,
jetzt wo ich Citroen lese: Stimmt, da war mal was. Das erklärt auch die niedrige Geschwindigkeit 
Ich habe noch nie eine Felge mit einem 4eckigen Loch gesehen. Hatte aber auch nie was mit Citroen zu tun.
Beste Grüße
Guido
Hi Guido,
Ich habe noch nie eine Felge mit einem 4eckigen Loch gesehen.
Hatte aber auch nie was mit Citroen zu tun.
Naja, in das viereckige Loch kam eine Klemmutter mit M8-Gewinde.
Das Loch hatte also eine Kantenlänge von ca. 15mm.
Kam auch bei den anderen kleinen Franzosen vor (2CV, R4,R5 etc.)
Bei einer Vmax von bestenfalls 130km/h hielt man drei Radbolzen für ausreichend, was es wohl auch überwiegend war 
Und darauf pappte man aber sehr schöne Chrom-Radkappen mit einer mittigen Schraube (selbstmurmelnd auch verchromt).
Gruss Jakob
Hi!
Die besseren Reifen gehören immer nach hinten. Über die Hinterachse wird das Fahrzeug geführt. Das Antriebskonzept ist dabei weitgehend egal. Habe bei einem Mitsubishi mit mitlenkender Hinterachse aus den 80ern einmal festgestellt, dass die besseren reifen vorne insgesamt ein besseres Fahrverhalten brachten. aber das ist ein absoluter SOnderfall.
Zudem ist es, sorry, scheißegal, wie schenll Dein Auto fährt, die Reifen sollten dennoch niemals älter als 6 Jahre sein.
Das bist Du uns anderen schuldig.
Ich habe keine Lust, von einem Chaoten mit Sparwahn und seiner verkehrsuntauglichen Schrottkiste über den Haufen gefahren zu werden. Daher: sei ein besserer Mensch und bereife Dein Auto vernünftig.Wenn Du dies ohnehin tust, siehe das bitte als gegenstandlos an.
Grüße,
Mathias
Kann mir jemand so die grundlegenden Merksätze für’s
Reifenwechseln sagen?
Da gibt’s doch so Weisheiten a la „Die besseren Reifen nach
vorne/hinten“ „Gleiche Achse, gleiche Reifen“…
Und vielleicht weiss jemand einen Trick wie ich rausfinden
kann welcher meiner Reifen den Schlag hat (offensichtlich
fehlt irgenwo ein Auswuchtgewicht).
Bitte keine Grundsatzdiskussionen und Sprüche wie „Geh zum
Händler. Du brauchst jährlich neue Hochleistungsreifen“ Es
geht um gebrauchte (nicht uralte) Reifen auf ein Auto das max
110km/h fährt.
Danke
Grüße
M.
Hallo Mathias,
Zudem ist es, sorry, scheißegal, wie schenll Dein Auto fährt,
die Reifen sollten dennoch niemals älter als 6 Jahre sein.
Das bist Du uns anderen schuldig.
Du hast recht, bis auf das Alter. Lt. Reifenindustrie dyrfen moderne Reifen bis 10 Jahre genutzt werden.
Für Mepedhexle:
Vermutlich fehlt kein Auswuchtgewicht. Eher wyrde ich auf einen Höhenschlag tippen. Kommt häufig mal vor, dass ein Reifen nach der Einlagerung als Ei wieder aus dem Schuppen kommt. Da kannst Du auswuchten wie Du willst, Ei bleibt Ei. Irgendwann mal (vor Jahren) yber eine Kante geräybert, kann auch nach langer Zeit zur Eiform oder Beule auf der Lauffläche fyhren. Dreimal auswuchten lassen und immernoch ein Ei wird teurer als gleich paar neue Billigschlappen drandybeln, notfalls runderneuerte. Ich habe mit runderneuerten jedenfalls nur gute Erfahrung gemacht (beim PKW). Auszerdem schonen sie die Umwelt.
Grysze
Tilo
Hi Tilo,
Zudem ist es, sorry, scheißegal, wie schenll Dein Auto fährt,
die Reifen sollten dennoch niemals älter als 6 Jahre sein.
Das bist Du uns anderen schuldig.
Du hast recht, bis auf das Alter. Lt. Reifenindustrie dyrfen
moderne Reifen bis 10 Jahre genutzt werden.
Lt. TÜV müssen Reifen 1 mm Restprofil haben. Ist auch Schwachsinn. Also: max. 6 Jahre, minimal 3-4 mm. Das macht Sinn. Alles andere ist m.E. ein unnätiges Risiko.
Ein neuer Standardreifen für ein normales Auto kostet ca. 30-40 Euro. Wenn es daran scheitert, muss man eben mit dem Bus fahren.
Von runderenuerten Reifen rate ich zudem ab.
Oder tragt Ihr gebrauchte Schuhe?
Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,
Lt. TÜV müssen Reifen 1 mm Restprofil haben. Ist auch
waren das nicht 1,6mm ?
Schwachsinn. Also: max. 6 Jahre, minimal 3-4 mm. Das macht
Bei jetzt alten Refen ja, Jetzt neue Reifen dürfen auf Grund modernerer und alterungsbeständigerer Gummimischungen 10 Jahre alt werden.
Ein neuer Standardreifen für ein normales Auto kostet ca.
30-40 Euro. Wenn es daran scheitert, muss man eben mit dem Bus
fahren.
Der Bus ist auch nicht billiger. Dann eher Fahrrad. Aber ein guter Fahradreifen kostet auch 20€ und hält nicht so viele Kilometer. Bleibt zu Fuß gehen. Bei so häufigem zu Fuß gehen nutzen sich die Schuhe recht schnell ab, so dass es nur zu gebrauchten Schuhen reicht.
Von runderenuerten Reifen rate ich zudem ab.
Das steht Dir frei, ich rate zu runderneuerten Reifen.
Oder tragt Ihr gebrauchte Schuhe?
Das ist ein anderes Thema, Äpfel und Birnen auch.
Gruß
Tilo
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