Reihengeschäfte

Hi,

habe mal eine reine praktische frage zum Thema Reihengeschäfte:
wie macht ihr das in der Praxis,wie wird das gebucht?
Ich würde Kreditoren //Debitoren einrichten mit entsprechendem Text
Die Konten würden sich dann doch auflösen.

Abnehmer A bestellt Ware bei B, der bestellt’s bei C und lässt es von C gleich zu A liefern. B bekommt dann eine Rechnung von C und stellt eine Rg an A.

Wie bucht nun B?

  • ganz normal Wareneinkauf an Kreditor C?
    …und dann wieder ganz normal Debitor A an Umsatzerlöse?

Wird denn für B ein wareneingang erfasst ?, wenn doch praktisch die Waren gar nicht bei B eingehen, sondern ja direkt an Abnehmer A geschickt werden.
???

Wer kann helfen???

Servus,

wenn man sich irgendwo zwischen Anfang und Ende der Reihe befindet, und nicht ganz banal Einkauf und Verkauf als zwei getrennte Vorgänge erfasst, kommt man mit der umsatzsteuerlichen Behandlung ganz sicher ins Schleudern.

Unabhängig davon, dass es irgendeinen Zustand des Geschäftes gibt, in dem das Risiko beim buchenden Unternehmer liegt: Und in diesem Zustand ist die Ware eben bei ihm als Ware unterwegs zu erfassen, d.h. unterjährig als Einkauf und Verkauf.

Als durchlaufender Posten, der bloß Kreditor und Debitor berührt (hab ich Dich da richtig verstanden?) wäre der Vorgang bloß erfassbar, wenn er in fremdem Namen und auf fremde Rechnung stattfindet.

Das Problem scheint hier nicht in der FiBu, sondern in der WaWi zu liegen. Wo genau? Wie stellt es sich dar? - Ich kann mir kein besonderes Problem dabei vorstellen, aber vielleicht fehlt mir die Phantasie.

Dass man hier zur umsatzsteuerlichen Behandlung Konten braucht, die man sonst vielleicht nie anspricht, ist klar. Aber wenn die umsatzsteuerliche Behandlung klar ist, lässt sie sich auch buchhalterisch darstellen. Ist in der Kante „alles klar“?

Schöne Grüße

MM