nanu, das Problem mit den Reihen- und parallelgeschalteten Leuchtdioden im Zusammenhang mit Nichtkenntnis über Spannungen und Ströme, die da quer und schräg fließen, kommt mir aber sehr bekannt vor, vor Tagen holte sich nämlich einer bei mir Rat, darob.
Mein Rat an ihn sei nochmal wiederholt:
Die vorhandene Gesamt - Spannung, an denen die LEDs betrieben werden soll, dürfte jetzt schon feststehen. Nehmen wir mal an, es seien 12 Volt. Nun wäre zu klären, wieviele LEDs betrieben werden sollen . Nehmen wir mal an, 10 Stück.
Eine LED hat eine bestimmte Flussspannung , z.B. oben beschr. 2 Volt. Die Flusspannung ist die Spannung, die dem Halbleiterkristall ein Lichtlein entlocken soll, wird sie unterschritten, bleibt die LED dunkel. Man sollte nicht den Denkfehler begehen und die LED Helligkeit über die anzulegende Flussspannung regulieren wollen, das machen wir über den Flussstrom. Wo wir auch schon beim Thema sind. Es gibt nämlich Lieferanten, die offerieren beim LED - Verkauf dem Kunden: „Also: Eine LED 2 V. 6 LED´s = 12 Volt. Also können 6 LED´s sofort ,in Reihe geschalten, an die KFZ- Bordspannung geschalten werden.“
Können sie - keine Frage. Sie werden auch funktionieren, allerdings nur äußerst kurz *gg
Einfach erklärt: Eine LED braucht einen bestimmten Flussstrom, groß genug, um leuchten und nicht zu groß, um sie nicht zu zerstören. In der Regel sind das 10 … 20 mA, zu regulieren über einen entsprechenden Vorwiderstand , einzuschalten in jede Reihenschaltung, auch wenn zwei Reihenschaltungen die Zweige einer Parallelschaltung darstellen werden.
Die Berechnungsformel für den Vorwiderstand:
Rv = ( U= - U led )
_____________
I led
–> ( 12 V - 10 V ) ( bei jeweils 5 Dioden in Reihe und das dann ||
______________
0,015 A
ergibt einen Vowiderstand von 133,33 Ohm ( also 120 oder 150 Ohm aus der E-Reihe ) für jeden der beiden 5er Reihen, die nachher parallel geschalten werden.
Da in Reihenschaltungen der Strom an jeder Stelle gleich ist, fließen in beiden Zweigen dann jew. 15 mA, und zusammen logischerweise 30 mA.
Deine angenommen 10 V und 5 Dioden drangeschalten wird eben nicht funktionieren, weil die Dioden ungebremst überfahren würden und dann im Halbleiterhimmel zu finden sind . Und wenn du das mit den 10 V und der Formel berechnest, wirst du keinen Rv errechnen können. Dann musst die Anordnung anders aufteilen, z.B. jeweils 4 in Reihe, diese zwei Viererreihen dann parallel, und weitere 2 mit separatem Vorwiderstand in Reihe, zum Ganzen parallel. Der Rv ist für jeden Reihenzweig einzeln zu berechnen.
Genauso hab ich´s dem Typ mit zeichnerischer Unterstützung erklärt und ich nahm an , mich einigermaßen verständlich ausgedrückt zu haben. Falls der Typ der Fragesteller ist, muss ich wohl an meiner Rhethorik feilen *g
Gruß HM
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]