Aus Versehen habe ich „Flankerln“ von einem Papiertaschentuch auf die Linse (genauer die Abdeckung vor der Linse) gebracht. Nun krieg ich diese nicht mehr weg bzw. es werden immer mehr.
Ich habe mir vom Fachhandel einen antistatischen Pinsel besorgt, und ein spezielles Reinigungstuch. Je mehr ich damit rumfummle desto schlimmer scheint es zu werden, man könnte durchdrehen!
Ich habe rausgefunden, daß es noch am besten klappt, wenn man das Ding unter fließendes Wasser hält und eine gewöhnliche Küchenrolle verwendet. Allerdings muß diese Abdeckung danach trocken gerieben werden - UND WIEDER IST ALLES VOLLER FLANKERL!
Mir sind die Proportionen nicht klar, könnte es sein, daß ich zu penibel bin? Haben diese Flankern eine Auswirkung auf die Qualität der Fotos?
die Sache mit dem fliessenden Wasser solltest Du auf gar keinen Fall anwenden. Denn die Gefahr, dass Wasser in’s Gehäuse dringt ist viel zu gross. Vielleicht sagt Dir ja eine der folgenden Alternativen zu. Übrigens solltest Du mit „Flankerln“ keine Probleme haben, wenn Du ein sog. Microfasertuch verwendest:
viel hilft viel ist nicht immer da beste. Nachdem ich mir meine Spiegel meines Teleskops durch gründliche Reinigung versaut habe, bin ich auch etwas weniger reinlich geworden.
An besten hilft ein Reinigungsstift für Objektive aus dem Fotohandel. Er hat auf der einen Seite einen Pinsel und auf der anderen Seite einen Spezialfilz. Damit bekommst du die Objektive prima suber.
Hallo,
muß im Beruf oft optische Grenzflächen putzen
(optische Meßgeräte).
Als Reinigungsmittel gegen schmierige Beläge
(z.B. von Fettfingern) kann man Alkohol oder
Isopropanol (notfalls Brennspirtus) gut verwenden
(aber kein Aceton, keine Lösungsmittel!!).
Andere hartnäckige Verschmutzungen gehen mit Wasser
(auch anhauchen reicht meist aus) besser ab,
weil diese vom Alkohol nicht gut gelöst werden.
Bleibt das Problem mit den Fusseln. Um diese
wegzubekommen, kann man einen Pinsel verwenden.
Am besten ist jedoch Druckluft (gib’s in Sprayflaschen).
Prinzipiell sollte aber nur so viel wie unbedingt
nötig geputzt werden. Dies betrifft insbesondere
Oberflächenspiegel, weil diese nach dem putzen
zwar sauber aber meist auch unbrauchbar sind
(siehe Vorredner).
Gruß Uwi
Ich hatte es erwähnt, ich hatte zum Glück einen Filter vor der Linse. Dieser läßt sich abschrauben. Ich habe ihn unter fleißendem Wasser gereinigt, getrocknet und wieder angeschraubt.
Beim Trocken haben ich wieder Millionen solcher Staubpartikel und „Flankerl“ auf diese Ding gebracht.
Im Moment habe ich noch Schwirigkeiten mit dem Begriff „prima sauber“! Was genau bedeutet das. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß sich „Flankerl“ auf dem Objektiv sowieso nicht ganz entfernen lassen.
Bei „prima Sauber“ dürfen da
Eins
Zehn
Hundert
eine Mille…
von den Mistdinger drauf sein?
Gruß!
Herbert
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
im Fachhandel bekommst Du Objektivreiniger, die die Verguetung der Objektive nicht beschaedigen. Weiterhin brauchst Du Dein spezielles Optik-Reinigungspapier. Verwende nur dieses; Baumwolltuecher oder gar Tempo-Taschentuecher sind Tabu. Verwende auf keinen Fall silikonhaltige Reiniger oder Tuecher, sie zerstoeren die Linsen!
Bei der Anwendung spruehe die Reinigungsfluessigkeit auf das Papier und nicht direkt auf die Linse! Benutze das Papier wie einen Pinsel, indem Du es faecherartig faltest. Fuer klaren Durchblick sorgt in den meisten Faellen auch das Saeubern des Okulars; meistens wird es naemlich vergessen.
Auch das Gehause sollte nicht vergessen werden.
Fuer die aeusserliche Reinigung der Linsen gibt es Pinsel mit Blasebalg. Allerdings nicht mit einem Pinsel zugleich Linse und Gehauese reinigen; man verteilt nur den Schmutz und den Handschweiss, der dem Gehaeuse anhaftet, auf die Linse.
Manche Photographen verwenden als Objektivschutz einen UV-Skylight-Filter. Dieser ist bei Beschaedigungen immer noch guenstiger als der Ersatz des Objektives.
Bei bestimmten Anwendungen kann dieser allerdings zu Farbverfaelschungen - zum Beispiel bei Kunst- oder Blitzlicht - fueheren.
Tschuess
Bernhard
ist sie auch. allerdings geht’s am einfachsten und billigsten mit einem „pustepinsel“. den gibts als fotozubehör und ich hatte ihn früher vor allem beim vergrößern zum säubern der negative verwendet. die groben hartnäckigen fussel wegpinseln (nur ganz sachte drangehen, sonst lädt sich das glas gleich wieder auf), dann die verbleibenden (oder neu hinzugekommenen kleinen fussel) mit dem blasebalg des pinsels wegpusten.
bye, Ingo.
noch ne gute Methode…
für fusselfreies Optikputzen
kann man ein schones weiches
Fensterleder benutzen. Das macht
nicht so’n Dreck.
Gruß Uwi, der jetzt immer druckluft nimmt.
Es hat sich auch der Zipfel des T-Shirts (reine Baumwolle und oft gewaschen und damit weiche Fasern) sehr bewährt. Es werden auch „Flankerl“ vermieden. Habe ich auch schon bei Profis gesehen. Da hält sich sogar die statische Aufladung in Grenzen und man kann durch leichtes Pusten mit dem eigenen Mund den Rest wegbekommen - ohne draufzuspucken!
Hauchen und ein olles T-Shirt
Ich kann nur Dietmar zustimmen. Hauchen und das ollste T-Shirt, das in Deinem Bestand ist, sind die besten Reinigungsmittel. Wenn allerdings Fett (Fingerabdrücke etc.) ins Spiel kommen, kann es manchmal besser sein eine verdünnte Lösung Spüli mit eben einem solchen Tuch vorsichtig aufzutragen und schnell wieder mit einem trockenen solchen abzureiben.
Viele Optiker reinigen ihre Brillen privat auch so, können/wollen aber diesen Tip nicht an die große Glocke hängen, sie wollen ja schließlich was verkaufen