ich eß gerne Reis - drum koch ich auch relativ viel von dem Zeug.
Jetzt ist mir aber eine Sorte untergekommen, die mich noch verrückt macht; egal, wie ich den Reis zubereite, er verwandelt sich zu Pampe.
Ich hab’s mit „schwimmend“ Garen und Abgießen probiert, mit der Wasser-komplett-aufsaugen-Methode, ich hab mir sogar einen Reiskocher geliehen - kaum ist der Reis fertig, ist er auch schon Brei.
Es handelt sich um einen Vollkorn Spitzen Langkorn-Reis und ich frag mich - nee, Euch - warum kann man diesen Reis nicht in einen körnigen Zustand bringen? Er soll ja gar nicht werbemäßig von der Gabel rieseln, darf auch ruhig ein wenig kleben - aber doch nicht zu einer strukturlosen, klebrigen Masse werden.
Was ist los? Kann man dieses Zeug doch irgendwie „normal“ zubereiten?
da Du meiner Meinung nach schon alles was möglich ist ausprobiert hast, würde ich den Reis wechseln. Ich denke, Du hast da die falsche Qualität erwischt.
Vielleicht machst Du ja Aufläufe etc aus Deinem jetzigen?
ich schätze mal, es war zu viel Wasser da. Nicht jeden Reis kann man mit beliebig viel Wasser kochen, manche Klebreissorten aus Asien darf man sogar nicht im Wasser kochen sondern nur im Wasserdampf garen.
ich hab mir sogar einen
Reiskocher geliehen - kaum ist der Reis fertig, ist er auch
schon Brei.
Der Reiskocher hilft nicht gegen Pampewerden, wenn zuviel Wasser da ist. Der hilft nur, dass dein Reis nicht verbrannt wird, falls du ihn vergisst.
Es handelt sich um einen Vollkorn Spitzen Langkorn-Reis
Woher kommt dieser Reis? Da ich nicht weiß, ob er aus Asien kommt, kann ich dir nicht viel sagen. Hier ist meine Methode für asiatischen Reis: Reis in einen Topf geben, Wasser zugießen und zwar so viel, dass das Wasser etwa 1-1,5cm höher als die Reisoberfläche liegt. Das ganze zum Kochen bringen, umrühren, den Herd auf kleinste Stufe stellen. Wenn das Wasser fast weg ist (durchs Dämpfen/Aufsaugen), Deckel zu und weitere 10 Min. garen lassen. In dieser Zeit bitte nur 1-2 mal prüfen.
Wenn der Reis zu trocken ist, kannst du etwas kochendes Wasser vorsichtig nachgießen, umrühren und etwa 5-7 Min. weiter garen lassen.
Wenn der fertige Reis immer noch zu pampig ist, probier mal, ihn zu dämpfen. Meiner Meinung nach brauchst du keinen Reiskocher, der hilft nur, dass du nicht auf die Hitze aufpassen musst.
Jetzt ist mir aber eine Sorte untergekommen, die mich noch
verrückt macht; egal, wie ich den Reis zubereite, er
verwandelt sich zu Pampe.
Dann ist der wohl eher als Milchreis zu gebrauchen.
Solchen aber nicht kochen sondern nur kurz heiß machen und dann
warmstellen (z.B. Topf dick in Decken einwickeln) und quellen
lassen.
Ich hab’s mit „schwimmend“ Garen und Abgießen probiert, mit
der Wasser-komplett-aufsaugen-Methode, ich hab mir sogar einen
Reiskocher geliehen - kaum ist der Reis fertig, ist er auch
schon Brei.
Weniger Wasser nehmen, nicht kochen sondern ziehen lassen
und evtl. mal folgendes probieren:
Erst Reis kurz aufkochen, dann etwas ziehen lassen und bevor er
weich ist in einem feuerfesten Topf in der Backröhre mal richtig
Hitze machen. Dabei wird der Randbereich knusprig.
Insgesamt erscheint der Reis trockener.
hallo Sibylle,
versuchs mal so:
etwas weniger Wasser nehmen als sonst
ein walnußgroßes Stück Butter oder Margarine zufügen
erhitzen bis kurz vorm Kochen
in Decke gewickelt ausquellen lassen.
Hoffentlich gelingts - kenn Deine Reissorte nicht, drück Dir die Daumen, I.
ich eß gerne Reis - drum koch ich auch relativ viel von dem
Zeug.
Jetzt ist mir aber eine Sorte untergekommen, die mich noch
verrückt macht; egal, wie ich den Reis zubereite, er
verwandelt sich zu Pampe.
Ich hab’s mit „schwimmend“ Garen und Abgießen probiert, mit
der Wasser-komplett-aufsaugen-Methode, ich hab mir sogar einen
Reiskocher geliehen - kaum ist der Reis fertig, ist er auch
schon Brei.
Es handelt sich um einen Vollkorn Spitzen Langkorn-Reis und
ich frag mich - nee, Euch - warum kann man diesen Reis
nicht in einen körnigen Zustand bringen? Er soll ja gar nicht
werbemäßig von der Gabel rieseln, darf auch ruhig ein wenig
kleben - aber doch nicht zu einer strukturlosen, klebrigen
Masse werden.
Was ist los? Kann man dieses Zeug doch irgendwie „normal“
zubereiten?
Vollkornreis muss wie jedes vollständige Samenkorn, also auch Weizen, Grünkern, Leinsamen, vor dem Kochen quellen.
Pack die abgemessene Portion über Nacht in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Danach sollte der Reis sich halbwegs anständig benehmen, wenn Du ihn kochst. Aber Achtung: Er ist fertig, sobald die Körner anfangen zu platzen. Wartest Du auch nur einen Tick zu lange, hast Du wieder Matsch.
Hallo Sibylle,
hast du eine Mikrowelle? Einen Jenaglasgefäß mit Deckel? Oder sogar einen Mikrowellentopf?
Probier es aus - pro Tasse Reis 2 Tassen Wasser, ein wenig gekörnte Brühe oder Salz hinzu, Deckel zu und Mikrowelle mit höchster Stufe 10 min. laufen lassen. Dann 1 Min. warten, Deckel abnehmen, ggf. Wasser nachgießen, umrühren und nochmal 3-höchstens 5 Min. die Mikro weiter laufen lassen, kannst auch ne Stufe weniger schalten.
Es brennt nichts an, es klumpt nichts und der Reis ist perfekt.
Viel Erfolg
LG Trine
*dieseitdemReisstressloserkocht*
da Du meiner Meinung nach schon alles was möglich ist
ausprobiert hast, würde ich den Reis wechseln. Ich denke, Du
hast da die falsche Qualität erwischt.
das denk ich inzwischen auch - ich bleib wohl lieber bei meiner üblichen Marke (ich hätte nicht gedacht, das Marken bei Reis tatsächlich einen Unterschied ausmachen…)
Vielleicht machst Du ja Aufläufe etc aus Deinem jetzigen?
ich schätze mal, es war zu viel Wasser da. Nicht jeden Reis
kann man mit beliebig viel Wasser kochen, manche
Klebreissorten aus Asien darf man sogar nicht im Wasser kochen
sondern nur im Wasserdampf garen.
ach? Schau an - das werd ich mir merken, wenn ich mal asiatischen Klebreis kaufe…
Es handelt sich um einen Vollkorn Spitzen Langkorn-Reis
Woher kommt dieser Reis? Da ich nicht weiß, ob er aus Asien
kommt, kann ich dir nicht viel sagen. Hier ist meine Methode
Es handelt sich um „Langkorn Spitzen Reis“ und kommt aus Italien - und bisher war ich der Meinung, daß „Langkorn Spitzen“ kein Klebreis wäre…
für asiatischen Reis: Reis in einen Topf geben, Wasser
Im Prinzip koche ich Reis auch so und sonst klappt’s ja auch…
Dann ist der wohl eher als Milchreis zu gebrauchen.
na, also weeßte…
Milchreis kann ich doch kochen - aber Vollkorn-Milchreis find ich bäähh
Weniger Wasser nehmen, nicht kochen sondern ziehen lassen
Na, im Prinzip laß ich ihn ja nur ziehen, nachdem er aufgekocht ist (sonst brennt er zuverlässig an…)
Erst Reis kurz aufkochen, dann etwas ziehen lassen und bevor
er
weich ist in einem feuerfesten Topf in der Backröhre mal
richtig
Hitze machen. Dabei wird der Randbereich knusprig.
Insgesamt erscheint der Reis trockener.
ich hab doch schon weniger Wasser probiert, aber ich muß ja wenigstens soviel nehmen, daß in der Mitte der Körner keine ungequollenen, harten Kerne mehr bleiben (dann vertrag ich Reis nicht)
ein walnußgroßes Stück Butter oder Margarine zufügen
Vollkornreis muss wie jedes vollständige Samenkorn, also auch
Weizen, Grünkern, Leinsamen, vor dem Kochen quellen.
Pack die abgemessene Portion über Nacht in eine Schüssel mit
kaltem Wasser.
na, da packt mich jetzt aber doch das Erstaunen: es ist nicht der erste Vollkorn-Reis, den ich gekauft (und dann natürlich auch zubereitet) habe - vorgequollen hab ich aber noch nie und trotzdem hatte ich mit den anderen Sorten nie diese Probleme…
Wartest Du auch nur
einen Tick zu lange, hast Du wieder Matsch.
Aber das trifft genau den Effekt, den ich habe: eben noch nicht fertig - einmal zu oft geblinzelt - Pampe…
ach? Schau an - das werd ich mir merken, wenn ich mal
asiatischen Klebreis kaufe…
nein nein, ich hab nicht gemeint, dass du Klebreis gekauft und nicht gemerkt hättest. War nur ein Beispiel, wie wenig Wasser manche Reissorten brauchen.
Wenn du möchtest, kannst du noch die Dampfmethode probieren, oder die verwendete Wassermenge halbieren. Wenn es zu trocken ist, kannst du immer noch Wasser hinzufügen.
ich poste hier noch eimal meine persönliche Reiskochanleitung, die ich seit Jahren erolgreich anwende und absolut stressfrei finde:
Reis kochen funktioniert bei mir so:
Ich fülle einen Topf mit Wasser, schütte soviel Reis in das kalte Wasser bis etwa 2-3 cm Reis als Spitze aus dem Wasser herausschauen und setze den Topf auf den Herd.
Je nach Bedarf sollte man noch einen Brühwürfel, etwas Salz oder auch sonstige Gewürze beifügen.
Das Ganze wird nun bei höchster Stufe zum stark sprudelnden Kochen gebracht.
Je nachdem, ob mir ein Gas- oder ein E-Herd zur Verfügung steht, wird nun ohne weitere Energiezufuhr weiterverfahren.
Gasherd : Den nun stark erwärmten Topf nehme ich mit Hilfe von Topflappen vom Herd, stelle ihn auf eine warme, nicht so sehr empfindliche Decke und decke ihn mit der selben gut zu.
E-Herd : Die Platte wird abgestellt und der Reis gart in der Nachwärme der Platte weiter.
Bei beiden Varianten ist der Reis nach etwa 15-20 Minuten fertig. Nichts brennt an; der Herd wird nicht durch eventuelles Überkochen versifft, da man in der Aufkochphase daneben stehen bleiben kann(beim Gasherd sowieso ); je nach verwendeter Reis-Sorte wird er auch prima klumpig.
Ich finde das geht schnell und einfach auch ohne großes „Spezialzubehör“ wie Dämpfkorb oder spezieller Reiskocher. Ob es allerdings bei Pampenreis hilft kann ich leider nicht sagen.