Reisebuch schreiben / Manuskript

Hallo,
auf einer längeren Reise habe ich einen großen Berg detaillierter Informationen zu dem Reisegebiet gesammelt, da der einzige verfügbare Reiseführer sehr mangelhaft war.

Mittlerweile überlege ich, ob sich daraus ein Reiseführer machen lässt. Mein Frage: Ist es bei Reiseführern auch üblich, dass man erst ein Manuskript schreibt und dieses dann bei Verlagen einreicht? Reiseführer der Verlage unterscheiden sich ja stark im Aufbau - man müsste demnach gezielt für einen Verlag schreiben. Oder fragt man erst bei den Verlagen an, ob sie Interesse an einem Reiseführer über xyz haben?

Anders als bei einem Roman denke ich nicht, dass mir dass Schreiben eines Manuskripts viel Spass machen wird, wenn die Aussichten einen Verlag zu finden gering sind.

Ich freue mich über jede Antwort. Vielen Dank!

Hallo Klaus,

auf einer längeren Reise habe ich einen großen Berg
detaillierter Informationen zu dem Reisegebiet gesammelt, da
der einzige verfügbare Reiseführer sehr mangelhaft war.

schön für Dich - Du weißt nun Bescheid dort

Mittlerweile überlege ich, ob sich daraus ein Reiseführer
machen lässt.

wahrscheinlich

Mein Frage: Ist es bei Reiseführern auch üblich,

dass man erst ein Manuskript schreibt und dieses dann bei
Verlagen einreicht?

aber sicher!

Reiseführer der Verlage unterscheiden sich
ja stark im Aufbau - man müsste demnach gezielt für einen
Verlag schreiben.

das muss mehr oder weniger jeder Autor

Oder fragt man erst bei den Verlagen an, ob
sie Interesse an einem Reiseführer über xyz haben?

auch das tut man
Nimm an, Du warst - Extrembeispiel - auf dem Mond, weil Du gerade die 12,8 Mio. Euro für die Teilnahme an der neuesten Expedition dorthin im Portefeulle übrig hattest und nicht wusstest, wohin sonst

Du weißt außerdem, weil Du vorher nach einem Reiseführer für den Mond suchtest (und keinen detaillierten fandest), dass nur der Lunaris-Verlag Reiseführer für Monde anbietet

macht es also Sinn, beim Terranauten-Verlag anzufragen, der nur Reiseführer für Ziele auf der Erde verlegt???

Anders als bei einem Roman denke ich nicht, dass mir dass
Schreiben eines Manuskripts viel Spass machen wird,

Einspruch Euer Ehren!
Schreiben macht überhaupt keinen Spass
ernsthaft betrieben ist es purer Masochismus und schadet Gesundheit und Geldbeutel

wenn die
Aussichten einen Verlag zu finden gering sind.

einen Verlag zu finden ist beim heutigen Überangebot von Möchtegern-Autoren jeder Coleur ein absoluter Glückstreffer. Wenn Dich schon das abhält, solltest Du lieber noch einmal an einen anderen Lieblingsort reisen und Dich wiederum ärgern, wenn es keinen passenden Reiseführer gibt

Ich freue mich über jede Antwort.

nun, ich weiß nicht, ob Dich meine Antwort wirklich freut. Doch sie beruht auf Wissen und Erfahrung

Viele Grüße
Geli

auch hallo,

auf einer längeren Reise habe ich einen großen Berg
detaillierter Informationen zu dem Reisegebiet gesammelt, da
der einzige verfügbare Reiseführer sehr mangelhaft war.

Mittlerweile überlege ich, ob sich daraus ein Reiseführer
machen lässt. Mein Frage: Ist es bei Reiseführern auch üblich,
dass man erst ein Manuskript schreibt und dieses dann bei
Verlagen einreicht?

nein, man erstellt ein exposé und eine leseprobe und schickt sie an die infrage kommenden verlage. wie man sowas macht, findest du im archiv (wenn es denn mal funktioniert). ansonsten gucke mal im http://www.autorenforum.de

Reiseführer der Verlage unterscheiden sich
ja stark im Aufbau - man müsste demnach gezielt für einen
Verlag schreiben.

nein, umgekehrt. man muss sich gezielt verlage aussuchen.

Oder fragt man erst bei den Verlagen an, ob
sie Interesse an einem Reiseführer über xyz haben?

ja, genau.

Anders als bei einem Roman denke ich nicht, dass mir dass
Schreiben eines Manuskripts viel Spass machen wird, wenn die
Aussichten einen Verlag zu finden gering sind.

du glaubst offensichtlich noch an den weihnachtsmann *g*
auch romanautoren suchen sich zumeist einen verlag BEVOR sie ihren roman schreiben.

Ich freue mich über jede Antwort. Vielen Dank!

bitte.

schöne grüße
ann

Hallo Klaus!

auf einer längeren Reise habe ich einen großen Berg
detaillierter Informationen zu dem Reisegebiet gesammelt, da
der einzige verfügbare Reiseführer sehr mangelhaft war.

Na, das ist doch bestens! Nun stell dir mal vor, jemand möchte in dieses Gebiet reisen, und es gibt keinen guten Reiseführer außer deinem. Er hat vor, ein paar Hundert, oder wenn er reich ist, ein paar Tausend Euro in die Reise zu stecken. Wenn du ihm den einzig guten Reiseführer anbieten kannst, für 49,- Euro, wird er dann nicht geradezu gezwungen sein, ihn zu kaufen?

Mittlerweile überlege ich, ob sich daraus ein Reiseführer
machen lässt.

Ja. Oder genauer: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent.

Mein Frage: Ist es bei Reiseführern auch üblich,
dass man erst ein Manuskript schreibt und dieses dann bei
Verlagen einreicht?

Vermutlich.

Reiseführer der Verlage unterscheiden sich
ja stark im Aufbau - man müsste demnach gezielt für einen
Verlag schreiben.

Auf jeden Fall wird der sich freuen, wenn man es macht.

Oder fragt man erst bei den Verlagen an, ob
sie Interesse an einem Reiseführer über xyz haben?

Mehr als „Nein“ sagen können sie wohl kaum, oder?

Anders als bei einem Roman denke ich nicht, dass mir dass
Schreiben eines Manuskripts viel Spass machen wird, wenn die
Aussichten einen Verlag zu finden gering sind.

So. Und genau da muss ich jetzt Einspruch erheben! Ich habe oben schon geschrieben, dass die Leser solcher Reiseführer geradezu GEZWUNGEN sind, ihn zu kaufen, wenn es der einzig gute ist. Also wenn du schon nicht genug Selbstvertrauen hast, an eine Verlagsveröffentlichung zu glauben, und wenn du die Verlage fragen solltest (lass dir dabei professionelle Hilfe geben), und wenn (nur mal angenommen) der Verlag absagt (das ist leider die Regel), dann kannst du die Reiseführer immer noch im Selbstverlag verkaufen. Du musst nur die Reisewilligen finden, die genau in dieses Land reisen wollen, das ist die Zielgruppe. Und das sollte bei dieser Zielgruppe so schwer nicht sein.

Sachbücher zu verkaufen ist bedeutend leichter, als Romane zu verkaufen, weil die Zielgruppe viel klarer auszumachen ist. Und nicht nur deshalb. Romane kauft man, um sie zu lesen, sie sind also austauschbar. Sachbücher kauft man, weil man sie wirklich braucht.

Und noch ein Tipp: Versuche stets, ein Buch erst über einen Verlag zu verkaufen, dann, wenn sich trotz aller Mühe keiner findet, im Selbstverlag, niemals umgekehrt.

Ich spreche aus Erfahrung.

Grüße

Andreas

die suche funktioniert wieder
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