Reisehäufigkeit als IT-Consultant

Hallo,

ich überlege mir zur Zeit, ob ich als IT-Consultant bei Accenture einsteigen soll. Die Herausforderung würde mich schon reizen.
Ich hätte da nur eine Frage was die Reisehäufigkeit betrifft. Ist es eigentlich so, dass man als Consultant das ganze Jahr über eigentlich nur unterwegs ist, da der Kunde wahrscheinlich häufig einen anderen Standort hat ? Kommt man dann nur am Wochenende nach Hause ? Ich würde mich freuen, wenn mir jemand aus seiner Erfahrung etwas berichten könnte.

Vielen Dank und viele Grüße,

Tris

Hallo,

aufgrund der Fokusierung auf Lösungsgeschäft ist die Mobilität mittlerweile unabdingbar für IT-Consultants.
Somit ist generell von einer ausgeprägten Reisetätigkeit auszugehen.

In der Regel ist es so, daß auch auswärts 5 Tage die Woche gearbeitet wird. Viele Kunden sind nicht mehr sonderlich erfreut über sogenannte DiMiDo-Mitarbeiter.

Du solltest also die Hand aufs Herz legen, ob Du auf längere Zeit mit der entsprechenden Mobilität aufwarten möchtest. Es kann sehr spannend sein, aber auch ziemlich nervig.

Viele Grüße
RaRo

Moien!

Kommt natürlich stark drauf an wo du wohnst, denn auch in der IT gibt es Ballungszentren…

Bernd

Hallo,

aufgrund der Fokusierung auf Lösungsgeschäft ist die Mobilität
mittlerweile unabdingbar für IT-Consultants.
Somit ist generell von einer ausgeprägten Reisetätigkeit
auszugehen.

In der Regel ist es so, daß auch auswärts 5 Tage die Woche
gearbeitet wird. Viele Kunden sind nicht mehr sonderlich
erfreut über sogenannte DiMiDo-Mitarbeiter.

Du solltest also die Hand aufs Herz legen, ob Du auf längere
Zeit mit der entsprechenden Mobilität aufwarten möchtest. Es
kann sehr spannend sein, aber auch ziemlich nervig.

also ich bin in München ansässig.
Es kann also sein, dass man 5 Tage die Woche auswärts arbeitet, aber ist das dann jede Woche so über das ganze Jahr ? Ich nehme an, dass man aber am Wochenende schon nach Hause fahren „darf“, oder ?

Viele Grüße,

Tris

Moien!

Natürlich darsfst du am WE nach Hause wenn du net arbeitest und dies sollte im Normalfalle auch bezahlt werden. In München dürftest du aber gute Chancen haben net so oft weit weg eingesetzt zu werden - dies hängt natürlich auch davon ab, wie vielseitig du eingesetzt werden kannst.

Unabhängig davon kann es dir natürlich auch dann passieren, das du längerfristig ganz woanders arbeitest - ist halt auch ein Bisserl Glückssache…

Bernd

Hallo,

ist es eigentlich wahr, dass viele den Beraterjob als Karrieresprungbrett hernehmen, um später in der Industrie „gross“ einzusteigen ? Oder anders gesagt, steigert man sich damit den eigenen Marktwert ?
Wenn ja, warum ?

MfG,

Tris

hallo tris,

ich überlege mir zur Zeit, ob ich als IT-Consultant bei
Accenture einsteigen soll. Die Herausforderung würde mich
schon reizen.
Ich hätte da nur eine Frage was die Reisehäufigkeit betrifft.

…ich habe eine ganze weile bei, im vergl. zu accenture, kleineren unternehmensberatungsfirmen gearbeitet, meist mit der 4 tage 1 tage woche ( 4 vor ort beim kunden, freitags@home…). so weit ich leute bei accenture kenne musst du auch dort mit reger reisetätigkeit rechnen.

inzwischen bin ich in einen beraterbereich gewechselt, wo es mehr auf know-how als vor-ort sein ankommt.

es ist schön, es tut dem ego sehr gut am mo. morgen in den flieger nach irgendwo zu steigen und am do. abends zurückzukommen, auch angesparte miles lassen sich fürtrefflich ver-reisen :wink:

aber: wenn du nicht der typ bist, der auf sowetas steht, dann reicht so eine erfahrung für eine gewisse zeit und dann wirst du den ganzen sack der nachteile ‚schätzen‘ lertnen, allein das soziale umfeld, beziehungen, freunde etc.

  • bist du in irgendeinem verein? - vergiss’ es, wenn du so einen job machst (ok, pauschalaussage, aber im mittel stimmt sie m.e.)

mir gibt immer wieder so ein - angeblicher - satz eines ehemaligen mckinsey - chefs zu denken, nachdem man dort nicht die 100% selbstständigen autonomen persönlichkeiten sucht (die tun sich keine 60 h -woche an…), sondern die etwas unsicheren aber begabten persönlichkeiten, die nach ständiger anerkennung suchen. zb. dadurch, dass dir eine andere firma den flug und das hotel bezahlt und dein tagessatz bei was weiss ich wieviel k€ liegt.

…wie du siehst, bist du bei mir mit der frage mitten in die sinnfrage meines jobs getreten, danke!

stefan :wink:

Hallo.

ist es eigentlich wahr, dass viele den Beraterjob als
Karrieresprungbrett hernehmen, um später in der Industrie
„gross“ einzusteigen?

Jawollja.

Oder anders gesagt, steigert man sich damit den
eigenen Marktwert? Wenn ja, warum ?

Ja, so man denn Erfolge als Berater vorzuweisen hat, die üblicherweise auch als Referenzen vorhanden sind. Ein paar Gründe sind : die Flebi Fixi Foxi Beweglichkeit geistiger Art, die von einem erfolgreichen Berater gezeigt werden muss. Anpassungsfähigkeit in neuen Situationen, Offenheit für verschiedene „Kulturen“ (wieso erinnert mich das immer an Joghurt?), Auffassungsgabe pi, pa, po. Und diese Dinge werden angeblich von Pführungskräften erwartet …

Gruß kw

Hallo kw,

Anpassungsfähigkeit in neuen Situationen, Offenheit für
verschiedene „Kulturen“ (wieso erinnert mich das immer an
Joghurt?)

jetzt weiß ich, warum ich auf „Consultants“ so instinktiv psycho-allergisch reagiere: Auf Joghurt reagiere ich genauso spontan.

*g* Karin

Hi,
ich habe mich mal auf einer Bewerbungsmesse mit den Accenture-Leuten unterhalten. Das erste, was die mir erzählt haben, war, dass ich damit rechnen müsste, alle drei Monate umzuziehen. Originalzitat: „Man führt schon so eine Art Normadenleben“. Daraufhin habe ich mich dann umgedreht und mir einen vernünftigen Arbeitgeber gesucht :wink:

Ralph

brauchbarer AG?
Hi Ralph,

ich bin auf Accenture aufmerksam geworden und habe nächste Woche so ein Schnupperkennenlernen.

Was ist denn im Gegensatz zu denen ein vergleichbarer brauchbarer AG?

würde mich mal wirklich interessieren.

Grüße

Hi,

ich habe mich mal auf einer Bewerbungsmesse mit den
Accenture-Leuten unterhalten. Das erste, was die mir erzählt
haben, war, dass ich damit rechnen müsste, alle drei Monate
umzuziehen. Originalzitat: „Man führt schon so eine Art
Normadenleben“. Daraufhin habe ich mich dann umgedreht und mir
einen vernünftigen Arbeitgeber gesucht :wink:

Ralph