Reisekamera

Ich will Ausschau nach Koalas halten. An die komm ich sicher
nicht so nah, dass ich ohne Tele arbeiten könnte.
Dem Ayers Rock werde ich aber nah genug kommen :wink:))

Na ja, Koalas sind so langsam, dass Du genug Zeit für den Objektivwechsel hast. Uluru hat sich auch in letzter Zeit nicht groß bewegt. so weit ich weiß.

Aber ist es nicht im Endeffekt so, dass ich die Wahl habe
zwischen „krame in der Fototasche bis das Känuru wieder weg
ist“ und „fotografiere, wenn auch nicht perfekt“?

Ich habe lieber 10% sehr gute Bilder, 10% verpasste Gelegenheiten und 80% Ausschuss, als 70% mittelprächtige. Mit der Bridge kommst Du in einer eiligen Situation zwar möglicherweise zum Schuss während an der DSLR vielleicht gerade das falsche Objektiv ist, aber ob der Schuss was wird ist fraglich, denn der Autofocus dieser Cams ist deutlich langsamer als bei der DSLR.

Wenn ich mit einer Reisegruppe unterwegs bin, wird es wohl
leider keine Fotosafari werden.
Da müssen die Bilder dann im Vorbeigehen geschossen werden.

Ich denke mir auch, dass der Zeitdruck weniger durch vorbeirennende Motive kommen wird, als durch die Gruppe. Dann eben ein gutes Reisezoom 18-200 und die Einbußen hinnehmen. Da hast Du immer noch bessere Ergebnisse als all die anderen Knipser.

Aber wenn ich sie beherrsche, kann ich dann nicht
pointen&shooten?

Du kannst schon, aber Du sollst nicht. Wenn es ganz furchtbar eilt, kannst Du jederzeit die Idioteneinstellung (grünes Viereck) oder die evtl. vorhandenen Motivprogramme nehmen. Aber ansonsten ist es eben nicht „point+shoot“ sondern „motivgerechte Einstellungen vornehmen+point+shoot+Ergebnis prüfen+Einstellungen evtl. anpassen+shoot+usw.“.

Wenn ich am Wochenende fotografieren gehe, bereite ich die Einstellungen der Kamera auf die zu erwartenden Motive vor. Ich habe nämlich keine Motivprogramme :smile: Als Beispiel der Hundespaziergang mit einem wilden Rudel spanischer Windhunde:

  • je nach Wetter das 35-105er mit dem praktischen Zoombereich oder das lichtstärkere 28-70/2.8er Objektiv drauf
  • Blendenvorwahlprogramm, kleinste mögliche Blende wg. Freistellung + 2 Blendenstufen weil das Objektiv dann schärfer ist
  • Belichtungsart wählen: wird großer Kontrast zwischen Hauptmotiv und Hintergrund erwartet (schwarzer Hund auf Sandweg?) Je nachdem mittenbetonte Messung oder Mehrfeldmessung
  • Autofocus auf „Mitführen“ stellen
  • Je nach Lichtverhältnissen den ISO-Wert und den Weißabgleich einstellen
  • unterwegs nach den ersten Bildern noch Korrekturen an den Einstellungen vornehmen

Das Ergebnis sieht dann so aus:
http://picasaweb.google.com/myriamschloesser/BestOfETal

Wie man sieht, leide ich unter dem recht trägen Autofocus der Kamera, noch verstärkt durch die teilweise 30 Jahre alten Objektive. Daher bei beweglichen Motiven 95% Ausschuss.

Sind die Bilder mit einer DSLR so viel schlechter als die mit
meiner jetztigen Kompaktkamera, dass man da viel mehr Zeit
investieren muss?

Nicht „gut“ vs. „schlecht“. Die Bilder Deiner Kompaktkamera werden bereits von der Kamera „verbessert“, d.h. nachgeschärft, Kontrast verändert, bunter gemacht usw. Die DSLR könnte das auch, und man kann sie auch so einstellen. Besser ist es aber, ein neutraleres Bild zu erhalten und es dann selbst zu bearbeiten. Die Steigerung ist das Arbeiten mit raw-Dateien, die dann praktisch ganz unbearbeitet sind.

Die andere Frage ist:
Gibt es die perfekte Kamera?

Ja, aber es gibt nicht die perfekte Allround-Kamera. Es gibt perfekte Kameras/Objektive für bestimmte Einsatzzwecke, aber will man eine Kamera/Objektiv für alle möglichen Motive und Situationen, muss man Einschränkungen hinnehmen.

Gruß,

Myriam

Das sind, wenn ich es richtig verstanden habe, zwei
Bridge-Kameras.
Warum zwei???

Frau eine, ich eine :smile:

Horst

Uluru hat sich auch in letzter Zeit
nicht groß bewegt. so weit ich weiß.

Dann besteht ja Hoffnung, dass wir ihn dort antreffen wo wir ihn vermuten :smile:))

Ich habe lieber 10% sehr gute Bilder, 10% verpasste
Gelegenheiten und 80% Ausschuss, als 70% mittelprächtige.

Ja, verstehe.
Ich muss endlich Prioritäten setzen. Alle Motive auf die Speicherkarte zu bannen und dann auch noch perfekt, wird ein Wunschtraum bleiben :wink:

Mit der Bridge kommst Du in einer eiligen Situation zwar
möglicherweise zum Schuss während an der DSLR vielleicht
gerade das falsche Objektiv ist, aber ob der Schuss was wird
ist fraglich, denn der Autofocus dieser Cams ist deutlich
langsamer als bei der DSLR.

Es ist ein Lotteriespiel! :wink:

Ich denke mir auch, dass der Zeitdruck weniger durch
vorbeirennende Motive kommen wird, als durch die Gruppe. Dann
eben ein gutes Reisezoom 18-200 und die Einbußen hinnehmen. Da
hast Du immer noch bessere Ergebnisse als all die anderen
Knipser.

Ja. Da wirst Du wohl recht haben.

Aber wenn ich sie beherrsche, kann ich dann nicht
pointen&shooten?

Du kannst schon, aber Du sollst nicht. Wenn es ganz furchtbar
eilt, kannst Du jederzeit die Idioteneinstellung (grünes
Viereck) oder die evtl. vorhandenen Motivprogramme nehmen.

Aha, das geht also schon.

Aber ansonsten ist es eben nicht „point+shoot“ sondern
„motivgerechte Einstellungen vornehmen+point+shoot+Ergebnis
prüfen+Einstellungen evtl. anpassen+shoot+usw.“.

Jaaaa, SO liebe ich das Fotografieren *schwärm* :smile:))

Als Beispiel der
Hundespaziergang mit einem wilden Rudel spanischer Windhunde:

Deine ganzen Anleitungen geben schon einen prima Einsteiger-Kurs ab :smile:
Ich werde sie sammeln und studieren :smile:))

Das Ergebnis sieht dann so aus:
http://picasaweb.google.com/myriamschloesser/BestOfETal

WOW!!!
Wie kann man Hunde scharf aufs Foto kriegen, die grade auf einen zu laufen???

Wie man sieht, leide ich unter dem recht trägen Autofocus der
Kamera, noch verstärkt durch die teilweise 30 Jahre alten
Objektive.

Ich muss gestehen, ich sehe nichts.

Daher bei beweglichen Motiven 95% Ausschuss.

DAS tröstet.

Sind die Bilder mit einer DSLR so viel schlechter als die mit
meiner jetztigen Kompaktkamera, dass man da viel mehr Zeit
investieren muss?

Nicht „gut“ vs. „schlecht“. Die Bilder Deiner Kompaktkamera
werden bereits von der Kamera „verbessert“, d.h.
nachgeschärft, Kontrast verändert, bunter gemacht usw. Die
DSLR könnte das auch, und man kann sie auch so einstellen.
Besser ist es aber, ein neutraleres Bild zu erhalten und es
dann selbst zu bearbeiten.

Aha!
Danke für die Erklärung.

Ja, aber es gibt nicht die perfekte Allround-Kamera. Es gibt
perfekte Kameras/Objektive für bestimmte Einsatzzwecke, aber
will man eine Kamera/Objektiv für alle möglichen Motive und
Situationen, muss man Einschränkungen hinnehmen.

Im Prinzip läuft das doch auf verschiedene Kameras hinaus. Genau deswegen habe ich auch geplant, zwei Geräte anzuschaffen: eine Schnappschusskamera, die man für den Fall der Fälle immer mit hat und eine SLR für die perfekten Bilder.

Danke nochmal

Hanna

Hallo Mike!

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) -

Wo gehts denn hin?

AUSTRALIEN! *yippie* *hüpf* *strahl*

Lass die Kompakte weg.
Du kommst in die hässliche Situation, DIE Aufnahmemöglichkeit zu bekommen, und dann liegt das teure Teil im Auto…

Willst Du weiter in dein System investieren (Ausbau zur absoluten perfektion mit spezialisierten Festbrennweiten und Spezialzooms) oder mit den (qualitativ bereits recht hochwertigen) „Einsteigerobjektiven“ längerfristig arbeiten?

Wie wichtig sind die Aufnahmen bei wenig Licht?

Sportaufnahmen mit schnellen Bewegungen bei viel Tele?

Astrofotografie?

Die Handlichste DSLR ware die Olympus 510 mit dem Doppelzoomkit (14-42 und 40-150)
hat Zitterhandausgleich, Liveview, etc. pp.
leicht, handlich, fast eine Bridge mit Wechselobjektiven :smile: )
Crop-faktor 2, dadurch entsprechen die 150 mm im Endzoom praktisch 300 mm auf Kleinbild.

Leider bei available Light (also bei hohen ISO-Werten des Sensors) rauschanfälliger als die anderen.
Sehr „übersichtliches“ und relativ teures Linsenangebot, wenn man mal „was besseres“ will.

Pentax bitet mit der K100D super auch ein preislich nicht unattraktives Angebot. hat aber derzeit keine lichtstarken Telezooms.

Die Sony alpha 100 hat mich persönlich nicht so recht vom Hocker gehauen

Vollanbieter sind Nikon und Canon, mit Linsen und Bodies für alle Lebenslagen und Brieftaschen. Insbesondere haben beite Anbieter sehr gute rauscharme Sensoren.

Ein attraktives und brauchbares Einsteigerangebot hat Canon mit der 400D, dem 18-55 IS und dem 55-250 IS.
ca 1000 Euros, Antiwackel in den Objektiven,

Vorteil der Big Two (Canon-Nikon): Riesiger Gebrauchtmarkt, Weltweit verbreitet, Linsen für alles.

Für das übliche „Urlaub-Landschaft-bissle Architektur-bissle Portrait“ ist jeder der 5 relevanten Anbieter geeignet.
Wenn es etwas mehr sein muss, würde ich zu CaNi raten.

Fotosafari ist eigentlich eine Teleangelegenheit, während
Urlaubslandschaften eher was für Weitwinkel - Normalbrennweite
sind.

Ich will Ausschau nach Koalas halten. An die komm ich sicher
nicht so nah, dass ich ohne Tele arbeiten könnte.
Dem Ayers Rock werde ich aber nah genug kommen :wink:))

paar Fakten:

  1. Bridge und Kompakte sind „Friss oder stirb“ Geräte, Während
    DSLR durch Wechselobjektive flexibel sind. —> Eine DSLR
    kann auf das Fotoproblem mit speziell darauf zugeschnittenen
    Linsen ausgestattet werden.

Aber ist es nicht im Endeffekt so, dass ich die Wahl habe
zwischen „krame in der Fototasche bis das Känuru wieder weg
ist“ und „fotografiere, wenn auch nicht perfekt“?

Nun, ich würde dann das Telezoom dauernd drauf lassen und nur bei Bedarf auf das Normalzoom wechseln.

Deshalb habe ich ja geschrieben, ich will eine DSLR. Und eine
Schnappschusskamera, die ich immer bei mir habe.

Ich habe meine DSLR immer im Gelände bei mir

  1. Für Wildlivefotografie auf höchstem (!) Niveau kommt
    eigentlich nur eine DSLR mit Festbrennweitentele in Frage.

Wenn ich mit einer Reisegruppe unterwegs bin, wird es wohl
leider keine Fotosafari werden.
Da müssen die Bilder dann im Vorbeigehen geschossen werden.

Auf
Safari kann man dann noch einen Bohnensack mitnehmen (Sieht
aus wie ein kleineres Kopfkissen, das mit Bohnen gefüllt wird,
dient zur ablage des Schweren Objektives auf der Autotüre oder
dem Autodach oder so) oder ein Einbein.

Guter Tipp!

Fünfter Punkt: Eine DSLR ist eigentlich keine „Point&Shoot“
sondern erfordert etwas Einarbeitung,

Das verstehe ich jetzt nicht.
Jede Kamera muss man zuerst kennenlernen, und deshalb will ich
sie ein oder zwei Jahre vor der Reise kaufen.
Aber wenn ich sie beherrsche, kann ich dann nicht
pointen&shooten?

Ah, langfristige Planung. Das gefällt! Endlich mal „Ich fahre übermorgen nach Wulumbistan, welche DSLR macht die ganz supertollen Bilder…“
*LOB LOB LOB*

auch in die
nachträgliche Bildverarbeitung (Alles keine Kunst).

Verarbeitung? Was ist das? Ich kenne nur Bildbearbeitung.
Falls Du Bearbeitung gemeint hast:
Sind die Bilder mit einer DSLR so viel schlechter als die mit
meiner jetztigen Kompaktkamera, dass man da viel mehr Zeit
investieren muss?

Ich fotografiere jetzt ausschlieslich in RAW (also das, was der kamerasensor ausspuckt) und bearbeite die Bilder am Rechner nach (Weißabgleich, Bildstil rumfummeln, Farben rummachen, eventuell beschneiden, etwas nachschärfen)
nennt sich auch "Digitale Dunkelkammer)
Man kann die kamera natürlich auch so einstellen, dass sie den bevorzugten Bildstil ausspuckt.

Dann sind
jedoch die Ergebnisse besser als mit jeder Bridge
(entsprechende Objektive vorausgesetzt)

Für daheim, wo ich viel Zeit zum Fotografieren habe (ich liebe
Stillleben! Die laufen einem auch meist nicht davon! *g*),
will ich eh eine DSLR. Aber ist sie für die Reise das
Richtige?

IMHO ja. Gerade für SO EINE einmalige Reise.

  1. Punkt: Wieviel Geld kannst Du anlegen?

Für Kompaktkamera (die ich fix geplant habe) und „große“
zusammen 3 400.

*phuh*

Ok, damit kann man schon was anfangen…
(Wie gesagt, ich würde die Kompakte weglassen, das einzige, was bei der DSLR Zeit kostet ist der Objektivwechsel, und der dauert 30 sec.)

Bei Kompakten brauchst Du nicht auf die Pixelzahlen gehen,
sondern achte mehr auf ein lichtstarkes und Gut Korrigiertes
Objektiv.
Z. T werden da gute Zoomobjektive verbaut, allerdings kosten
die dann mehr…

Gut muss sie sein. Eine mittelmäßige hab ich schon.

Die derzeitigen DSLR-Einsteigerbodies haben alle so 10 - 12
Mpix (das geht, weil die Sensoren viel größer sind, die
einzelnen Pixel sind also rauschärmer)

Für 20x30-Vergrößerungen reicht das weit.

mehr als weit, damit machst Du DIN A 0 Poster

  1. Es gibt keine zu gute Ausrüstung… nur eine zu teure :smile:

Die andere Frage ist:
Gibt es die perfekte Kamera?

Nein, die gibt es nicht…
Es gibt nur das für deine Ansprüche optimierte System.

Wenn Du ernsthaft ins DSLR-Geschäft einsteigen möchtest, und Du noch keine /geringe Erfahrung mit Analogen SLR hast, und noch 2 jahre Zeit bis zum Event, dann würde ich einen Einsteigerbody mit Kitlinse als erstes vorschlagen. damit kannst Du sehr gut deine Fotografischen Vorlieben festlegen und die entsprechenden Brennweitenbereiche heraussuchen.
Geh in den entsprechenden Blödmarkt und begrabbel die Bodies, welch dir möglichst gut in der Hand liegen. dann schau nach, welchen Haken der Body speziell und das System im allgemeinen hat (Es gibt immer was, was stört)
bei einer DSLr sind das wichtigste die Linsen.
dazu findest Du auf http://www.photozone.de entsprechende Kritiken.

Ich persönlich habe mich im Endeffekt für Canon entschieden und schleppe da jetzt für über 2000 Euronen Glas mit mir herum…
an der 400D :smile:

Gruß
Mike

1 „Gefällt mir“

Mit der Bridge kommst Du in einer eiligen Situation zwar
möglicherweise zum Schuss während an der DSLR vielleicht
gerade das falsche Objektiv ist, aber ob der Schuss was wird
ist fraglich, denn der Autofocus dieser Cams ist deutlich
langsamer als bei der DSLR.

Es ist ein Lotteriespiel! :wink:

Vorausdenken ist wichtig.

Ich denke mir auch, dass der Zeitdruck weniger durch
vorbeirennende Motive kommen wird, als durch die Gruppe. Dann
eben ein gutes Reisezoom 18-200 und die Einbußen hinnehmen. Da
hast Du immer noch bessere Ergebnisse als all die anderen
Knipser.

Ja. Da wirst Du wohl recht haben.

Ich finde Reisezooms einfach nur BÄH, aber ich bin ja auch pingelig :smile:,

Aber wenn ich sie beherrsche, kann ich dann nicht
pointen&shooten?

Du kannst schon, aber Du sollst nicht. Wenn es ganz furchtbar
eilt, kannst Du jederzeit die Idioteneinstellung (grünes
Viereck) oder die evtl. vorhandenen Motivprogramme nehmen.

Aha, das geht also schon.

Ich nehme in den Fall immer P, also Blende Zeit Automatik, ohne die ISO zu verstellen.

Die meisten Fotos bei guten Lichtverhältnissen mache ich bei fester Blende (Av) um die Kontrolle über die Tiefenschärfe zu behalten.

Bei wenig Licht wird vollmanuell fotografiert… und das beste gehofft

Und vom Grünen Viereck und den Motivprogrammen… Finger weg.

Nimm viele Speicherkarten mit :smile: (oder einen Bilderbunker)

Als Beispiel der
Hundespaziergang mit einem wilden Rudel spanischer Windhunde:

Deine ganzen Anleitungen geben schon einen prima
Einsteiger-Kurs ab :smile:
Ich werde sie sammeln und studieren :smile:))

Das Ergebnis sieht dann so aus:
http://picasaweb.google.com/myriamschloesser/BestOfETal

WOW!!!
Wie kann man Hunde scharf aufs Foto kriegen, die grade auf
einen zu laufen???

da gibt es bei der DSLR eine Einstellung für den Autofocus. klappt ganz gut…

Wie man sieht, leide ich unter dem recht trägen Autofocus der
Kamera, noch verstärkt durch die teilweise 30 Jahre alten
Objektive.

Ich muss gestehen, ich sehe nichts.

*g*

Im Prinzip läuft das doch auf verschiedene Kameras hinaus.
Genau deswegen habe ich auch geplant, zwei Geräte
anzuschaffen: eine Schnappschusskamera, die man für den Fall
der Fälle immer mit hat und eine SLR für die perfekten Bilder.

und du schleppst dann immer die Schnappschusskamera und die DSLR mit dir rum?

Einige meiner Werke, darunter auch einige „Schnappschüsse“
(Insbesondere beim Silvestercon)
http://photo.mikekling.de
Fst alles mit Festbrennweiten gemacht. (Aber ich bin ja auch so ein altmodischer Dackel…)

Gruß
Mike

Hallo Mike!

Du kommst in die hässliche Situation, DIE Aufnahmemöglichkeit
zu bekommen, und dann liegt das teure Teil im Auto…

Hmmm … Wahrscheinlich hast Du recht.
Ich wollte mit Bildern heimkommen, die mit dem Fotokalender, den ich von der Verwandtschaft in AUS mal bekommen hab, konkurrieren können.

Willst Du weiter in dein System investieren (Ausbau zur
absoluten perfektion mit spezialisierten Festbrennweiten und
Spezialzooms) oder mit den (qualitativ bereits recht
hochwertigen) „Einsteigerobjektiven“ längerfristig arbeiten?

Wie soll ich das wissen?
Hätte ich den Ausbildungsplatz zum Fotograf bekommen, wär die Antwort klar.
Aber was tu ich mit einer teuren Kamera mit noch teureren Objektiven, wenn mir die Anleitung fehlt?
Autodidaktisch stoße ich da bald an meine Grenzen, und dann krieg ich selbst mit der besten Ausrüstung nur stümperhafte Anfängerfotos zusammen.

Wie wichtig sind die Aufnahmen bei wenig Licht?

Grundsätzlich schon wichtig. Davon habe ich immer geträumt.
Ich kannte einen Mann, der hat in meiner Kindheit mit einer analogen Kamera im Raum Fotos geschossen ohne Blitz. Dem seine Linse war einfach RIESIG.
Seither träume ich von sowas.

Sportaufnahmen mit schnellen Bewegungen bei viel Tele?

Ja! *strahl* Weißt Du, wie toll solche Fotos aussehen?

Astrofotografie?

Ähm … Daran hab ich noch nicht gedacht. Weiß nicht …
Aber cool wäre es natürlich schon, wenn man mal ein UFO zu sehen kriegt, dass man es dann auch fotografieren kann.
Nur: wie oft kommt das vor?

Olympus 510 mit dem
Doppelzoomkit (14-42 und 40-150)

Pentax K100D super

Die Sony alpha 100

Vollanbieter sind Nikon und Canon, mit Linsen und Bodies für
alle Lebenslagen und Brieftaschen. Insbesondere haben beite
Anbieter sehr gute rauscharme Sensoren.

Ich werd mich mal in Testberichte vertiefen und schauen, was in die engere Wahl kommt :smile:

Für das übliche „Urlaub-Landschaft-bissle Architektur-bissle
Portrait“ ist jeder der 5 relevanten Anbieter geeignet.

Ich will ein Allround-Talent, das mich in keiner Situation unbefriedigt zurücklässt.

Wenn es etwas mehr sein muss, würde ich zu CaNi raten.

Jetzt hast Du mich ganz kurz verwirrt. Ich hab „CaNi“ zuerst mit Akkus assoziiert. :smile:))
Aber ich glaub, Du meinst Canon und Nikon. Stimmts?

Nun, ich würde dann das Telezoom dauernd drauf lassen und nur
bei Bedarf auf das Normalzoom wechseln.

Ja. Wird wohl das Gescheiteste sein.

Ich habe meine DSLR immer im Gelände bei mir

So groß ist mein Handtäschchen nicht, dass ich eine DSLR überall hin mitnehmen könnte.

Ah, langfristige Planung. Das gefällt! Endlich mal „Ich fahre
übermorgen nach Wulumbistan, welche DSLR macht die ganz
supertollen Bilder…“
*LOB LOB LOB*

Danke, danke, danke *rotwerd*
Da ich noch nie mit einer DSLR gearbeitet habe, muss ich eine Lernzeit einplanen.

Ich fotografiere jetzt ausschlieslich in RAW (also das, was
der kamerasensor ausspuckt) und bearbeite die Bilder am
Rechner nach (Weißabgleich, Bildstil rumfummeln, Farben
rummachen, eventuell beschneiden, etwas nachschärfen)
nennt sich auch "Digitale Dunkelkammer)

Kann man das Bearbeiten von Bildern im RAW-Format autodidaktisch lernen?

Man kann die kamera natürlich auch so einstellen, dass sie den
bevorzugten Bildstil ausspuckt.

Für den Anfang ist das sicher das Geeignete.

DSLR. Aber ist sie für die Reise das
Richtige?

IMHO ja. Gerade für SO EINE einmalige Reise.

Einmalig wird sie tatsächlich. Dort werde ich nie wieder hinkommen.

(Wie gesagt, ich würde die Kompakte weglassen,

Wie gesagt, ich laufe nicht ständig mit einem Fotokoffer herum.
Meine Kompakte trage ich quasi immer am Körper, wie das Handy auch.
Eine DSLR ist mir zu groß dafür. ENTSCHIEDEN zu groß.

das einzige, was bei der DSLR Zeit kostet ist
der Objektivwechsel, und der dauert 30 sec.)

Ich werde üben und die Zeit stoppen :wink:))

Für 20x30-Vergrößerungen reicht das weit.

mehr als weit, damit machst Du DIN A 0 Poster

Naja, manchmal möchte man auch nur Ausschnitte vergrößern, und diese Möglichkeit habe ich dann.
Und wer weiß? Vielleicht mach ich auch mal einen Poster.

Gibt es die perfekte Kamera?

Nein, die gibt es nicht…
Es gibt nur das für deine Ansprüche optimierte System.

DAS ist sehr beruhigend.

Wenn Du ernsthaft ins DSLR-Geschäft einsteigen möchtest, und
Du noch keine /geringe Erfahrung mit Analogen SLR hast,

Ich habe keine Erfahrung mit der Analogen.

und noch 2 jahre Zeit bis zum Event,

In Wirklichkeit sind es mehr als dreieinhalb Jahre. :smile:))

damit
kannst Du sehr gut deine Fotografischen Vorlieben festlegen

Was meinst Du mit „fotografischen Vorlieben“?

Geh in den entsprechenden Blödmarkt und begrabbel die Bodies,
welch dir möglichst gut in der Hand liegen. dann schau nach,
welchen Haken der Body speziell und das System im allgemeinen
hat (Es gibt immer was, was stört)

Aha. Ich hätte es genau umgekehrt gemacht. Ich wäre zum Fachhändler gegangen und hätte mir Prospekte zu allen Einsteiger-DSLRs geholt, anhand der technischen Daten und Prüfberichte eine Vorauswahl getroffen und diese Geräte dann ausprobiert, wie sie in der Hand liegen.

Wo genau liegt der Vorteil Deiner Vorgehensweise? Was habe ich vergessen zu bedenken?

bei einer DSLr sind das wichtigste die Linsen.
dazu findest Du auf http://www.photozone.de entsprechende
Kritiken.

Ah, ja, danke, da werde ich mich einlesen.

Ich persönlich habe mich im Endeffekt für Canon entschieden
und schleppe da jetzt für über 2000 Euronen Glas mit mir
herum…

Zu Hülf!!!
*michtrifftderschlag*

Hanna

Ich werd mich mal in Testberichte vertiefen und schauen, was
in die engere Wahl kommt :smile:

Da die erwähnte Sony Alpha 100 gar nicht mehr aktuell ist, werfe ich als „alter“ Minoltaner (Sony führt das Minolta/KonicaMinolta-Bajonett weiter) noch die Alpha 200, 300 und demnächst 350 in den Raum. Sony/Minolta hat den Vorteil des Stabilisators in der Kamera, was gegen Verwacklung hilft.

Meiden würde ich Modelle mit eingeschränkter Objektivpalette (da gibt es z.B. von Nikon so ein Ding - D60 glaube ich - für das nur bestimmte Objektive und nicht die ganze Nikon-Palette geeignet sind).

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“

Hi Hanna
Dann bleibt beim derzeitigen Angebot an DSLR eigentlich nur Canon oder Nikon übrig.

Begründung: bei den anderen fehlen (noch) die entsprechenden Linsen.

Nachdem Du noch über 3 Jahre Zeit hast, würde ich entweder die Canon 400/450 oder die Nikon D80 vorschlagen, dazu eine „Kitscherbe“ (die heisst so, weil es halt nicht gerade die tollste Optik ist.
(Bei Canon würde ich das 18-55 IS empfehlen, recht ordentlich für das Geld, eventuell dazu das 55-250 IS)

dann Fotos machen Fotos machen Fotos machen…
Vor allem mit dem Kreativprogrammen und Manuell. Nach einigen Monaten kannst Du mal gucken, was Du noch brauchst, wo deine Bilder technische Schwächen zeigen etc.

Für „Available Night“ bietet Canon das ziemlich gute 50/1,4, das dazu auch noch bezahlbar ist. (Nikon bietet ähnliches)

Anhand der im Bild gespeicherten Daten kannst Du dann sehen, welche Brennweiten Du bevorzugst, welche Blenden Du brauchst, und dann kannst Du entsprechenden Linsen austauschen (Gute Canon und Nikonlinsen verkaufen sich gebraucht wie geschnitten Brot)

Autodidaktisch stoße ich da bald an meine Grenzen, und dann
krieg ich selbst mit der besten Ausrüstung nur stümperhafte
Anfängerfotos zusammen.

Sag das nicht, im Internet gibt es einige gute Fotokurse.
http://www.fotolehrgang.de/
http://www.kg-fotokurs.de/
Oder auch Bücher.
Feiniger: Die hohe Schule der Fotografie.

Zur Bedienung der Kamera empfielt sich das intensive Studium der Gebrauchsanleitung, da steht einiges drinnen…

Aber Fotografieren lernen ist „Learning by Fluching“
Und es geht nur über Bilder machen…

Wie wichtig sind die Aufnahmen bei wenig Licht?

Seither träume ich von sowas.

Sportaufnahmen mit schnellen Bewegungen bei viel Tele?

Ja! *strahl* Weißt Du, wie toll solche Fotos aussehen?

Ja, natürlich… Sportaufnahmen ist wahrscheinlich eines der anspruchvollsten Gebiete der Fotografie.

Astrofotografie?

Ähm … Daran hab ich noch nicht gedacht. Weiß nicht …
Aber cool wäre es natürlich schon, wenn man mal ein UFO zu
sehen kriegt, dass man es dann auch fotografieren kann.
Nur: wie oft kommt das vor?

Olympus 510 mit dem
Doppelzoomkit (14-42 und 40-150)

Pentax K100D super

Die Sony alpha 100

Vollanbieter sind Nikon und Canon, mit Linsen und Bodies für
alle Lebenslagen und Brieftaschen. Insbesondere haben beite
Anbieter sehr gute rauscharme Sensoren.

Ich werd mich mal in Testberichte vertiefen und schauen, was
in die engere Wahl kommt :smile:

Für das übliche „Urlaub-Landschaft-bissle Architektur-bissle
Portrait“ ist jeder der 5 relevanten Anbieter geeignet.

Ich will ein Allround-Talent, das mich in keiner Situation
unbefriedigt zurücklässt.

Wenn es etwas mehr sein muss, würde ich zu CaNi raten.

Jetzt hast Du mich ganz kurz verwirrt. Ich hab „CaNi“ zuerst
mit Akkus assoziiert. :smile:))
Aber ich glaub, Du meinst Canon und Nikon. Stimmts?

Nun, ich würde dann das Telezoom dauernd drauf lassen und nur
bei Bedarf auf das Normalzoom wechseln.

Ja. Wird wohl das Gescheiteste sein.

Ich habe meine DSLR immer im Gelände bei mir

So groß ist mein Handtäschchen nicht, dass ich eine DSLR
überall hin mitnehmen könnte.

Kleiner Fotorucksack,
Im Gelände habe ich auch nur das 17 - 40/4 und das 100/2,0 dabei
Im Zoo das 100/2,0 und 200/2,8…

(Aber ich bin auch so ein Altmodischer Dackel und arbeite viel mit Festbrennweiten)

Ich fotografiere jetzt ausschlieslich in RAW (also das, was
der kamerasensor ausspuckt) und bearbeite die Bilder am
Rechner nach (Weißabgleich, Bildstil rumfummeln, Farben
rummachen, eventuell beschneiden, etwas nachschärfen)
nennt sich auch "Digitale Dunkelkammer)

Kann man das Bearbeiten von Bildern im RAW-Format
autodidaktisch lernen?

Ja, kein Problem

Man kann die kamera natürlich auch so einstellen, dass sie den
bevorzugten Bildstil ausspuckt.

Für den Anfang ist das sicher das Geeignete.

Du kannst erst mal mit den JPEG aus der Kamera selber arbeiten, allerdngs wird es dann mit dem nachträglichen Weißabgleich etwas komplexer… wenn man z.B. bei Kerzenschein mit WB: Sonne fotografiert, bekommen die Bilder einen ziemlich heftigen Gelbstich.

Wie gesagt, ich laufe nicht ständig mit einem Fotokoffer
herum.

Kamera und zwei Linsen passen in eine kleine Fototasche.

Meine Kompakte trage ich quasi immer am Körper, wie das Handy
auch.
Eine DSLR ist mir zu groß dafür. ENTSCHIEDEN zu groß.

das einzige, was bei der DSLR Zeit kostet ist
der Objektivwechsel, und der dauert 30 sec.)

Ich werde üben und die Zeit stoppen :wink:))

Für 20x30-Vergrößerungen reicht das weit.

mehr als weit, damit machst Du DIN A 0 Poster

Naja, manchmal möchte man auch nur Ausschnitte vergrößern, und
diese Möglichkeit habe ich dann.
Und wer weiß? Vielleicht mach ich auch mal einen Poster.

Gibt es die perfekte Kamera?

Nein, die gibt es nicht…
Es gibt nur das für deine Ansprüche optimierte System.

DAS ist sehr beruhigend.

Wenn Du ernsthaft ins DSLR-Geschäft einsteigen möchtest, und
Du noch keine /geringe Erfahrung mit Analogen SLR hast,

Ich habe keine Erfahrung mit der Analogen.

und noch 2 jahre Zeit bis zum Event,

In Wirklichkeit sind es mehr als dreieinhalb Jahre. :smile:))

damit
kannst Du sehr gut deine Fotografischen Vorlieben festlegen

Was meinst Du mit „fotografischen Vorlieben“?

Was Du am liebsten Fotografierst, ob Du eher Festbrennweiten oder lieber Zooms hast, welche Brennweitenbereiche du benötigst etc.
Willst Du Makro machen, Lichtstarke Festbrennweiten…

Geh in den entsprechenden Blödmarkt und begrabbel die Bodies,
welch dir möglichst gut in der Hand liegen. dann schau nach,
welchen Haken der Body speziell und das System im allgemeinen
hat (Es gibt immer was, was stört)

Aha. Ich hätte es genau umgekehrt gemacht. Ich wäre zum
Fachhändler gegangen und hätte mir Prospekte zu allen
Einsteiger-DSLRs geholt, anhand der technischen Daten und
Prüfberichte eine Vorauswahl getroffen und diese Geräte dann
ausprobiert, wie sie in der Hand liegen.

Die Einsteigerbodies sind alle ungefähr technisch auf gleichem Niveau.

Wo genau liegt der Vorteil Deiner Vorgehensweise? Was habe ich
vergessen zu bedenken?

Bei mir war es relativ simpel. Ich wusste, was ich fotografieren würde,und dann blieb bis auf Canon oder Nikon nichts mehr übrig.
(Aber ich bin halt ein heikler Siach) Die Canon lag mir besser in der Hand, und der kastrierte d40 Body von Nikon konnte halt keine lichtstarken kurzen Teles verwenden (da kein Autofocusmotor im Gehäuse)
Ausserdem wollte ich mir die Option auf Vollformat offenhalten, und da
damals nur Canon diese Möglichkeit hatte…

wurde es halt Canon…

Und dann habe ich 6 Monate lang mit dem BilligKit (das wirklich nicht sooo schlecht ist) im Gelände fotografiert, Brennweitenbereiche rausgesucht und dann wurden peau a peau 2000 Euros unter die Leute gebracht. Ein paar Linsen und ein Blitz…

Das wichtige ist ja nicht der Body, das sind die Verschleisteile, die man alle paar Jahre ersetzt, sondern die Linsen. Die bleiben Ewig.
Ich habe in meiner Fototasche ein gebrauchtes, 15 Jahre altes 200 mm Tele… Einwandfreie Mechanik und mein schärfstes Objektiv…

Ich suche nur noch ein lichtstarkes Objektiv um die 30 mm… da schaut es bis auf das Canon 35/1,4 (sündhaft teuer) etwas mau aus…

Zum Schluss
„Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten.“
(Helmut Newton, 1920 - 2004)

Helmut Newton im Restaurant -
Der Koch: „Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!“
Helmut Newton (nach dem Essen): „Das Essen war vorzüglich - sie haben bestimmt gute Töpfe!“

Das allerwichtigste ist und bleibt derjenige, der die Bilder macht!

Gruß
Mike

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Hallo,

Dann bleibt beim derzeitigen Angebot an DSLR eigentlich nur
Canon oder Nikon übrig.

Begründung: bei den anderen fehlen (noch) die entsprechenden
Linsen.

Nachdem Du noch über 3 Jahre Zeit hast, würde ich entweder die
Canon 400/450 oder die Nikon D80 vorschlagen, dazu eine
„Kitscherbe“ (die heisst so, weil es halt nicht gerade die
tollste Optik ist.
(Bei Canon würde ich das 18-55 IS empfehlen, recht ordentlich
für das Geld, eventuell dazu das 55-250 IS)

Das verstehe ich jetzt nicht.

Bei den anderen Herstellern sollen die Linsen fehlen, aber dann empfiehlst Du einen Body und die Kitlinse dazu.

Genau das können auch andere Hersteller liefern :wink:

Z.T. sogar noch besser, weil a) die Bodys inkl. Bildstabi sind und b) die Kitlinsen von Olympus und Pentax besser als die Kitlinsen von Canon oder Nikon sind.

Gerade als Reisekamera finde ich die Olympus E510 im DZ-Kit ideal, weil sie klein und leicht ist, einen eingebauten Stabi hat und die beiden Kit-Linsen eine hervorragende Qualität besitzen.

Natürlich haben Canon und Nikon die größere Auswahl, allerdings sind auch die Canon-Objektive nicht gerade billig, sobald ein IS eingebaut ist (Ausnahme sind die neuen IS-Kits, allerdings haben die auch einen Billig-IS, welcher sich erst noch beweisen muss bzgl. Haltbarkeit).

Von Nikon ganz zu schweigen, weil deren Linsen allgemein etwas teurer sind.
Olympus ist zwar auch nicht gerade billig, aber dafür reichen die Kits erst mal eine ganze Weile aus.

Grüße

Systementscheidung!

Hallo,

Dann bleibt beim derzeitigen Angebot an DSLR eigentlich nur
Canon oder Nikon übrig.

Begründung: bei den anderen fehlen (noch) die entsprechenden
Linsen.

Nachdem Du noch über 3 Jahre Zeit hast, würde ich entweder die
Canon 400/450 oder die Nikon D80 vorschlagen, dazu eine
„Kitscherbe“ (die heisst so, weil es halt nicht gerade die
tollste Optik ist.
(Bei Canon würde ich das 18-55 IS empfehlen, recht ordentlich
für das Geld, eventuell dazu das 55-250 IS)

Das verstehe ich jetzt nicht.

Bei den anderen Herstellern sollen die Linsen fehlen, aber
dann empfiehlst Du einen Body und die Kitlinse dazu.

Nochmal, zur Klarstellung

Man entscheidet sich für ein SYSTEM!
Erst mit einem Oly-Body einzusteigen und dann, (weil der Sensor rauscht bei hohen Iso-werten und die hochwertigen Linsen fehlen) auf canon oder Nikon zu wechseln, macht keinen Sinn.

Hochwertige Linsen kosten einiges, teilweise mehr als der Body.

Also empfehle ich Anfängern, erst mal mit einem preiswerten Objektiv zu lernen und zu analysieren, welche Brennweiten und Blenden sie für ihr ganz spezielles Fotografierverhalten brauchen.

Natürlich kann man sagen, dass nur hochwertige Festbrennweiten die einzig wahre Beglückung sind, oder auf eine Canon Cropkamera zwingend das 17-55 2,8 IS gehört… aber was, wenn das eben für den anderen NICHT passt.
Vieleicht wäre ein Ultraweitwinkel (10-22) und ein 24 - 70 2,8 besser… oder doch das 24- 100 4,0 IS…

nehme ich ein 70-200 Zoom, oder doch das 70 - 300… oder eher das 200/2,8 und einen Zwischenring…

Das sind alles Lösungen, die technisch gleichwertig sind.

Es macht nicht viel Sinn, als Anfänger 2000 Euros für hervorragende Objektive auszugeben, die dann zum eigenen Fotografierstil nicht passen und die man dann wieder umtauschen oder (mit Verlust) verscherbeln darf.

Obwohl ich 20 jahre analog fotografiert habe, habe ich erst mal 6 Monate mit dem Kit fotografiert, um die genauen Brennweitenbereiche herauszubekommen, die ich benötige…
und dann kam ein Zoom und 4 Festbrennweiten…
Hätte ich es nicht so gemacht, wäre es signifikant teurer für mich geworden. Schätzungsweise knapp das doppelte von dem, was ich jetzt ausgegeben habe.

Man Investiert ein paar hundert Euros in Linsen (die man danach auch mit relativ geringem Verlust wieder verkaufen kann) um dadurch sehr viel Geld zu sparen.

Genau das können auch andere Hersteller liefern :wink:

Z.T. sogar noch besser, weil a) die Bodys inkl. Bildstabi sind
und b) die Kitlinsen von Olympus und Pentax besser als die
Kitlinsen von Canon oder Nikon sind.

Na, mit den neuen IS-Kits hat zumindest Canon schon ein paar Knaller rausgehauen.
Und über das Bildstabiproblem (Im Objektiv besser oder im Bodybesser)wurden schon sehr viele bytes verschwendet…

Gerade als Reisekamera finde ich die Olympus E510 im DZ-Kit
ideal, weil sie klein und leicht ist, einen eingebauten Stabi
hat und die beiden Kit-Linsen eine hervorragende Qualität
besitzen.

Jupp, (habe ich ja auch geschrieben, gelle :smile:

Aber für Available Light und Sportfotos ist Olympus nicht optimal.
Der Grund ist technisch und liegt im kleinerer, etwas rauschanfälligeren Sensor.

Die bisherigen Sonysensoren waren auch nicht gerade für Rauscharmut bekannt, und Pentax hat LEIDER keine gute Auswahl an Sportlinsen. (gut, jetzt kommt das 200/2,8…)

Natürlich haben Canon und Nikon die größere Auswahl,
allerdings sind auch die Canon-Objektive nicht gerade billig,
sobald ein IS eingebaut ist (Ausnahme sind die neuen IS-Kits,
allerdings haben die auch einen Billig-IS, welcher sich erst
noch beweisen muss bzgl. Haltbarkeit).

Die äquivalenten Linsen sind bei Oly und Sony ohne IS noch teurer!
Mach mal einen Preisvergleich… Surprise surprise…

Z.B.

Sony 70-200 2,8 : 2000 Euronen
Canon 70 - 200 2,8 IS 1600 Euronen.

Und die Zeissteile für die Sony sind preislich auch eher jenseitig

Darum meine Frage: Was soll fotografiert werden.

Für „das übliche“ (Landschaft, Architektur, bissle Tele, Portrait) bei guten Lichtverhältnissen (also das, was ca 90% aller Amateure brauchen) ist das System vollkommen egal.
Plant man aber Sport, Hallensport und intensiver available Light, dann sind die grossen Zwei einfach besser aufgestellt.

Ich halte aber nicht viel davon, einen Anfänger gleich eine Liste mit Linsen für ein paar tausend Euros zu schreiben, wenn der noch nicht einmal weiß, was er für seinen Fotografierstil eigentlich braucht.

(Eine Optimale Lösung für Hanna wäre meineserachtes ein 17-55 2,8 IS, das 70 - 200 4L IS, Konverter 1,4, 50/1,4 und ein EX430 Systemblitz
ca 2000 bis 2500 Euros an Linsen für Canon. Für Hallensport eventuell noch ein 100/2,0 drauflegen… aber das ist reine Theorie und eine äquivalente Lösung kann auch ganz anders aussehen.
Eine schöne leichte Reiselösung wäre die 400D, die beiden IS-Kits und das 50/1,8)

Gruß
Mike

Hi,

Und wie gut ist das Supermakro? Kann man Insekten
bildschirmfüllend ablichten?

bleibt eine Frage des Anspruchs - habe selbst die TZ3 und ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden (letztens mal das innere eines Schneeglöck’chens fotografiert, war m.E. nicht schlecht) insb. da die TZ3 wirklich klein und handlich ist.
Meine Liebste macht mit Sicherheit technisch und optisch noch perfektere Bilder vom gleichen Motiv, dafür schleppt sie auch immer das halbe Wohnzimmer mit :wink:)

Vielleicht wären auch die „neuen“ TZ4, TZ5 was für Dich?

Gruß
mΔx

Hallo!

Bei dem Mitgliederprojekt „wer-sieht-was“ sind zum Thema „Gabel“ Einsendungen gekommen, die mir den Atem geraubt haben.

Die Zinkenspitzen waren gestochen scharf, man hat jeden Kratzer erkennen können (ist also nicht durch den Rauschunterdrücker oder wie das heißt verwaschen worden), und nur wenige mm dahinter ist das Foto dann unscharf geworden.

Meine Kompaktkamera hat nichtmal die Gabelzinken gefunden sondern gleich auf den Hintergrund scharfgestellt, und außerdem ist sowieso alles vom Vordergrund bis Hintergrund scharf, da hilft die Blendeneinstellung fast nichts. Man kann nicht durch Schärfe / Unschärfe das Motiv hervorheben.

Wie verhält sich die TZ3? Kann die da mithalten?

Hanna

Hallo,

ich hatte mich halt nur etwas gewundert über die gegensätzliche Auskunft :wink:

Man hört in letzter Zeit desöfteren Verkausempfehlungen von Händlern, welche absoluten Einsteigern das „Wunderwerk 400D“ empfehlen, nur weil sie das Lager leer bekommen wollen.

Reagiere da dann manchmal etwas sörrisch :wink:

Nichts für ungut.

Grüße

Michael

Hi,

wo, wie, welche Gabeln (find’s grad net - Tomaten auf den Augen - welcher Monat war’s denn)?

Gruß
mΔx

wer-sieht-was
Hallo!

wo, wie, welche Gabeln (find’s grad net - Tomaten auf den
Augen - welcher Monat war’s denn)?

Nicht Deine Schuld!!!
Die Gabeln waren das allererste Thema von „wer-sieht-was“ - Mafeu hat dann das Nachfolgeprojekt „Ansichtssache“ ins Leben gerufen, und auf seiner HP ist irgendwann irgendwie der Link zur Nostalgie-Seite verloren gegangen.

Heute hat er den Link wieder eingebaut; hier kommst Du direkt hin:
http://www.mafeu.mine.nu/ansichtssache-ade/wer-sieht…

Scrolle ganz hinunter. Das unterste Thema ist „Gabel“.
Tinos Aufnahme hat mich schier umgeworfen damals - und tut es heute noch.

Hanna

Hallo,

Da die erwähnte Sony Alpha 100 gar nicht mehr aktuell ist,
werfe ich als „alter“ Minoltaner (Sony führt das
Minolta/KonicaMinolta-Bajonett weiter) noch die Alpha 200, 300
und demnächst 350 in den Raum. Sony/Minolta hat den Vorteil
des Stabilisators in der Kamera, was gegen Verwacklung hilft.

Meiden würde ich Modelle mit eingeschränkter Objektivpalette
(da gibt es z.B. von Nikon so ein Ding - D60 glaube ich - für
das nur bestimmte Objektive und nicht die ganze Nikon-Palette
geeignet sind).

An der D40(x)/D60 funktionieren nur Objektive mit AF, welche einen Motor eingebaut haben, weil die 3 Kameras keinen AF-Motor mehr eingebaut haben.

Dies sind alle AF-S Objektive von Nikon und die HSM-Objektive von Sigma.
Für Einsteiger und Leute welche kaum mit Festbrennweiten im unteren Bereich arbeiten gibt es genügend Auswahl.

Die restlichen Objektive können trotzdem weitergenutz werden nur halt ohne AF.

Hier eine Liste mit den Objektiven mit Motor:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=229308

Also Auswahl genug :wink:

Im übrigen hat Nikon gezeigt, wohin der Weg bei Ihnen führt. Sie bringen nur noch AF-S Objektive heraus, weshalb in absehbarer Zeit auch die größeren Modelle ohne AF-Motor im Gehäuse kommen werden.

Grüße

gibts das noch?
Huhu!

Mal eine Frage: Gibts eigentlich noch wer-sieht-was Projekte? Das letzte, dass ich sehe, ist von 2006 :confused:

Ich fänds interessant da mal wieder was in die Richtung zu machen

H.A.N.D.: Ulli

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Ei freilich, ja!
Hallo Ulli!

Schau ins Projekte-Brett!
Das Nachfolge-Projekt von wer-sieht-was heißt „Ansichtssache“. Und die lebt! :wink:

Gruß aus Linz

Hanna