Hi Hanna
Dann bleibt beim derzeitigen Angebot an DSLR eigentlich nur Canon oder Nikon übrig.
Begründung: bei den anderen fehlen (noch) die entsprechenden Linsen.
Nachdem Du noch über 3 Jahre Zeit hast, würde ich entweder die Canon 400/450 oder die Nikon D80 vorschlagen, dazu eine „Kitscherbe“ (die heisst so, weil es halt nicht gerade die tollste Optik ist.
(Bei Canon würde ich das 18-55 IS empfehlen, recht ordentlich für das Geld, eventuell dazu das 55-250 IS)
dann Fotos machen Fotos machen Fotos machen…
Vor allem mit dem Kreativprogrammen und Manuell. Nach einigen Monaten kannst Du mal gucken, was Du noch brauchst, wo deine Bilder technische Schwächen zeigen etc.
Für „Available Night“ bietet Canon das ziemlich gute 50/1,4, das dazu auch noch bezahlbar ist. (Nikon bietet ähnliches)
Anhand der im Bild gespeicherten Daten kannst Du dann sehen, welche Brennweiten Du bevorzugst, welche Blenden Du brauchst, und dann kannst Du entsprechenden Linsen austauschen (Gute Canon und Nikonlinsen verkaufen sich gebraucht wie geschnitten Brot)
Autodidaktisch stoße ich da bald an meine Grenzen, und dann
krieg ich selbst mit der besten Ausrüstung nur stümperhafte
Anfängerfotos zusammen.
Sag das nicht, im Internet gibt es einige gute Fotokurse.
http://www.fotolehrgang.de/
http://www.kg-fotokurs.de/
Oder auch Bücher.
Feiniger: Die hohe Schule der Fotografie.
Zur Bedienung der Kamera empfielt sich das intensive Studium der Gebrauchsanleitung, da steht einiges drinnen…
Aber Fotografieren lernen ist „Learning by Fluching“
Und es geht nur über Bilder machen…
Wie wichtig sind die Aufnahmen bei wenig Licht?
Seither träume ich von sowas.
Sportaufnahmen mit schnellen Bewegungen bei viel Tele?
Ja! *strahl* Weißt Du, wie toll solche Fotos aussehen?
Ja, natürlich… Sportaufnahmen ist wahrscheinlich eines der anspruchvollsten Gebiete der Fotografie.
Astrofotografie?
Ähm … Daran hab ich noch nicht gedacht. Weiß nicht …
Aber cool wäre es natürlich schon, wenn man mal ein UFO zu
sehen kriegt, dass man es dann auch fotografieren kann.
Nur: wie oft kommt das vor?
Olympus 510 mit dem
Doppelzoomkit (14-42 und 40-150)
Pentax K100D super
Die Sony alpha 100
Vollanbieter sind Nikon und Canon, mit Linsen und Bodies für
alle Lebenslagen und Brieftaschen. Insbesondere haben beite
Anbieter sehr gute rauscharme Sensoren.
Ich werd mich mal in Testberichte vertiefen und schauen, was
in die engere Wahl kommt 
Für das übliche „Urlaub-Landschaft-bissle Architektur-bissle
Portrait“ ist jeder der 5 relevanten Anbieter geeignet.
Ich will ein Allround-Talent, das mich in keiner Situation
unbefriedigt zurücklässt.
Wenn es etwas mehr sein muss, würde ich zu CaNi raten.
Jetzt hast Du mich ganz kurz verwirrt. Ich hab „CaNi“ zuerst
mit Akkus assoziiert.
))
Aber ich glaub, Du meinst Canon und Nikon. Stimmts?
Nun, ich würde dann das Telezoom dauernd drauf lassen und nur
bei Bedarf auf das Normalzoom wechseln.
Ja. Wird wohl das Gescheiteste sein.
Ich habe meine DSLR immer im Gelände bei mir
So groß ist mein Handtäschchen nicht, dass ich eine DSLR
überall hin mitnehmen könnte.
Kleiner Fotorucksack,
Im Gelände habe ich auch nur das 17 - 40/4 und das 100/2,0 dabei
Im Zoo das 100/2,0 und 200/2,8…
(Aber ich bin auch so ein Altmodischer Dackel und arbeite viel mit Festbrennweiten)
Ich fotografiere jetzt ausschlieslich in RAW (also das, was
der kamerasensor ausspuckt) und bearbeite die Bilder am
Rechner nach (Weißabgleich, Bildstil rumfummeln, Farben
rummachen, eventuell beschneiden, etwas nachschärfen)
nennt sich auch "Digitale Dunkelkammer)
Kann man das Bearbeiten von Bildern im RAW-Format
autodidaktisch lernen?
Ja, kein Problem
Man kann die kamera natürlich auch so einstellen, dass sie den
bevorzugten Bildstil ausspuckt.
Für den Anfang ist das sicher das Geeignete.
Du kannst erst mal mit den JPEG aus der Kamera selber arbeiten, allerdngs wird es dann mit dem nachträglichen Weißabgleich etwas komplexer… wenn man z.B. bei Kerzenschein mit WB: Sonne fotografiert, bekommen die Bilder einen ziemlich heftigen Gelbstich.
Wie gesagt, ich laufe nicht ständig mit einem Fotokoffer
herum.
Kamera und zwei Linsen passen in eine kleine Fototasche.
Meine Kompakte trage ich quasi immer am Körper, wie das Handy
auch.
Eine DSLR ist mir zu groß dafür. ENTSCHIEDEN zu groß.
das einzige, was bei der DSLR Zeit kostet ist
der Objektivwechsel, und der dauert 30 sec.)
Ich werde üben und die Zeit stoppen
))
Für 20x30-Vergrößerungen reicht das weit.
mehr als weit, damit machst Du DIN A 0 Poster
Naja, manchmal möchte man auch nur Ausschnitte vergrößern, und
diese Möglichkeit habe ich dann.
Und wer weiß? Vielleicht mach ich auch mal einen Poster.
Gibt es die perfekte Kamera?
Nein, die gibt es nicht…
Es gibt nur das für deine Ansprüche optimierte System.
DAS ist sehr beruhigend.
Wenn Du ernsthaft ins DSLR-Geschäft einsteigen möchtest, und
Du noch keine /geringe Erfahrung mit Analogen SLR hast,
Ich habe keine Erfahrung mit der Analogen.
und noch 2 jahre Zeit bis zum Event,
In Wirklichkeit sind es mehr als dreieinhalb Jahre.
))
damit
kannst Du sehr gut deine Fotografischen Vorlieben festlegen
Was meinst Du mit „fotografischen Vorlieben“?
Was Du am liebsten Fotografierst, ob Du eher Festbrennweiten oder lieber Zooms hast, welche Brennweitenbereiche du benötigst etc.
Willst Du Makro machen, Lichtstarke Festbrennweiten…
Geh in den entsprechenden Blödmarkt und begrabbel die Bodies,
welch dir möglichst gut in der Hand liegen. dann schau nach,
welchen Haken der Body speziell und das System im allgemeinen
hat (Es gibt immer was, was stört)
Aha. Ich hätte es genau umgekehrt gemacht. Ich wäre zum
Fachhändler gegangen und hätte mir Prospekte zu allen
Einsteiger-DSLRs geholt, anhand der technischen Daten und
Prüfberichte eine Vorauswahl getroffen und diese Geräte dann
ausprobiert, wie sie in der Hand liegen.
Die Einsteigerbodies sind alle ungefähr technisch auf gleichem Niveau.
Wo genau liegt der Vorteil Deiner Vorgehensweise? Was habe ich
vergessen zu bedenken?
Bei mir war es relativ simpel. Ich wusste, was ich fotografieren würde,und dann blieb bis auf Canon oder Nikon nichts mehr übrig.
(Aber ich bin halt ein heikler Siach) Die Canon lag mir besser in der Hand, und der kastrierte d40 Body von Nikon konnte halt keine lichtstarken kurzen Teles verwenden (da kein Autofocusmotor im Gehäuse)
Ausserdem wollte ich mir die Option auf Vollformat offenhalten, und da
damals nur Canon diese Möglichkeit hatte…
wurde es halt Canon…
Und dann habe ich 6 Monate lang mit dem BilligKit (das wirklich nicht sooo schlecht ist) im Gelände fotografiert, Brennweitenbereiche rausgesucht und dann wurden peau a peau 2000 Euros unter die Leute gebracht. Ein paar Linsen und ein Blitz…
Das wichtige ist ja nicht der Body, das sind die Verschleisteile, die man alle paar Jahre ersetzt, sondern die Linsen. Die bleiben Ewig.
Ich habe in meiner Fototasche ein gebrauchtes, 15 Jahre altes 200 mm Tele… Einwandfreie Mechanik und mein schärfstes Objektiv…
Ich suche nur noch ein lichtstarkes Objektiv um die 30 mm… da schaut es bis auf das Canon 35/1,4 (sündhaft teuer) etwas mau aus…
Zum Schluss
„Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten.“
(Helmut Newton, 1920 - 2004)
Helmut Newton im Restaurant -
Der Koch: „Ihre Fotos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera!“
Helmut Newton (nach dem Essen): „Das Essen war vorzüglich - sie haben bestimmt gute Töpfe!“
Das allerwichtigste ist und bleibt derjenige, der die Bilder macht!
Gruß
Mike