Hallo!
Hier beginnt das Fachwissen: ein auf Kleinbildnegativ
gerechnetes 200er ist an den meisten DSLRs (außer den ganz
teuren mit Vollformat-Sensor) ein 300er. Stichwort
Crop-Faktor.
Und schon hab ich mich mit meiner Unwissenheit blamiert 
Aber eigentlich nur für den sehr ambitionierten
Hobbyfotografen. Andere sehen es nicht einmal, wieder andere
rechnen es flugs heraus, wenn es wirklich stört.
Ich hab mich schon gelegentlich über das Rauschen geärgert.
Mittlerweile gibt es zumindest Superzoom-Kameras (wenn auch
nicht mit allen Profi-Optionen einer Top-Bridgecam), welche
durchaus noch handtaschentauglich sind.
Das sind echt gute Neuigkeiten
))
Eine SLR-Kamera wird auch zu Hause ihre Dienste tun, oder? 
Ja, aber wenn Du Dich entsprechend eingearbeitet hast, wirst
Du langsam anfangen, die Qualitätsunterschiede zwischen
Kompakt und DSLR zu sehen.
Ahaaaa!!!
Und dann werde ich auf der Reise die Vorteile der SLR nicht mehr missen wollen - meinst Du das? 
Man weiß doch auch auf einer Reise so ungefähr, was passieren
wird.
*hihi* ICH ganz sicher nicht.
Ich war letztes Jahr nur 100 km von meinem Wohnort entfernt in den Bergen auf Wanderurlaub. Binnen weniger Mintuen hatte ich mächtige Gebirge, Enzian sowie Harald vor der Linse.
Totale Ungewissheit: entweder Objektiv wechseln oder
ein „Suppenzoom“.
Das wird es wohl werden 
Ist das Tele nicht so riesig, dass es selbst
auf dem Stativkopf sitzen muss, geht Objektivwechsel innerhalb
von wenigen Sekunden (noch schneller mit hilfreichem
Assistenten).
Zum Glück fährt der mit auf die Reise
))
Wenn Dir die Wirkung von Blende und Belichtungszeit auf die
Bildgestaltung fremd ist,
Aber damit experimentiere ich schon lange auf meiner Kompakten. 
wenn Du die Eigenheiten der
Brennweiten nicht kennst, wenn das Grundwissen fehlt, wirst Du
von Informationen erschlagen und kannst sie nicht einordnen
Ja, da magst Du wohl recht haben.
Zum
Kochbuch: Ich habe als junges Mädchen ein Praktikum bei einer
Werbefotografin gemacht. Sie erklärte mir, dass Nahrungsmittel
mit die schwierigsten Motive sind. Deshalb sind Produktfotos,
die man so in der Werbung sieht, auch selten die echten
Speisen, sondern gestylte Ersatzdinge oder zumindest mit
Hilfsmitteln manipulierte Speisen.
Wiener Schnitzel wird mit Sprühlack auf Glänzend getrimmt, das Bier ist in Wirklichkeit Öl mit Eischnee oben drauf, …
Aber dass es geht, beweist ein Kochbuch von Tupperware.
Der Fotograf soll sehr gestaunt haben, dass die Speisen nicht manipuliert waren und sich trotzdem ganz brauchbar haben ablichten lassen - und nach dem Shooting sind dann die Motive gemeinsam genüsslich verzehrt worden.
Foodstylist ist ein Beruf
zusätzlich zum Fotografen, da der Fotograf sich auf das Foto
konzentrieren soll. Will sagen: Soll der Kaiserschmarrn nicht
aussehen, wie ein Verkehrsunfall auf der A3, muss man
nachhelfen - die Kamera ist nur einer von vielen Faktoren.
Mal schauen, ob es dafür auch Kurse gibt
))
Du glaubst also, dass eine SLR nicht zu umständlich ist (ich
rede vom Objektivwechsel) für eine Reise?
Nein. Der echte Profi hat 2 Bodys
ZWEI??? Unterscheiden sich die in der Funktion oder sind sie (nahezu) baugleich, nur halt mit unterschiedlichen Objektiven drauf, damit immer schnell die richtige Kamera zur Hand ist?
der faule Anfänger ein
Suppenzoom, der ambitionierte Hobbyist hat ein hochwertiges,
lichtstarkes „Immerdrauf“ (so in Richtung 24-105 / mindestens
f4) dabei und je nach erwarteten Motiven ein Tele oder WW.
Na, ich bin gespannt, wie sich die Sache für mich entwickeln wird.
Da wird nur die Praxis helfen.
Ich möchte die Kamera ein, lieber zwei Jahre vor der großen Reise kaufen, damit ich sie beherrsche, wenn es dann soweit ist.
Möglicherweise kannst Du in
eine DSLR investieren und der freundliche Assistent (so Du
denn nicht alleine reist) nimmt eine Kompaktcam für den
schnellen Schnappschuss überraschend vorbeihuschender
Gazellen.
DAS ist natürlich auch eine Idee!
))
Vielen Dank, Sternchen und Grüße
Hanna