Reisekamera

Hallo!

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) - welche Kamera ist da das beste?

Grundsätzlich erwäge ich die Anschaffung einer Kompaktkamera (Schnappschusskamera, die ich ständig bei mir trage) mit Supermakro (hat meine derzeitige nicht) und einer Einsteiger-D-SLR.

Welche der beiden ist für die Reise die geeignetere?

Meine Überlegungen sind:

  • Eine SLR ist unhandlich für die Reise. Bis ich das Objektiv gewechselt habe, ist entweder das zu fotografierende Motiv oder aber meine Reisegruppe meinem Blickfeld entschwunden.

  • Ich brauche einen Superzoom, um ein exotisches Tier, das in einem Baum sitzt, erkennbar ablichten zu können.

  • Ich habe gelesen, dass die Superzoom-Kameras eigentlich größer sind als Kompaktkameras und schon mehr einer SLR ähneln.

Heißt das dann, für die Reise (bzw. für meine Ansprüche) ist weder die kompakte noch die SLR geeignet und ich muss mir eine dritte, ein Mittelding zulegen?

Hanna

Hallo,

eine Einsteiger-DSLR mit einem Reisezoom (Brennweitenbereich so in Richtung 18-125 oder 18-200) bringt Dir nicht zwingend bessere Ergebnisse als eine gute Bridgecam (Kompaktcam mit größerem Zoom und den meisten Einstellungsmöglichkeiten, die auch eine DSLR hat). Nur das Rauschverhalten wird sicher besser sein. Eine Bridgecam ist ca. 1/3 kleiner und 1/2 leichter als eine DSLR, allerdings größer (vor allem dicker, wegen des Objektivs) und schwerer als eine digitale IXUS oder andere Kompakte.

Das Platzproblem … will man sich ernshaft mit der SLR-Technik auseinandersetzen, kommt man nicht weit, wenn man das gute Stück zuhause liegen lässt. Wenn also die Mitnahme von Kamera, 2 Objektiven + Zubehör auf eine, auch längere, Reise zu viel erscheint, würde ich persönlich es gleich lassen.

Wenn wir die Platz-Sache mal weglassen, kommen wir zur alten Frage DSLR oder Bridge. Die beantworte ich immer mit 2 Punkten:

  • bist Du bereit, dich zumindest mittelmäßig in die Bedienung einer DSLR und Fototechnik allgemein, sowie Nachbearbeitung einzuarbeiten, oder hast diese Kenntnisse schon? Ich weiß, dass Du gerne und auch nicht schlecht fotografierst, kenne aber nicht Deinen Kenntnisstand über die Theorie. So ein kleines VHS-Seminar oder das Studium einiger guter Fachbücher müssen schon sein, sonst reicht auch eine Bridgeknipse (ganz wertungsfrei!)
  • bist Du bereit, mittelfristig mindestens 2000, eher 3000 EUR aufwärts in vernünftige Objektive zu investieren, plus anderes Zubehör je nach Motivvorlieben (Systemblitz, Stativ, Filter …). Wenn die DSLR außer dem Kitobjektiv oder einem Reise-Superzoom (auch Suppenzoom genannt, wegen der Einschränkungen der Bildqualität, die ein so großer Brennweitenbereich mit sich bringt) nie etwas anderes zu sehen bekommt, ist das Geld für den Body zu schade.

Kannst Du beide Fragen mit JA beantworten, ist eine DSLR das richtige für Dich. Bei einem oder zweimal NEIN, ist eine Bridgecam das richtige. Die Panasonic FZ-Serie ist gut, auch die Sony R1, welche allerdings kein großes Tele hat, dafür aber beste Bildquali.

Gruß,

Myriam

Hallo Hanna,

wenn Dir ein Superzoom wichtig ist, alles aber (halbwegs) tragbar sein soll, wäre eine Kamera alá Lumix FZ18 (oder andere Kameras in dieser Kragenweite) eine Überlegung wert.
http://images.google.de/images?hl=de&q=%22lumix+FZ18…
http://www.topfoto.de/item.php?id=PANDMCFZ18S&choice…

Die FZ18 hat mein Filius zu Weihnachten gekriegt und ich kann bisher nichts negatives zu dieser Kamera sagen. Er hat mehrere Hundert Bilder gemacht und ettliche Filmchen gedreht und für den Hausgebrauch sind die Ergebnisse mehr als ordentlich.

Von Sony, Canon, Nikon etc. gibt es wie gesagt ähnliche Kameras und ich empfehle Dir, in ein gut sortiertes Geschäft zu gehen, besagte Kameras in die Hand zu nehmen und die zu wählen, die Dir am besten gefällt.

Gandalf

Panasonic Lumix DMC-TZ3?
Hallo Hanna,

Mittlerweile gibt es auch recht kompakte Kameras mit grosser Zoom-Weite. Schaue Dir doch mal die Panasonic Lumix DMC-TZ3 an:
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Panasonic/Lumix_D…
http://www.dpreview.com/reviews/panasonictz3/

Die Kamera scheint bei Tests relativ gut abzuschneiden. Ich selber habe sie aber nicht und kann daher nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Wenn ich mich nicht irre, dann hat hier jemand vor ein paar Wochen nach der TZ3 gefragt. Vielleicht findest Du was im Archiv.

Viele Gruesse,

Marcus

Hallo!

eine Einsteiger-DSLR mit einem Reisezoom (Brennweitenbereich
so in Richtung 18-125 oder 18-200)

Das Tele sollte schon 300 haben, mindestens. Ein Einbeinstativ kann doch unproblematisch mitgeführt werden.

Nur das Rauschverhalten wird sicher
besser sein.

Das ist ein Argument.

Eine Bridgecam ist ca. 1/3 kleiner und 1/2
leichter als eine DSLR, allerdings größer (vor allem dicker,
wegen des Objektivs) und schwerer als eine digitale IXUS oder
andere Kompakte.

Ja, das ist das Problem. Die Bridgecam ist keine „Immer-dabei-Kamera“, die ich in der Handtasche mit mir führen kann (und will - Gewicht!). Sie ist für mich definitiv kein Ersatz für eine Kompaktkamera (und die ist beschlossene Sache).

will man sich ernshaft mit der
SLR-Technik auseinandersetzen, kommt man nicht weit, wenn man
das gute Stück zuhause liegen lässt.

Eine SLR-Kamera wird auch zu Hause ihre Dienste tun, oder? :wink:
Aber was hab ich davon, wenn sie nie einsatzbereit ist, weil immer just das falsche Objektiv aufgeschraubt ist?

  • bist Du bereit, dich zumindest mittelmäßig in die Bedienung
    einer DSLR und Fototechnik allgemein, sowie Nachbearbeitung
    einzuarbeiten

Aha … An einer Ausbildung bin ich schon heftig interessiert, habe sie aber nicht als Voraussetzung dafür gesehen, die Möglichkeiten einer SLR auszuschöpfen.

  • bist Du bereit, mittelfristig mindestens 2000, eher 3000 EUR
    aufwärts in vernünftige Objektive zu investieren, plus anderes
    Zubehör je nach Motivvorlieben (Systemblitz, Stativ, Filter …).

Die Wechselobjektive sind es ja gerade, die es mir angetan haben. Ich will ja alles fotografieren: Insekten, Landschaften, Portraits, Tiere, Kinder, Stillleben, Architektur, Sport und vor allem Speisen (ich träume von meinem eigenen illustrierten Kochbuch).

Du glaubst also, dass eine SLR nicht zu umständlich ist (ich rede vom Objektivwechsel) für eine Reise?
Ich fürchte nämlich, kaum ein Foto heimzubringen, weil ich ständig mit dem Umbau der Kamera beschäftigt bin, während die anderen der Reisegruppe die tollsten Motive vor die Linse und auch erfolgreich in den Kasten kriegen …

Hanna

Hallo zusammen,

*meinensenfdazugeb*

Ich habe mir vor ein paar Wochen die TZ2 gekauft (die TZ3 hatte für den Mehrpreis eigentlich nur Extras, die ich nicht brauche, wie die Bracket-Funktion) und bin damit extrem zufrieden. Hatte sie eben erst zweieinhalb Wochen in Kanada dabei und habe damit wirklich tolle Bilder gemacht. Vor allem der Zoom haut mich wirklich aus den Socken. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich reiner Amateur bin. Ich denke aber, für jemanden, der die Kamera hauptsächlich auf Reisen und als Hobbyfotograf benutzt, ist die TZ2 oder TZ3 (je nachdem, ob man den Extra-„Schnickschnack“ braucht oder nicht) eine sehr gute Wahl.

Viele Grüße
„Raven“

Das Tele sollte schon 300 haben, mindestens.

Hier beginnt das Fachwissen: ein auf Kleinbildnegativ gerechnetes 200er ist an den meisten DSLRs (außer den ganz teuren mit Vollformat-Sensor) ein 300er. Stichwort Crop-Faktor.

Nur das Rauschverhalten wird sicher
besser sein.

Das ist ein Argument.

Aber eigentlich nur für den sehr ambitionierten Hobbyfotografen. Andere sehen es nicht einmal, wieder andere rechnen es flugs heraus, wenn es wirklich stört.

Ja, das ist das Problem. Die Bridgecam ist keine
„Immer-dabei-Kamera“, die ich in der Handtasche mit mir führen
kann (und will - Gewicht!).

Mittlerweile gibt es zumindest Superzoom-Kameras (wenn auch nicht mit allen Profi-Optionen einer Top-Bridgecam), welche durchaus noch handtaschentauglich sind.

Eine SLR-Kamera wird auch zu Hause ihre Dienste tun, oder? :wink:

Ja, aber wenn Du Dich entsprechend eingearbeitet hast, wirst Du langsam anfangen, die Qualitätsunterschiede zwischen Kompakt und DSLR zu sehen.

Aber was hab ich davon, wenn sie nie einsatzbereit ist, weil
immer just das falsche Objektiv aufgeschraubt ist?

Man weiß doch auch auf einer Reise so ungefähr, was passieren wird. Auf Safari im Bus: 70-210mm, wenn mit hübschen Blumen am Wegesrand zu rechnen ist, ein Telezoom mit rudimentärer Macrofunktionlität. Städtebesichtigung oder Museum, Segeltörn: 18-50mm oder 28-105. Je nach erwarteten Lichtverhältnissen: Stativ. Totale Ungewissheit: entweder Objektiv wechseln oder ein „Suppenzoom“. Ist das Tele nicht so riesig, dass es selbst auf dem Stativkopf sitzen muss, geht Objektivwechsel innerhalb von wenigen Sekunden (noch schneller mit hilfreichem Assistenten).

Aha … An einer Ausbildung bin ich schon heftig
interessiert, habe sie aber nicht als Voraussetzung dafür
gesehen, die Möglichkeiten einer SLR auszuschöpfen.

Wenn Dir die Wirkung von Blende und Belichtungszeit auf die Bildgestaltung fremd ist, wenn Du die Eigenheiten der Brennweiten nicht kennst, wenn das Grundwissen fehlt, wirst Du von Informationen erschlagen und kannst sie nicht einordnen (siehe Thread weiter unten, wo jemand mal was von Verzerrungen bei Weitwinkel gehört hat und das deshalb nicht kaufen will).

Die Wechselobjektive sind es ja gerade, die es mir angetan
haben. Ich will ja alles fotografieren: Insekten,
Landschaften, Portraits, Tiere, Kinder, Stillleben,
Architektur, Sport und vor allem Speisen (ich träume von
meinem eigenen illustrierten Kochbuch).

OK, wenn die Investition möglich ist - fair enough. Zum Kochbuch: Ich habe als junges Mädchen ein Praktikum bei einer Werbefotografin gemacht. Sie erklärte mir, dass Nahrungsmittel mit die schwierigsten Motive sind. Deshalb sind Produktfotos, die man so in der Werbung sieht, auch selten die echten Speisen, sondern gestylte Ersatzdinge oder zumindest mit Hilfsmitteln manipulierte Speisen. Foodstylist ist ein Beruf zusätzlich zum Fotografen, da der Fotograf sich auf das Foto konzentrieren soll. Will sagen: Soll der Kaiserschmarrn nicht aussehen, wie ein Verkehrsunfall auf der A3, muss man nachhelfen - die Kamera ist nur einer von vielen Faktoren.

Du glaubst also, dass eine SLR nicht zu umständlich ist (ich
rede vom Objektivwechsel) für eine Reise?

Nein. Der echte Profi hat 2 Bodys, der faule Anfänger ein Suppenzoom, der ambitionierte Hobbyist hat ein hochwertiges, lichtstarkes „Immerdrauf“ (so in Richtung 24-105 / mindestens f4) dabei und je nach erwarteten Motiven ein Tele oder WW.

Ich fürchte nämlich, kaum ein Foto heimzubringen, weil ich
ständig mit dem Umbau der Kamera beschäftigt bin, während die
anderen der Reisegruppe die tollsten Motive vor die Linse und
auch erfolgreich in den Kasten kriegen …

Da wird nur die Praxis helfen. Möglicherweise kannst Du in eine DSLR investieren und der freundliche Assistent (so Du denn nicht alleine reist) nimmt eine Kompaktcam für den schnellen Schnappschuss überraschend vorbeihuschender Gazellen. Da gibt es schon unter 200 EUR nette Dinge: http://www.fotokoch.de/21656_sets.shtml

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Hier beginnt das Fachwissen: ein auf Kleinbildnegativ
gerechnetes 200er ist an den meisten DSLRs (außer den ganz
teuren mit Vollformat-Sensor) ein 300er. Stichwort
Crop-Faktor.

Und schon hab ich mich mit meiner Unwissenheit blamiert :wink:

Aber eigentlich nur für den sehr ambitionierten
Hobbyfotografen. Andere sehen es nicht einmal, wieder andere
rechnen es flugs heraus, wenn es wirklich stört.

Ich hab mich schon gelegentlich über das Rauschen geärgert.

Mittlerweile gibt es zumindest Superzoom-Kameras (wenn auch
nicht mit allen Profi-Optionen einer Top-Bridgecam), welche
durchaus noch handtaschentauglich sind.

Das sind echt gute Neuigkeiten :smile:))

Eine SLR-Kamera wird auch zu Hause ihre Dienste tun, oder? :wink:

Ja, aber wenn Du Dich entsprechend eingearbeitet hast, wirst
Du langsam anfangen, die Qualitätsunterschiede zwischen
Kompakt und DSLR zu sehen.

Ahaaaa!!!
Und dann werde ich auf der Reise die Vorteile der SLR nicht mehr missen wollen - meinst Du das? :wink:

Man weiß doch auch auf einer Reise so ungefähr, was passieren
wird.

*hihi* ICH ganz sicher nicht.
Ich war letztes Jahr nur 100 km von meinem Wohnort entfernt in den Bergen auf Wanderurlaub. Binnen weniger Mintuen hatte ich mächtige Gebirge, Enzian sowie Harald vor der Linse.

Totale Ungewissheit: entweder Objektiv wechseln oder
ein „Suppenzoom“.

Das wird es wohl werden :wink:

Ist das Tele nicht so riesig, dass es selbst
auf dem Stativkopf sitzen muss, geht Objektivwechsel innerhalb
von wenigen Sekunden (noch schneller mit hilfreichem
Assistenten).

Zum Glück fährt der mit auf die Reise :smile:))

Wenn Dir die Wirkung von Blende und Belichtungszeit auf die
Bildgestaltung fremd ist,

Aber damit experimentiere ich schon lange auf meiner Kompakten. :smile:

wenn Du die Eigenheiten der
Brennweiten nicht kennst, wenn das Grundwissen fehlt, wirst Du
von Informationen erschlagen und kannst sie nicht einordnen

Ja, da magst Du wohl recht haben.

Zum
Kochbuch: Ich habe als junges Mädchen ein Praktikum bei einer
Werbefotografin gemacht. Sie erklärte mir, dass Nahrungsmittel
mit die schwierigsten Motive sind. Deshalb sind Produktfotos,
die man so in der Werbung sieht, auch selten die echten
Speisen, sondern gestylte Ersatzdinge oder zumindest mit
Hilfsmitteln manipulierte Speisen.

Wiener Schnitzel wird mit Sprühlack auf Glänzend getrimmt, das Bier ist in Wirklichkeit Öl mit Eischnee oben drauf, …

Aber dass es geht, beweist ein Kochbuch von Tupperware.
Der Fotograf soll sehr gestaunt haben, dass die Speisen nicht manipuliert waren und sich trotzdem ganz brauchbar haben ablichten lassen - und nach dem Shooting sind dann die Motive gemeinsam genüsslich verzehrt worden.

Foodstylist ist ein Beruf
zusätzlich zum Fotografen, da der Fotograf sich auf das Foto
konzentrieren soll. Will sagen: Soll der Kaiserschmarrn nicht
aussehen, wie ein Verkehrsunfall auf der A3, muss man
nachhelfen - die Kamera ist nur einer von vielen Faktoren.

Mal schauen, ob es dafür auch Kurse gibt :wink:))

Du glaubst also, dass eine SLR nicht zu umständlich ist (ich
rede vom Objektivwechsel) für eine Reise?

Nein. Der echte Profi hat 2 Bodys

ZWEI??? Unterscheiden sich die in der Funktion oder sind sie (nahezu) baugleich, nur halt mit unterschiedlichen Objektiven drauf, damit immer schnell die richtige Kamera zur Hand ist?

der faule Anfänger ein
Suppenzoom, der ambitionierte Hobbyist hat ein hochwertiges,
lichtstarkes „Immerdrauf“ (so in Richtung 24-105 / mindestens
f4) dabei und je nach erwarteten Motiven ein Tele oder WW.

Na, ich bin gespannt, wie sich die Sache für mich entwickeln wird.

Da wird nur die Praxis helfen.

Ich möchte die Kamera ein, lieber zwei Jahre vor der großen Reise kaufen, damit ich sie beherrsche, wenn es dann soweit ist.

Möglicherweise kannst Du in
eine DSLR investieren und der freundliche Assistent (so Du
denn nicht alleine reist) nimmt eine Kompaktcam für den
schnellen Schnappschuss überraschend vorbeihuschender
Gazellen.

DAS ist natürlich auch eine Idee! :smile:))

Vielen Dank, Sternchen und Grüße

Hanna

Hallo „Raven“!

Und wie gut ist das Supermakro? Kann man Insekten bildschirmfüllend ablichten?

Hanna

Hallo!

http://images.google.de/images?hl=de&q=%22lumix+FZ18…
http://www.topfoto.de/item.php?id=PANDMCFZ18S&choice…

Für eine Kompaktkamera ist mir die entschieden zu groß - das wäre also ein Ersatz für die Spiegelreflex.

Mal schauen, was die so alles kann :smile:

Hanna

Hallo Raven,

Wiieee!?! Du wart schon wieder in Kanada?? :smile:) Aber nicht zufaelligerweise wieder in Nova Scotia? Und wie ich im Reise-Brett gelesen habe, planst Du schon an der naechsten Reise :smile:. Falls Du mal in New England vorbeikommst … melde Dich!

Viele Gruesse,

Marcus

PS: Gut zu wissen, dass es die TZ2 auch tut. Ich bin naemlich auch auf der Suche nach einer praktischen Zweit-Kamera.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) -
welche Kamera ist da das beste?


Dazu wurde schon einiges geschrieben.
Ich rate auch zu einer „Bidge-Kamera“.

Zitat Zur Fuji vorgestellte SLR-Konkurrentin S100:
Auch wenn ich jetzt wieder von SLR-Fans angefeindet werde,
bleibe ich dabei:
„Mind. 95% der Amateur-Motive sind mit einer guten(!)
Kompaktkamera in praktisch gleicher Qualität möglich“. →Kommentar
Unter Aktuell 04.02.2008 http://www.henner.info/
Hier gibt es noch einige Infos.
http://www.digicam-beratung.de/index2.html

Hanna

mfg
W.

Hallo!

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) -
welche Kamera ist da das beste?

Hallo Hanna,

Grundsätzlich erwäge ich die Anschaffung einer
Kompaktkamera (Schnappschusskamera, die ich
ständig bei mir trage) mit Supermakro (hat meine derzeitige
nicht) und einer Einsteiger-D-SLR.

Welche der beiden ist für die Reise die geeignetere?

Grundsätzlich solltest Du Dir Gedanken darüber machen, was für eine Art Reise das für Dich werden soll. Wird es eine Fotosafari von der Du qualitativ gute Fotos mitbringen möchtest oder wird es eher eine unbeschwerte Erlebnisreise bei der gelegentlich auch einige Erinnerungsfotos geschossen werden.

Meine Überlegungen sind:

  • Eine SLR ist unhandlich für die Reise. Bis

ich das Objektiv gewechselt habe, ist entweder das zu
fotografierende Motiv oder aber meine Reisegruppe meinem
Blickfeld entschwunden.

  • Ich brauche einen Superzoom, um ein exotisches Tier,
    das in einem Baum sitzt, erkennbar ablichten zu
    können.

Damit fällt die Kompaktkamera raus! Hier ist eine Bridgekamera oder eine DSLR die richtige Wahl.

  • Ich habe gelesen, dass die Superzoom-Kameras
    eigentlich größer sind als Kompaktkameras und schon mehr einer
    SLR ähneln.

Heißt das dann, für die Reise (bzw. für meine Ansprüche) ist
weder die kompakte noch die SLR geeignet und ich muss mir eine
dritte, ein Mittelding zulegen?

Hanna

Ich habe Deine Fragen und auch Deine Antworten gelesen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du innerlich doch sehr stark zu einer DSLR tendierst :wink:. Mein Rat, kauf Dir Eine. Wenn Du erst mal Blut geleckt hast, wirst Du Dich ärgern, dass Du das Geld für eine (für Deine Ansprüche auch nicht billig) Bridgekamera ausgegeben hast. Für die Reise noch einen Fotorucksack. Für Deine Reise sollte ein 100-400 mm Zoomobjektiv und das Kitobjektiv (meist 17-55 oder besser 17-85 mm) reichen. Damit sollten dann auch Deine Bedenken betr. ständiger Objektivwechselei zerstreut sein. Ein Makro kannst Du Dir dann später noch anschaffen. Warum? Wenn ich es richtig verstehe, reist Du mit einer Reisegruppe. Da wirst Du für Markos kaum Zeit haben.

Ach ja, die Möglichkeit mit einer Kompakten einen Schnappschuss von überraschend auftauchenden Gazellen zu schießen - vergiss es. Für Schnappschüsse ist eine Kompakte die denkbar ungünstigste Kamera. Bis da der Autofokus und der Auslöser reagiert haben hat der Löwe die Gazelle schon verspeist :smile:. Und mit ca. 135 mm Brennweite (umgerechnet) wird davon auch nicht viel zu sehen sein.

Gruß Jürgen

Hallo,

also wenn dir Bridges wie FZ18, FZ50 oder Fuji S9600 zu groß sind, DSLR wegen Objektivwechsels und
anderer Misslichkeiten wegfallen, bleibt ja nur der Griff zur Hosentaschenknipse. Ich möchte allerdings
nicht mit ner TZ-X-Superzoom bei voller Brennweite aus der freien Hand belichten - es sei denn, du hast
optimales Licht und kannst so auf kurze Verschlußzeiten gehen (1/Brennweite) oder du erhöhst die ISO,
dann wirst du heftiges Rauschen bekommen oder du verwendest ein Stativ.

Das Argument mit der Schnappschußtauglichkeit wurde ja schon widerlegt; Nahaufnahmen kannst du mit
fast jeder Knipse machen, echte Makros, wie sie dir vorschweben, nur mit einem Achromaten als Vorlinse
wie das Raynox 250, auch hierzu ist ein Stativ anzuraten. Schraubbare Linsen kannst du mit den kleinen
Cams nicht verwenden, da sie kein Filtergewinde haben.

Ich würde ganz bestimmt eine Bridge mitnehmen, auch wenn sie größer ist. Die Vorteile der
Ausstattung, das DSLR-nähere Feeling und die lichtstärkeren Objektive überwiegen, für mich, jede
Gürteltasche. Wir machen dieses Jahr eine Fahrt ins ferne weite Asien, ein endlich erfüllter Traum - die
Mongolei. Dabei sind die Fuji 9600, die Fuji S100, zwei leichte Stative und Makro, bzw. Polfilter.
Abgesehen von den Akkus und Karten.

Gruß
Horst

Was soll es denn kosten?

Hallo!

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) -

Wo gehts denn hin?

welche Kamera ist da das beste?

das kommt drauf an, was Du möchtest. WAS willst Du genau fotografieren.
Fotosafari ist eigentlich eine Teleangelegenheit, während Urlaubslandschaften eher was für Weitwinkel - Normalbrennweite sind.

paar Fakten:

  1. Bridge und Kompakte sind „Friss oder stirb“ Geräte, Während DSLR durch Wechselobjektive flexibel sind. —> Eine DSLR kann auf das Fotoproblem mit speziell darauf zugeschnittenen Linsen ausgestattet werden.
    Bridge ist meist wesentlich lichtschwächer als DSLR, Die Sensoren sind kleiner und rauschen stärker.

  2. Superzoomobjektive (18-200 oder so ein Shiet) sind das Schweizer Taschenmesser der Fotografie: kann alles, aber nichts wirklich herausragend.
    Allerdings könnte man mit 2 Zoomobjektiven den Bereich schon recht gut abdecken: für Crop z.B. ein 17 - 50 als (Immerdrauf) und ein 70 - 300 als Telezoom.

  3. Für eine DSLR mit obiger ausrüsting kannst Du locker 1000 Euros + X einplanen. Herforagende Festbrennweiten-Teles werden noch teurer.

  4. Für Wildlivefotografie auf höchstem (!) Niveau kommt eigentlich nur eine DSLR mit Festbrennweitentele in Frage. Auf Safari kann man dann noch einen Bohnensack mitnehmen (Sieht aus wie ein kleineres Kopfkissen, das mit Bohnen gefüllt wird, dient zur ablage des Schweren Objektives auf der Autotüre oder dem Autodach oder so) oder ein Einbein.

Fünfter Punkt: Eine DSLR ist eigentlich keine „Point&Shoot“ sondern erfordert etwas Einarbeitung, auch in die nachträgliche Bildverarbeitung (Alles keine Kunst). Dann sind jedoch die Ergebnisse besser als mit jeder Bridge (entsprechende Objektive vorausgesetzt)

  1. Punkt: Wieviel Geld kannst Du anlegen?

Bei Kompakten brauchst Du nicht auf die Pixelzahlen gehen, sondern achte mehr auf ein lichtstarkes und Gut Korrigiertes Objektiv.
Z. T werden da gute Zoomobjektive verbaut, allerdings kosten die dann mehr…

Die derzeitigen DSLR-Einsteigerbodies haben alle so 10 - 12 Mpix (das geht, weil die Sensoren viel größer sind, die einzelnen Pixel sind also rauschärmer)

  1. Es gibt keine zu gute Ausrüstung… nur eine zu teure :smile:

Hallo Mike!

Auf eine „große“ Reise (drei Wochen anderer Kontinent) -

Wo gehts denn hin?

AUSTRALIEN! *yippie* *hüpf* *strahl*

das kommt drauf an, was Du möchtest. WAS willst Du genau
fotografieren.

Mike, ich hab auf dem Wanderurlaub (nur 100 km von meinem Heimatort entfernt) Schmetterlinge, Drachenflieger, Harald, Gebirgsmassive und alles andere, was mir vor die Linse gekommen ist, auch fotografiert. Wir sind beim Wandern kaum vorangekommen, weil es abertausende schöne Motive entlang des Weges gab.
Wie wird es mir da erst in Australien ergehen???

Fotosafari ist eigentlich eine Teleangelegenheit, während
Urlaubslandschaften eher was für Weitwinkel - Normalbrennweite
sind.

Ich will Ausschau nach Koalas halten. An die komm ich sicher nicht so nah, dass ich ohne Tele arbeiten könnte.
Dem Ayers Rock werde ich aber nah genug kommen :wink:))

paar Fakten:

  1. Bridge und Kompakte sind „Friss oder stirb“ Geräte, Während
    DSLR durch Wechselobjektive flexibel sind. —> Eine DSLR
    kann auf das Fotoproblem mit speziell darauf zugeschnittenen
    Linsen ausgestattet werden.

Aber ist es nicht im Endeffekt so, dass ich die Wahl habe zwischen „krame in der Fototasche bis das Känuru wieder weg ist“ und „fotografiere, wenn auch nicht perfekt“?

Bridge ist meist wesentlich lichtschwächer als DSLR, Die
Sensoren sind kleiner und rauschen stärker.

Deshalb habe ich ja geschrieben, ich will eine DSLR. Und eine Schnappschusskamera, die ich immer bei mir habe.
Eine Bridgecam wollte ich mir ja eigentlich nicht anschaffen.

  1. Für eine DSLR mit obiger ausrüsting kannst Du locker 1000
    Euros + X einplanen.

Das hat mir Tino schon vor langer Zeit gesagt, also habe ich zu sparen begonnen :wink:

  1. Für Wildlivefotografie auf höchstem (!) Niveau kommt
    eigentlich nur eine DSLR mit Festbrennweitentele in Frage.

Wenn ich mit einer Reisegruppe unterwegs bin, wird es wohl leider keine Fotosafari werden.
Da müssen die Bilder dann im Vorbeigehen geschossen werden.

Auf
Safari kann man dann noch einen Bohnensack mitnehmen (Sieht
aus wie ein kleineres Kopfkissen, das mit Bohnen gefüllt wird,
dient zur ablage des Schweren Objektives auf der Autotüre oder
dem Autodach oder so) oder ein Einbein.

Guter Tipp!

Fünfter Punkt: Eine DSLR ist eigentlich keine „Point&Shoot“
sondern erfordert etwas Einarbeitung,

Das verstehe ich jetzt nicht.
Jede Kamera muss man zuerst kennenlernen, und deshalb will ich sie ein oder zwei Jahre vor der Reise kaufen.
Aber wenn ich sie beherrsche, kann ich dann nicht pointen&shooten?

auch in die
nachträgliche Bildverarbeitung (Alles keine Kunst).

Verarbeitung? Was ist das? Ich kenne nur Bildbearbeitung.
Falls Du Bearbeitung gemeint hast:
Sind die Bilder mit einer DSLR so viel schlechter als die mit meiner jetztigen Kompaktkamera, dass man da viel mehr Zeit investieren muss?

Dann sind
jedoch die Ergebnisse besser als mit jeder Bridge
(entsprechende Objektive vorausgesetzt)

Für daheim, wo ich viel Zeit zum Fotografieren habe (ich liebe Stillleben! Die laufen einem auch meist nicht davon! *g*), will ich eh eine DSLR. Aber ist sie für die Reise das Richtige?

  1. Punkt: Wieviel Geld kannst Du anlegen?

Für Kompaktkamera (die ich fix geplant habe) und „große“ zusammen 3 400.

Bei Kompakten brauchst Du nicht auf die Pixelzahlen gehen,
sondern achte mehr auf ein lichtstarkes und Gut Korrigiertes
Objektiv.
Z. T werden da gute Zoomobjektive verbaut, allerdings kosten
die dann mehr…

Gut muss sie sein. Eine mittelmäßige hab ich schon.

Die derzeitigen DSLR-Einsteigerbodies haben alle so 10 - 12
Mpix (das geht, weil die Sensoren viel größer sind, die
einzelnen Pixel sind also rauschärmer)

Für 20x30-Vergrößerungen reicht das weit.

  1. Es gibt keine zu gute Ausrüstung… nur eine zu teure :smile:

Die andere Frage ist:
Gibt es die perfekte Kamera?

Hanna

Hi Marcus,

Wiieee!?! Du wart schon wieder in Kanada?? :smile:)

Hehe, ja genau… Wie man hier in Bayern so schön sagt: Wer ko, der ko! ;o) Diesmal waren’s allerdings nur zweieinhalb Wochen (alter Urlaub und Überstundenabbau)…

Aber nicht
zufaelligerweise wieder in Nova Scotia?

Nee, diesmal nur in Montreal, Ottawa und Quebec. Mir hat der Schnee dort schon gereicht! ;o)

Und wie ich im
Reise-Brett gelesen habe, planst Du schon an der naechsten
Reise :smile:. Falls Du mal in New England vorbeikommst … melde
Dich!

Mache ich glatt - diesmal ist aber erst wieder der Südwesten dran.

Viele Grüße
„Raven“

PS: Ja, die TZ2 kann ich wärmstens empfehlen - mir war der Schnickschnack der TZ3 den Aufpreis nicht wert, bin mit der TZ2 vollkommen zufrieden.

Und dann werde ich auf der Reise die Vorteile der SLR nicht
mehr missen wollen - meinst Du das? :wink:

Genau,

ZWEI??? Unterscheiden sich die in der Funktion oder sind sie
(nahezu) baugleich, nur halt mit unterschiedlichen Objektiven
drauf, damit immer schnell die richtige Kamera zur Hand ist?

Können identisch sein. Diese Notwendigkeit für den echten Profi begründet sich u.a. darin, dass die besten Objektive Festbrennweiten sind und daher keine Flexibilität beim Bildausschnitt bieten. Liegst Du im Gebüsch und belauerst ein Löwenrudel, kannst Du ja nicht mal schnell aufstehen und etwas näher rangehen :smile:

Gruß,

Myriam

1 „Gefällt mir“

Hallo Hanna,

Und wie gut ist das Supermakro? Kann man Insekten
bildschirmfüllend ablichten?

Öhm, da bin ich jetzt aber überfragt. Insekten sind mir bei -25° in Kanada leider keine begegnet, *gg*

Ich denke, ob man sie bildschirmfüllend ablichten kann, hängt auch davon ab, wie nahe man ihnen kommt. Mir kamen nur ein paar seeehr zutrauliche (= hungrige) Eichhörnchen vor die Linse - Ergebnis siehe hier:
http://www.trekearth.com/gallery/photo842304.htm
http://www.trekearth.com/gallery/photo841804.htm
Klar, die sind ein bißchen größer als Insekten ;o)

Die Makrofunktion habe ich noch nicht wirklich getestet, vielleicht kann Dir ja jemand anderer hier was dazu sagen.

Liebe Grüße
„Raven“

Hallo Horst!

Ich würde ganz bestimmt eine Bridge mitnehmen, auch wenn sie
größer ist.

Da die Anschaffung einer Kompaktkamera und einer DSLR geplant ist, hatte ich nicht vor, mir auch eine Bridge zuzulegen.
(Wieviele Kameras braucht der Mensch? *g*)

Dabei sind die Fuji 9600, die Fuji S100,

Das sind, wenn ich es richtig verstanden habe, zwei Bridge-Kameras.
Warum zwei???

Hanna