Reisen in die usa

ich möchte im august 05 in die usa. ich plane eine reise von ca. 5 wochen.
ich suche nach möglichkeiten, meine reise zu strukturieren.

einerseits ist mir der direkte kontakt mit den menschen des jeweiligen reisegebietes wichtig. dabei möchte ich menschen im alter zwischen 30 und 40 kennen lernen und meine sprachkenntnisse anwenden können.
andererseits möchte ich auch die landschaft des jeweiligen reisegebietes kennen lernen.

ich bin darauf angewiesen, meine reise kostengünstig gestalten zu können.
ich stelle mir vor, einen teil der reise alleine zu verbringen; einen anderen teil in einer gruppe zu erleben.

ich habe mich noch nicht festgelegt, welche staaten ich bereisen möchte.

ich möchte wanderungen und sport auf meiner reise mit einbeziehen und möglichst oft schönes wetter antreffen…
wer kann mir konkrete ideen oder weiterleitende hinweise geben, wie ich meinen usa-aufenthalt gestalten könnten? bin offen für vielfältige, konventionelle und ausgefallene gedankenanstösse.
oder vielleicht gibt es jemanden, der einen teil dieser reise mit mir aushecken, gestalten und erleben möchte?

vielen dank

Hi Monika,

es gibt vielfältige Möglichkeiten, solch eine Reise zu planen.

Eine davon ist eine Gruppe mit z.B. Trek America oder Suntrek, wie unten beschreiben.

Das Publikum ist international und eher zwischen 20-35 Jahren aber wenn Du Dich jung genug fühlst, in einer kleinen Gruppe zu zelten, gemeinsam einzukaufen, gemeinsam zu kochen und zu essen dann bist Du dort gut aufgehoben (manche Touren haben aber glaube ich eine Altersbeschränkung. Ich habe gerade keinen Katalog zur Hand).
Im Endeffekt kommt es allerdings sehr auf die Gruppe an. Du kannst Glück oder Pech haben.

Zielgebietsmässig kommt im August der Westen (heiss) bzw. der mittlere Westen (Rockies, etwas kühler) genauso in Frage wie Kanada. Die „Qualität“ der Sights ist halt im Westen am höchsten.

ich bin darauf angewiesen, meine reise kostengünstig gestalten
zu können.

Dann gibt es auch die Möglichkeit, die Tour mit dem Linienbus individuell zu gestalten. „Greyhound“ ist dann die Devise.

ich stelle mir vor, einen teil der reise alleine zu
verbringen; einen anderen teil in einer gruppe zu erleben.

Gut, dann eine Kombi aus Trek America und Greyhound oder Mietwagen und Zelt/Motel.

Du schreibst nicht aus welcher Ecke der Schweiz Du kommst. Eventuell rentiert es Sich für Dich, ab Deutschland zu fliegen (Stuttgart oder München). Die Flüge sind oft preisgünstiger und auch direkter als ab Basel oder Zürich. Evtl. macht auch eine Buchung von Reisebestandteilen (Hotel, Mietwagen) in Deutschland sinn. Das muss man aber von Fall zu Fall ausprobieren.

Ansonsten gibt es einige individuelle Rundreisenveranstalter die auch sportliche Komponenten einschliessen: Ikarus-Tours, Wikinger-Reisen, Trails-Reisen u.s.w.

Am Besten schnappst Du Dir mal einen individuellen Reiseführer wie den Iwanowski, Loose oder Anders-reisen und liest Dich etwas ein. Danach ab ins Reisebüro um einen Überblick zu bekommen. Und dann kannst Du selektieren welche Angebote für Dich die Besten sind.

Hier sind einige USA-Kenner. Vielleicht entwickelst Du, zusammen mit uns, die erste WWW-Reise :smile:))

Bye
Rolf

Hi Monika!

Gerade wie sie mir auf dem Kopf spucken, so gebe ich dir ein paar Anregungen, die mir so einfallen, ja?

Also vor mehreren Jahren erfuhr ich von der Möglichkeit, in USA Autos zu befördern. Und ich erkläre es genauer: Ein Mann in Seattle hat gerade ein Auto des Herstellers XY gekauft. Er hat sich A, B und C als „Sonderwünsche“ fürs Auto entschieden. Nun genau dieses Auto steht für ihn bereit. Allerdings in Dallas, Texas, wo er nicht hinkommen kann. Jetzt bieten also Autohersteller, -händler, -vermietungen Menschen die Möglichkeit, dieses Auto von A (in der Fall Dallas) nach B (in diesem Fall Seattle) zu überbringen. die Zeit ist eigentlich sehr großzügig bemessen, so daß man unterwegs sich etwas anschauen kann. Diese Menschen haben nur die Benzin für diese Strecke zu bezahlen, was (zumindest damals) wesentlich billiger war wie bei uns in Europa. Wäre das eine Überlegung wert für Dich?

Wenn du Einheimische kennenlernen möchtest, die Dir ein bißchen von der Umgebung zeigen; evtl Du bei denen übernachten kannst und auf jeden Fall Deine Spachkenntnissen aufbesserst, dann möchte ich Dir folgenden Link ans Herz legen:

http://www.hospitalityclub.org

Da wird genau das angeboten, was Du Dir, lt. Dein Posting, vorgestellt hast.

Um „Insidertipps“ im Vorfled zu sammeln, noch ein IMO hochinteressanter Link:

http://www.virtualtourist.com

Und damals, als ich zum 1. mal in USA war habe ich eine Rundreise gemacht. Wie ich es damals gemacht habe, ist es heute nicht mehr möglich, deshalb gehe ich nicht auf die Einzelheiten ein. Zu dieseer Zeitpunkt, war der Reiseführer „Let’s go“ DER Hit schlechthin. Denn es wurde von Harvard Studenten verfaßt und war sehr umfangreich. Mir gefiel es, weil ich in USA ein Reiseführer hatte, indem es alles beschrieben wurde was einem US-Amerikaner interessiert, unter seinem Sichtpunkt. (Sozusagen ein Reiseführer, der von US-amerikanische Gleichaltrige über USA geschrieben wurde). Natürlich gibt es den „Let’s go“ nur auf Englisch. Vielleicht gibt es heutzutage etwas „besseres“ als Reiseführer… Jedenfalls hier der Link:

http://www.letsgo.com

Und ein IMO sehr, sehr wichtigen Tipp: Mach Dir eine Route fest, die Dir gefallen konnte und weiche kein bißchen davon ab. In jeder Ecke USA gibt es Sachen und Sehenwürdigkeiten, die Dich interessieren würden. Doch alle wirst Du zu 100% NICHT sehen können. Also, kaufe Dir einen Reiseführer für ganz USA, lies ihn, macht draus eine Route und dann geh auf die Einzelheiten. Nur so wirst Du etwas von dieser Reise haben. Das ist meine feste Überzeugung.

Also dann, Monika, ich hoffe ich habe Dir ein bißchen weiter geholfen!

Schöne Grüße aus Nürnberg
Helena

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Liebe Monika,

ich war 1979 mal in den USA und bin 3 Monate rumgereist. Aktuelle Kenntnisse habe ich nicht. Die Fahrt bestand aus Trampanteilen, Fahrten mit einem eigenen gekauften Auto und Fahrten mit dem Greyhound Bus.

Sehr schön fand ich damals:

  1. Den Highway 1 die kalifornische Küste hochzufahren. (Das war ein Abschnitt, den ich mit einem Freund getrampt bin)
  2. Yosemite Park hat mir wunderbar gefallen. Landschaftlich ein Traum!
  3. Canyon de Chelly gefiel mir sehr gut, obwohl ich nicht unten drinne gewesen bin.
  4. Ich fand die Blue Ridge Mountains im Osten sehr schön.
  5. New York ist eine faszinierende Stadt.

Das Problem mit so großen Ländern ist immer, dass man sich einschränken muss, weil man einfach nur einen Bruchteil von dem sehen kann, was man gerne sehen würde.

Liebe Grüße
Burkhard

Hi m.k.

unsere USA-Reise hat damals auch ca. fünf Wochen gedauert.
Startpunkt war San Francisco, dort hatten wir von D aus ein Wohnmobil gemietet.
Wir sind über Yosemite (dort war es leider gerammelt voll weil letztes Ferienwochenende, ein Freund war zwei Wochen später da und hatte himmlische Ruhe), Moon Lake quer durch den Nordwesten nach Yellowstone. Dort einige Tage geblieben um zu wandern (wenn Du die Hauptrouten verläßt ist es traumhaft schön!).
Dann nach Montana und von dort nach Washington. Im Olympic-Park bei Seattle wieder einige Tage gewandert (traumhaft) und dann die Pazifikküste runter wieder nach Frisco. Unterwegs einen Abstecher zum Crater Lake (Unbedingt zu empfehlen!!!).

Die letzten Tage haben wir dann in Frisco verbracht.

Kontakt zu kriegen war nie ein Problem. Wenn Du die größeren Städte meidest, kommst Du immer mit Leuten in Kontakt.

Hach jetzt wo ich mich wieder erinnere krieg ich einen akuten Schub Fernweh!

Gandalf

Na da will ich mal meinen Senf dazugeben:

Autoüberführung:
Ist auf jeden Fall ne Möglichkeit von A nach B zu kommen und das ziemlich günstig. Ich habe nur andere Erfahrungen was das großzügige Zeitbemessen angeht. Für nen kleinen Abstecher mags noch reichen, aber größere Pausen lassen sich nicht einlegen. :

„Let’s go“

Den Lets go gibts immer noch. Ist auch nicht schlecht. Wird zumindest jährlich aktualisiert. Als Anhaltspunkt durchaus verwendbar.

Mach Dir eine Route

fest, die Dir gefallen konnte und weiche kein bißchen davon
ab.

Liegt vielleicht an mir, aber ich finde gerade das Abweichen spannend. Du weißt doch nicht wen Du triffst oder was Dir gefällt. Ich würde ne Groborientierung machen und dann einfach die Sachen auf mich zukommen lassen. Meist bekommt man doch von den Menschen vor Ort die besten Anregungen.

Ich fand Yosemite großartig. Man kann auch im Park übernachten. Es gibt dort Bungalows zu mieten, was im Sept. 00 ohne Voranmeldung möglich war.

Ein weiterer meiner Favoriten ist Utah. Die Nationalparks sind ebenfalls überwältigend.

Ich habe gute Erfahrungen mit Mietwagen und allein rumdüsen. In den Hostels trifft man auf Leute und potentielle Mitfahrer und kann sich selber einteilen, ob man Gesellschaft will oder nicht. Ich habe aus Kostengründen auch immer mal im Auto geschlafen bzw. bin adoptiert wurden von freundlichen Amerikanern.

Den Greyhound kann ich nur bedingt empfehlen. ich bin nicht zimperlich fand aber Greyhound Stationen nicht unbedingt als angenehmen.

Ich würde Dir auch eher den Westen empfehlen und dann hängst davon ab, wieviel Strand, Berge , Städte Du anteilig sehen möchtest.

Hi m.k.

als Reiseführer hatten wir einen von Velbinger (Oregon Washington), der ist wirklich super. Von diesen Reiseführeren haben wir mittlerweile ettliche und trauen uns ohne den gar nicht mehr in fremde Lande.

Gandalf

Hi Pat!
Vielen Dank für Deine Antwort.
Mit dem was du sagst stimme ich zu.
Allerdings:

Mach Dir eine Route

fest, die Dir gefallen konnte und weiche kein bißchen davon
ab.

Liegt vielleicht an mir, aber ich finde gerade das Abweichen
spannend. Du weißt doch nicht wen Du triffst oder was Dir
gefällt. Ich würde ne Groborientierung machen und dann einfach
die Sachen auf mich zukommen lassen. Meist bekommt man doch
von den Menschen vor Ort die besten Anregungen.

Ich kenne auch Leute, die so wie du denken und felsenfest davon überzeugt sind, daß so die beste Möglichkeit ist, ein Land zu kennen. Eigentlich kann ich das nicht zu 100% widerlegen, denn in der Tat, gerade einen solchen riiiiiiiiiiiesigen Land wie USA, bietet sich sehr dafür. Nur in meinem Anfangsposting dachte ich, daß Monika eben etwas ganz bestimmtes sehen wollte und das in einer begrenzten Zeitspanne. Daher mein Tipp. Wenn sie sich dann zuvieles vornimmt (und das ist in USA mehr als nur einfach!) dann eben läuft sie Gefahr, daß sie nur die Hälfte sieht. Daher ruht mein Tipp.

Den Greyhound kann ich nur bedingt empfehlen. ich bin nicht
zimperlich fand aber Greyhound Stationen nicht unbedingt als
angenehmen.

Da ich an die öffentlichen Verkehrsmitteln Deutschlands und Spaniens gewöhnt bin, konnte ich mich nie mit Greyhound anfreunden. Aber je nachdem wohin die Reise geht, wird sie früher oder später sich damit befassen müssen ob Greyhound ja oder gar nicht hin…

Ansonsten: NYC ist die spannendste Stadt, die ich je besucht habe. Und da war ich jeweils rund 1 Monat 3 mal.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Ich war mittlerweile bei 11 USA-Reisen 10mal im Westen und 1mal im Osten. Na, hat es schon klick gemacht?
The West is the Best!!!

Und die beste Info bekommst du unter www.usa-reise.de da bekommst du bessere Infos, als Tipps bzgl. Reiseführer!!

Und wenn, dan nur von ReiseKnowHow, USA, der ganze Westen, Hans Grundmann. Der Rest ist Schrott

Sandy

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Hi Sandy,

Und wenn, dan nur von ReiseKnowHow, USA, der ganze Westen,
Hans Grundmann. Der Rest ist Schrott

Hast Du „den Rest“ gelesen?

Bye
Rolf

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Hallo monikaneubuehler,

wie wär´s mit einem Urlaub auf einer Working Ranch?

Man lernt Land und Leute kennen, ist viel draußen, hat Kontakt zu „Einheimischen“ und kostengünstig ist’s dazu.

Danke für Deine Aufmerksamkeit
Klaus

hallo klaus
danke für deinen tipp.
wie komme ich zu weiteren infos bezüglich einer working ranch?
gruss
monika

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