Reiserücktritt

Hallo Ihr Wissenden,

folgender fiktiver Fall:
Elternpaar hat o.a.Reiseversicherung abgeschlossen. 6 Wochen vor Abflug bekommt der erwachsene Sohn dieDiagnose Krebs. Er sagt vorerst seinen Eltern nichts, da Ausgang fraglich. Nach überstandener OP und bevorstehender Chemo+Strahlentherapie offenbart er den Eltern das ganze Dilemma. Die storniert sofort die geplante Reise und bekommt von der Vers. Fragebögen die der Arzt des Sohnes auszufüllen hat. Nun zur rein fiktiven Frage: Kann die Versicherung die Zahlung verweigern da der eigentliche Befund ja schon 4 Wochen bekannt ist, nur der Sohn aus Rücksicht nicht eher was gesagt hat? Und ist es dem Sohn zuzumuten sich auch noch um die Ausfüllung diverser Fragebögen (auf den haarklein jedes Medikament ect. erfragt wird) zu kümmern oder reicht eine reine Diagnose bzw. Krankenakte als Anhang?
Eltern und Sohn wohnen nicht in der gleichen Stadt.

Fragende (an manchen Versicherungsbedingungen verzweifelnde)Grüße

Hallo,

Die AVB sollten folgenden Passus enthalten (mal bitte nachlesen) wie hier am Beispiel der EVIA:

„Kein Versicherungsschutz besteht
(…)
2. für Ereignisse, mit denen zur Zeit der Buchung zu rechnen war;“

„zur Zeit der Buchung“ wusste vielleicht noch nicht mal der Sohn woran er ist. Also meine Meinung: Versicherung zahlt.

K. (der hofft, dass der Fall wirklich „fiktiv“ ist)