Hallo liebe Experten,
ich bin eigentlich ein „Profi“ bezüglich Lunge/Husten/Bronchitis, da ich ca. seit meinem 1. Lebensjahr intrinsisches Asthma habe (definitiv keine Allergien) und daher immer Gefahr gelaufen bin, bei Erkältungen eine Bronchitis zu bekommen.
Ich war aber jetzt schon seit Jahren nicht mehr krank/hatte keine Bronchitis, da ich beim ersten Anflug rechtzeitig ACC 600 nehme, was bei mir sehr gut wirkt. Letzte Einnahme von Antibiotikum liegt fast 10 Jahre zurück. Wirkliche Asthmaanfälle liegen noch länger zurück, und ich nehme auch schon seit Jahren keine Medikamente mehr (habe früher Berotec 200 bekommen, falls dies relevant sein sollte)!
Jetzt sind um mich herum fast alle Leute erkältet, und ich nehme meine ACC. Aber: Ich habe seit ein paar Tagen einen für mich untypischen trockenen Reizhusten. Es rasselt nicht beim Atmen (wie ich es sonst kenne), und ich habe auch keine Probleme/Schmerzen beim Ein- und Ausatmen; keine übermäßige Kurzatmigkeit. Also, alles easy (mit meinem Erfahrungshintergrund). Ich habe auch kein Fieber, keinen Schnupfen.
ABER: In den letzten drei Nächten musste ich so stark husten, dass ich seit gestern Abend beim Husten (nur beim Husten!) Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen (vorne) habe. Auch wenn ich auf die Stelle drücke, tut es leicht weh (wie ein verspannter Muskel eben). Das kenne ich so nicht von mir!
Ich habe gelesen, dass es zu Muskelkater kommen kann, dieser dann aber eher gleichseitig auftritt. Dieser Muskelkater sei völlig harmlos, würde aber auch länger anhalten.
Ist dies korrekt? Oder was könnte durch Husten unter dem rechten vorderen Rippenbogen (nicht durchgäng) beeinträchtigt werden? Wie gesagt: Ich habe kein Fieber, fühle mich sonst auch nicht unbedingt krank und der Reizhusten lockert sich auch/ist nicht mehr so schlimm.
Für einen Arztbesuch sehe ich derzeit keine Notwendigkeit - ok, ich gebe zu, dass ich durch meine Kindhheitserfahrung nicht unbedingt ein Freund von Ärzten bin!
Ich wurde immer mit unnötigen Allergie-Tests, Lungenfunktionstests, Kortison- und Antibiotikum-Verabreichung/-Androhung „abgespeist“, obgleich ich häufig eben wusste, dass es keine Bronchitis ist.
Daher würde ich mich freuen, wenn ich Antworten bekomme, die über das klassische „Geh morgen zum Arzt!“ hinausgehen.
Danke und liebe Sonntagsgrüße
Kathleen
.