Reklamationsmöglichkeiten bei unfähiger Monitorwer

Ich habe meinen nun zugegebenermaßen nicht mehr neuen (5-6 Jahre!)
iiyama 21-Zöller vor 2 Monaten zur Werkstatt gegeben, da sich das
Gerät auf einmal nicht mehr anschalten ließ (war anfangs nur
sporadisch und kam dann immer häufiger vor). Dummerweise hab ich mich
auf die Reparatur eingelassen (250 ? hats gekostet!) und nach 1 Monat
stand er wieder bei mir, einige(!) Netzteile wurden ausgetauscht,
kalte Lötstellen beseitigt, usw. sagte mir die Werkstatt. Nach 2
Stunden passierte wiederum dasselbe, auf einmal ging er aus und nicht
mehr an (vor allem beim Aufwachen aus dem Standby passiert das), also
nochmal in die Werkstatt, es dauerte wiederum einen Monat, bis er
gestern wieder auf meinem Schreibtisch stand. Abgesehen davon, dass es
manchmal immer noch passiert, dass der Monitor sich ausschaltet, hat
sich auf einmal die Bildqualität immens verschlechtert:

  1. Die Helligkeits- und Kontrasteinstellungen sind auf einmal am
    Anschlag, trotzdem ist das Bild nicht hell genug (vor der Reparatur
    waren die Regler auf der Hälfte der Skala).

  2. Das Bild ist leicht verschwommen, nach längerem Draufgucken wurde
    mir schon schwindelig.

  3. Es gibt auf einmal einen wahnsinnigen „Pumpeffekt“. Es wirkt, als
    ob die Bildröhre an Gummibändern hängt und eine etwas größere
    Bildänderung ein immenses Hin- und Herschwingen des gesamten Bildes
    für die Dauer von etwa einer halben Sekunde verursacht.

Mir ist natürlich klar, dass das Gerät längst nicht mehr neu ist, aber
ich war vor der Reparatur noch hochzufrieden, was die Leistung angeht.

Frage: Was kann ich da machen? Am liebsten wär mir natürlich, Geld
zurück, fertig (die Reparatur wurde nicht wunschgemäß ausgeführt, im
Gegenteil eher verschlimmerte sich alles!), ich fürchte aber, das wird
nicht so einfach sein.

Dazu kommt, daß es schon genug Scherereien mit der Werkstatt gab, wie
gesagt, dauerte es Ewigkeiten. Am Telefon hieß es immer wieder: „Er
ist fertig, morgen wird er vorbeigebracht.“ Das war aber nicht der
Fall, wie sich rausstellte (min. 4-5mal hab ich diesen Satz gehört).
Dazu kam, daß sich die Werkstatt nie von sich aus meldete, ich habe in
den 2 Monaten bestimmt über 20mal dort angerufen.

Den Namen der Firma will ich übrigens nicht verschweigen: Es ist die
Alpha Fernsehdient GmbH, Böken (sie stehen aber zum Beispiel auch im
Hamburger Telefonbuch mit Hamburger Adresse)

Ich hoffe, es kann mir jemand einen Tipp geben, was ich weiter tun
soll! Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass ich in 1 Woche ca. 650
km weit weg ziehe, die Geschichte sollte möglichst schnell erledigt
sein.

Vielen Dank auf jeden Fall schon mal für das Durchlesen dieser langen
Geschichte.

Heiko

hätte ich nicht gemacht
hi, Heiko, ich hätte mich grundsätzlich an den hersteller gewandt an IIlyama selbst.
Ich habe so einen Monitor und seit 3 Jahren kein Problem. Erstens ist 3 Jahre Garantie mit Abholen drauf, und zweitens haben die eine kostenlose Hotline, da solltest du anrufen.
Aber doch nicht einem gewöhnlichen Fernshegeschäft in Reparatur geben!
Nur der hersteller ist für so etwas kompetent.
Egal wo du wohnst, die Hotline ist bundesweit.
wenn du mal dort fragen willst ist es kein Problem sag mir Bescheid ich gebe dir gerne die Nummer ich habe sie.
Die können dir besser helfen und geben dir unter Umständen einen Ersatzmonitor. Nach de Garantie weiß ich nicht die Kosten wird aber daheim abgeholt und von Fachleuten gemacht.
Byee dreamer

Hi,
vielen Dank schon mal für den Tipp, verrate mir bitte mal die Nr. von IIyama, ich werds da mal versuchen.
Nach Aussagen am Telefon sagte man mir bei Alpha, man repariere selbstverständlich auch Monitore, naja… ich hätts besser nicht geglaubt!

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Hi Heiko,

Einen 5-6 Jahre alten Monitor reparieren zu lassen ist nicht wirtschaftlich.(Ein Röhrenmonitor verliert nach ca 5-6 Jahren seine Leistung um 50%) Warum hast du dir nicht einen Kostenvoranschlag machen lasssen? Du kannst jetzt nur versuchen,sich mit dem Händler darauf zu einigen, daß du bei ihm einen neuen Monitor kaufst und er dir kulanterweise beim Preis entgegenkommt.Ich glaube das du rechtlich schlechte Karten hast.

ich wünsche dir viel Erfolg Ann-Kathrin

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Einen 5-6 Jahre alten Monitor reparieren zu lassen ist nicht
wirtschaftlich.(Ein Röhrenmonitor verliert nach ca 5-6 Jahren
seine Leistung um 50%)

Hallo,
diese Aussage stimmt so nicht. Richtig ist, dass die Leuchtröhre einem Verschleiß unterliegt, d.h. der Monitor wird immer dunkler. Dies ist aber ganz entscheidend davon abhängig, mit welchen Kontrasteinstellungen ein Monitor betrieben wird. Stellt man den Kontrast sehr hoch ein, ist der Verschleiß extrem groß. Bei einer niedrigeren Einstellungen (z.B. ca. 2/3) ist der Verschleiß idR gering. Auch hohe Helligkeit erhöht den Verschleiß, aber längst nicht so stark. Mein Monitor z.B., den ich immer so behandelt habe, hat nach 5 Jahren höchstens minimal an Leuchtkraft eingebüßt.

zum rechtlichen Problem:
Die Werkstatt hat eindeutig Pfusch gemacht. Reparieren lässt sich der Monitor nicht mehr, die Röhre ist wohl ziemlich hin inzwischen. Du kannst das Geld zurückverlangen. Du solltest genau auf alle diese Fehler hinweisen, auf etwaige Zeugen verweisen und RICHTIG Druck machen, d.h. mit Rechtsanwalt und Prozess drohen, wenn sie nicht bereitwillig zahlen.

Gruß
Berthold Nüchter

Hallo Heiko,

Abgesehen davon,
dass es
manchmal immer noch passiert, dass der Monitor sich
ausschaltet, hat
sich auf einmal die Bildqualität immens verschlechtert:

  1. Die Helligkeits- und Kontrasteinstellungen sind auf einmal
    am
    Anschlag, trotzdem ist das Bild nicht hell genug (vor der
    Reparatur
    waren die Regler auf der Hälfte der Skala).

  2. Das Bild ist leicht verschwommen, nach längerem Draufgucken
    wurde
    mir schon schwindelig.

  3. Es gibt auf einmal einen wahnsinnigen „Pumpeffekt“. Es
    wirkt, als
    ob die Bildröhre an Gummibändern hängt und eine etwas größere
    Bildänderung ein immenses Hin- und Herschwingen des gesamten
    Bildes
    für die Dauer von etwa einer halben Sekunde verursacht.

Dies sind alles Abgleichfehler. Das Pumpen des Bildes liegt an der mangelden Stabilisierung der Hochspannung und für die Regler gibt es einen Grobabglei, so dass sie normalerweise in Mittelstellung sind.

Für solche Fälle ist meines Wissens in Deutschland die Handelskammer oder Innung zuständig. Die haben eine Schlichtungsstelle für solche Problemfälle.

MfG Peter(TOO)