Relativität

Ich hab’ was ganz kniffliges gefunden:

Also: Astronaut A schwebt frei im Raum; in der Nähe befindet sich ein Raumschiff R; beide Objekte nähern sich einander mit 0,5c(also A glaubt, er steht still und R rast auf ihn mit 0,5c zu und R glaubt, es steht still und A rast herbei);
Nun ist A etwa 2m groß. Eine offene Luke in der linken Seite des Raumschiffs ist ebenfalls 2 Meter lang; Um A aufzufangen nähert sich ihm R also etwas von rechts;
für R sieht A lorentzkontrahiert aus und paßt in die 2m-Luke; für A sieht hingegen die Luke kontrahiert aus und er paßt nicht durch;
Nun, wenn A recht hat, dann paßt er nicht rein und stirbt. Wenn Recht hat, dann paßt A rein und überlebt.

Wie geht die Geschichte aus? (mal angenommen, daß alle weiteren Probleme, die dann beim Geschwindikkeitsangleich von A an R(oder umgekehrt) im Schiff entstehen, vernachlässigt werden)

Also: Astronaut A schwebt frei im Raum; in der Nähe befindet
sich ein Raumschiff R; beide Objekte nähern sich einander mit
0,5c(also A glaubt, er steht still und R rast auf ihn mit 0,5c
zu und R glaubt, es steht still und A rast herbei);
Nun ist A etwa 2m groß. Eine offene Luke in der linken Seite
des Raumschiffs ist ebenfalls 2 Meter lang; Um A aufzufangen
nähert sich ihm R also etwas von rechts;
für R sieht A lorentzkontrahiert aus und paßt in die 2m-Luke;
für A sieht hingegen die Luke kontrahiert aus und er paßt
nicht durch;
Nun, wenn A recht hat, dann paßt er nicht rein und stirbt.
Wenn Recht hat, dann paßt A rein und überlebt.

Wie war das doch mit dem Zuendmechanismus fuer ein huebsches
Boembchen, der je nach Lorentzkontraktion einmal zu zuenden
scheint und aus der Sicht eines anderen nicht? Das gleiche
Problem, Relativitaet der Gleichzeitigkeit.

MEB

für R sieht A lorentzkontrahiert aus und paßt in die 2m-Luke;
für A sieht hingegen die Luke kontrahiert aus und er paßt
nicht durch;
Nun, wenn A recht hat, dann paßt er nicht rein und stirbt.
Wenn Recht hat, dann paßt A rein und überlebt.

Also hier besteht die Lösung darin, daß der Astronaut die Luke nicht nur lorentzkontrahiert sieht, sondern daß sie für ihn auch leicht gekippt zu ihm steht (was auf die Relativität der Gleichzeitigkeit zurückzuführen ist), somit paßt er in die Luke, weil er eben leicht schräg hinein fliegt.

noch nicht ganz…

Also hier besteht die Lösung darin, daß der Astronaut die Luke
nicht nur lorentzkontrahiert sieht, sondern daß sie für ihn
auch leicht gekippt zu ihm steht (was auf die Relativität der
Gleichzeitigkeit zurückzuführen ist), somit paßt er in die
Luke, weil er eben leicht schräg hinein fliegt.

also… er sieht die Luke gekippt, weil er das vordere Ende und das hintere Ende zu unterschiedlichen Zeitpunkten sieht… und da sich das Raumschiff „nach oben“ bewegt, erscheint das Schiff gekippt.
Nur, wenn ich mir das überlege, ist das Schiff ja genau in die falsche Richtung gekippt, denn: er sieht ja das hintere Ende „in der Vergangenheit“(noch mehr als das vordere) und da war das Schiff ja noch weiter weg… das hintere Ende muß als nach „unten“, das vordere nach oben gekippt sein.
Geht’s dann vielleicht so weiter:
wenn der Astronaut genau über der Mitte des Schiffs ist, treffen die Lichtstrahlen gleichzeitig ein, wenn er also weiter fliegt, wölbt sich das Schiff richtig herum;
das ist gut, wenn die Luke im hinteren Teil des Schiffs ist; was aber, wenn sie im vorderen ist? Kommt er dann nicht rein(haha, die Frage ist natürlich nicht ganz ernst gemeint…)?

also… er sieht die Luke gekippt, weil er das vordere Ende
und das hintere Ende zu unterschiedlichen Zeitpunkten sieht…
und da sich das Raumschiff „nach oben“ bewegt, erscheint das
Schiff gekippt.

Hallo,

oh nein, ich habs gewußt, jetzt muß ich die Sache wohl richtig erklären, dabei blicke ich selbst noch nicht so 100%ig durch. Ok, ich schreib einfach mal, wie die Sache sehe:

Also, es stimmt schon, daß der Astronaut, das Schiff noch unten gekippt „sieht“, das ist aber nur eine „optische Täuschung“, die verschwindet, wenn man die Postitionen von Bug und Heck richtig rückdatiert.
Spalte mal die Geschwindigkeit des schräg auf den Astronauten zufliegen Schiffes auf, in eine Geschwindigkeit v nach vorne auf den Astronauten zu und in eine Geschwindigkeit u nach oben. Nun finden Ereigisse, die für den Astronauten an Helm und Kopf gleichzeitg stattfinden, für das RAumschiff an Fuß zuerst statt und am Helm lv/c^2 später (wobei l die Länge des Astronauten ist) In dieser Zeit hat sich das Schiff aber mit u nach oben bewegt. Das bedeutet: Wenn sich für den Astronauten der hinter Teil der Luke noch um y unter seinen Füßen befindet, befindet dich der vordere Teil nur noch um (y-l*uv/c^2) unter seinem Kopf; sie ist also um den Winkel arctan(uv/c^2) gekippt (und zwar in der richtigen Richtung!) und der Astronaut kann somit schön in die Luke eintauchen!

Ich hoffe ich habe da jetzt keinen Fehler drin! WEnn doch, dann schreibt mir bitte.

Gruß
Olier