Hi,
ich habe vor kurzem ein Buch über den Raum und die Zeit gelesen.
Darin erklärte der Autor, dass eventuell ein Objekt, wenn es ein ‚Wurmloch‘ passiert, ohne Zeitverlust an einem anderen
‚beliebigen‘ Ort auftauchen kann.
Jedoch finde ich diese Möglichkeit als irritierend, da die gesammte Relativitätstheorie auf dem Gedanken aufgebaut ist, dass sich ein Ereignis maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann. In diesem Fall wäre dieser Grundsatz aber nicht mehr erfüllt, da sich ja ein Ereignis ohne Zeitverlust (also mit ‚maximaler‘ Geschwindigkeit)durch ein Wurmloch fortplanzen könnte.
Kann mich vieleicht jemand aufklären wie diese ‚Wurmloch‘-Hypothese gemeint ist?
Darin erklärte der Autor, dass eventuell
ein Objekt, wenn es ein ‚Wurmloch‘
passiert, ohne Zeitverlust an einem
anderen
‚beliebigen‘ Ort auftauchen kann.
Eine faszinierende, wenn im Moment nur
theoretische Moeglichkeit.
Jedoch finde ich diese Möglichkeit als
irritierend, da die gesammte
Relativitätstheorie auf dem Gedanken
aufgebaut ist, dass sich ein Ereignis
maximal mit Lichtgeschwindigkeit
ausbreiten kann. In diesem Fall wäre
dieser Grundsatz aber nicht mehr erfüllt,
da sich ja ein Ereignis ohne Zeitverlust
(also mit ‚maximaler‘
Geschwindigkeit)durch ein Wurmloch
fortplanzen könnte.
Das ist nicht ganz korrekt, denn ein
Wurmloch haette in der Raumzeit die Laenge
Null. Durch ein Wurmloch sind zwei Raumzeit-
punkte, die einen schier unueberwindlichen
Abstand zueinander haben direkt miteinander
verbunden. Obwohl diese Darstellung nicht
vollkommen korrekt sein duerfte, schildert
sie doch den Grundgedanken: Wurmloecher
verbinden.
Im aktuellen Spektrum der Wissenschaft findet sich ein Artikel über das Thema. Dort ist auch erwähnt, daß man, wenn man mit der Methode ein Raumschiff bauen will, Energie benötigt, die der 4-fachen Masse des Universums entspricht - solch trivialen Dinge wie 100% Energieumwandlung natürlich vorausgesetzt.
Jedoch finde ich diese Möglichkeit als
irritierend, da die gesammte
Relativitätstheorie auf dem Gedanken
aufgebaut ist, dass sich ein Ereignis
maximal mit Lichtgeschwindigkeit
ausbreiten kann.
In dieser Form gilt das nur, wenn die Objekte sich „durch den normalen Raum“ ausbreiten.
Bei Wurmlöchern spielt aber die Krümmung des Raumes eine entscheidende Rolle - von einem „normalen Raum“ kann da nicht mehr die Rede sein, so daß dieses „Gesetz“ nicht verletzt wird.
Kann mich vieleicht jemand aufklären wie
diese ‚Wurmloch‘-Hypothese gemeint ist?
Ich denke, der Tip mit der aktuellen Spektrum ist bestimmt nicht schlecht zum Nachlesen.
Danke für eure Antworten
Ich werde mir jetzt erst einmal diesen Artikel in der Spektrum durchlesen, und mal ein bischen weiter schmökern.
Ich befürchte jedoch, dass meine kritische Haltung zu solchen extremen Interpretationen weiterhin bestehen bleiben wird.
Und eure Ideen werde ich erst einaml genauer durchdenken…