Worüber (oder: über was) du redest, nennt sich → Pronominaladverb (oder sonst auch → Präpositionaladverb). Es wird zusammengesetzt aus je einer aus einer Reihe von Präpositionen und einem der speziellen Adverbien da(r)-, hier-, wo(r)-. Also z.B.
damit, hiermit, womit
daraus, hieraus, woraus …
Wortbildungen also, von denen hier bereits früher mehrfach die Rede war.
Die Pronominaladverbien mit „da(r)-“ lassen sich sehr oft durch Präposition + Demonstrativ- oder Personalpronomen (Keine Lebewesen!) ersetzen:
davon → von dem
darauf → auf das
Der Kurpark am Rand der Altstadt, vor dem ein See liegt …
Die Alternative „… wovor ein See liegt …“ ist zumindest ungebräuchlich
Die schöne Birkenallee ist erhalten geblieben, worüber sich die Bürger sehr gefreut haben. Es könnte auch „über die“ stehen.*
Nein, in diesem Fall nicht, denn das wäre ein anderer Kontext. Die Bürger haben sich nicht über „die Birkenalle“ gefreut, sondern über das „erhalten geblieben“.
In der Stadt ist noch viel von dem erhalten, woran sich auch ältere Bürger erinnern. Es könnte auch „an die“ stehen, oder?
Nein, aber „an das“. Und das meintest du ja sicher auch.
Nein, keine Regel, womit (mit der) man die Altscheidung finden kann. Meist ist es lediglich eine Stilfrage.