hallo liebe www’ler,
ich habe eben den satz gelesen:
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
an dem satz bin ich hängengeblieben. was bedeutet das für euch?
bin gespannt.
gruß yvi
hallo liebe www’ler,
ich habe eben den satz gelesen:
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
an dem satz bin ich hängengeblieben. was bedeutet das für euch?
bin gespannt.
gruß yvi
ÄHm, tja, vielleicht:
Kannst Du da nicht mal nachfragen, auf die Erklärung wäre ich gespannt!
Grüße
Daniela
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Hallo Yvi!
ich habe eben den satz gelesen:
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
an dem satz bin ich hängengeblieben. was bedeutet das für
euch?
Ein Stolpersatz! 
Derjenige meint’s wahrscheinlich so:
„Ich glaube an Gott (Allah, Manitu, Schöpferkraft), aber ich bin nicht abhängig von irgendeiner Kommune (Glaubensgemeinschaft, Kirche).“
CU DannyFox64
)
Meine Version
Hallo Yvi,
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
Ich denke, dass diese Person sich sehr wohl Gedanken um Religion macht, sich allerdings nicht mit dem reinen „Glauben“ zufrieden geben will. Ein suchender Agnostiker oder so.
Grüße,
Anwar
hi,
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
an dem satz bin ich hängengeblieben. was bedeutet das für
euch?
daß derjenige religiös lebt, aber nicht an die inhalte glaubt. religion ist die form, glaube der inhalt.
gruß
datafox
wow, kurz und bündiger Volltreffer owT
!
hi
finde diese Aussage gut!
cu
ali drin
gläubig - religiös
„ich bin sehr religiös aber nicht gläubig“
Hallo yvi
Wenn ich den Satz umdrege, also sage:
„Ich bin (sehr) gläubig, aber nicht religiös“
klingt das zwar
-von der Logik her- gegenteilig. Aber vielleicht, weil Sprache nicht logisch ist (jedenfalls nicht die deutsche), kommt es für meine Ohren respektive Augen eigentlich so ziemlich aufs Gleiche raus.
Gruss, Branden
sprachenbrett!
„Ich bin (sehr) gläubig, aber nicht religiös“
klingt das zwar-von der Logik her- gegenteilig. Aber vielleicht, weil Sprache
nicht logisch ist (jedenfalls nicht die deutsche), kommt es
für meine Ohren respektive Augen eigentlich so ziemlich aufs
Gleiche raus.
hi,
das ist ein sprachliches problem. jeder hat wohl seine ganz bestimmte vorstellung was gläubig und religiös bedeutet. nach meinem verständnis heißen die beiden sätze nicht das gleiche.
ein religiöser aber nicht gläubiger mensch ist zb. einer, der in einer religiös lebenden familie wohnt und angepaßt ist (zb. ein minderjähriger), der sich jedoch innerlich nicht damit identifizieren kann.
oder jemand der religion aus rein traditionellen motiven auslebt, aber der überzeugung nach atheist ist.
gläubige aber nicht religiöse menschen gibt es wahrscheinlich zahlenmäßig häufiger. das sind m.e. alle, die sich mit dem spruch „ich glaube an gott, halte mich aber nicht an die bibel“ identifizieren.
oder auch „ich bin XY, gehöre aber zu keiner kirche/gemeinde/gruppe“.
oder menschen, die den glauben an gott als etwas philosophisches betrachten, losgelöst von allen traditionen und religionen. es ist so eine art privatglauben ohne jede religiosität. religiosität hat m.e. immer etwas mit form, ritual, wissen, tradition und gemeinschaft zu tun, während glauben die private innere einstellung und das weltbild betrifft.
es würde mich interessieren ob diese sichtweise auf widerspruch oder zustimmung stößt und ob sie mit lexikondefinitionen übereinstimmen.
gruß
datafox
Hallo,
das ist ein sprachliches problem.
Vermutlich ja.
es würde mich interessieren ob diese sichtweise auf
widerspruch oder zustimmung stößt und ob sie mit
lexikondefinitionen übereinstimmen.
Ich stimme Dir in dieser Frage absolut zu. Die Lexika sehen das grundsätzlich ähnlich, wobei da gelegentlich Vermischungen auftauchen, zumindest scheint mir ein oberflächlicher Blick auf xipolis.net das vermuten zu lassen.
Gruß,
Malte.
Vermutlich…
…hast Du Recht, datafox.
Gruss, Branden
Hallo 
Bin am selben Satz auch hängen geblieben. Im Kontext ist er aber klar. Sir Peter Ustinov meinte damit, dass er viel mit Religion und Kirche zu tun hat (sein Umfeld), dass er selbst aber nicht gläubig ist.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,271948,00.html
Und vielleicht ist es auch nur ein Fehler des Journalisten und der Satz sollte eigentlich umgekehrt lauten (gläubig, aber nicht religiös), wobei mich das bei Ustinov erstaunen würde…
Gruss
Renato