Religiöse Ethik

Das christliche Führer Gottes Wort nie sehr ernst genommen haben,
dürfte sich längst herum gesprochen haben. Das absolute
Tötungsverbot: Gebot Nummero fünf: Du sollst nicht töten, wurde zu
keinem Zeitpunkt sehr ernst genommen. Vielleicht am Anfang, als die
Römer noch ihren Spaß mit den Christen im Kolosseum hatten.

Doch jetzt haben die Muselmänner wohl die gleichen Probleme wie die
Christen: Sie killen was die Büchse hergibt. Was passiert da
eigentlich in Darfur? Muslime killen dort die ärmsten der Armen.
Steht das irgend wo im Koran? Die Stelle hätte ich gerne mal zitiert,
wo zu dem Progrom geraten wird. Der Verdacht drängt sich auf: die
Gotteskrieger sind inzwischen genau so verkommen, wie die
christlichen Funktionäre ehedem. Ich frage mich ernsthaft, welchen
Sinn und Zweck eigentlich Religionen haben. Wer kann mir das sagen.
Alexander

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nicht Religion führt zu Gewalt sonder Gewalt führt zu Religion, und zwar leider vor allem in der Form, dass sie als Begründung herhalten muss. Oft kann sie das bei näherer Betrachtungsweise garnicht, da ergeben sich dann noch weit tiefer gehende Widersprüche als der von dir aufgeführte.
Aber das Thema hatten wir hier im Brett schon des öfteren. Religion an sich macht keinen Menschen gut oder schlecht, ein Mensch ist auch davon losgelöst eine eigene Person mit weniger oder mehr Gewissen der gutes wie böses tut.

mfg
Simon

Hallo Alexander

Das christliche Führer Gottes Wort nie sehr ernst genommen
haben,
dürfte sich längst herum gesprochen haben. Das absolute
Tötungsverbot: Gebot Nummero fünf: Du sollst nicht töten,
wurde zu
keinem Zeitpunkt sehr ernst genommen.

Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden. Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim

Doch jetzt haben die Muselmänner wohl die gleichen Probleme
wie die
Christen:

Die gleichen Probleme? verstehe ich nicht, was Du meinst.

Sie killen was die Büchse hergibt. Was passiert da
eigentlich in Darfur? Muslime killen dort die ärmsten der
Armen.
Steht das irgend wo im Koran? Die Stelle hätte ich gerne mal
zitiert,
wo zu dem Progrom geraten wird.

Natürlich gibt es diese stelle im Koran. Alle Moslems die den heiligen krieg ausrufen und so, beziehen sich darauf. Im Koran gibt es sehr wohl stellen, in dem die Tötung von Ungläubigen (micht Moslems) geforsdert wird!

Ich frage mich ernsthaft,
welchen
Sinn und Zweck eigentlich Religionen haben. Wer kann mir das
sagen.

Religionen sind menschliche Konstruktionen die sich (eigentlich) auf einen Glauben berufen (sollten).
Die Ziele dieses Glaubens sind die Ewigkeit bzw Wiedergeburt. Der Sinn und Zweck des Glaubens leitet sich aus der Zukunft (Ewigkeit, ewiges Leben) ab.

Gruss
beat

aber gerne!
Lieber Alexander, im Koran mangelt es nicht an dem, was du
suchst!

Die Vorherbestimmung aller Muslime zum bewaffneten Kampf für
Allah:
Sure 2,216; Sure 22,78; Sure 9,111; Sure 4,76; Sure 61,4

Uneingeschränkte Kampfbefehle Allahs an Muhammed und die
Muslime:
Sure 2,244; Sure 9,123; Sure 9,5; Sure 9,29 und andere

Wie Allah Angriffe gegen Ungläubige rechtfertigt:
Sure 22,39; Sure 2,190+191, Sure 9,12 und andere

Belohnungen für die Ausführung der Kampfbefehle Allahs:
Sure 4,74; Sure 3,142; Sure 3,195 und andere

Was Allah zögernden und kampfunwilligen Muslimen sagt:
Sure 9,38; Sure Sure 4,77, Sure 47,20 und andere …

Rolf

Die sogenannten „Gotteskrieger“ waren schon immer so. Das „Vorbild“ Mohammed hat es vorgemacht und nachweislich Hunderte von Menschen in Schlachten, bei denen es um die Verbreitung des Islams ging, getötet. Das alles natürlich mit Segen von oben (also von Allah). Der Koran kennt -zig Verse, die zum Töten Andersgläubiger aufrufen. Diese Verse werden zwingend von jedem gläubigen Muslims als Allahs Wort angesehen und an Allahs Wort ist keine Kritik erlaubt.
lg
lochnessi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Belohnungen von Allah für das Töten von Mitmenschen… Unfaßbar!
An ihren Werken werdet ihr sie erkennen!
lg
lochnessi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Kann mir mal ein ernstzunehmender Muslim diese …
…Sure (2,216) erklären?
Euch ist vorgeschrieben [gegen die Ungläubigen] zu kämpfen, obwohl es
euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es
gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht
für euch ist. Gott weiß bescheid, ihr aber nicht.

Kann mir mal ein ernstzunehmender Muslim diese …

…Sure (2,216) erklären?
Euch ist vorgeschrieben [gegen die Ungläubigen] zu kämpfen,
obwohl es

Wenn es dir um den Einschub [gegen die Ungläubigen], der in diesem Vers an sich nichts zu suchen hat, geht, dann klärt Vers 217 wohl genauer, wer hier gemeint ist: Sie fragen dich über den Kampf im Heiligen Monat. Sprich: «Dann kämpfen ist bedenklich, aber von Allahs Weg abbringen und Ihn und die Heilige Moschee leugnen und ihre Bewohner austreiben, ist noch bedenklicher vor Allah; und Verfolgung ist schlimmer als Totschlag.» Und sie werden nicht eher aufhören, euch zu bekämpfen, als bis sie euch von eurem Glauben abtrünnig gemacht haben, wenn sie es vermögen. Wer aber unter euch von seinem Glauben abtrünnig wird und als Ungläubiger stirbt - das sind diejenigen, deren Taten eitel sein werden in dieser und in jener Welt. Sie sind Bewohner des Feuers; darin müssen sie bleiben.

Es handelt sich also nicht um den Kampf gegen die Ungläubigen in toto, sondern gegen die, die die Gläubigen verfolgen oder zum Unglauben zu zwingen versuchen.

IANAM [*1]
Schorsch

[*1] IANAM: I am not a muslim

In der Tat, dem Koran mangelt es nicht an Aufforderungen an die Gläubigen, sich und ihren Glauben zu verteidigen. Deiner Argumentation aber mangelt es erheblich an Aufrichtigkeit.

Gruss
Schorsch

In der Tat, dem Koran mangelt es nicht an Aufforderungen an
die Gläubigen, sich und ihren Glauben zu verteidigen. Deiner
Argumentation aber mangelt es erheblich an Aufrichtigkeit.

Hier wären einige Hinweise auf entsprechende Suren hilfreich. Damit
könnte man doch die Unaufrichtigkeit jener Argumentation sichtbar
machen. Der Islam ist doch sicherlich mehr als eine Religion, die zum
Totschlag ermuntert.
Alexander

Hallo beat

Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden.
Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren …

Ich nehme an, Du meinst „Tiere“. Beim Abschlachten der Indianer in Nordamerika kamen einigen, wohl christlichen Leuten, deutliche Skrupel. Dann hat man die Indianer „als zwischen Tier und Mensch stehend“ definiert. Da konnte es dann lustig weitergehen …

… oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim

Aha! Waren die Christianisierungen der Sachsen durch Karl d.Gr., die Kreuzzüge, die Ausrottung der Katharer/Albigenser, der 30-jährige Krieg usw. usw. „selbstverteidigung“?

Gruss, Stucki

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Hier wären einige Hinweise auf entsprechende Suren hilfreich.
Damit
könnte man doch die Unaufrichtigkeit jener Argumentation
sichtbar
machen. Der Islam ist doch sicherlich mehr als eine Religion,
die zum
Totschlag ermuntert.

Die Hinweise auf die entsprechenden Suren hat Rolf doch schon gegeben. Nur dass er sich die Denkweise der übelsten Terroristen, die den Islam für ihre Zwecke missbrauchen, zu eigen macht. In dem er zum Beispiel die Aufforderung, für seinen Glauben zu kämpfen, in einen ‚uneingeschränkten Kampfbefehl‘ umdeutet.

Indem er die Erlaubnis, sich gegen angetanes Unrecht zu wehren in eine ‚Rechtfertigung für Angriffe gegen Ungläubige‘ umlügt. Indem er wahllos Suren nicht zitiert sondern lediglich Nummern nennt, ihnen Inhalte unterschiebt, die sie nicht besitzen, im wohl berechtigten Vertrauen darauf, dass seine Rezipienten kaum auf die Idee kommen, einfach selber mal nachzuschauen.

Es gibt genügend Übersetzungen des Korans ins deutsche, für http://gutenberg.spiegel.de/anonymus/koran/inhalt.htm ist keine Quelle angegeben, sie scheint mir aber auf ersten Blick identisch mit der in Saudi Arabien herausgegebenen offiziellen Übersetzung.

Gruss
Schorsch

Hallo beat

Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden.
Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren …

Ich nehme an, Du meinst „Tiere“. Beim Abschlachten der
Indianer in Nordamerika kamen einigen, wohl christlichen
Leuten, deutliche Skrupel. Dann hat man die Indianer „als
zwischen Tier und Mensch stehend“ definiert. Da konnte es dann
lustig weitergehen …

Wenns christliche eute gewesen wären, dann hätten sie sich auf die bibel bezogen und diese hätte das vorgehen nicht gut geheissen. Im Namen Gottes geschah manches Unrecht, speziell von solche die nicht an Gott glauben.
„Wer an mich gflaubt, tut die Sachen die ich geboten habe“ oder so ähnlich steht es in der Bibel. Die erwähnten leute hätten zu sachen aufgerufen die im widerspruch zu dieser aussage stehen, also waren es keine Christen.

… oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim

Aha! Waren die Christianisierungen der Sachsen durch Karl
d.Gr., die Kreuzzüge, die Ausrottung der Katharer/Albigenser,
der 30-jährige Krieg usw. usw. „selbstverteidigung“?

Nein. Aber waren diese Leute und speziell die, die zu so etwas aufgerufen hatten Christen?

Gruss
beat

hallo.

ich denke der gesamte thread geht am thema vorbei. hier wird ein pferd von hinten aufgezäumt.

es sind nicht unterschiedliche religionen, die unterwschiedliches politisches verhalten erzeugen, sondern umgekehrt.

ich denke daß man aus jeder religion den aufruf zu mord und totschlag ableiten kann, zum massenmord an andersgläubigen und feinden usw. bleiben wir bei den 3 abramahitischen: jede der drei führt, installiert als ersatz für bürgerliches gesetz, direkt in eine diktatur religionsfaschistischer prägung.

ob uns wie sich religiöser fanatasmus jedoch in taten äußert hängt von der politischen stellung der religion in einer gesellschaft ab. je eher die masse bereit ist, sich von religiösen fanatismen einnehmen zu lassen, desto eher ist die politische realität eine theokratie und/oder der effekt ein „kreuzzug“ oder „heiliger krieg“.

für mich ist das eine frage der bildung und des entwicklungsstandes von philosophie, wissenschaft und überhaupt rationalem denken. die folge geistiger weiterentwicklung ist kurz gesagt die ablösung vom religionsstaat hin zum laizistischen staat und in letzter instanz zur freien demokratie, in der religion nicht mehr herrschen darf, aber gleichzeitig in ihrer ausübung als grundrecht geschützt ist und als kulturgut bewahrt und geschätzt wird. die bekämpfung der religion aber, wie sie der kommunismus vertrat, ist im prinzip nichts als eine ersatzreligion.

je weiter diese entwicklung, desto weniger vertreter einer religion werden zum „politischen massenmord aus religiösen gründen“ bereit sein (obwohl es diese elemente immer und überall geben wird, die es trotzdem tun - nur eben als geächtete verbrecher.)

m.e. hinken bestimmte gesellschaften, die islamisch sind, 500 jahre in der entwicklung hinterher. der umkehrschluß gilt wie immer nicht: es ist nicht der islam, der in sich „rückständig und brutal“ ist (wie das hier durchschien - m.e. dümmste hetze à la der talmudjude) sondern die gesellschaften, die zufällig islamisch sind. die türkei beweist, daß der weg zu einer säkulären, urbanen, westlichen gesellschaft islamischer prägung prinzipiell offen ist.

gruß
datafox

Das war die beste aller Antworten. Ich danke dir. Meine
antiklerikalen Fragen haben bestimmt manchen Leser verstöret. Aber
seis drum. Ich finde es immer sehr betrüblich, wenn sich ein
islamischer Selbstmordattentäter in die Luft jagt und dabei auch
andere Menschen in den Tod reißt. Die Frage, die sich allerdings für
mich stellt ist, welche unerträglichen Bedingungen aben zu dieser
Tat geführt?

ich denke daß man aus jeder religion den aufruf zu mord und

totschlag ableiten :kann, zum massenmord an andersgläubigen und
feinden usw. bleiben wir bei den 3 :abramahitischen: jede der drei
führt, installiert als ersatz für bürgerliches gesetz,

direkt in eine diktatur religionsfaschistischer prägung.

Es ist ein Verbrechen, Morde und andere Untaten im Namen irgendeiner
Religion zu begehen. Und sich dabei noch auf seinen Gott zu berufen,
das ist einfach grauenhaft.

m.e. hinken bestimmte gesellschaften, die islamisch sind, 500 jahre

in der :entwicklung hinterher. der umkehrschluß gilt wie immer nicht:
es ist nicht der islam, :der in sich „rückständig und brutal“ ist
(wie das hier durchschien - m.e. dümmste :hetze à la der talmudjude)
sondern die gesellschaften, die zufällig islamisch sind. die t:ürkei
beweist, daß der weg zu einer säkulären, urbanen, westlichen
gesellschaft i:slamischer prägung prinzipiell offen ist.

IIch bekam einen Schrecken, als ich gerade bei dir las: „… hinken
bestimmte gesellschaften, die islamisch sind, 500 jahre in der :
entwicklung hinterher“. Aber du hast es richtig gestellt und
geschrieben „… die zufällig islamisch sind“. Wir dürfen nie
vergessen, dass Stereotypen das Brennmaterial für das Höllenfeuer
sind.

Gruß, Alexander