das war Deine letzte Antwort, die in L&L super-mega-total-off topic war:
mit „frei im Glauben“ war gemeint: christlich, freikirchlich,
evangelisch, bibelorientiert, Bibel als moralische Richtschnur
(wobei ich derzeit leider nicht genau einschätzen kann, wie
weit das reicht).
Ich weiß nicht… Freikirchlich hat für mich immer einen etwas sektenhaften Touch. 3-4 Häuser weiter von meiner Wohnung ist eine ‚Freikirche‘ angesiedelt. Die stören keinen (mich am wenigsten), halten da ihre Lesungen, ich habe mir schon mal überlegt ‚geh hin und hör es Dir an, dann kannst du dir deine eigene Meinung bilden‘ (hat bisher nicht geklappt), aber man hört schon mal beim Einkaufen irgendwas von Sekte, suspekt und solche Sachen. Ich kann es weder bestätigen noch dementieren - ich kenne die Leute einfach nicht.
Aber in der Partnerschaft stelle ich es mir schon schwierig vor.
Na ja, vielleicht können wir die Diskussion hier fortsetzen.
Glaube und Partnerschaft
Hi Renee,
ich hab die Diskussion mitverfolgt.
Was mir dabei tierisch aufstößt ist,
wie manche „Gläubige“ (nicht zu verwechseln mit Gläubiger)
den katholischen Glauben auslegen und ausleben.
Ich kann nur sagen:
„Wer von euch ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.“
Schon ein Hammer, wenn manche Katholiken
„päpstlicher“ als der Papst sind und
-im Gegensatz zu Jesus- total intollerant
gegenüber anderen sind!
Gerade jene, die so „christlich“ leben
sollten mal die Bibel lesen und -wenn möglich-
mal die Orte/Quellen ihres Glaubens besuchen…
mit „frei im Glauben“ war gemeint: christlich, freikirchlich,
evangelisch, bibelorientiert, Bibel als moralische Richtschnur
(wobei ich derzeit leider nicht genau einschätzen kann, wie
weit das reicht).
Ich weiß nicht… Freikirchlich hat für mich immer einen etwas
sektenhaften Touch. 3-4 Häuser weiter von meiner Wohnung ist
eine ‚Freikirche‘ angesiedelt. Die stören keinen (mich am
wenigsten), halten da ihre Lesungen, ich habe mir schon mal
überlegt ‚geh hin und hör es Dir an, dann kannst du dir deine
eigene Meinung bilden‘ (hat bisher nicht geklappt), aber man
hört schon mal beim Einkaufen irgendwas von Sekte, suspekt und
solche Sachen. Ich kann es weder bestätigen noch dementieren -
ich kenne die Leute einfach nicht.
Vor ca 20 Jahren war ich mehrmals mit einem Bekannten bei
verschiedenen Veranstaltungen einer freien evangelischen
Gemeinde. Als katholisches Landmädel war ich total geschockt,
als mir der Pfaffe zur Pille riet!
Aber in der Partnerschaft stelle ich es mir schon schwierig
vor.
Christlich orientiert, im eigentlichen Sinn, wäre eher gut,
aber man muß unterscheiden, wie „katholisch“ die Leute sind…
Na ja, vielleicht können wir die Diskussion hier fortsetzen.
hoffentlich, auch wenn ich jetzt wahrscheinlich kräftig einstecken
muß.
Hallo,
ich hab nichts gegen christlich (gerade von der moralischen Seite her ist das oK, aber ich fordere auch Toleranz, also dass auch andersgläubige bzw. nicht-gläubige „Recht“ haben (dürfen). Da vertrete ich eher humanistische Werte. Und bezüglich Kirche besteht mit Sicherheit eine Diskrepanz zwischen den „Urtexten“ und der Kirchenlehre diverser Gruppierungen, vieles hat sich ja erst imm Lauf der Jahrhunderte ergeben und wird händeringend mit irgendwelchen Bibelstellen gerechtfertigt).
Soll ja jeder nach seiner Art glücklich werden (solange er mich nicht missioniert). In dieser Art vielleicht auch zurück zur Ursprungsfrage: kann sowas passieren, dass der Partner sich auf diese Themen versteift, über diese Schiene irgendwelchen moralischen, gesellschaftlichen oder sonstwie Druck in der Partnerschaft aufzubauen versucht? Oder immer intoleranter wird, zunächst vielleicht Islam, dann immer weiter? Oder am Ende Gott alles überlässt und keine eigene Persönlichkeit mehr hat (gerade hier sehe ich ein Problem eines nicht hinterfragten Glaubens an irgendsowas wie Gott - wobei mir dieses Konstrukt bis heute ein Rätsel ist, zumal sich wirklich jeder darauf beruft, von Mutter Theresa bis George W. Bush oder Bin Laden (heißt dann nur anders))?
Stefan
(Die Frage stand im anderen Brett, weil ich primär die Partnerschaft sehe, weniger Glaubensfragen im Detail. Diese religiöse Diskussion wollte ich garnicht führen).
vor Jahren hatte ich auch mal Kontakt zu Christenmenschen aus einer freien evgl. Gemeinde. Damals war es dort eigentlich nicht üblich, sich einen nicht-christlichen Partner zu suchen. Dass sie Dich angesprochen und kennengelernt hat, das solltest Du also erst mal als großen Vertrauensvorschuss und Liebesbeweis bewerten. Wie sie zu den Themen Islam usw. steht? Frag´ sie. Lerne ihren Freundeskreis kennen! Aber bedenke, dass der (manchmal oft jahrelange) emotionale Kleingruppenzusammenhalt prägt. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie und ihr Freundeskreis Dir etwas vorspielen. Nimm sie doch mal mit zu Deinem Freundeskreis und sprich danach mit denen. Aber letztlich entscheidet Dein Herz.
Du willst wissen, was in Zukunft so alles auf Dich/euch zukommen könnte? Sie weiss es genausowenig wie wir, aber sie hat (so wie ich die Leute damals kennengelernt habe) ein starkes Vertrauen und eine Antwort vom Herzen her, wo wir Männer eher rational drangehen würden.
Dass beide Partner gemeinsam wachsen und anders werden können,
mit „frei im Glauben“ war gemeint: christlich, freikirchlich,
evangelisch, bibelorientiert, Bibel als moralische Richtschnur
(wobei ich derzeit leider nicht genau einschätzen kann, wie
weit das reicht).
Im Moment boomen v.a. die evangelikalen/pfingstlerischen Freikirchen. Demgemäß ist natürlich die Chance gross, dass deine Freundin gerade dort ist, die Schlagworte würden dazu passen.
Falls dies der Fall sein sollte, wird sich wohl einer von Euch ganz schön umstellen müssen. Diese Gruppierungen sind bibeltreu in dem Sinne, dass sie ein eher patriarchales Weltbild (das Weib sei dem Manne untertan, der Mann sei das Haupt der Familie), missionarisches Weltbild, starkes Bedürfnis zu Gemeinschaftsveranstaltungen (Gebetskreise, Beten für die Stadt, Lobpreisgottesdienste), Geistheilungen (Beten und Krankheit ist weg) etc. haben.
Lass einfach mal hören, wie sich die Kirche/Gemeinschaft nennt. Du kannst gern auch mal paar Kernaussagen in ihrem Gottesdienst (unbedingt mal anschauen: Du wirst nicht gleich gefressen) etc. posten.
Übrigens dockt die sog. christliche Rechte (Bush, Abtreibungsgegner, ‚love can wait‘) an solche evangelikale Gemeinschaften an
Ich weiß nicht… Freikirchlich hat für mich immer einen etwas
sektenhaften Touch. 3-4 Häuser weiter von meiner Wohnung ist
eine ‚Freikirche‘ angesiedelt. Die stören keinen (mich am
wenigsten), halten da ihre Lesungen, ich habe mir schon mal
überlegt ‚geh hin und hör es Dir an, dann kannst du dir deine
eigene Meinung bilden‘ (hat bisher nicht geklappt), aber man
hört schon mal beim Einkaufen irgendwas von Sekte, suspekt und
solche Sachen.
nun zu Renee, nun kommt mein Disclaimer: Es gibt auch relativ normale Freikirchen, die auch bei Licht besehen tolerabel sind. Man sollte sich daher nicht primär von der Einstufung ‚Freikirche‘ schrecken lassen. Und die Leute reden viel wenn der Tag lang ist …