hallo alle wissenden,
ich suche für unsere erzieherinnen im kiga weihnachtsgrüße mit
religiösem sinn ( christlich).
Hallo Tanja, schau Dir mal folgendes an:
Damit die Menschen aus Gott geboren würden,
ist zuerst Gott aus ihnen geboren worden. (Augustinus)
Der Herr segne uns.
Er gehe mit uns den Weg in die Nacht und in den Tag.
Er lasse seinen Stern erstraheln,
so hell wie damals in Bethlehem,
damit wir dinden beihm,
was wir suchen und ersehen. (Autor unbekannt)
Das Licht der herrlichkeit scheint mitten in der Nacht.
Wer kann es sehen?
Ein Herz, das Augen hat und wacht. (A. Silesius)
Das ist das Wunder der heiligen Nacht,
dass in die Dunkelheit der Erde die helle Sonne scheint. (Bodelschwingh)
Ich wünsche euch ein frohes Fest, den Lichtschein über`m Krippenstroh,
und dass in euren Blicken froh sich Weihnachtsglanz noch spiegeln lässt. (Elli Michler)
wie wärs mit einer Geschichte:
Brief an den Advent
Hans Neuhold
Lieber Advent!
Gestern habe ich eine eigenartige Beobachtung gemacht: Ich ging in der Nacht spazieren; es gibt so Nächte… gerade im Advent, wo es einem hinauszieht… Der Mond schien leicht – fast goldgelb - und tauchte die Nacht in ein eigenartiges Licht… Im Dorf war es ruhig, alles schien schon zu schlafen. Man konnte die Wärme fühlen hinter den Hausmauern… aus den Kaminen der Häuser drang leichter Rauch.
Da glitzerte es ganz eigenartig im Gras, ich hab näher hingeschaut auf einzelne Grashalme… Es war, als ob lauter kleine Sterne darin versteckt wären, winzige Sterne, so dass die Erde von unten mir leicht entgegen leuchtete…
nicht Sterne am Nachthimmel, sondern auf der Erde!
– eine Erde, die himmlisch leuchtet!… es war einfach schön…
Mein Verstand sagte mir: „Nein! Aus der Erde leuchten keine Sterne! Das Licht kommt von oben und nicht von unten – das ist physikalisch glasklar! Die Grashalme spiegeln nur das Licht des Himmels!“
Und dann wieder … dieser leise Flügelschlag der Seele…:
Was, wenn die Erde doch leuchten könnte so wie der Himmel? Wie wäre es dann, wenn der Himmel zur Erde kommen würde?.. oder: wenn die Erde so ausschaut wie der Himmel, wenn oben und unten einander ähnlich geworden sind… wenn Himmel und Erde einander so nahe gekommen sind, das sie nur mehr schwer zu unterscheiden… wenn ein himmlisches Leuchten aus der Erde strahlen würde…?
Ja, warum erzähl ich dir das, lieber Advent?
Vielleicht, weil ich einmal irgendwo gelesen habe, dass du die Zeit seiest, wo Himmel und Erde sich berühren… wo der Himmel zur Erde kommt, um die Erde in den Himmel zu verwandeln…
„Aber das gibst es doch gar nicht!“, wirft da mein Verstand ein. „Und wenn, dann war das damals vor zweitausend Jahren, mit diesem Jesus, und diese Botschaft der Engel zu seiner Geburt… Friede den Menschen auf Erden… und so… Aber heute! Nein! Kein Himmel auf Erden! Schon eher eine Hölle auf Erden… wenn Menschen sich das Leben gegenseitig zur Hölle machen… Also vergiss es!“
Und dann doch wieder …dieser leise Flügelschlag der Seele, dieses leise Zittern des Federnflaums der Seelenflügel, wie vor dem ersten Abflug aus der Schwere der Erde in die Weite des Himmels…
oder so was:
Wenn
auf der einen Welt
ein Kind geboren wird,
das nach 2000 Jahren
auch heute noch Dunkelheit zum Strahlen bringt
Wenn
in der einen Welt
ein Mensch
nach Jahren der Abhängigkeit und Unterdrückung
die Freiheit und Erlösung findet
Wenn
durch die eine Welt
Menschen
trotz Grenzen und Verschiedenheiten
sich wie Brüder und Schwestern begegnen
Wenn
mit der einen Welt
Menschen
umgehen mit allem Geschaffenen,
als sei es Bruder oder Schwester
oder das letzte:
Weihnachtslichter
Es war einmal ein kleines Licht.
Weil es Angst vor dem Verlöschen hatte, machte es sich auf die Suche
nach einem großen Licht, das bleibt. Bald traf es ein anderes kleines Licht und es fragte: „Wohin gehst du?" „Ich habe Angst vor dem Verlöschen und suche ein Licht, das bleibt".
So gingen sie miteinander. Unterwegs kam noch ein Licht dazu, und noch eins - zuletzt waren es viele. Die kleinen Lichter waren sehr müde. Auf einmal sahen sie einen Stein, der im Dunkeln leuchtete.
„Stein, woher hast du dein Leuchten?" „Geht weiter - und ihr werdet sehen!" Und zu einem Blütenbaum .„Blütenbaum, woher hast du dein Leuchten?“ „Geht nur weiter - gleich werdet ihr sehen". So gingen sie mit letzter Kraft.
Plötzlich standen sie vor einem großen, hellen Licht.
Es war um ein Kind, das in der Krippe lag. Den kleinen Lichtern klopfte das Herz. Sie wagten sich nicht weiter.
„Fürchtet euch nicht“ sagte das Kind, „ich bin das Licht der Welt.
Wer zu mir kommt, wird nicht im Finstern leben." Und es lächelte ihnen entgegen und segnete sie.
Da wurden ihre Flammen still. Auf dem Rückweg und zu Hause erzählten sie allen von dem großen Licht, das sie jetzt in sich tragen, das Licht das bleibt und sie froh macht.
Vielleicht gefällt Dir was - würde mich freuen.
Regina