Hallo ihr Lieben
da ich einsehe ,dass meine Fragen zu unpräzise gestellt werden,tut es mir leid und ich versuche diese etwas zu präzisieren…wäre trotzdem nett,wenn ihr mir noch helfen würdet(-:
Also
1)Wie wurde das verhltnis zur Religion nach Aquins
da ich einsehe ,dass meine Fragen zu unpräzise gestellt
werden,tut es mir leid und ich versuche diese etwas zu
präzisieren…
die waren nicht unpräzise, sondern recht unbescheiden umfangreich, denn sie würden mehrere Enzyklopädieartikel erfordern…
wie wäre es, wenn du mal ganz kurz ne rückmeldung gibst, ob dir die litaraturempfehlungen schon weitergeholfen haben?
und 2) sind dasselbe thema: Die Auslöser waren u.a.(!!!) Tycho Brahe, Galilei, Kopernikus, Kepler…
In Paris, Straßburg, Padua, Köln, also den großen Universitäten dieser Zeit, gab es eine reiche Streitkultur (während der ganzen Scholastik)… eines der Hauptthemen war dann, ob es außerhalb der (natürlich christlichen !) Religion noch Zugänge zur „Wahrheit“ geben könne. Genauer: kann auch ein Philosoph, der NICHT Kleriker ist, sinnvoll philosophieren?
Nun - die Philosophen haben den Streit gewonnen (was der Klerus teilweise bis heute noch nicht begriffen hat, wie man hoffentlich weiß). Da eh schon die Traditionen der Mystik (insbesondere die der deutschen Mystik - Meister Eckhart wurde extra von den Dominikanern nach Paris geschickt, weil sonst den Franziskanern niemand argumentativ pari zu bieten verstand) die Rolle des Klerus beim Heilsweg des Einzelnen in Frage gestellt hatten (unio mystica: der Klerus ist nicht notwendig, um eine Verbindung zwischen dem Subjekt und dem Gott herzustellen), war das auch zu erwarten. Die Auseinandersetzungen um Tycho Brahe und Galilei, und Thomas v. Aquins Begriff vom Individuum als dem eigentlichen „Ort“ der Wahrheit spielten eine wichtige Rolle dabei…
so… das reicht für heute
3)wann setzte die Reformation in der Reanaissance ein und
wieso?
Hus, Zwingli, Calvin, Luther, Streit um die Prädestination, Protest gegen den Ablassunsinn…
lies mal in der Philosophiegeschichte ein wenig herum…hab dir ja ein paar Empfehlungen schon geschickt
Ich hoffe ,dass ich diesmal das Thema etwas eingrenzen
konnnte…
…ja danke für den Literatur Tip,werde ihn mir noch zu gemüte führen ,jedoch hatte ich bisher nicht die Möglichkeit die Bücher auszuleihen
…
habe aber mal eine wirklich wichtige Frage,die mich die ganze Zeit beschftigt:
nachdem das heliozentrische Weltbild eingeführt wurde habe ich gelesen ,dass der mensch nichnt mehr im Mittelpunkt stand,…aber war das nicht genau das,was die Epoche der Renaissance ausmachte-also das der Mensch sozusagen das Mass aller dinge war?
wenn Du dessen habhaft werden kannst: von Marie Boas gibt/gab es ein Werk mit dem Titel „Die Renaissance der Naturwissenschaften 1450-1630“ (Greno, Nördlingen, ca. 1990); ich meine mich zu erinnern, daß darin in gut lesbarer Weise auch auf die von Dir gestellten Fragen etwas zu finden sein könnte.