Renault Espace Motorschaden - Werkstattdiagnose

Hallo,

ich habe ein paar Probleme mit den Aussagen meiner Werkstatt. Darum wollte ich hier mal nachfragen ob das normal ist.

Hier die Vorgeschichte:

Wir sind am Samstag aus dem Urlaub gekommen. Wir haben einen Espace Bj 2004, Diesel, 2.2l?, Schaltgetriebe. Aus der Autobahn machten wir Halt. Nach der Pause hörten wir nach einigen km ein klopfendes/Klackerndes Geraeusch aus dem Motor. Wir fuhren direkt auf die nächste Raststaette und riefen meinen Schwager an. Dieser meinte nur - abschleppen lassen. Also riefen wir den ADAC an. Dieser diagnostizierte Lagerschaden oder Ventilschaden. Wir wurden also die 200km nach Hause abgeschleppt zu der uns naechsten Fachwerkstatt.

So, da steht das Auto jetzt. Ich habe am Montag den Auftrag gegeben nachzuschauen was los ist und einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Ich wiess auf die klackernden Geraeusche von links oben im Bereich der Motorsteuerung hin und gab die Aussagen des ADAC zu Protokoll.

Gegen Nachmittag erhielt ich einen Anruf, dass sie den Motor angemacht hatten und klackernde Geraeusche links oben bemerkt hatten. Ach? Sie hätten nichts gemacht und Renault kontaktiert. Es gäbe dazu eine Note? von Renault, dass man dann evtl. ein Ritzel der Wasserpumpe tauschen müsste. Dieses würde 250 Euro kosten. Vielleicht wäre der Fehler dann weg - vielleicht auch nicht. Ich fragte dann nach weitergehender Diagnose der Ventile usw. Antwort war, dass sie dafuer den Ventildeckel usw. abbauen muessen bis zur Nockenwelle und dieses 3-4 Std. Arbeit sind - also 300 Euro. Ich solle nun entscheiden was zu tun ist. Empfehlungen koennten sie keine geben.

Ich entschied aus dem Druck heraus, dass ich gerne eine saubere Diagnose haette.

Gestern Abend war meine Mutter da und fragte nach dem Zustand der Diagnose. Da hatten sie grade die Ölwanne abgebaut und wenn sie da nichts finden würden, so würden sie nach erneuter Rücksprache mit mir in Richtung Ventile vorgehen.

Das war also mal klar gegen die Absprache gehandelt - 3 Stunden lang.

Ich telefonierte Abends noch mit meinem Schwager (650km weg) - dieser meinte jede Renaultwerkstatt hat ein Richtmikrofon um so einen Fehler zu 90% zu lokalisieren.

Auch ein anderer Kollege gab mir den Hinweis , dass man zur Ventildiagnose eigentlich nur die Kerzen ausbauen muesste und dann dort per Endoskop reinschauen koennte.

Hoert sich für mich zielgerichteter an als die Sachen die meine Fachwerkstatt vorschlägt.

Was mache ich jetzt? Irgendwie vertraue ich dem Laden nicht wirklich, aber wegfahren kann ich mein Auto kaum. Was kann ich fordern? Welche Vorgehensweise wäre normal?

Gruß
Roger

Hi

Ich kann natürlich nicht über die Aussage der Werkstatt etwas sagen und ob es da ein typisches Problem mit der Wasserpumpe gibt m, weiss ich auch nicht.
Doch Fakt ist , wenn es ein Nockenwellen oder Ventilschaden ist , den kann man recht schnell feststellen.
zum einen durch eine Kompressionsmessung , wenn ein Zylinder ein defektes Ventil hat , dann sieht man das an der Kompression des Zyilinders .
wenn es ein Lagerschaden der Nockenwelle ist , braucht nur der Kopfdeckel , ( nicht zu verwechseln mit Zyinderkopf ) ab , der bei Opel Reihen -4 Zylindern innerhalb von 30 Minuten auf ist um einen Fehler festzustellen.

Wie gesagt , ich rede lediglich von der Lokalisierung .
wozu zur Lokaliesierung die Ölwanne abgebaut wurde , kann ich mir nicht erklären

Toni