Ich habe von einem Händler ein Angebot für einen gebrauchten Renault Mégane (Baujahr 2002) vorliegen, das mir von der Sache her sehr gut gefällt. Nun habe ich aber von einem anderen Händler (früherer Serviceleiter bei Renault gehört), dass der Megane aus diesen Jahren wohl nur Probleme mache und man müsse Glück haben, einen zu bekommen, der keine Macken hat. Hat er das nur gesagt, um mir eines seiner Wagen verkaufen zu können, oder ist das was dran?
Guten Morgen!
und man müsse
Glück haben, einen zu bekommen, der keine Macken hat.
Das ist beim Megane immer der Fall. Da spielt das Baujahr überhaupt keine Rolle.
Gruß,
Stephan
Hallo,
der schlechte Ruf von Renault aus den früheren Jahren geistert immer noch vorurteilshaft durch die Lande.
Wir hatten einen Scénic Baujahr 1998 und nie Probleme.
Jetzt fahren wir ein Megane Cabrio Baujahr 2000 und hatten nie Probleme.
Was allerdings bei beiden Wagen war:
Bei ca. 50.000 km mussten sowohl die Bremsklötze als die Bremsscheiben ausgewechselt werden, scheint eine Renault-Krankheit zu sein. Das sollte beim Kauf unbedingt gecheckt werden.
Aber ansonsten nix.
Viel Erfolg !
der Petz
Bei ca. 50.000 km mussten sowohl die Bremsklötze als die
Bremsscheiben ausgewechselt werden, scheint eine
Renault-Krankheit zu sein. Das sollte beim Kauf unbedingt
gecheckt werden.
Hi,
Wieso Krankheit? Das ist für französische Autos außergewöhnlich, daß die Bremsklötze so lange halten. Das mit den Bremsscheiben ist allerdings eine Schweinerei.
Ich hab bei meinen Franzosen alle 20-30.000 Km die Bremsklötze, dafür aber nie die Scheiben gewechselt (beide hatten um die 200.000 Km als ich sie abgestoßen habe.
Gruß
Sticky
Hi!
Bei ca. 50.000 km mussten sowohl die Bremsklötze als die
Bremsscheiben ausgewechselt werden, scheint eine
Renault-Krankheit zu sein. Das sollte beim Kauf unbedingt
gecheckt werden.Hi,
Wieso Krankheit? Das ist für französische Autos
außergewöhnlich, daß die Bremsklötze so lange halten. Das mit
den Bremsscheiben ist allerdings eine Schweinerei.
Ich hab bei meinen Franzosen alle 20-30.000 Km die
Bremsklötze, dafür aber nie die Scheiben gewechselt (beide
hatten um die 200.000 Km als ich sie abgestoßen habe.
Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig.
Wenn ein Auto nur in der Stadt und auch noch relativ wenig und zackig gefahren wird, sind 50 TKM für die Scheiben völlig normal.
Zudem ist es im Bereich des möglichen, dass Du die Scheiben mit 200.000 Km viel zu lange benutzt hast. Oder Du fährst sehr schonend und nur Langstrecke.
Generell jedoch wäre es falsch zu sagen, dass Bremsscheiben generell 200.000 Km halten (müssen) Das schafft im normalen Einsatz nur eine Keramikbremse.
Grüße,
Mathias
Hi!
der schlechte Ruf von Renault aus den früheren Jahren geistert
immer noch vorurteilshaft durch die Lande.
*g*
Fahrzeug von einem Vertriebskollegen:
Renault Megane Senic, EZ im Sommer 2004.
13 Monate später hat die Leasing-Gesellschaft völlig entnervt das Fahrzeug zurück genommen, da die Kiste in diesem Zeitraum, neben den drei üblichen Inspektionen, 11x(!) außerplanmäßig in die Werkstatt mußte. Einige Dinge sind mir noch bekannt: Sitzheizung defekt, Lenkgestänge ausgetauscht, ein neuer Stoßdämpfer, Blinkereinheit ausgetauscht, zwei Radlager gewechselt, …
Er ist in den 13 Monaten mehr Clio, Laguna und „normale“ Megane gefahren, als sein eigenes Fahrzeug.
Daher schrub ich, daß das Baujahr völlig egal ist.
Gruß,
Stephan
Hallo Steppi!
Wie kommt man eigentlich darauf, solche Autos in Firmen einzusetzen?
Peugeot würde ich gerade noch verstehen, aber Renault?? Ich kenne ein paar Renault-Fahrer. Alle sind unzufrieden.
Ein Mercedes C kommt da immer noch billiger…
Grüße,
Mathias
Hallo,
dass Renault nicht die zuverlässigsten Autos der Welt baut, ist gemeinhin bekannt. Es gibt dennoch sehr viele zufriedene Kunden. Z.B. meine Schwester kurvt in ihrem 12 Jahre alten Clio schon 8 Jahre sorgenfrei durch die Welt: Bilanz in acht Jahren bei km 160000: zwei Radlager, eine Batterie, 2 Bremsklötze, Bremsleitungen hinten, einmal Auspuff schweissen, ansonsten Ölwechselservice.
Was auch gemeinhin bekannt sein sollte: wenn ein neues Modell auf den Markt kommt hat dieses - egal welcher Marke!! - in den ersten 1-2 Produktionsjahren noch Kinderkrankheiten. Dadurch ist die Verlässlichkeit teilweise stark beeinträchtigt.
Sehen wir uns also geschilderte Fälle an:
Megane II kam 2002 auf den Markt. Mit Kinderkrankheiten ist zu rechnen- die sich allerdings oft durch ein ganzes Autoleben ziehen. (oder handelt es sich um ein Auslaufmodell?)
Zitierter Scenic Bj. 2004:
Der neue Scenic kam 2003 auf den Markt, also wiederum ein junges Modell.
Alles Gute!
Peter
Ein Mercedes C kommt da immer noch billiger…
Wohl vergessen, die Anschaffungskosten miteinzuberechnen, hm ?
lg.P
Guten Abend Mathias!
Wie kommt man eigentlich darauf, solche Autos in Firmen
einzusetzen?
Mein AG. ist unteranderem der größte Automobilzulieferer für Autobatterien, Türinnenverkleidungen und Armaturenbretter - also für fast alle Hersteller.
Die Mitarbeiter können sich somit das Fabrikat aussuchen.
Der Vertriebler war 2004 halt der Meinung, daß so ein Senic etwas ganz besonderes sei. Hohn und Spott seiner Wahl, sind ihm heute noch sicher!
)
Ein Mercedes C kommt da immer noch billiger…
Das sehe ich auch so, allerdings passt dieses Modell nicht in seine Fahrzeugstufe.
Besten Gruß,
Stephan
Hi Steppi!
Wie kommt man eigentlich darauf, solche Autos in Firmen
einzusetzen?
Mein AG. ist unteranderem der größte Automobilzulieferer für
Autobatterien, Türinnenverkleidungen und Armaturenbretter -
also für fast alle Hersteller.
Die Mitarbeiter können sich somit das Fabrikat aussuchen.
Der Vertriebler war 2004 halt der Meinung, daß so ein Senic
etwas ganz besonderes sei. Hohn und Spott seiner Wahl, sind
ihm heute noch sicher!)
Kann ich mir vorstellen.
Ein Mercedes C kommt da immer noch billiger…
Das sehe ich auch so, allerdings passt dieses Modell nicht in
seine Fahrzeugstufe.
…dan zur Not noch eine A-Klasse. Finde ich zwar furchtbar, ist aber immer noch besser als ein Renault - egal wecher…
Grüße,
Mathias
Hi!
Ein Mercedes C kommt da immer noch billiger…
Wohl vergessen, die Anschaffungskosten miteinzuberechnen, hm ?
Keineswegs.
Sehe Dir mal die effektiven Kosten an, wenn die Leasingrate, Steuern, Versicherung, Folgekosten durch Ausfälle/Pannen und Reparaturkosten berücksichtigt werden.
Weshalb glaubst Du nutzen so viele Unternehmen Audi A4, Mercedes C und BMW 3er als Firmenfahrzeuge?
Bei hohen Leufleistungen bringt einen eine Billigkiste nicht weiter.
Grüße,
Mathias