Rendite bei Lebensversicherung gut?

hallo,
vor kurzem habe ich eine Frage betr.meiner stillgelegten Lebensversicherung gestellt.Eine kontroverse Diskussion ist entstanden.
Um mehr auf die Fakten zu kommen,habe ich die nackten Zahlen genommen um ein besseres bild davon zu bekommen…
Hier die Eckdaten:
Beginn: 1995
Laufzeit: 2037
Monatl.Beitrag: 64,62 Euro
Rückkaufwert:derzeit: 4038 Euro
Ablaufleistung: 54.522 Euro

Dies alles incl.der evtl.Nachzahlung.Wenn ich richtig liege,dürfte das eine Rendite von ca.4% geben…Nochmals meine Frage,ist dies ordentlich,lohnt es sich dies wiederaufzunehmen??
Bin sehr gespannt über Eure Antworten ! Danke !

sahneschnitte

ich gehe jede Wette ein,
… dass das wieder ausartet.

Hallo,
stelle Dir zunächst einfach mal die Frage: Warum hast Du 1995 eine Lebensversicherung abgeschlossen? Dann die zweite Frage: Was Du damals erreichen wolltest, ist es Dir 64,62 im Monat wert?

Entscheiden kannst Du sowieso nur selbst,
viele Grüße
Andreas

… dass das wieder ausartet.

Leider wirst Du recht haben!

…die lebensversicherung war ursprünglich an einer BUZ-Versicherung gekoppelt(hatte mein dad damals für mich abgeschlossen…leider…:frowning:…)

naja,die überlegung war jetzt,dies als altersvorsoge weiter zu benutzen,über den rückkaufwert zu gehen,oder einfach bis zum ende stehen lassen…fragen über fragen…

Team: Vollzitat gelöscht

liege,dürfte das eine Rendite von ca.4% geben…Nochmals meine
Frage,ist dies ordentlich,lohnt es sich dies wiederaufzunehmen??

Ob sich eine Investition ausgezahlt hat, weiß man immer erst hinterher, bei jeder Investition. Mit einem 95er Vertrag hast Du einen recht ordentlichen Garantiezins, immer würde mir also genau überlegen, ob ich diesen Vertrag aufgebe.

Entgegen der Meinung mehrerer selbsternannten Experten hier im Forum halte ich eine oder zwei Versicherungen in einem gut strukturierten Altersvorsorge-Portfolio für unabdingbar. Die Rentenversicherung ist die einzige Vorsorgeform, die den Versicherten bis an sein Lebensende versorgt. Wenn es Dir um optimale Rendite geht, solltest Du im Laufe der zeit noch weitere Elemente hinzufügen (Aktien, Fonds, Immobilien), aber eine vorhandene LV würde ich auf jeden Fall beibehalten.

Hallo,

ich verkaufe weder Lebens-/Rentenversicherungen noch Immobilien oder Aktien/Fonds/etc., möglicherweise kann man mich also als neutral bezeichnen.

Ich denke, die Frage ist - mal wieder - falsch gestellt. Denn wenn Du tatsächlich die beste Rendite suchst: investiere in Aktien oder in (spekulative) Fonds. Dort kannst Du in guten Jahren zweistellige Renditen einfahren, manche Leute sind so quasi reich geworden. Mit Pech landest Du aber bei 0% oder musst alles abschreiben. Wo Chance ist, ist eben auch Risiko.
Wenn Du eher Sicherheit haben willst, musst Du Versicherungen abschließen (oder zumindest beimischen, siehe Nordlicht). Eine V ist auch die einzige Anlageform, die „weiterläuft“, wenn Du wg. Berufsunfähigkeit kein Einkommen mehr erzielen kannst. Dann hast Du ggf. sogar mehrere 100 oder 1000% Rendite, wobei diese Betrachtungsweise nicht ganz korrekt ist. Immobilien verschaffen Dir in so einem Fall jedenfalls nur Schulden.

Übrigens: wer Schulden aufnimmt, muss ohnehin IMMER mindestens eine Risiko-LV abschließen, was viele Leute, die von V. abraten, gerne verschweigen.

Meine Empfehlung: weg von der Renditefrage, mach Dir Gedanken, was genau eigentlich das Ziel der Anlage ist.

Grüße, M

Hallo,

…die lebensversicherung war ursprünglich an einer
BUZ-Versicherung gekoppelt

na also, da haben wir es schon! Incl. einer Todesfallleistung und der Buz, muss (MUSS) die LV schon einmal weniger Rendite ausweisen als ein Vergleich mit einer XY-Anlage - warum ist doch wohl logisch!

(hatte mein dad damals für mich

abgeschlossen…leider…:frowning:…)

Was soll diese Bemerkung (unfasslich)?
Du solltest deinem Dad dankbar sein, dass er dies damals für dich gemacht! Es zeigt von sehr viel Unwissen, diese nicht mehr zu schlagende Altersversorgung (junges Eintrittsalter, steuerfreie Auszahlung, hoher Garantiezins und sogar mit einer Buz bedacht (Kompliment an den Dad))überhaupt in Frage zu stellen!

naja,die überlegung war jetzt,dies als altersvorsoge weiter zu
benutzen,über den rückkaufwert zu gehen,oder einfach bis zum
ende stehen lassen…fragen über fragen…

Weiter bezahlen wäre das einzig richtige!

Gruß cooler

naja,leider hatte die BUZ nur eine laufzeit von 10 Jahren,keine Ahnung wie dies möglich war…somit ist mir die Lebensversicherung übriggeblieben und eine neue BUZ musste ich abschliessen…

Team: Vollzitat gelöscht

Hallo,

naja,leider hatte die BUZ nur eine laufzeit von 10
Jahren,keine Ahnung wie dies möglich war…somit ist mir die
Lebensversicherung übriggeblieben und eine neue BUZ musste ich
abschliessen…

Das war in der Tat natürlich „leider“, also auf deutsch „schlecht beraten“! Nichtsdestotrotz, die LV solltest du in diesem spezifischen Fall weiterführen (sehe sie als Kleinod, solche Bedingungen wirst du nie mehr bekommen)- allen lauernden Geiern zum Trotz!

Gruß cooler
Team: überflüssiges Zitat gelöscht

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Hallo,

ich verkaufe weder Lebens-/Rentenversicherungen noch
Immobilien oder Aktien/Fonds/etc., möglicherweise kann man
mich also als neutral bezeichnen.

Neutral ja. Aber der Rest?

Ich denke, die Frage ist - mal wieder - falsch gestellt. Denn
wenn Du tatsächlich die beste Rendite suchst: investiere in
Aktien oder in (spekulative) Fonds. Dort kannst Du in guten
Jahren zweistellige Renditen einfahren, manche Leute sind so
quasi reich geworden. Mit Pech landest Du aber bei 0% oder
musst alles abschreiben. Wo Chance ist, ist eben auch Risiko.

Sowas sollte doch mit Beispielen belegt werden können, oder? Übertreiben wir mit „alles abschreiben“ nicht ein wenig? Vor allem angesichts langer Beitragszahlung, gestreuter Anlagen und der Anlage in Fonds?

Wenn Du eher Sicherheit haben willst, musst Du Versicherungen
abschließen (oder zumindest beimischen, siehe Nordlicht). Eine
V ist auch die einzige Anlageform, die „weiterläuft“, wenn Du
wg. Berufsunfähigkeit kein Einkommen mehr erzielen kannst.

Auch nur, wenn eine Beitragsbefreiung als Zusatzversicherung beigemischt wurde. Den gleichen Effekt erreicht der Kunde übrigens, indem er neben seinen Sparplänen eine BU abschließt. Da hat er sogar die Freiheit, seinen Sparplan auszusetzen, wenn es auf dem Konto mal knapp wird. Bei vollem Versicherungsschutz übrigens (wenn er sich diese niedrigeren Beiträge noch leisten kann)

Dann hast Du ggf. sogar mehrere 100 oder 1000% Rendite, wobei
diese Betrachtungsweise nicht ganz korrekt ist. Immobilien
verschaffen Dir in so einem Fall jedenfalls nur Schulden.

???
Sind Immobilien nicht auch Gegenwerte? Wir sollten aber mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben: wir reden von deutlich unter 100€ monatlich. Von was für Immobilien träumen wir gerade?

Übrigens: wer Schulden aufnimmt, muss ohnehin IMMER mindestens
eine Risiko-LV abschließen, was viele Leute, die von V.
abraten, gerne verschweigen.

Von was für Versicherungen reden wir denn nun? Hier empfiehlt ein Berater manchmal eine Risikolebensversicherung, bei dieser Diskussion geht es um eine Kapitalbildende Versicherung.

Meine Empfehlung: weg von der Renditefrage, mach Dir Gedanken,
was genau eigentlich das Ziel der Anlage ist.

Sehr schön, man sollte sich trotzdem mit der Frage „Was wäre wenn …“ auseinandersetzen. Und Alternativen mit allen Vor- und Nachteilen berücksichtigen.
Es bringt nichts, nur von dem eigenen Favoriten die Vorteile aufzuzählen, von der bösen Aktie aber die Nachteile.

Grüße, M

auch von mir

[Team] ab hier abgeschlossen
Hallo,

ich habe den Artikelbaum ab hier abgeschlossen, da er im späteren Verlauf deutlich von der Ursprungsfrage abwich. Die überflüssige Meta-Diskussion habe ich gelöscht.

Es wäre sehr erfreulich, stiesse man in seinen Antworten keine Grundsatzdiskussionen zum Für und Wider einzelner Produkte an. Das sorgt nur für unnötige Verunsicherung und hilft den Fragestellern meist nicht weiter.

Ausserdem möchte ich noch auf die Brettbeschreibung verweisen, in der in Übereinstimmung mit unseren AGB darauf hingewiesen wird, dass die Nennung von Unternehmens- und Produktnamen nach Kräften vermieden werden sollte.

Gruß
Thomas

Hallo Dirk,

Du kannst gerne eine andere Meinung haben, ich will da gar nicht diskutieren. Nur ein paar Anmerkungen, da ich glaube, dass Du entweder einiges nicht verstehst (nicht nur das von mir Geschriebene).

Sowas sollte doch mit Beispielen belegt werden können, oder?
Übertreiben wir mit „alles abschreiben“ nicht ein wenig?

Schon mal was von Aktien gehört, die zu „Penny-Stocks“ wurden? Okay, Totalverlust ist da übertrieben, denn es bleiben vermutlich 280 EUR übrig, die man im Alter dann gut gebrauchen kann…
Im Übrigen erwähnte ich spekulative Anlagen; das sind zB Fonds, die neu gegründeten Firmen Riskokapital zur Verfügung stellen. Heißt der Nachwuchunternehmer Bill Gates, wirst Du Millionär, heißt er Falk, kannst Du durchaus bei 0 landen.
Das ist übrigens kein Expertenwissen, sondern kann wöchentlich im Wirtschaftsteil gelesen werden.

Vor allem angesichts langer Beitragszahlung, gestreuter Anlagen
und der Anlage in Fonds?

Das hängt ja davon ab, für welche Anlageform(en) bzw Fonds man sich entscheidet, davon war so im Detail aber doch gar nicht die Rede.

Auch nur, wenn eine Beitragsbefreiung als Zusatzversicherung
beigemischt wurde.

Hast Du die Ausgangsfrage gelesen… ?!

Den gleichen Effekt erreicht der Kunde
übrigens, indem er neben seinen Sparplänen eine BU abschließt.
Da hat er sogar die Freiheit, seinen Sparplan auszusetzen,
wenn es auf dem Konto mal knapp wird. Bei vollem
Versicherungsschutz übrigens (wenn er sich diese niedrigeren
Beiträge noch leisten kann)

Da hast Du vollkommen recht. Das schmälert aber die GEASAMTrendite dieser Sparform, und das wird bei Vergleichen eben gerne außen vor gelassen.

Sind Immobilien nicht auch Gegenwerte? Wir sollten aber mal
auf dem Boden der Tatsachen bleiben: wir reden von deutlich
unter 100€ monatlich. Von was für Immobilien träumen wir
gerade?

Kannst Du lesen? Ich sprach von Immobilien (= zB gekauftes Haus), Du hast (nur) Fonds vor Augen.

Von was für Versicherungen reden wir denn nun? Hier empfiehlt
ein Berater manchmal eine Risikolebensversicherung, bei dieser
Diskussion geht es um eine Kapitalbildende Versicherung.

Deshalb schrieb ich MINDESTENS… ansonsten siehe oben (GESAMTrendite).

Sehr schön, man sollte sich trotzdem mit der Frage „Was wäre
wenn …“ auseinandersetzen. Und Alternativen mit allen Vor-
und Nachteilen berücksichtigen.

Die Frage war anders gestellt, vielleicht liest Du nochmal?!

Es bringt nichts, nur von dem eigenen Favoriten die Vorteile
aufzuzählen, von der bösen Aktie aber die Nachteile.

Richtig, habe ich deshalb auch nicht getan, sondern auf die Problematik der Fragestellung verwiesen.

Grüße, M

Schon mal was von Aktien gehört, die zu „Penny-Stocks“ wurden?
Okay, Totalverlust ist da übertrieben, denn es bleiben
vermutlich 280 EUR übrig, die man im Alter dann gut gebrauchen
kann…

Hast Du die Ausgangsfrage gelesen… ?!

… dann wahrscheinlich nicht, oder? Hast du sie gelesen?

Da hast Du vollkommen recht. Das schmälert aber die
GEASAMTrendite dieser Sparform, und das wird bei Vergleichen
eben gerne außen vor gelassen.

Von was für einer GESAMTrendite schreibst du nun schon wieder? Eine BU hat keine, ein Fondssparplan mit offenen Aktienfonds hat sie. Läuft ein Fondsdepot schlechter, wenn man eine BU abschließt?

Kannst Du lesen? Ich sprach von Immobilien (= zB gekauftes
Haus), Du hast (nur) Fonds vor Augen.

Schön, in der Ausgangsfrage ging es um 64 Euro. Und ich habe nicht nur Fonds vor Augen. Die hast du selbst eingeworfen :wink:
Ich habe nur meinen Senf dazu gegeben, weil du Fonds, 64€ Monatsbeitrag und Totalverlust in Zusammenhang bringst. Das ist theoretisch möglich, aber überlege doch bitte, wie wahrscheinlich dieses Szenario ist.
Zur Erinnerung: um die 70 - 100 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Ländern müssten nahezu zeitgleich und vor allem ohne Vorwarnung den Bach runter gehen. Glaubst du allen Ernstes daran, dass dies an allen anderen Geldanlagen spurlos vorbei gehen würde?

Schönen Tach noch :smile:))

Auf wundersame Art und Weise fehlt die Hälfte:

Schon mal was von Aktien gehört, die zu „Penny-Stocks“ wurden?
Okay, Totalverlust ist da übertrieben, denn es bleiben
vermutlich 280 EUR übrig, die man im Alter dann gut gebrauchen
kann…
Im Übrigen erwähnte ich spekulative Anlagen; das sind zB
Fonds, die neu gegründeten Firmen Riskokapital zur Verfügung
stellen. Heißt der Nachwuchunternehmer Bill Gates, wirst Du
Millionär, heißt er Falk, kannst Du durchaus bei 0 landen.
Das ist übrigens kein Expertenwissen, sondern kann wöchentlich
im Wirtschaftsteil gelesen werden.

In der Ausgangsfrage ging es um 64€ Monatsbeitrag.
Du bringst Aktien als Alternative ins Spiel, warnst gleichzeitig vor Totalverlust und würfelst jetzt Falk und Risikokapital ins Spiel.
Vielleicht solltest du dich mal ein wenig mit der Materie beschäftigen.
Erstens zahlen wir 64€ monatlich ein. Das ist mit Einzelaktien ziemlich schwer händelbar. Also bleibt fast nur noch ein Aktienfonds.
Wenn dieser nun mehrere Jahre regelmäßig bespart wird, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass dieser den Bach runter geht und plötzlich auf Null steht.
Nun bringst du Falk ins Spiel. Hallo? Das ist eine Anlageform in geschlossene Fonds. Das zählt im Allgemeinen nicht als Altersvorsorge. Zumindest ist der Initiator solcher Anlagen verpflichtet, in seinen Prospekten vor der Gefahr des Totalverlusts zu warnen. Das ist Zockerei und mit nur 64€ ebenfalls schwer händelbar.

Aber das sollte hier genügen, noch mehr Alternativen durcheinander zu würfeln, ist nicht zielführend.
Weder für dich noch für mich.

[Team] letzte Chance
Hallo,

könnten sich weitere Antworten darauf konzentrieren, die Frage wenigstens so zu beantworten, dass die Fragestellerin Lösungen zu ihrer ganz konkreten Situation bei geringstmöglichem finanziellen Schaden erhält?

Gruß
Thomas

Hallo Thomas,
wieso? Es wurde doch schon alles gesagt! Die „vernünftigen“ Vorschläge wurden doch mitgelöscht!

Gruß cooler

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

[Team] letzte Chance
Hallo cooler,

wieso? Es wurde doch schon alles gesagt! Die „vernünftigen“
Vorschläge wurden doch mitgelöscht!

Dann hätte ich sie vor allem auf der ersten Antwortebene vermutet, wo ich sie aber unter den gelöschten nicht gefunden habe. Du kannst aber sahneschnitte gerne ihre Frage aus ihrem Eröffnungsposting beantworten. Sollte ich hier einen fachlich fundierten, gut begründeten und hilfreichen Artikel von dir gelöscht haben, hast du ihn ja per E-Mail erhalten und kannst ihn gerne wiederverwerten.

Im Weiteren kannst du dich gerne an den Gepflogenheiten bei wer-weiss-was orientieren. Bitte stelle derartige Rückfragen einfach per E-Mail. Meta- und Off-Topic-Diskussionen sind im Forum von wer-weiss-was unerwünscht. Siehe hierzu FAQ:1783.

Gruß
Thomas

Hallo Sahneschnitte,

ich habe mir die Mühe gemacht, die Rendite von der aktuellen Warte auszurechnen.
Wenn du jetzt beispielsweise die Beiträge für 1 Jahr nachzahlst und gleichzeitig logischerweise auf die Auszahlung der 4038 Euro Rückkaufswert verzichtest, hast du Kosten von etwa 4800 Euro (4800 Euro, die du ohne die Versicherung jetzt in bar hättest).
Wenn du von diesem Betrag als Einmalanlage ausgehend ab jetzt bis 1.11.2036 monatlich 64,62 einzahlst und am 1.1.2037 54522 Euro herausbekommst, ist das eine Rendite von genau 3,90 Prozent. Deine Schätzung war also ganz gut.

Argumente contra Versicherung behalten:

  • keine sehr gute Rendite. Eine 30jährige Bundesanleihe, eine der konservativsten/sichersten langfristigen Anlagen überhaupt, bringt z.B. im Moment ca. 4,75%. Das allgemeine Zinsniveau ist im Moment im historischen Vergleich immer noch nicht sehr hoch.
  • falls die Versicherungsablaufleistung nicht garantiert ist, wäre das auch ein Argument. Keine Ahnung, wie das so ist, der nicht völlig kompetente Mikesch hat etwas in die Richtung angedeutet.

Argumente pro Versicherung:

  • steuerfrei. Allerdings spart man maximal 25% Abgeltungssteuer. Die übrigen drei Viertel von beispielsweise 4,75% bei maximaler Besteuerung der Anleihe wären auch schon wieder 3,56%. 800 Euro sind ohnehin (Single-)Freibetrag für Zinsen und Co.
  • Eventell erhält man aber auch mehr als die genannte Ablaufleistung (Überschussbeteiligung?)? Wieder einmal weiß ich zuwenig über Lebensversicherungen.
  • garantierte Zinsen, im Vergleich zu potentiell doch wieder sinkenden Kapitalmarktzinsen. Aber Anstieg ist wahrscheinlicher.

So, jetzt entscheide selbst :smile:. Oder Cooler oder wer anderes, der sich mit LV auskennt, mag doch noch mal was zu meinen unsicheren Punkten da oben schreiben.

Viele Grüße,
Sebastian