Hallo Dirk,
Du kannst gerne eine andere Meinung haben, ich will da gar nicht diskutieren. Nur ein paar Anmerkungen, da ich glaube, dass Du entweder einiges nicht verstehst (nicht nur das von mir Geschriebene).
Sowas sollte doch mit Beispielen belegt werden können, oder?
Übertreiben wir mit „alles abschreiben“ nicht ein wenig?
Schon mal was von Aktien gehört, die zu „Penny-Stocks“ wurden? Okay, Totalverlust ist da übertrieben, denn es bleiben vermutlich 280 EUR übrig, die man im Alter dann gut gebrauchen kann…
Im Übrigen erwähnte ich spekulative Anlagen; das sind zB Fonds, die neu gegründeten Firmen Riskokapital zur Verfügung stellen. Heißt der Nachwuchunternehmer Bill Gates, wirst Du Millionär, heißt er Falk, kannst Du durchaus bei 0 landen.
Das ist übrigens kein Expertenwissen, sondern kann wöchentlich im Wirtschaftsteil gelesen werden.
Vor allem angesichts langer Beitragszahlung, gestreuter Anlagen
und der Anlage in Fonds?
Das hängt ja davon ab, für welche Anlageform(en) bzw Fonds man sich entscheidet, davon war so im Detail aber doch gar nicht die Rede.
Auch nur, wenn eine Beitragsbefreiung als Zusatzversicherung
beigemischt wurde.
Hast Du die Ausgangsfrage gelesen… ?!
Den gleichen Effekt erreicht der Kunde
übrigens, indem er neben seinen Sparplänen eine BU abschließt.
Da hat er sogar die Freiheit, seinen Sparplan auszusetzen,
wenn es auf dem Konto mal knapp wird. Bei vollem
Versicherungsschutz übrigens (wenn er sich diese niedrigeren
Beiträge noch leisten kann)
Da hast Du vollkommen recht. Das schmälert aber die GEASAMTrendite dieser Sparform, und das wird bei Vergleichen eben gerne außen vor gelassen.
Sind Immobilien nicht auch Gegenwerte? Wir sollten aber mal
auf dem Boden der Tatsachen bleiben: wir reden von deutlich
unter 100€ monatlich. Von was für Immobilien träumen wir
gerade?
Kannst Du lesen? Ich sprach von Immobilien (= zB gekauftes Haus), Du hast (nur) Fonds vor Augen.
Von was für Versicherungen reden wir denn nun? Hier empfiehlt
ein Berater manchmal eine Risikolebensversicherung, bei dieser
Diskussion geht es um eine Kapitalbildende Versicherung.
Deshalb schrieb ich MINDESTENS… ansonsten siehe oben (GESAMTrendite).
Sehr schön, man sollte sich trotzdem mit der Frage „Was wäre
wenn …“ auseinandersetzen. Und Alternativen mit allen Vor-
und Nachteilen berücksichtigen.
Die Frage war anders gestellt, vielleicht liest Du nochmal?!
Es bringt nichts, nur von dem eigenen Favoriten die Vorteile
aufzuzählen, von der bösen Aktie aber die Nachteile.
Richtig, habe ich deshalb auch nicht getan, sondern auf die Problematik der Fragestellung verwiesen.
Grüße, M