Rendite und Kollektorauslastung

Hallo,
können Sie mir sagen wofür eine Kollektorauslastung eigentlich nützlich ist, was wäre eintypischer Wert für eine Kleinanlage?
Wie unterscheidet sich der solare Deckungsanteil einer Klein- und Großanlage?
Und wie kann man die Rendite einer PV-Anlage berechnen

mfg

Hallo,

ohne genau zu wissen um was für ein Projekt es sich handelt, ist es schwer eine genaue Antwort zu geben, darum fällt die Antwort etwas allgemein aus:

Die Kollektorauslastung bezieht sich auf solarthermische Anlagen zur Warmwasseraufbereitung, und rührt von der Dmensionierung der Anlage her. Für Kleinanlagen rechnet man mit 40 l/d qm für Grossanlagen mit 70 l/d qm. In jedem Fall sollte eine Verbrauchchsermittelung gemacht werden, die das Nutzungsverhalten wiedergibt. Auch der Kollektortyp, sowie Ausrichtung und Winkel gehen in die Auslegung der benötigten Kollektorfläche ein.

Der Solare Deckungsanteil liegt zwischen 25% bei Kelnanlagen und maximal 35% bei Grossanlagen. Eine Überdimensionierung führt zu Überschüssen und mindert den spezifischen Ertrag.

Für die Renditeberechnung einer PV-Anlage gibt es Berechnungstools im Netz, die die viele Einflussfaktoren, wie die Art der Finanzierung (Eigenkapitalanteil, Kredithöhe, Zinsen, Tilgung, Ertrag, Abschreibung etc.) Grösse der Anlage, Lebensdauer, Vergütung abfragen und die Rendite berechnen.

Gruss,
corben

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ohne genau zu wissen um was für ein Projekt es sich handelt, ist es schwer eine genaue Antwort zu geben, darum fällt die Antwort etwas allgemein aus:

Die Kollektorauslastung bezieht sich auf solarthermische Anlagen zur Warmwasseraufbereitung, und rührt von der Dmensionierung der Anlage her. Für Kleinanlagen rechnet man mit 40 l/d qm für Grossanlagen mit 70 l/d qm. In jedem Fall sollte eine Verbrauchchsermittelung gemacht werden, die das Nutzungsverhalten wiedergibt. Auch der Kollektortyp, sowie Ausrichtung und Winkel gehen in die Auslegung der benötigten Kollektorfläche ein.

Der Solare Deckungsanteil liegt zwischen 25% bei Kelnanlagen und maximal 35% bei Grossanlagen. Eine Überdimensionierung führt zu Überschüssen und mindert den spezifischen Ertrag.

Für die Renditeberechnung einer PV-Anlage gibt es Berechnungstools im Netz, die die viele Einflussfaktoren, wie die Art der Finanzierung (Eigenkapitalanteil, Kredithöhe, Zinsen, Tilgung, Ertrag, Abschreibung etc.) Grösse der Anlage, Lebensdauer, Vergütung abfragen und die Rendite berechnen.

Gruss,
corben

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Kollektorauslastung:
Das Verhältnis in Liter Trinkwarmwasser pro m²-Kollektor und Tag je Anlage. Kann man auch sehr schön unter dem Begriff googlen.

Der solare Deckungsanteil ist definiert als das Verhältnis von Trinkwaaser solar erwärmt zu insgesamt benötigtes Trinkwasser, meistens wird es in Diagrammen auf Monatsbasis gezeigt.
An Hand der Defination erkennst du, daß es egal ist ob es sich um eine Groß- bzw. Kleinanlage handelt.
Auch hierzu gibt es gute google Ergebnisse.

Berechnungsformel für die Rendite einer PIV Anlage? Bitte google eine Faustformel. Das geht schneller als wenn ich dich hier in die Finanzmathmatik einweihe. z.B. www.fotovoltaikshop.de/rechner.php

Gruß

Peter

nützlich ist, was wäre eintypischer Wert für eine Kleinanlage?
Wie unterscheidet sich der solare Deckungsanteil einer Klein-
und Großanlage?
Und wie kann man die Rendite einer PV-Anlage berechnen

mfg

Hallo, zuerst einmal sollte geklärt werden, ob sich

Ihre Anfrage auf eine thermische Solaranlage
(Warmwasser) oder eine Fotovoltaikanlage (Strom)
bezieht.
Ich gehe mal davon aus, dass Sie sich für eine
Fotovoltaikanlage interessiern. Hier sagen mir die
Begriffe Kollektorauslastung und solarer
Deckungsanteil nichts.
Für die Renditeberechnung einer PV-Anlage finden sich
im Internet Programme.
Grundsätzlich sind folgend Parameter für eine
Renditeberechnung erforderlich.

  1. Investitionskosten:
    PV-Module: je höher die Leistung pro Fläche um so
    teurer sind in der Regel die Module. Bei genügend
    großer Dachfläche muss eine Entscheidung zwischen
    maximaler Leistung (Stromausbeute) und
    Anschaffungskosten getroffen werden.
    Wechselrichter: Während bei den PV-Modulen in der
    Regel 20 Jahre Gewährleistung üblich ist, ist bei
    Wechselrichtern eine Gewährleistung von mehr als 5
    Jahren nicht drin. Das muss bei den Betriebskosten
    berücksichtigt werden.
    Zählerplatz: Im Zählerkasten muss Platz für einen
    weiteren Zähler sein. Wenn das nicht der Fall ist,
    muss ein neuer Zählerkasten her.Der muss dann nach den
    aktuellen Vorschriften bestückt werden und das kann
    teuer werden (also vorher einen Elektriker dazu
    befragen).
    Montagekosten: Wieviel Eigenleistung kann erbracht
    werden. Die Selbstmontage ist kein Hexenwerk.
  2. Finanzierungskostem ( Selbstfinanzierung, kfw-
    Kredit, andere Kredite, Gemeindezuschuss)
  3. Geografische Lage der Installation. Im Internet
    gibt es Infos über die jährlichen durchschnittlichen
    Sonnenscheinstunden. Ohne Sonne gibts keine Watt.
  4. Dachausrichtung, Dachschräge bzw. Aufstellwinkel
    der Module, Beschattungen (Sommer,Winter)
  5. Betriebskosten: Versicherung, Reparaturen
    (Wechselrichter).
  6. Einspeisevergütung
  7. Ihr Alter. Falls Sie älter als 60 sein sollten,
    lassen Sie die Finger von dieser Investition, es sei
    denn, Sie gönnen Ihren Kindern die Rendite.
    Wenn Sie das alles berücksichtigen (je nach dem, ob
    Sie eher ein optimistischer oder ein pessimistischer
    Typ sind) können Sie berechnen, was Sie jährlich für
    Ihre Anlage bezahlen müssen und was Sie dafür
    erhalten. In der Regel wird sich eine Rendiete nicht
    vor dem 12. Betriebsjahr einstellen.

Ich hoffe, ich kann mit meinen Ausführungen zu Ihrer
Entscheidungsfindung beitragen.
Gruß
Dieter Berger

Sehr geehrte mayya,

die Beantwortung Ihre Fragen ist zu umfangreich um sie hier zu beantworten. Es würde auch einiger Rückfragen erfordern um das was Sie wissen wollen zu erläutern.

Faktoren wie:Warmwasserbedarf, verfügbare Lage des Kollektors, Strahlungsintensität, Winkel zur Sonne usw. usw.

Ich gebe Ihnen daher einige Hinweise auf Institute, die Antworten auf Ihre Fragen haben. Bitte „hangeln“ Sie sich dort durch.
Zu allererst empfehle ich einen (angemeldeten) Besuch bei Ihrer Verbraucherzentrale.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Förderbedingungen:

www.kfw-förderbank.de

Allgemeine Info:

www.eurosolar.de

und die Sonnenseite von dem Jornalisten Franz Alt:

www.sonnenseite.com

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr wer-weiss-was-experte

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Du musst bei einer (Solar-)anlage Auslastung und Deckungsgrad unterscheiden:

  • Auslastung bedeutet, dass Du pro m2 möglichst viel Leistung bzw. Energie rausholst. Dann bekommst Du pro eingesetztem Euro möglichst viel Einsparung.

  • Deckungsgrad bedeutet, dass Du möglichst viel Deines Jahresverbrauchs an Wärme solar abdecken kannst. Der wird natürlich umgekehrt immer größer, je größer die Anlage wird.

Die Kunst besteht darin, das Optimum für Dich zu finden. Hast Du eine riesige Anlage mit Vakuumkollektoren, kannst Du vielleicht den gesamten Heizwärmebedarf eines mittleren Jahres damit abdecken. Im Sommer hast Du dann aber riesige Überschussmengen, was die Sache teuer macht.

Hast Du einen knapp kalkulierten Kollektor nur fürs Warmwasser, wird sich der viel schneller in Euro auszahlen, Du wirst aber im Winter viel dazuheizen müssen. Ausfertigung eher billig, relativ flach für eine gute Ernte im Sommer.

Falls es Dir nicht nur um die Euros, sondern auch um die Umwelt (Energie/CO2 sparen) geht, solltest Du auf Hochleistungs-Vakuumkollektoren gehen und die relativ steil stellen (60 Grad oder so), um einmal im Winter eine effektive Ernte zu haben und andererseits im Sommer nicht so viel Überhitzung zu haben.

Die besten Infos habe ich unter www.haustechnikdialog.de erhalten. Dort hast Du Experten, aber auch erfahrene Laien.

Viel Erfolg!