Hallihallo Wissende 
ein Freund hat vor einigen Jahren ein „Renditeobjekt“ in Gelsenkirchen gekauft. Soweit ich mich erinnere 30 qm für DM 80.000,–
Seitdem schlägt er sich damit herum, hat noch keinen Cent der Kaufsumme abbezahlt und blecht einen Haufen Geld für Instandhaltung und für den Kredit.
Laut seiner örtlichen Bank, die für Ihn tätig geworden ist, ist das Objekt nicht verkäuflich (alt, nicht renoviert u.s.w.).
Bei diversen Rechtsanwälten ist er auch aufgelaufen (ausser Spesen nichts gewesen). Sie hatten angeboten, bei den Sammelklagen gegen die Hypo-Vereinsbank und deren Makler mitzumischen.
Nun überlege ich, wie ich ihm helfen könnte. Kennt jemand von Euch Foren oder Adressen Geschädigter? Eventuell seriöse Makler in NRW?
Wie kann ich den Marktwert bestimmen wenn ich nicht vor Ort bin?
Für Eure Anregungen und Hilfe danke ich Euch
Rolf
Hi Rolf,
was für ein „Renditeobjekt“ ist das denn? Eine eigene - sprich: abgeschlossene - Wohnung? Hat er sich an einem Immobilienfonds beteiligt? Hat hier evtl. EIN Bauträger mit EINER finanzierenden Bank mit EINEM Vertrieb zusammengearbeitet? In diesen Fällen kann es ganz gute Chancen geben z.B. hinsichtlich Haustürwiderruf. Evtl. kriegt man den Verkäufer auch wg. falscher Prospektierung dran?
Teile doch bitte noch mit, was die „diversen Rechtsanwälte“ bisher versucht haben, und woran das gescheitert ist.
lg
Bonsai
Hi Bonsai,
was für ein „Renditeobjekt“ ist das denn?
Eine Schrottimobilie. 30 qm in einem Wohnblock.
Man hat mehrmals versucht, das Ding an die Bank zurückzugeben. Nach dem letzten Urteil vor dem Europäischen Gerichtshof scheint mir das aber ferner denn je.
Teile doch bitte noch mit, was die „diversen Rechtsanwälte“
bisher versucht haben, und woran das gescheitert ist.
Soweit ich weiss genau das. Haustürparagraph, falsche Prospektiertung u.s.w. Er hat einige Tausender bei drei Rechtsanwälten gelassen die ihm das Blaue vom Himmel versprochen haben und dann mit ihren Sammelklagen gegen die Wand gefahren sind.
Er will das Ding einfach nur loswerden. Und dazu braucht er jemanden vor Ort…
Bye
Rolf
Hi Rolf,
Nach dem letzten Urteil vor dem Europäischen Gerichtshof scheint
mir das aber ferner denn je.
Gerade bzgl. falscher Prospektierung und Haustürgeschäften haben aber die Senate des Bundesgerichtshofes auch schon kundenfreundlichere Urteile gefällt. Und zu diesem jüngsten Beschluß: schau doch mal
unter http://www.ra-lachmair.de nach. U.a. werden dort aktuelle Urteile kommentiert.
Soweit ich weiss genau das. Haustürparagraph, falsche
Prospektiertung u.s.w. Er hat einige Tausender bei drei
Rechtsanwälten gelassen die ihm das Blaue vom Himmel
versprochen haben und dann mit ihren Sammelklagen gegen die
Wand gefahren sind.
Vielleicht sollte man weg von der Sammelklage. Auch hier rate ich zu http://www.ra-lachmair.de und einer kostengünstige Erstberatung bei den Leuten dort. Ich selbst habe da bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
Er will das Ding einfach nur loswerden. Und dazu braucht er
jemanden vor Ort…
Das dürfte halt sehr schwierig sein. Praktisch wie moralisch. Praktisch deshalb, weil „Profis“ den Braten sofort riechen und die Finger davon lassen. Und moralisch: Soll hier wirklich der nächste nichtsahnende Privatmann in die Falle tappen? Dann hat der das Ding am Hals.
lg
Bonsai
1 „Gefällt mir“