Mein Freund spielt mit dem Gedanken, sich ein Rennrad zuzulegen. Allerdings fragen wir uns, welche Art von Rahmen bzw. Felgen für jemanden geeignet ist - der 194 cm groß und 96 kg schwer ist. Das Gerät sollte es aushalten können, dass es ab und zu auch in der Stadt gefahren wird. (bzw. aus der Stadt raus .
für solche grossen „Kollegen“ gibt es Spezialrahmen für Übergroße
z.B von der Firma BASSO, die Modelle Coral XXXL und Loto XXXL, die extra für den sportlichen Einsatz gedacht sind oder das Modell Highway XXXL, welches für deinen Freund wohl das passende wäre da es ein „City-Trekking-Touren“-Rahmen ist mit dem man aber durchaus auch gut sportliches Rennradfahren betreiben kann.
Allerdings sind diese Rahmen auch nicht die günstigsten.
Die Preise liegen, zumindestens bei diesen BASSO-Rahmen, zwischen 1100 und und 1800 DM.
Andererseits kommt man bei 194 cm Körpergröße (ich gehe davon aus das dein Freund nicht mehr wächst (- vielleicht noch gerade so mit einem 64er (Rahmenhöhe) Normalrahmen zurecht die bei Rennräder für etwa 190 cm konzepiert sind. Da er ja eh nicht vor Rennen zu fahren sondern nur für die eigene Fitness, dürfte es dies auch tun. Vom Preis her sind diese Rahmen dann auch im Normalfall etwas günstiger, da sie nicht als Sonderstücke produziert werden und in die Kategorie Rahmen der Übergröße fallen.
Ob er mit einem 64er Rahmen zurecht kommt sollte er mal in einem Fachhandel ausprobieren. Wenn ihr euch mal wegen Preisen orientieren wollt:
Mein Freund spielt mit dem Gedanken, sich ein Rennrad
zuzulegen. Allerdings fragen wir uns, welche Art von Rahmen
bzw. Felgen für jemanden geeignet ist - der 194 cm groß und 96
kg schwer ist. Das Gerät sollte es aushalten können, dass es
ab und zu auch in der Stadt gefahren wird. (bzw. aus der Stadt
raus .
Vielen Dank
Eva
ich bins nochmal,
um das Gewicht brauch man sich eigentlich keine grossen Sorgen zu machen. 96kg halten die Rahmen für diese Grösse dann eigentlich locker aus.
Felgen oder Laufraeder,das weiß ich aber jetzt auch nicht so genau(muß aber so sein weil ich von was anderem noch nie gehört habe), kommen da aber ganz normale 28-Zöller drauf.
Mein Freund spielt mit dem Gedanken, sich ein Rennrad
zuzulegen. Allerdings fragen wir uns, welche Art von Rahmen
bzw. Felgen für jemanden geeignet ist - der 194 cm groß und 96
kg schwer ist. Das Gerät sollte es aushalten können, dass es
ab und zu auch in der Stadt gefahren wird. (bzw. aus der Stadt
raus
Habe auch ein 28-Zoll Rad Rahmen wahr noch nie ein Problem
nur die Felgen. Normale Felgen halten aber länger als die schmalen Rennreifen.
Bin allerdings etwas größer und schwerer (1,98m 145kg)
Felge muß ca. alle 1000km ausgewuchtet werden, weil Speichen brechen noch keine bessere Lösung gefunden.
je größer (soll heißen: höher) ein Fahrradrahmen, desto weniger verwindungssteif ist er. Deshalb gibt es einige Rahmenbauer, die bei Rahmenhöhen (RH) ab 62 cm zwei Oberrohre einbauen. Für Deinen Freund ist wahrscheinlich eine RH ab 66 cm empfehlenswert und auf jeden Fall zei Oberrohre. Material des Rahmens sollte Chrommolybdänstahl (CrMo) sein, nicht Alu, Alu-Rahmen werden schneller weich und spröde. Ich habe einem 150 kg schweren, allerdings nicht so hochgewachsenen Freund vor 13 Jahren ein Rad aufgebaut mit einem VSF-Rahmen (Tange-CrMo-Rohre) und Shimano Deore XT-bestückt. Das Rad fährt er heute noch. Dringend empfehlenswert für die Laufräder bei diesem Fahrergewicht sind Doppelbettfelgen mit in beiden Felgenbetten verankerten Speichenösen, sonst reißen die Speichen evtl. aus. Als Felgen kann ich ZAC19 von Weinmann empfehlen (im Versand z. B. bei Brügelmann). Die Felgen öfter mal nachzuzentrieren läßt sich allerdings sowieso nicht vermeiden. Wichtig: das Instrument, mit dem man die Mittigkeit des Felgensitzes überprüft, heißt Zentrierlehre. Einer Fahrradwerkstatt, die keine Zentrierlehre hat, würde ich meine Laufräder nicht zum Zentrieren überlassen. Kompletträder mit besseren Komponenten (ab Deore XT) bekommt man kaum unter 1800 DM. Kleiner Tip am Rande: bei der Probefahrt sollte am Rad nichts klappern (vor allem nicht die V-Bremsen!) und es sollte beim Freihändigfahren schnurgeradeaus laufen. Noch Fragen?
Geht auch einfacher, find ich…
Spreche aus eigener Erfahrung, bin auch 1,94 m groß, wiege z.Zt. allerdings „nur“ 86 Kg. Aber die Probleme dürften bei mir ähnlich gelagert sein.
Bin allerdings jahrelang Rennen gefahren, was ein Rad vermutlich noch mehr fordert, als die 10 Kg Gewichtsunterschied.
Hab füher mit nem 64er Rahmen angefangen, bin dann aber auf Anraten meines Trainers auf ne 62er Größe umgestiegen, allerdings mit nem längeren Vorbau und längerer Sattelstütze. So erhält man sich noch weitestgehend die Steifigkeit des Rahmens, wobei man beim Vorbau allerdings zwingend auf eine gute Qualität achten sollte! Denn dieser wird natürlich bei Wiegetritt und Sprint ganz erheblich belastet. Mein jetziger Rahmen ist ein Standardmodell von Basso, wobei ich bewußt NICHT auf extra Dünne Rohre etc. geachtet habe.
Größere Probleme als mit dem Rahmen, hatte ich grundsätzlich mit den Felgen. Mit Leichtgewichtfelgen tut man sich da absolut keinen Gefallen. Ewiges nachzentrieren nach jedem Sprint auf unebener Straße machen echt keinen Spaß.
Kann hier nur wärmstens die Rigida-Hochprofil-Felgen mit 36 Speichen von Brügelmann empfehlen, fertig eingespeicht und zentriert. Leichtgewichte können auch weniger Speichen nehmen, aber nicht bei > 80 Kg. Die Felgen brauchst Du bei Hobby-Fahrweise wahrscheinlich nie wieder nachzuzentrieren. Sind zwar auch keine Leichtgewichte, aber einfach saustabil.
Und auf die Felgen gehören keine 18er oder 20er, sondern mindestens 23 mm breite Reifen, ich schwöre hier auf Conti Grand Prix, halten ewig und kleben am Asphalt wie nichts Gutes. Rollreibung ist meines Wissens nach laut verschiedener Tests sowieso umso geringer, je dicker der Reifen (aber nur bei hohem Luftdruck!!).
So, ein bisschen Werbung war dabei, aber warum nicht auch mal das weiterempfehlen, was wirklich etwas taugt?
Gruß
Markus
allerdings mit nem längeren Vorbau und längerer Sattelstütze.
dazu muss ich sagen, hast natürlich schon Recht kleinerenRahmen
und dann längeren Vorbau ist auch ne guteAlternative. Allerdings desto längerer Vorbau desto kritischer wird das Lenkverhalten. Gerade bei einem Rennrad-Einsteiger ist das am Anfang nicht so angenehm.
Kann hier nur wärmstens die Rigida-Hochprofil-Felgen mit 36
Speichen von Brügelmann empfehlen, fertig eingespeicht und
zentriert. Die Felgen brauchst Du bei
Hobby-Fahrweise wahrscheinlich nie wieder nachzuzentrieren
Das passt ja gut, ich fahre nämlich zufälligerweise selber Rigida-Hochprofil-Felgen. Und bisher, obwohl ich glaub ich von mir selbst sagen kann das ich ein sehr(für das Rad) schonender
Rennradfahrer bin, konnte ich in der letzten Zeit relativ oft, vorallem meine Hinterradfelge nachjustieren. Ich weiss zwar das Hochprofilfelgen nicht so anfällig sein sollen, aber ich würd wirklich mal gerne „normal“-Felgen testen, wie das bei denen so ist.
Wundert mich wirklich,…
… das mit den Felgen, mein ich. Seid ich die Dinger drauf hab, hab ich echt keine Sorgen mehr. Bin grad letzte Woche noch über brutalste Klinkerstrecken im Wald gebügelt, ohne Probleme. Hast Du auch gleichmäßig genug Spannung auf den Speichen? Scheinst aber ja auch selber zu zentrieren. mmmmmh.
Mensch, wie soll das dann erst bei Dir mit normalen Felgen werden? Am besten gleich auf Carbon umsteigen…
Weiß ich auch nicht so genau!!
Ich bin etwa 1 Jahr auch mit den Dinger super gefahren.
Bis ich dann irgendwann gemerk hab das da dann irgendwas nicht richtig läuft.
Keine Ahnung??
Aufjedenfall hab ich meine Hinterradfelge vor ca 4 Wochen gerade neu, von einem Bekannten, nachjustieren lassen und jetzt mein ich hat das Ding schon wieder eine kleine 8 drin.
PS: An den fachmännischen Kenntnissen kanns bei ihm allerdings nicht hängen. Der hat nämlich unteranderm auch für eine deutsche Olympiateilnehmerin 2000 ein Fahrrad zusammengestellt und auch selbst zusammengebaut.
cu daniel
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