Hallo!
Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr im Sommer mit dem Rennrad einige Touren (ca. 2000 KM kreuz und quer durch Deutschland) zu fahren.
Die Frage ist allerdings, wie ich mein Gepäck mit transportiere. Dass mein Radrucksack (28 Liter Volumen) ausreicht, kann ich mir nicht denken.
Darum meine Frage: Ist ein Rennrad überhaupt für längere Touren geeignet?
Und wenn ja, wie bekomme ich das Problem mit dem Gepäck in den Griff? Soll ich einen Gepäckträger montieren? Oder habt ihr Ideen oder Erfahrungen?
Für eure Antworten wäre ich sehr dankbar,
Gruß, David
Hi
mein Vater schickte seinen Kram per Bahn von etappe zu Etappe…
HH
Hallo David,
wenn dein Rahmen aus Alu ist und und das Rad nicht gerade 7,32 kg oder weniger wiegt, kann man vielleicht mit Schellen einen Gepäckträger dranpfriemeln. 2000 km lang das Gepäck auf dem Buckel? Ich wollt’s bestimmt nicht. Viele Rennradler die dir begegnen werden, ziehen aber sicher die Nase hoch. Besorge dir lieber ein nettes Treckingrad/Reiserad ab 1000 € neu. Die Rennradler beachten dich dann allerdings höchstens, wenn es ihnen nicht gelingt, dich abzuhängen.
Ich bin 2006 den Weser- und den Fuldaradweg gefahren, kann ich dir schon mal empfehlen.
Rad- + Speichenbruch!
Uli
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Hi
mein Vater schickte seinen Kram per Bahn von etappe zu
Etappe…
HH
Hallo,
wäre wohl duie bequemste Möglichkeit.
Ansonsten, wegen Gewichtsverteilung und Handling sind Satteltaschen zu empfehlen, die beidseitig hinten befestigt werden.
Wenn nicht im Fahrradsegment zu finden schau im Bereich motorisierte Zweiräder nach.
BJ
Hi David,
Warum heißt woll ein Rennrad Rennrad?
Es ist zwar für ein bestimmte Art des Fahrens geeignet, aber durch die Rahmengeometrie und kurzem Radstand für Touernfahrten mit Gepäck weniger geeignet, auch die relativ schmale Bereifung kann abseits von befestigten, sprich asphaltierten Wegen, zu Problemen führen.
Auch das Fehlen von Schutzblechen kann bei schlechtem Wetter auf schmutzigen Straßen zu einer ziemlichen Sauerei führen, besonders wenn du durch die eingeschränkte Gepäckmitnahme nicht soviel Wäsche zum Wechseln mit dir führen kannst.
Dann alles Mögliche mit Schellen anzumontieren, ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Das ist dem Ratschlag, ein entsprechendes Tourenrad dir anzuschaffen, nur zu begrüßen, da sind genügend Befestigungsmöglichkeiten für Gepäckträger vorgesehen, was auch für dich bequemer ist, denn ein relativ schwerer Rucksack ist auf Dauer auch eher unangenehm.
Ansonsten, wie auch Du dich entscheidest, viel Spaß auf deiner Tour!
Berichte, wie’s war!
Schönen Tag noch…
Axel
Hi Axel!
Danke für deine Meinung! Kann dir da nur zustimmen. Genau das gleiche habe ich mir auch schon gedacht. Allerdings sehe ich manchmal Rennradfahrer mit Satteltaschen, die mit dem Rennrad auf Tour gehen.
Auch in Bezug auf die anderen Beiträge innerhalb meines Artikels bin ich zu dem Entschluss gekommen, mir doch noch neben meinem Mountainbike und meinem Rennrad ein Tourenrad anzuschaffen.
Zwar bin ich immer noch der Überzeugung, mit dem Rennrad die perfekte Trainingsmaschine für längere Etappen zu haben, allerdings gewinnt in Sachen Komfort ganz klar das Tourenrad.
Ob ich was zu berichten hab, weis ich erst, wenn ich wieder zurück bin *g*
Gruß, David
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Hallo David,
Dass mein Radrucksack (28 Liter Volumen)
ausreicht, kann ich mir nicht denken.
kommt drauf an.
Ein Freund von mir hat das mit einem eher kleineren Rucksack gemacht.
Von Norddeutschland nach Basel, von dort quer durch die Alpen bis kurz vor Wien, dann wieder zurück.
Er meint zwar immer augenzwinkernd, daß er geringe Abstiche bezüglich Hygien machen mußte, aber er hats überlebt.
Sein größtes Problem war der Tranport der Lebensmittel.
Gandalf
Hallo!
Es kommt immer aufs Rennrad an, ob man überhaupt was dranbauen kann. Bei High End Alu/Carbonrennern oder Wettbewerbsmaschinen verbietet sich die Sache wegen der Filigranbauweise von Selbst. Hat man z.B. einen älteren Stahlrahmen oder ein „preiswertes“ Rad , sind oft noch Ösen für Schutzbl./Gepäcktr. vorhanden. Auch läßt die Geometrie oft keine Packtaschen zu(Rahmen kurz gebaut- Füße streifen an den Taschen). Sonst habe ich schon mal Renner umgebaut, nätürlich meist mit vielen Kompromissen, wie Schellen am Rahmen,Biegere und Fummelei.
Ob es die Sache wert ist, muß jeder selbst entscheiden. Tubus hat/hatte wunderschöne leichte,haltbare ,eng anliegende Gepäckträger.
Schutzbleche für Rennräder gibt es mitlerweile auch genug. Dazu kommt evtl. Licht,breitere Reifen(Emfehlung),Kleinkram,etc. Da kommt was zusammen! Und wenn dann nach der Tour alles Retour muß und die Macken und Dellen am Rad sind, ärgert man sich evtl.
Ansonsten viel Vergnügen
MB
Man kann auch ohne Radfahren auskommen, aber es lohnt sich nicht 