Rente: 'freiwillig'?

Wie ist das mit der sog. „freiwilligen Zusatversicherung“ für die Rente zu verstehen? Ist sie nun wirklich freiwillig? Was passiert denn, wenn ich mich nicht zusätzlich versichere: Dann zahlt doch im Ernstfall (wenn meine Rente nachher nicht zum Leben reicht) sowieso das Sozialamt hinzu?

MfG

G.W.

Hi ganz einfach, entweder du machst Zusatzvers. und kassierst vom Staat die Prämien, oder du machst gar nichts und kassierst später vom Staat die Prämien, jetzt Sozialhilfe genannt.
gruß
Cosima

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi ganz einfach, entweder du machst Zusatzvers. und kassierst
vom Staat die Prämien, oder du machst gar nichts und kassierst
später vom Staat die Prämien, jetzt Sozialhilfe genannt.

Mit dem Unterschied, dass man mit der Vorsorge besser fährt, da das Leben von der Sozialhilfe im Alter bestimmt keine großen Sprünge erlaubt sein wird. Die private Vorsorge soll den Lebensstandard im Alter sichern. Wieviel Du dafür brauchst musst Du selbst entscheiden.

Ciao
Kaj

Hallo, Kaj

Mit dem Unterschied, dass man mit der Vorsorge besser fährt,
da das Leben von der Sozialhilfe im Alter bestimmt keine
großen Sprünge erlaubt sein wird.

So wie halt heute auch schon: statt Malediven: Mallorca und Spanien.
Aber Du hast natürlich recht: wenn ich genügend für das Alter anspare, geht´s mir mit Sicherheit besser. Außerdem kann ich dann das ruhige Gefühl haben, kein Schmarotzer zu sein (soll nicht heissen, dass alle Sozialhilfeempfänger Schmarotzer sind!!!)
Hat auch noch ein Problem: wenn Du Kinder hast, werden die erst mal geschröpft. Erst dann der Staat.
Es wäre auf alle Fälle besser, wenn es nur eine private Vorsorge gäbe. Zwangsweise freiwillig! Also mindestens die gleiche Summe, die man in die Rentenversicherung einzahlt, als private Vorsorge. Dann wären die Leistungen im Alter höher und die Sofortrenten auch. Aber an das wird eine Partei nicht einmal denken, geschweige denn aussprechen. Damit wäre die nächste Wahl verloren.
Grüße
Raimund

Es wäre auf alle Fälle besser, wenn es nur eine private
Vorsorge gäbe. Zwangsweise freiwillig! Also mindestens die
gleiche Summe, die man in die Rentenversicherung einzahlt, als
private Vorsorge. Dann wären die Leistungen im Alter höher und
die Sofortrenten auch. Aber an das wird eine Partei nicht
einmal denken, geschweige denn aussprechen. Damit wäre die
nächste Wahl verloren.

Richtig! Ich glaube es ist einem Arbeitnehmer nur sehr schwer erklärbar, warum er nun das Doppelte an Rente zahlen soll. So habe ich das zumindest verstanden.
Rentenbeitrag (der geht ja an die jetzigen Rentner) und dazu noch den gleichen Beitrag an private Vorsorge (für einen selbst). Angenommen, dass der zukünftige Rentner aus der staatl. Versicherung kaum noch was rausbekommt, würde er ja für ähnliche Leistung doppelt zahlen, oder?
Das zu vermitteln ist wohl fast unmöglich.

Ciao
Kaj

Hallo Raimund

Mit dem Unterschied, dass man mit der Vorsorge besser fährt,
da das Leben von der Sozialhilfe im Alter bestimmt keine
großen Sprünge erlaubt sein wird.

So wie halt heute auch schon: statt Malediven: Mallorca und
Spanien.

Also, wenn Du glaubst, daß Du von Sozialhilfe ins Ausland in Urlaub fahren kannst, hast Du Dich aber gewaltig geschnitten. Ich habe die ersten drei Lebensjahre meiner Tochter mit Sozialhilfe zugebracht. Da war schon die dritte Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ein finanzielles Problem.

Nix für ungut, Karin

hallo, Karin,
geb´ ich Dir Recht. Wen ich hier meine, das sind die Künstler der Sozialhilfeausnutzung. Nicht die ehrlichen, dies tatsächlich dringend brauchen.
Wenn Du aber alle Schliche ausnützt, dann lebst Du besser auf Sozialhilfe als mit Arbeit! Und das ist eines unserer Probleme. Ebenso: wie trenne ich den spreu vom Weizen, also wie filtere ich die Schmarotzer aus? Denn dass in vielen fällen SH bitter nötig ist, ist eine traurige Tatsachen.
Grüße
Raimund