Rente fuer Staatsdiener !

Nettobezogene Rente fuer Staatsdiener ?!
DIHT-Praesident Hans Peter Stihl zu Gemuete:

Laut „Impulse-Studie" sind 118 Behoerden wie Regierungspraesidien , Oberfinanzdirektionen und Oberschulaemter mit 33000 Mitarbeitern und 3 Millarden Kosten ueberfluessig.
Der gesamte oeffentl. Dienst hat 4,97 Mill. Mitarbeiter , davon 1,92 Mill. Beamte.
Die Personalausgaben betrugen 1999 349 Milliarden , bis 2040 werden es 1,1 Billionen sein.
Fuer beitragsfreie Pensionen ,ohne Politiker, muessen bis zum Jahr 2008 108,8 Milliarden und fuer Beihilfen zur Krankenversicherung jaehrlich ca. 14 Milliarden bereitgestellt werden .
Es bedarf daher einer Harmonisierung der Alterssicherungssysteme , mit der Beitragspflicht der Staatsdiener !
Und auch Politiker muessen zukuenftig einen einkommensbezogenen Beitrag fuer ihre Altersversorgung aufbringen !!!

Fuer beitragsfreie Pensionen ,ohne Politiker, muessen bis zum
Jahr 2008 108,8 Milliarden und fuer Beihilfen zur
Krankenversicherung jaehrlich ca. 14 Milliarden bereitgestellt
werden .
Es bedarf daher einer Harmonisierung der
Alterssicherungssysteme , mit der Beitragspflicht der
Staatsdiener !

Klar, der öffentliche Dienst ist nicht umsonst; er bedarf sicherlich einiger Reformen. Zur Beitragspflicht für Pensionen gebe ich zu bedenken, dass ein Beamter im Vergleich zu einem Angestellten im Öffentlichen Dienst ein geringeres Bruttogehalt bekommt (bei vergleichbaren Gehaltsgruppen). Ein verbeamteter Mitarbeiter ist also für den öffentlichen Arbeitgeber billiger. Das eingesparte Geld könnte der Arbeitgeber doch für die Pensionen zurücklegen. Das macht er aber nicht. Die Pensionen werden aus dem laufenden Haushalt finanziert. Dafür können aber die Beamten nichts. Soll man sie etwa auch noch dafür bestrafen? Außerdem haben Beamte keine Tarifverträge; die Besoldungen und Arbeitsbedingungen werden per Gesetz erlassen. Ich bin Beamtin im mittleren Dienst. In meiner Dienststelle müssen die Beamten 40 Stunden die Woche arbeiten. Die Angestellten (die die gleiche Arbeit machen!) laut Tarifvertrag nur 38,5 Std. Beim Nettogehalt gibt es kaum Unterschiede.

MfG
Kirsten

Hi!

Fuer beitragsfreie Pensionen ,ohne Politiker, muessen bis zum
Jahr 2008 108,8 Milliarden und fuer Beihilfen zur
Krankenversicherung jaehrlich ca. 14 Milliarden bereitgestellt
werden .
Es bedarf daher einer Harmonisierung der
Alterssicherungssysteme , mit der Beitragspflicht der
Staatsdiener !

Klar, der öffentliche Dienst ist nicht umsonst; er bedarf
sicherlich einiger Reformen. Zur Beitragspflicht für Pensionen
gebe ich zu bedenken, dass ein Beamter im Vergleich zu einem
Angestellten im Öffentlichen Dienst ein geringeres
Bruttogehalt bekommt (bei vergleichbaren Gehaltsgruppen).

Diese Mär scheint sich auch absolut hartnäckig zu halten.
Rechnen wir den Stundenlohn für aktiv geleistete Arbeit, sieht die Sache schon ganz anders aus.
Dazu kommen noch die diversen Zuschläge, Ausgleichsgelder u.s.w., die einem Angestellten / Arbeiter verwehrt bleiben.
Des weiteren sollte man die bessere Krankenversicherung sowie „kleinere“ Vergünstigungen wie z.B. Ermäßigungen für öffentl. Verkehrsmitel u.s.w. betrachten.
Und hier fehlt der Großteil sicherlich noch. Nur wenn ich mich da einlesen wolle, müsste ich Beamter ( Ö-Dienstler sein, denn nur die haben die Zeit dazu…

Ein
verbeamteter Mitarbeiter ist also für den öffentlichen
Arbeitgeber billiger. Das eingesparte Geld könnte der
Arbeitgeber doch für die Pensionen zurücklegen. Das macht er
aber nicht. Die Pensionen werden aus dem laufenden Haushalt
finanziert. Dafür können aber die Beamten nichts. Soll man sie
etwa auch noch dafür bestrafen? Außerdem haben Beamte keine
Tarifverträge; die Besoldungen und Arbeitsbedingungen werden
per Gesetz erlassen. Ich bin Beamtin im mittleren Dienst. In
meiner Dienststelle müssen die Beamten 40 Stunden die Woche
arbeiten. Die Angestellten (die die gleiche Arbeit machen!)
laut Tarifvertrag nur 38,5 Std. Beim Nettogehalt gibt es kaum
Unterschiede.

Erstens relativierts Du hier bereits Deine obige Aussage bzgl. der Höhe der Gehälter („Kaum Unterschiede“, Du bekommmst also doch mehr als ein Angestellter).
Zweitens ist ein Beamter aufgrund der o.g. sonsitigen Vergünstigungen unter dem Strich niemals billiger, sondern fast doppelt so teuer.

Beamte sollten den Sinn haben, prekäre Aufgaben zu übernehmen (Staatsfinanzen, Polizei u.s.w.) Für alles andere wären günstigere Angestelltenverhältnisse anzuraten.

Zum Schluß:
wie hoch soll man wohl den Vorteil der Unkündbarkeit verrechenen?

Mit diesem Vergleich bewegt man sich als Beamter/in auf ganz dünnem Eis, liebe Kirstin…

Gruß,

Mathias

Diese Mär scheint sich auch absolut hartnäckig zu halten.
Rechnen wir den Stundenlohn für aktiv geleistete Arbeit, sieht
die Sache schon ganz anders aus.

Was zu beweisen wäre!

Dazu kommen noch die diversen Zuschläge, Ausgleichsgelder
u.s.w., die einem Angestellten / Arbeiter verwehrt bleiben.
Des weiteren sollte man die bessere Krankenversicherung sowie
„kleinere“ Vergünstigungen wie z.B. Ermäßigungen für öffentl.
Verkehrsmitel u.s.w. betrachten.

Ich bin in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert mit 12,1 % (ohne Krankengeldanspruch). Der gleiche Satz gilt auch für Angestellte. Mit Krankengeldanspruch allerdings 12,9 %. Die sogenannten „kleineren“ Vergünstigungen gibt es meines Wissens für meine angestellten Kollegen auch. Für öffentliche Verkehrsmittel zahle ich genau so viel, wie jeder andere Bürger auch!

Erstens relativierts Du hier bereits Deine obige Aussage bzgl.
der Höhe der Gehälter („Kaum Unterschiede“, Du bekommmst also
doch mehr als ein Angestellter). >bekomme ich nicht!!!

Zweitens ist ein Beamter aufgrund der o.g. sonsitigen
Vergünstigungen unter dem Strich niemals billiger, sondern
fast doppelt so teuer.

Ein Vertreter unseres Personalrats hat gerade kürzlich erzählt, dass Beamte für den öffentlichen Arbeitgeber unterm Strich doch billiger sind, weil die Lohnnebenkosten geringer sind. Sie sind auch aus Arbeitgeberseite „bequemer“, weil sie weniger Rechte haben. Sie dürfen z.B. nicht streiken und können jederzeit versetzt werden, ob es ihnen passt oder nicht.

Beamte sollten den Sinn haben, prekäre Aufgaben zu übernehmen
(Staatsfinanzen, Polizei u.s.w.) Für alles andere wären
günstigere Angestelltenverhältnisse anzuraten.

Wenn Angesteltenverhältnisse tatsächlich günstiger wären, dann gäbe es doch auch mehr Angestellte im Öffentlichen Dienst. Ansonsten stimme ich dir zu.

Zum Schluß:
wie hoch soll man wohl den Vorteil der Unkündbarkeit
verrechenen?

Angestellte genießen dieses Recht ebenfalls nach 15 Jahren Dienstzugehörigkeit!

Mit diesem Vergleich bewegt man sich als Beamter/in auf ganz
dünnem Eis, liebe Kirstin…

Wenn du meinst…

Nix für ungut
Kirsten

Hi!

Diese Mär scheint sich auch absolut hartnäckig zu halten.
Rechnen wir den Stundenlohn für aktiv geleistete Arbeit, sieht
die Sache schon ganz anders aus.

Was zu beweisen wäre!

Kannst Du rechnen?

Kein Angestellter im mittleren Management kann es sich leisten unter 60 Stunden zu arbeiten.
Ein Beamter in der höheren Laufbahn bei selbem Gehalt geht nach 40 Stunden heim.
Und das ist nur ein Beispiel.

Dazu kommen noch die diversen Zuschläge, Ausgleichsgelder
u.s.w., die einem Angestellten / Arbeiter verwehrt bleiben.
Des weiteren sollte man die bessere Krankenversicherung sowie
„kleinere“ Vergünstigungen wie z.B. Ermäßigungen für öffentl.
Verkehrsmitel u.s.w. betrachten.

Ich bin in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig
versichert mit 12,1 % (ohne Krankengeldanspruch). Der gleiche
Satz gilt auch für Angestellte. Mit Krankengeldanspruch
allerdings 12,9 %. Die sogenannten „kleineren“ Vergünstigungen
gibt es meines Wissens für meine angestellten Kollegen auch.
Für öffentliche Verkehrsmittel zahle ich genau so viel, wie
jeder andere Bürger auch!

Hier haben wir doch schon 0.8% beim KV-beitrag.
Dort gibt es dann weitere kleine Goodies, die dann in der Summe zu äußerst interessanten Vorteilen führen.

Erstens relativierts Du hier bereits Deine obige Aussage bzgl.
der Höhe der Gehälter („Kaum Unterschiede“, Du bekommmst also
doch mehr als ein Angestellter). >bekomme ich nicht!!!

Anscheinend doch. Wenn auch nicht nur Geld.

Zweitens ist ein Beamter aufgrund der o.g. sonsitigen
Vergünstigungen unter dem Strich niemals billiger, sondern
fast doppelt so teuer.

Ein Vertreter unseres Personalrats hat gerade kürzlich
erzählt, dass Beamte für den öffentlichen Arbeitgeber unterm
Strich doch billiger sind, weil die Lohnnebenkosten geringer
sind. Sie sind auch aus Arbeitgeberseite „bequemer“, weil sie
weniger Rechte haben. Sie dürfen z.B. nicht streiken und
können jederzeit versetzt werden, ob es ihnen passt oder
nicht.

der Vertreter Eures Personalrates ist, laß mich raten, nicht etwa auch verbeamtet?

Die Lohnnebenkosten sind natürlich günstiger, da ja Pensionen, Arbeitsunfähigkeitsabsicherungen u.s.w. direkt über den Staat (und somit über den Steuerzahler) abgesichert sind.
Wäre ja blöd, hier doppelte Buchführung zu betreiben. Wobei das vioelleicht zur Transparenz und daher zur Vermeidung solche eigenartiger Argumente wie die Deines personalchefs beitragen würde.

Zu den Rechten:
ein normaler Arbeitnehmer mit einem Arbeitsvertrag der jünger ist als 10 Jahre hat zumeist auch die Versetzungsklausel mit drin.
Ein Streikrecht für Beamte wäre fatal, da im gFalle eines Streiks der Polizei eine Katastrophe drohen würde.

Was in diesem Zusammenhang keinesfalls vergessen werden darf ist die Unkündbarkeit. Dieses Vorrecht hat kein Arbeitnehmer und das ist, v.a. im Falle längerer Krankheit, Gold wert!

Beamte sollten den Sinn haben, prekäre Aufgaben zu übernehmen
(Staatsfinanzen, Polizei u.s.w.) Für alles andere wären
günstigere Angestelltenverhältnisse anzuraten.

Wenn Angesteltenverhältnisse tatsächlich günstiger wären, dann
gäbe es doch auch mehr Angestellte im Öffentlichen Dienst.
Ansonsten stimme ich dir zu.

Dieser Schluß ist falsch, denn die Zahl der Beamten richtet sich nach keinem logischen Maßstab sondern nach dem Trieb der Besitzstandssicherung von Ministerien, Referaten, Dienststellen, Gewerkschaften u.s.w.

Zum Schluß:
wie hoch soll man wohl den Vorteil der Unkündbarkeit
verrechenen?

Angestellte genießen dieses Recht ebenfalls nach 15 Jahren
Dienstzugehörigkeit!

Nein, das ist schlichtweg falsch.
Außer vielleicht im öffentl. Dienst.

Mit diesem Vergleich bewegt man sich als Beamter/in auf ganz
dünnem Eis, liebe Kirstin…

Wenn du meinst…

Ja, das meine ich durchaus.

Gruß,

Mathias

Hi zurück!

Diese Mär scheint sich auch absolut hartnäckig zu halten.
Rechnen wir den Stundenlohn für aktiv geleistete Arbeit, sieht
die Sache schon ganz anders aus.

Was zu beweisen wäre!

Kannst Du rechnen?

Kein Angestellter im mittleren Management kann es sich leisten
unter 60 Stunden zu arbeiten.

Hüstl, in einem vorstellungsgespräch bei einer unternehmensberatung fiel einmal im zusammenhang mit überstunden die nette formulierung: Wir honorieren ineffiziente arbeitsweise nicht…

Ein Beamter in der höheren Laufbahn bei selbem Gehalt geht
nach 40 Stunden heim.
Und das ist nur ein Beispiel.

Herzeigen! Den dienststellenleiter, der regelmäßig mit einer 40h woche hinkommt, will ich sehen.

Cheers Robert
*seufz,schonwiedernurpauschalevorurteile*

Hallo Mathias,

zum Thema Pension und Krankenversicherung bei Beamten lies das mal: http://www.beamtenrecht-in-bremen.de/Soz-Vers/sozver…!

ich fange noch das Weinen an!
wenn ich so die Antworten der Beamten lese, besonders wie schwer sie es haben und wie hart sie arbeiten müssen und wie teuer die Beamtenkrankentarife sind… ich heule noch! Ich lebe davon, Beamten Krankenversicherungen zu verkaufen! Ich weiß, was die kosten! Macht mir also nichts vor!
Kann mir jemand erklären, mit welchem Recht ein höherer Beamter (Oberstudienrat) 8.000,- DM Pension bekommt? Kann mir jemand erklären, warum ein Pensionär Weihnachtsgeld bekommt? Also eine 13. Monatszahlung? Warum zusätzlich die Beerdigungskosten von 20.000,- DM übernommen werden? Ihr vergleicht immer Angestellte im ö. Dienst mit Beamten. Vergleicht mal Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft mit Beamten! Ein Beamter bekommt mindestens das Gleiche Einkommen… bei extremer Sicherheit und geringer Eigenbeteiligung an den Sozialleistungen. Kertin, wenn Du sagst, Beamte hätten keine anderen Vergünstigungen als AN, so ist das schlichtweg falsch! Versichere mal ein Auto als Beamter und dann als AN (in der freien Wirtschaft). Dir würden die Tränen kommen. Wenn ein Beamter eine Rechtsschutzversicherung sich zulegt, für ihn ist die billiger! Und so geht´s weiter!
Noch etwas: Beamte haben den gefährlichsten Beruf,den es gibt: keine Berufstand geht früher in den vorzeitigen Ruhestand als ein Beamter (ganz besonders die überarbeiteten Lehrer). Die Firma Siemens hat vor Jahren, als wir den ersten „Lehrerberg“ hatten, für diese eine Ausschreibung gemacht. Da Siemens Lehrlings- und Erwachsenenbildung betreibt, wäre es doch ideal, arbeitslose Lehrer einzustellen. Von, ich glaube es waren 200 Anschreiben an Studienabgängern ohne Arbeit haben 10 geantwortet, Von 10 Antwortern haben 5 zugesagt, zur Vorstellung zu kommen. Gekommen sind 2. Angenommen? Null! Warum: die Antworten waren im Prinzip die gleichen: zu viel Arbeit, zu wenig Ferien, zu viel Stunden in der Woche, zu wenig Rente im Alter! Da kann einem die Galle hochkommen!
Ich weiß auch, dass es Staatsdiener gibt, die unbedingt Beamte sein müssen: z.B. Polizei. Aber 80% der heutigen Beamten sind als AN besser aufgehoben. Würden sie auch noch nach dem Lesitungsprinzip beurteilt, hätte der Finanzminister bald volle Kassen! Einen Teil des Geldes könnte man dann dafür verwenden die Beamte, die wirklich schlecht verdienen und einen Knochenjob haben (Polizei) besser zu bezahlen und auszubilden.
Grüße
Raimund

Hi Robert!

Diese Mär scheint sich auch absolut hartnäckig zu halten.
Rechnen wir den Stundenlohn für aktiv geleistete Arbeit, sieht
die Sache schon ganz anders aus.

Was zu beweisen wäre!

Kannst Du rechnen?

Kein Angestellter im mittleren Management kann es sich leisten
unter 60 Stunden zu arbeiten.

Hüstl, in einem vorstellungsgespräch bei einer
unternehmensberatung fiel einmal im zusammenhang mit
überstunden die nette formulierung: Wir honorieren
ineffiziente arbeitsweise nicht…

Wir wollen hier nicht Unternehmensberater als typische Jobs in der Wirtschaft heranziehen, o.k.?

Ich arbeite 60-70 Stunden pro Woche. Und das sicherlich zumeist effizient.

Ein Beamter in der höheren Laufbahn bei selbem Gehalt geht
nach 40 Stunden heim.
Und das ist nur ein Beispiel.

Herzeigen! Den dienststellenleiter, der regelmäßig mit einer
40h woche hinkommt, will ich sehen.

Bleibt er länger, bekommt er seine Überstunden bezahlt.
Eine Führungskraft in deer freien Wirtschaft bekommt das nicht.

Gruß,
Mathias

Cheers Robert
*seufz,schonwiedernurpauschalevorurteile*

Danke!

Lieber Raimund!

Dem ist absolut nichts hinzuzufügen!

Aber wer gibt schon gerne zu, ein überversorgter, fauler Kostgänger der Gesellschaft zu sein?

Gruß,

Mathias

Hi

Bleibt er länger, bekommt er seine Überstunden bezahlt.
Eine Führungskraft in deer freien Wirtschaft bekommt das
nicht.

wie kommst du darauf, dass dies im ÖD anders ist? Ich habe jedenfalls noch nie eine überstunde bezahlt bekommen. Wenn es so ist, dass ich mich als projektleiter noch nicht als führungskraft fühlen brauche, sollte es ja nach deiner theorie einen finanziellen ausgleich für wochenendarbeit in der sogenannten freien wirtschaft (was bitte ist unfreie wirtschaft) geben. Ich werde also wohl besser wechseln.

2 euros
Robert

Hi

Bleibt er länger, bekommt er seine Überstunden bezahlt.
Eine Führungskraft in deer freien Wirtschaft bekommt das
nicht.

wie kommst du darauf, dass dies im ÖD anders ist? Ich habe
jedenfalls noch nie eine überstunde bezahlt bekommen. Wenn es
so ist, dass ich mich als projektleiter noch nicht als
führungskraft fühlen brauche, sollte es ja nach deiner theorie
einen finanziellen ausgleich für wochenendarbeit in der
sogenannten freien wirtschaft (was bitte ist unfreie
wirtschaft) geben. Ich werde also wohl besser wechseln.

Unfreie Wirtschaft ist in unserem Falle protektionierte Wirtschaft. Nichts anderes ist der Beamtenapparat.
Unkündbar und unangreifbar.

Übrigens: ein Hoch auf Dich, die rühmliche Ausnahme!

Gruß,

Mathias

Hallo,

Übrigens: ein Hoch auf Dich, die rühmliche Ausnahme!

Nun, das bin nicht nur ich, sondern ab einer gewissen hierarchieebene gibt es bei uns einfach keine zeiterfassung mehr…
Beurteilt wirst du lediglich danach, wieviel arbeit du geleistet hast. Du siehst, bei den Beamten und angestellten im öffentlichen dienst kann es genauso zugehen wie woanders im normalen leben auch.
Einen schönen abend noch
Robert

Hallo, Kirsten!

Dass die Beamten weniger als ein Angestellter in der freien Wirtschaft verdienen, ist falsch! Das war tastsächlich so vor dem Krieg und vielleicht (!) noch einige Jahre nach dem Krieg!
Doch heute verdient er teils mehr und erhält noch Vergünstigungen (geldwerter Vorteil!), die er nicht wie der AN versteuern muss!
Was nicht gut geregelt ist, sind die ersten Jahre des Beamtentum. Wenn ihm hier etwas zustößt, hat die Wittwe schlechte Karten.

Du sagst, die Beamten haben keine Tarifverträge: richtig! Brauchen Sie auch nicht… sie bewilligen sich ja selbst die Einkünfte!

Was auch meist als unwichtig unter den Tisch gekehrt wird: ein Beamter kann nicht entlassen werden! Er ist unkündbar (was auch bei einigen sein muss: Polizei z.B.). Selbst wenn er spätestens um 12 Uhr hacke zu ist (Alkohol), wird er nicht entlassen. Nur wenn´s zu tragisch wird, dann befördert man ihn um eine Stufe und schickt ihn dann in Pension. Ich weiß, wovon ich rede: selbst erlebt (nicht ich selbst!). Weißt Du, was aus einem Arbeitneher wird, der im Betrieb Alkohol zu sich nimmt? Nicht volltrunken… nein, nur angeheitert? Tschüß, hier sind Ihre Papiere! Weißt Du, was mit einem AN passiert, der eklatante Fehler macht! Ab in die Arbeitslosigkeit! Der Beamte? Wenn´s hoch kommt und die Öffentlichkeit zu laut murrt, droht man mit dem Finger! Frag mal den Bund für Steuerzahler über Fehlinvestitionen der Beamte! Eine Autobahnbrücke, zu der keine Straße hinführt und keine wegführt ist noch das harmloseste!
Du solltest auch nicht den AN im öff. Dienst heranziehen. Besonders wenn es um die Qualität dund Geschwindigkeit der Arbeit geht. Geh mal für ein halbes jahr in die Industrie! Du wirst heulend wieder in Dein Amt zurück gehen! Nicht, dass es in der Industrie nicht auch welche gibt, die sich kein Bein ausreißen! Ebenso gibt es Beamte, die sich tatsächlich kaputtarbeiten. Zum Beispiel meine oben erwähnten Polizisten: relativ wenig Einkommen für diese Arbeit, eine aufreibende Schicht, saudumme Bürger, die sie Bullenschweine titulieren, usw.
Sieh Dir mal den Beitrag von mir an: „mir kommen gleich die Tränen“. Diese Thema haben wir schon öfters behandelt!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

auf einige deiner Argumente möchte ich gerne eingehen.

Dass die Beamten weniger als ein Angestellter in der freien
Wirtschaft verdienen, ist falsch!

Ich habe die Beamten mit Angestellten im Öffentlichen Dienst verglichen, nicht mit denen in der freien Wirtschaft. Darüber weiss ich zu wenig, als dass ich mir da ein Urteil erlauben könnte. Es ist aber eine Tatsache, dass in der Behörde, wo ich arbeite, Angestellte und Beamte des Mittleren Dienstes die gleiche Arbeit machen und die Angestellten sich einfach besser stehen. Erstmal durch weniger Arbeitszeit und dann durch vergleichsweise höhere Gehaltsgruppen. Das ist nun mal eine Tatsache, und die finde ich eben ungerecht!

Du sagst, die Beamten haben keine Tarifverträge: richtig!
Brauchen Sie auch nicht… sie bewilligen sich ja selbst die
Einkünfte!

Das ist schlichtweg falsch! Die Höhe der Besoldung wird per Gesetz bestimmt (Legislative). Die Beamten selbst als Arbeitnehmer haben darauf keinen Einfluss.

Was auch meist als unwichtig unter den Tisch gekehrt wird: ein
Beamter kann nicht entlassen werden! Er ist unkündbar (was
auch bei einigen sein muss: Polizei z.B.)

Wenn man mir kündigen würde, könnte ich auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt nicht vermittelt werden. Die Ausbildung, die ich gemacht habe ist so speziell auf den Bereich in dem ich arbeite ausgerichtet, dass man da woanders gar nix mit anfangen könnte. Ich habe nichts kaufmännisches gelernt, kein Maschinenschreiben. Es wäre schon blöde, wenn ich rausfliegen würde. Ohne Arbeit würde ich auch der Solidargemeinschaft zur Last fallen. Ich weiss aber nicht, wie es in anderen Verwaltungsbereichen aussieht. Ich kann nur für mich sprechen.

Frag mal den Bund für

Steuerzahler über Fehlinvestitionen der Beamte! Eine
Autobahnbrücke, zu der keine Straße hinführt und keine
wegführt ist noch das harmloseste!

Da stimme ich dir voll und ganz zu! Aber es ist nur ein geringer Teil von Beamten, die über solche Dinge zu entscheiden haben. Und die findet man mit Sicherheit nicht im Einfachen oder Mittleren Dienst! Da haben oft auch sogenannte Politische Beamte das Sagen (Staatsräte, Regierungsräte).

Geh mal für ein halbes jahr in die Industrie! Du
wirst heulend wieder in Dein Amt zurück gehen! Nicht, dass es
in der Industrie nicht auch welche gibt, die sich kein Bein
ausreißen!

Ja, es gibt überall sone und solche :wink:

Ebenso gibt es Beamte, die sich tatsächlich
kaputtarbeiten. Zum Beispiel meine oben erwähnten Polizisten:
relativ wenig Einkommen für diese Arbeit, eine aufreibende
Schicht, saudumme Bürger, die sie Bullenschweine titulieren,
usw.

Eben! Und das wird vom Bürger viel zu wenig geachtet! Hier in Bremen soll jetzt auch der Mittlere Dienst für die Polizei abgeschafft werden. Die steigen jetzt im Gehobenen Dienst ein. Da braucht man zwar Abitur, aber letztendlich gibt es auch mehr Kohle für den Job. Und das haben die auch verdient. Aber auch in anderen Bereichen gibt es Jobs im Öffentlichen Dienst, die nicht so prall sind und obendrein noch schlecht bezahlt werden. Seit 1981 wurden in „meiner“ Behörde ständig Stellen abgebaut. Immer weniger Laute mussten mehr Arbeit bewältigen. Und zudem wurden wir auch noch geschult, mehr Service und Dienstleistungen für den Bürger zu leisten. Und dazu bin ich auch bereit. Und wenn es dazu dient, die Vorurteile gegen meine Kollegen und mich langsam aber sicher mal abzubauen. Ich sehe mich als Dienstleister für den Bürger. Dafür darf ich doch auch ein paar Mark im Monat auf mein Konto überwiesen bekommen, oder? Reich geworden bin ich bis heute (nach 22 Dienstjahren) jedenfalls (noch) nicht.

Viele Grüße
Kirsten

Hallo, Kirsten,

richtig, du hat vom AN im Öff. Dienst gesprochen. Nur dass das die meisten auch auf die anderen AN übertragen! deswegen!

außerdem sind die Beamte des unteren und möglciherweise des mittleren Dienstes oft nicht besonders bezahlt! Das ist richtig. „Der Beamte“ ist meist der des gehobenen und höchsten Dienstes!

Das ist nun mal eine Tatsache, und die finde ich eben ungerecht!

Wie ich schon sagte, gibt es auch bei den Beamten silche, die sich für den wirklichen Ar´beitgeber, der bevölkerung, den A… aufreißen! Ich weiß nicht, wie es in Deinem Amt zugeht: in vielen hat man den Eindruck, dass der Bürger für den Beamten da ist.
Ich bin übrigens immer noch der Meinung, dass Deutschland mindesten 50% zuviele Beamte hat. Sie würden mit AN-Vertrtägen und leistungsbeurteilt besser untergebracht sein. Klar gibt es Behörden, die mit nichts anderen besetzt sein dürfen, als mit Beamten! meine immer wieder erwähnten Polizisten z. B.!

Das ist schlichtweg falsch! Die Höhe der Besoldung wird per
Gesetz bestimmt (Legislative).

Und wer ist die Legislative???

Wenn man mir kündigen würde, könnte ich auf dem freien
Arbeitsmarkt überhaupt nicht vermittelt werden. Die
Ausbildung, die ich gemacht habe ist so speziell auf den
Bereich in dem ich arbeite ausgerichtet, dass man da woanders
gar nix mit anfangen könnte. Ich habe nichts kaufmännisches
gelernt, kein Maschinenschreiben. Es wäre schon blöde, wenn
ich rausfliegen würde. Ohne Arbeit würde ich auch der
Solidargemeinschaft zur Last fallen. Ich weiss aber nicht, wie
es in anderen Verwaltungsbereichen aussieht. Ich kann nur für
mich sprechen.

Du würdest dich wundern, wieviel AN in der freien Wirtschaft nicht mal Deine Ausbildung haben und trotzdem arbeiten. Wer will, kann Arbeit finden! (Entschuldigung an die, die wirklich nicht vermittelbar sind! Aber Ihr werdet durch die Faulenzer, die mir vorrechnen, es ist besser „Stütze“ zu kassieren, als zu arbeiten eben in einenn Topf geworfen. Ich weiß den unterschied sehr wohl.)

Eben! Und das wird vom Bürger viel zu wenig geachtet! Hier in
Bremen soll jetzt auch der Mittlere Dienst für die Polizei
abgeschafft werden. Die steigen jetzt im Gehobenen Dienst ein.
Da braucht man zwar Abitur, aber letztendlich gibt es auch
mehr Kohle für den Job.

Das wird ja auch langsam Zeit! Die wenigsten, die über unsere Polizisten herziehen, wären bereit, diesen Dienst zu machen und sind trotzdem die ersten, die nach der Polizei schreien, wenn ihnen was passiert!

Immer weniger Laute mussten mehr Arbeit bewältigen.
Und zudem wurden wir auch noch geschult, mehr Service und
Dienstleistungen für den Bürger zu leisten. Und dazu bin ich
auch bereit. Und wenn es dazu dient, die Vorurteile gegen
meine Kollegen und mich langsam aber sicher mal abzubauen. Ich
sehe mich als Dienstleister für den Bürger. Dafür darf ich
doch auch ein paar Mark im Monat auf mein Konto überwiesen
bekommen, oder? Reich geworden bin ich bis heute (nach 22
Dienstjahren) jedenfalls (noch) nicht.

Selbstverständlich sollst Du verdienen! Nur wird der Beammte nicht nach Leistung beurteilt (noch nicht!). Sonst könnte es evtl. sein, dass Du sogar noch mehr aufs Konto bekommst! Denn: Fleiß soll belohnt werden!

Grüße
Raimund