Rentenbeitrag

Habe heute eine Tabelle gelesen, in der Rentenbeiträge und deren Ausschüttung als Rente dargestellt wurde.

zB:

Mindestbeitrag: 78,00 Euro – erhöht den Rentenanspruch um rund 4,30 Euro

Regelbeitrag für Selbstständige: 470,93 Euro – erhöht den Rentenspruch um rund 26 Euro

Höchstbeitrag: 1.004,25 Euro - erhöht den Rentenanspruch um rund 55 Euro

Was hat es für Sinn/ Vorteile wenn man zb 470,93 Euro mtl einzahlt und am Ende 26 Euro raus bekommt?

Vielen Dank für die Antwort(en),

Robert

Hallo André,

danke für deine schnelle Antwort. Dass man privat vorsorgen sollte ist schon klar (wenn man diese Zahlen sieht), aber weshalb gibt es noch Möglichkeiten für die Einzahlung über den Mindestbeitrag? Würde doch niemand machen der die Tabelle sieht?
Meine Frage war ob ich irgendetwas falsch verstanden habe, ich kann mir nicht vorstellen dass aus 78 Euro ca. 5 Euro werden…

Danke,

Robert

Meine Frage war ob ich irgendetwas falsch verstanden habe, ich
kann mir nicht vorstellen dass aus 78 Euro ca. 5 Euro
werden…

doch, aber nur, wenn du auch 35 jahre einzahlst. wenn du z.b. als ich-ag-ler den mindestbeitrag i.h.v. 78 eur zahlst, dann erwirbst du in den 3 jahren einen rentenanspruch von immerhin ca. 0,33 eur:smile:

gruss, markus

Achso, aus den 78 euro werden 5 euro wenn ich auch wirklich 35 jahre einzahle. Wenn ich nur 3 jahre einzahle so werden daraus lediglich 0,33 Cent (habe versucht den Betrag auszurechnen: 4,30 : 35 = 0,123 0,123 * 3 = 0,369 , ist das der Rechenweg dafür?)
Aber es ist doch offentsichtlich dass hier niemand (laut Tabelle) mehr als den Mindestbetrag einzahlen würde, wieso tauchen dennoch höhere Beträge auf?

Robert

PS: da ich mich noch nicht so mit der Materie beschäftigt habe, wäre es auch gut wenn mir jemand ein paar hilfreiche Links zu diesem Thema geben könnte. so würde ich mich erst einmal einlesen bevor ich weiter frage.

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Hallo Robert,

Aber es ist doch offentsichtlich dass hier niemand (laut
Tabelle) mehr als den Mindestbetrag einzahlen würde, wieso
tauchen dennoch höhere Beträge auf?

Es wird gerade die Rentenkasse nichts dagegen haben, das jemand freiwillig mehr bezahlt. Hat ja auch ein Händler nichts dagegen, wenn du einen Fernseher kaufst, dieser 600 Euro soll und du aus lauter Mitleid 1000 Euro hinblätterst.

Na klar erhöht sich die Rente, wenn du mehr einzahlst. Aber eben nicht in einem Umfang, den man Rendite nennen könnte. Es kann ja niemand sagen, wie lange du als Rentner leben wirst. So werden demographische Vergleiche herangezogen. Außerdem bezahlst du heute (Solidarprinzip) nicht für dich die Rente in die Kasse, sondern (und in Zukunft wird das noch schlimmer) für mindestens zwei Rentner.

Daher, und das ist wieder meine persönliche Meinung, ich halte absolut nichts von dieser „Altersvorsorge“. Zu teuer, kommt nix raus, nur ein Zuzahlgeschäft. Leider hat man nur als Selbstständiger oder Freiberufler die Möglichkeit, sich dem Beitrag aktiv zu entziehen (wie lange noch?). Dafür aber diese „Sicherheit“ der Rente nicht mehr.

Links: http://www.destatis.de/themen/d/thm_bevoelk.php (Bevölkerungsentwicklung, besonders der Punkt Lebenserwartung) und http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bev_svg_var.php (es gibt immer mehr Rentner)

Gruß
André

gutes Thema, geht mir zur Zeit auch im Kopf rum, nur was gibts für Alternative? Sparstrumpf, Altersvorsorge mit Lebensversicherung? irgendwie denk ich dann immer, die wollen alle nur mein Bestes und wer weiss was in 20 Jahren noch bleibt

gutes Thema, geht mir zur Zeit auch im Kopf rum, nur was gibts für Alternative? Sparstrumpf, Altersvorsorge mit Lebensversicherung? irgendwie denk ich dann immer, die wollen alle nur mein Bestes und wer weiss was in 20 Jahren noch bleibt

Hi Peter,

du fragst was es da für Alternativen gibt?!
Wie wäre es wenn du 3/4 deines Einkommens verschenkst und den Rest bis zum Ruhestand unter dem Kopfkissen versteckst? :smile:

Hallo,

so ganz pauschal verneinen sollte man das Thema gestzliche Rentenversicherung und Existenzgründer nicht… Denke bitte an evtl. Ansprüche bei der sogenannten Erwerbsminderung. Wenn du vor dem 1.1.1994 60 Beitragsmonate „geklebt“ hast und danach auch noch… Meine Empfehlung: BFA/LVA ansprechen und den Anspruch klären… Vor dem 1.1.1984 nicht 60 Monate voll: privat absichern (Berufsunfähig
keit - aber Vorsicht: sehr genaue Gesundheitsfragen!: immer ehrlich beantworten, sonst keine Leistung wenn’s rauskommt)…

Bist du „Ich-AGler“ musst du eh 3 Jahre i. d. gestzliche RV einzahlen (min. 78 € - bei 400 € Verdienst, wenn mehr, denn mehr)… Befreien, wegen wenig Verdienst geht seit dem 1. August 2004 nicht mehr.

Keinen Stress wegen der Besteuerung von Lebensversicherungen zum 1.1.2005… Eine Rentenversicherung oder alternative Anlagen sind i. d. R. besser… Aber aufpassen: Bei Rentenversicherung ändern die meisten Gesellschaften ihre Berechnungsgrundlagen (neue Sterbetafeln!) zum 1.10. oder 1.1…

Gruß Matthias

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