Rentenversic herung kündigen?

Hallo Leute.

Ich überlege mir gerade meine Rentenversicherung zu kündigen und wollte um Rat bitten. Diese habe ich im Jahr 2004 abgeschlossen.Ich bin Studentin und zahle im Moment 32,82 Euro pro Monat. Das ist für mich ein erheblicher Betrag. ich werde 2049 mal einen Betrag 16 539 ausgezahlt bekommen. Der monatliche Betrag erhöht sich jedes Jahr etwa um einen Euro. habe 2004 mit ca 28 Euro angefangen. Ich frage mich im Moment ob es für mich nicht besser wäre wenn ich mein Geld einfach auf einem Konto anlegen würde. Was meint Ihr??? Ich mein würde es keine bessere Alternative geben. Die Vericherung verdient bestimmt genügend damit.

lg

Ich überlege mir gerade meine Rentenversicherung zu kündigen
und wollte um Rat bitten. Diese habe ich im Jahr 2004 abgeschlossen.

Was hat sich in den letzten 5 Jahren geändert, dass Du einen Vertrag den Du damals für sinnvoll gehalten hast, jetzt aufgeben möchtest.

Ich bin Studentin und zahle im Moment 32,82 Euro
pro Monat. Das ist für mich ein erheblicher Betrag. ich werde
2049 mal einen Betrag 16 539 ausgezahlt bekommen. Der

Das erscheint mir bei dieser Laufzeit extrem wenig. Sind da vielleicht noch Zusatzversicherungen drin ?

monatliche Betrag erhöht sich jedes Jahr etwa um einen Euro.

Das ist nicht zwangsläufig, der Dynamik kann man widersprechen.

ob es für mich nicht besser wäre wenn ich mein Geld einfach
auf einem Konto anlegen würde.

Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Eine Rentenversicherung versorgt Dich lebenslang, egal wie alt Du wirst, das tut ein Sparkonto nicht.

Was meint Ihr??? Ich mein würde es keine bessere Alternative geben.

Das hängt davon ab, wie Du Deine Versorgung gestalten willst. Da gibt es keine allgemein gültigen Entscheidungen.

Die Vericherung verdient bestimmt genügend damit.

Immer wenn Du Geld ausgibst, verdient jemand daran. Gehst Du deswegen nicht mehr einkaufen, tanken oder mal abends essen ?

Hallo,
die Frage nach den „Zusatzbaustein“ ist berechtigt. Je mehr - desto teurer - desto schlechter die Ablaufleistung für den Kunden.

Interssant letztendlich ist die garantierte Rendite und natürlich auch eine Prognose. Dieses wird nur mit einem guten Konzept bei einer guten Gesellschaft erreicht.

Die ursprüngliche Frage (stellte sich bereits vor Abschluß dieses Vertrages auch schon) bleibt: Was möchtest Du erreichen / wo willst Du hin? Daraus kann man dann auch vielleicht so etwas wie ein Konzept entwickeln.
Gruß
A.

Hallo effel,

bevor ich auf einige Details, die mir aufgefallen sind, eingehe, soviel vorab:
Ob eine Rentenversicherung das geeignete Instrumentarium zur Altersvorsorge ist, hängt von vielen Faktoren ab. Der dabei aber stets entscheidende (und von vielen „Beratern“ dennoch häufig unberücksichtigte) Punkt ist, ob sich der Vorsorgende damit langfristig (!!) wohlfühlt und von seiner Art der Vorsorge überzeugt ist.
Genau DAS scheint hier nicht mehr der Fall zu sein.

Ich überlege mir gerade meine Rentenversicherung zu kündigen
und wollte um Rat bitten. Diese habe ich im Jahr 2004
abgeschlossen.Ich bin Studentin und zahle im Moment 32,82 Euro
pro Monat. Das ist für mich ein erheblicher Betrag. ich werde
2049 mal einen Betrag 16 539 ausgezahlt bekommen.

Leider fehlt hier die Angabe des Eintrittsalters, um eine genauere Aussage zu treffen. Dennoch bin ich mal angesichts des Ablaufs in 2049 von einem Eintrittsalter 20 ausgegangen, so dass mit 65 die Auszahlung erfolgt.

Ein Vorteil eines solchen Vertrages liegt darin, dass zum Zeitpunkt des Abschlusses diese Versicherungen noch steuerfrei in der Auszahlung waren. Dies ist bei neueren Veträgen nicht mehr gegegeben und dieser Umstand muss also bei der Betrachtung mitberücksichtigt werden.

Was mich stutzig macht, sind gleich mehrere Aspekte:
1.) Warum wurde das Endalter auf 65 gesetzt (falls meine Annahme richtig ist)? Eine eventuelle gesetzliche Rente wird nach heutigem Stand ohne Abzüge nicht vor 67 zu bekommen sein. Hier fehlt dann einfach die Abstimmung.
2.) Trotz einer vereinbarten Dynamik von 3-4 % sollen nicht einmal 17.000 € zur Auszahlung kommen. Selbst wenn das nur das garantierte Kapital sein sollte, erscheint das Ergebnis doch recht mickrig.
3.) Möglicherweise wurde aber auch eine Zusatzversicherung (Berufsunfähigkeit) mitvereinbart, die natürlich ihren Beitragsanteil fordert. Dann wäre aber zu prüfen, ob diese bedarfsgerecht eingeschlossen wurde.

Ich frage mich im Moment
ob es für mich nicht besser wäre wenn ich mein Geld einfach
auf einem Konto anlegen würde. Was meint Ihr??? Ich mein würde
es keine bessere Alternative geben. Die Vericherung verdient
bestimmt genügend damit.

Die Frage nach einer Alternative ist legitim. Mit einer Anlage „einfach auf einem Konto“ kommt man aber u.U. vom Regen in die Traufe.
Zumal ein vordergründiger Vorteil schnell zum Nachteil werden kann: die Verfügbarkeit.
Einige AV-Produkte werben mit ihrer schnellen Verfügbarkeit. Das mag im ersten Moment vorteilhaft sein, verführt aber auch den ein oder anderen Sparer dazu, auch einmal aus „nichtigen“ Gründen Geld abzuziehen. Altersvorsorge verlangt aber zu allererst einmal eine hohe Disziplin.

Ach ja, und es ist natürlich richtig, dass die Versicherung an dem angelegten Geld gut verdienen. Das tuen aber alle anderen (Banken, etc.) auch.

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo!
Die private Rentenversicherung ist mit einer Kostenquote zwischen 15% und 20% die teuerste Form der Altersvorsorge. Den größten Kostenblock, die Abschlußgebühr, wirst Du mittlerweile schon abbezahlt haben. Leider gehört die Rentenversicherung auch zu den unflexibelsten Produkten. Drei von vier Verträgen werden vorzeitig gekündigt, weil die Beiträge nicht mehr bezahlt werden können. Eine Kündigung geht mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mit Verlusten einher.
Das Positive an Deinem Produkt ist die Chance auf Steuerfreiheit. Dazu musst Du mindestens fünf Jahre eingezahlt haben (das sollte mittlerweile erreicht sein) und der Vertrag muss mindestens 12 Jahre gelaufen sein.
Ich rate Dir, die Versicherung anzuschreiben und nach folgenden Zahlen zu fragen:
-Wieviel wird ausgezahlt, wenn Du jetzt kündigst?
-Wie hoch ist die Garantieleistung, wenn Du den Vertrag jetzt ohne weiter Beiträge zu zahlen weiterführst?
-Wie hoch ist die Garantieleistung, wenn Du die Laufzeit auf 12 Jahre verkürzt und keine weiteren Beiträge zahlst?
-Wie hoch ist die Garantieleistung, wenn die Beiträge nicht weiter erhöht werden und ansonsten alles vertragsgemäß weiterläuft?
Die Versicherung ist verpflichtet, Dir diese Daten mitzuteilen. Du hast dann eine bessere Informationsbasis, auf der Du die für Dich bestmögliche Entscheidung treffen kannst. Wirst Du aus den Zahlen nicht schlau, kannst Du gegen eine Gebühr zwischen 20 und 25 Euro eine Kurzberatung z.B. bei der Verbraucherzentrale oder dem anlagerat.de in Anspruch nehmen. Dort kann man Dir aus den Versicherungsdaten die jeweiligen Renditen errechnen und mit anderen Anlage- und Vorsorgemöglichkeiten vergleichen. Zu den Alternativen:
Wichtig ist es bei der Vorsorge, zwar die bestehenden Steuervorteile und sonstigen Fördermöglichkeiten auszunutzen, dabei aber nicht den Blick auf die Kostenstruktur und Flexibilität der Produkte zu vergessen. Welche der vielen Möglichkeiten für Dich die Beste ist, hängt von vielen Punkten ab. Ein Beispiel sei trotzdem genannt:
Wenn Du als Studentin nebenbei einen 400-Euro-Job hast, kannst Du unter Umständen Riester-berechtigt sein. Aber auch hier gilt Vorsicht bei den Produkten. Um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen, lass Dir nicht wieder eine Versicherung andrehen, sondern wähle die deutlich günstigeren und flexibleren Varianten Bank- oder Fondssparplan. Aber auch hier können Dir im Vorwege die Verbraucherberater unabhängig weiterhelfen und Dich davor schützen, in überteuerte Verträge zu geraten.
Ich hoffe, dies hilft Dir soweit schon einmal weiter. Viel Erfolg!

Ganz ehrlich, da schaudert´s einen!
Meldet sich hier am 30.3.2009 an, um irgendeinen Pauschal-Text reinzukopieren!
Und nennt sich noch Verbraucherberater - unglaublich!

Hallo,

Hallo!
Die private Rentenversicherung ist mit einer Kostenquote
zwischen 15% und 20% die teuerste Form der Altersvorsorge.

Kompletter Blödsinn! Das erinnert mich fatal an die Parolen von Leuten der früheren Göttinger Gruppe, die ihre eigenen Produkte an den Maa/Frau bringen wollten!
Die Kostenquote bei meiner Gesellschaft beträgt z.B. 1,5%!

Rechne doch selbst nach: Du besparst 12 Jahre lang eine RV mit monatlich 100 EUR = eingezahlte Beiträge 14.440 EUR. Wir GARANTIEREN mal mindestens ca. 15.000 EUR (bei derzeitiger Verzinsung ca. 18.400 EUR). Wenn wir eine Kostenquote von 20% hätten, würden letztendlich nur ca 12.000 EUR (vereinfacht) zur Disposition stehen KÖNNEN! Na, dammert´s?

Drei von vier Verträgen

soviel sind es beileibe nicht

werden vorzeitig gekündigt, weil die Beiträge nicht mehr
bezahlt werden können

…und vor allem, weil Leute wie du, die Kunden bewußt völlig falsch informieren, ihnen zudem Phantasie-Renditen vorgaukeln (ist Gottseidank Schluß damit, da jeder inzwischen weiß, wie der Hase läuft), um ihre angesparte sichere Altersversorgung zu elimieren (zum Zwecke der Investition in die Phantasie-Produkte)!

Gruß Cooler

P.S. Spiel dich hier nicht so scheinheilig als Verbraucherschützer auf - das bist du nämlich nicht! Dein Titel „Verbraucherberater“ ist sowas von ungeschützt. So kann sich sogar Nachbar´s Katz nennen!
Deinen sog. anlagerat.de hast du ja überwärmstens empfohlen (nachdem du den Verbraucherschutz kurz gestreift hast) LOL!

Mal Butter bei die Fische:
Aktuelles Angebot der Hannover Leben, sicherlich eine der günstigeren Gesellschaften:
Versicherungsnehmer: männlich, 30 Jahre alt
zahlt 100 Euro monatlich über 30 Jahre ein, insgesamt also 36.000 Euro. Die Gesellschaft garantiert zum Ablauf 49.268 Euro. Das entspricht einer Rendite von knapp 2,01% p.a. Von da an wird eine monatliche Rente von 168,49 Euro garantiert. Daraus läßt sich errechnen, dass die Gesellschaft mit einer Lebenserwartung von 93 Jahren und 4 Monaten kalkuliert (statistisch gesehen ist der Versicherungsnehmer dann schon ca. 9 Jahre tot).
Der gesetzlich geregelte Garantiezins liegt jedoch bei 2,25%. Die Differenz zu den tatsächlich erzielten 2,01% spiegelt die Kosten für den Kunden wider. In diesem Fall summieren sie sich auf ca. 4.361 Euro bis zum von der Versicherung angenommenen letzten Atemzug. Im Verhältnis zur eingezahlten Summe sind dies 12,1%.
Jeder Monat, den der Kunde früher verstirbt, erhöht die Kostenquote. Jede vorzeitige Kündigung läßt die Kostenquote regelrecht explodieren, da die Abschlußgebühr (4 - 7% der ursprünglich angestrebten Einzahlungen) gleich zu Beginn vereinnahmt wird und quasi als Kredit zunächst abbezahlt werden muß.

76% aller auf 30 Jahre und länger abgeschlossener Verträge für Kapitallebens- und private Rentenversicherungen werden vor dem eigentlichen Ablauf gekündigt. Stand per Juni 2006 (Quelle: Deutsche Aktuarvereinigung; Vereinigung von Versicherungsmathematikern). Bei der Fragestellerin handelt es sich um einen Vertrag mit Laufzeit über 30 Jahren.

…und vor allem, weil Leute wie du, die Kunden bewußt

völlig falsch informieren, ihnen zudem Phantasie-Renditen
vorgaukeln (ist Gottseidank Schluß damit, da jeder inzwischen
weiß, wie der Hase läuft), um ihre angesparte sichere
Altersversorgung zu elimieren (zum Zwecke der Investition in
die Phantasie-Produkte)!

Von welchen Produkten sprechen Sie? - Genannt habe ich in meiner Antwort beispielhaft den Riester Bank- oder Fondssparplan. Was ist daran Phantasie? Diese Produkte sind deutlich transparenter, flexibler und günstiger für die Verbraucher. Wahrscheinlich werden sie deshalb nicht freiwillig von den Banken angeboten. Also lesen Sie doch bitte zunächst den Text, bevor Sie hier so einen verbalen Amoklauf veranstalten.