Liebe/-r Experte/-in,
mein Problem ist die LVA.
seit 2004 habe ich einen Bandscheibenvorfall , 2005 OP mit Reha und anschliesender 5 Wöchiger Berufsfindung in Wuppertahl, mit dem Ergebnis das ich nur im Kaufmännichen eine Umschulung machen kann, und zwar als Kaufmann für Logistik und Dienstleistung ( Disponent ).
Daraufhin habe ich und mein damaliger Orthopäde Einspruch gegen den Bescheid erhoben , mit der Begründung das ich 1. nicht 8-10 Stunden am Schreibtisch Arbeiten kann ( und Will) 2. überhaupt kein Interesse an dem Beruf habe.
Danch passierte erst mal nichts und ich hörte nichts mehr von der LVA.
Da damals mein ALG 1 auslief und ich kurz vor Hartz 4 stand musste ich wohl oder Übel in meinen alten Beruf als Lagerist und Staplerfahrer Arbeiten.
Hat auch alles geklappt bis 2008/9 ein neuer Bandscheibenvorfall dazwichen kam, glücklicher weise nicht so schwer wie der erste und ich brauchte bis heute keine O.P, aber wieder Reha , 2 Wochen Berufsfindung in Köln (Michaelshofen),wieder Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt, mit dem ergebnis das ich einen Ausbildung als Industrietechniker Fachrichtung Feingerätebau machen könne. Alle Casemaneger Ärzte und Pädagogen bestätigten mir das ich die Umschulung ohne Probleme machen könne.
Nach 3 Wochen, Anfang Februar 2010 rief ich die LVA an um zu Fragen wann ich mit der Umschulung anfangen könne.
Da teilte mir mein Fachberater für Rehabilisation mit das in meinem Fall zwar alles genemigt sei aber 2010 kein Geld für Umschulung mehr zu Verfügung stehe !!!
später würde ich das auch noch schriftlich bekommen , genaueres wüsse er auch noch nicht !!!
Da mein ALG 1 Am 01.03.2010 Ausläuft und ich keinen anspruch auf Harz 4 habe ( Meine Frau Arbeitet Vollzeit)
weiss ich nicht wie es weitergehen soll , wir haben vor 10 Jahren ein Haus gekauft und wir wissen nicht wo wir ab April Geld her holen sollen.
Es kann doch nicht angehen das ich vom 04.01.2010 bis zum 15.01.2010 eine Berufsfindung mache und 2 Wochen später ist kein Geld mehr da !!!
Können Sie mir irgendwie weiterhelfen ???
Ich weiss wirklich nicht wie es weitergehen soll !!!
Leider kann ich dir nicht weiter helfen. Das Einzige was ich sagen kann, versuche Hilfe bei Anwälten, die darauf spezialisiert sind oder beim Sozialverband zu bekommen.
Leider kann ich dir nicht weiter helfen. Das Einzige was ich sagen kann, versuche Hilfe bei Anwälten, die darauf spezialisiert sind oder beim Sozialverband zu bekommen.
ich muss vorweg mitteilen, dass ich kein Experte für Reha-Fragen bin. Dennoch werde ich mal versuchen, auf den Sachverhalt einzugehen … ich hoffe, es hilft ein wenig.
Wenn ich das richtig verstehe, bist Du arbeitslos und nicht arbeitsunfähig. Wahrscheinlich ist der Krankengeldanspruch bereits erschöpft und anschl. erfolgte die Arbeitslosmeldung. Mist …
Da müssen wir das anders anpacken: Die Begründung „kein Geld mehr da“ ist mir mehr als suspekt. Schließlich würden ja auch ab November keine Renten mehr gezahlt werden, weil das Geld alle ist. Sozialleistungen können nicht wegen fehlenden Geldes abgelehnt werden. Diese Begründung würde ich mir auf jeden Fall schriftlich geben lassen … ich bezweifle aber, ob Du das auch schriftlich bekommst. Wahrscheinlich wird die Begründung eher lauten „keine Reha-Stelle frei“; das ist aber nur eine Vermutung.
Meine Idee wäre, dass Du Dich an die Aufsichtsbehörde wendest. Das ist bei der DRV regional - ehemals LVA - das jeweilige Landesversicherungsamt des Bundeslandes, bei länderübergreifenden Versicherungsträgern das Bundesversicherungsamt in Berlin. Ich würde den Sachverhalt schriftlich an das zuständige Landesversicherungsamt mitteilen. Die kümmern sich dann darum, d.h. sie fragen wegen des Sachverhaltes bei der DRV an und diese muss dann Stellung nehmen. Über das Ergebnis wirst Du dann informiert.
Tut mir leid, aber eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
Ich hoffe, dennoch, es hat ein wenig geholfen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute!
leider kann ich dir auch nicht weiterhelfen.Ich bin Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung (DRV) und könnte dir in Rentenangelegenheiten helfen. Da dein Fall aber bereits durch die hauptamtlichen Mitarbeiter der DRV bearbeitet werden, musst Du dich weiter an deine zuständige Rentenstelle wenden.
Hallo,so etwas habe ich noch nie gehört, ich arbeite auch in der LVA, jetzt DRV, aber nicht im Reha- Bereich.
bitte rufen Sue diesmal nicht den Reha- Berater an, sondern in der Fachabteilung für LTA bzw. berufliche Rehabilitation und fragen nach, wenn der Bewilligungsbescheid für die LTA/ Umschulung kommt.
Falls wirklich eine Ablehnung kommen sollte, bitte sofort dagegen widerspruch einlegen!!!
Mit den von Ihnen schon angeführten Gründen- und ansonsten auf das " persönliche Budget" beharrenm mit dem Sie sich die Umschulung selber organisieren könnten.
oder, falls schon die Einrichtung besprochen war, in der Sie umschulen sollten, dort nachfragen, wenn die nächste Möglichkeit wäre, eine Umschulung zu beginnen.
Ansonsten kann ich Ihnen nur aus eigener ERfahrung das Bandscheibenforum im Indernet ( www.diebandscheibe.de oder so und die mbt- schuhe empfehlen, mit denen ich nach Bandscheibenvorfall schmerzfrei bin.
aber bei allem: der Reha- Experte bin ich nicht.
am Besten mal schnell zum VdK und einen Termin für eine Rechtsberatung ausmachen, eventuell vor dem Sozialgericht klagen, Widerspruchsfristen von den Bescheiden einhalten, sind meist 1 Monat wenn was angegeben ist, sonst ist es rechtskräftigt.
dass ist ja eine heiße Geschichte. Genehmigte Umschulung aber kein Geld mehr da?
Wer hat die Umschulung genehmigt? LVA oder Bundesanstalt für Arbeit?
Ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen. Dort sollten Rehabilitationsberater sein, die im direkten Kontakt mit dem Leistungsträger sich für Sie einsetzen sollten.
Oder nehmen Sie Kontakt mit einer Servicestelle nach SGB IX auf. http://www.reha-servicestellen.de/
Dort sitze unabhängige Fachleute, die sich in solchen Spezialsituation gut auskennen.
Hallo erstmal, auf jeden Fall solltest du Ausdauer mitbringen und einen Anwalt hinzuziehen dait Schwung in die Sache kommt.
Ein Tipp von mir, eine Sachleistung geht immer vor einer Geldleistung. Wo hast du den Bandscheibenvorfall bekommen, auf Arbeit??? Vielleicht ist die Berufsgenossenschaft für dich zuständig???
Solltest du irgendwann eine Rente bekommen und du machst eine Umschulung und du bestehst die Prüfung, fällt die Rente wieder weg, weil du einen neuen Beruf hast, also Prüfung evlt. nicht bestehen.
Nimm dir nen Fachanwalt!!!
MfG
Andreas
Danke für Deine Anfrage. Meine späte Beantwortung bitte ich zu entschuldigen. Ich bin zur Zeit in Urlaub, komme aber nicht immer ans Netz.
Leider weiß ich in diesem Fall keinen Rat, der das Problem sofort löst. So bitter das für Dich ist.
Das einzige, was ich dazu sagen kann ist, daß ich an Deiner Stelle von jeglichen Anrufen absehen würde. Alle Schritte unbedingt schriftlich vortragen. Wenn eine Bescheid ergeht, schriftlich Widerspruch einlegen, danach Klage vor dem Sozialgericht. Erinnerungen oder Anfragen wegen ausstehender Entscheidungen schriftlich in freundlichem Ton (auch wenn es schwerfällt) vortragen.
Wenn Du Mitglied in einer Gewerkschaft oder beim VDK sein solltest, dort sich persönlich beraten lassen. Alle Unterlagen dazu mitnehmen und vorlegen.
Tut mir leid, daß ich Dir nicht mehr helfen kann. Ich wünsche Dir von Herzen, daß alles noch gut endet.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Maurer
Ehrenamtlicher Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund http://www.fen-net.de/~ea1448
wollte mal nachfragen ob Sie meinen Tipp genutzt haben und einen Sozialanwalt des VdK aufgesucht haben, Sie haben hier Potential für eine erfolgreiche Klage und sollten dies innterhalb der Frist nutzen.
Hallo,habe immer noch keinen Schriftlichen Bescheid erhalten.
Nach mehreren fehlgeschlagenen Telefonaten mit meinem Rehafachberater bei der Rentenversicherung wurde mir mitgeteileilt das der Herr im Urlaub sei und er keine Vertretung habe, und ich halt warten müsse bis er mir einen Tremin zusenden würde !!!
Ab dem 09.03.2010 Arbeite ich Notgedrungen wieder im Lager Nehme jetzt 250 mg Valoron am Tag gegen die Schmerzen und hoffe das ich irgendwann mal zu meinem Rehafachberater kommen darf. Aber wenn ich so weiter Arbeite schätze ich das ich spätestens in 6 Monaten eine neue Rehe beantrage weil ich devinitiv nicht mehr diese Arbeit aus Körperlicher sicht durchhalte.
Und dann geht wieder alles von vorne los …
LG Torsten
P.S. Danke für die Hilfestellung, wenn ich mal einen Bescheid erhalten sollte werde ich mich an den VDK wenden.
ich würde an Ihrer Stelle jetzt schonmal den VdK aufsuchen, daß er Sie da rechtlich berät und auch bei Ihrer Krankenkasse mal einen Termin vereinbaren, daß diese Sie hier unterstützen.
Tut mir leid, dass ich jetzt erst Zeit gefunden habe zu antworten. Ich bin der Ansicht (keine rechtliche Beratung) dass eine Ablehnung einer dem Grunde nach genehmigten Umschulung aufgrund von finanziellen Engpässen bei der RV nicht rechtens ist.
SIe haben zwar keinen Anspruch auf eine bestimmte Leistung, aber die dem Grunde nach schon.
Ich denke mal, dass sich bereits weiteres bei Ihnen ergeben hat. Ich wünsche noch gutes Gelingen.
Vielleicht können Sie ja noch einmal schreiben, wie der Stand nun ist.