noch kurz vor Jahresende.
Bin verheiratet, drei Kinder (9-16 Jahre), selbständiger Musiker.
Lohnt sich der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung unter steuerlichen Gesichtspunkten? (Steuerfreie Vorsorgeaufwendungen)
Habe bisher nie mehr als 10 % Steuern zahlen müssen, werde auch in Zukunft nicht zu den Großverdienern gehören.
Oder ist eine Anlage in reinen Fonds (ohne Ausschöpfung der steuerfreien Vorsorgepauschale) sinnvoller, weil flexibler und trotz fehlender Steuerfreiheit der Beiträge renditestärker?
glaube ich nicht!
hallo saitenzauber,
hier ist der Steuereffekt so gering, dass es sich nicht lohnt darüber zu spekulieren.
Ausserdem ist die ganze augenblickliche situation mehr als überhitzt.
Was hast du für einen vorteil von einer Versicherung, die -1 % „Gewinn“ macht?
Denn die meisten Versicherer krebsen an der 1% Marke herum Wenn du dann noch die Hnflation abziehst…
Du meinst, 2,75 % ist garantiert?
Aber nur vom Sparanteil Deiner LV. Zuvor wreden die Kosten abgezogen. Es gibt Versicherungen, deren Kostenanteil geht weit über die 50 %.
Bei fondsgebundener LV gibts überhaupt keine Mindestverzinsung.
Grüße
Raimund
hier ist der Steuereffekt so gering, dass es sich nicht lohnt
darüber zu spekulieren.
Verstehe
Ausserdem ist die ganze augenblickliche situation mehr als
überhitzt.
Habe ich auch den Eindruck
Aber nur vom Sparanteil Deiner LV. Zuvor wreden die Kosten
abgezogen. Es gibt Versicherungen, deren Kostenanteil geht
weit über die 50 %.
Gilt das auch für fondsgebundene RENTENVERSICHERUNGEN?
Lt. überreichter Tabelle eines Anbieters habe ich bei 100 € Monatsbeitrag nach 15 Jahren 18.000 Euro eingezahlt bekomme aber nur 16231 Euro bei angenommenen 0 % Wertentwicklung ausbezahlt, also knapp 10 % Kosten. Ist das viel oder wenig?
hallo Saitenzauber,
Rentenversicherungen haben natürlich keinen risikoanteil. Du hast ja keine todesfallabsicherung dabei.
dafür musst Du aber den Ertragsanteil versteuern. War schon immer so.
Deswegen ist ja die Diakussion um die Steuer etwas daneben.
Was hat man mit der KLV gemacht, wenn sie fällig wurde (falls man überhaupt so lange gewartet hat: die wenigsten sparen bis zum Laufzeitende)?
Man hat sich davon eine Rente zahlen lassen.
Und die?
die musste mit dem Ertragsanteil verstuert werden.
Hat man sich das Geld auszahlen lassen, dann wurde es als Kapitalanlage mehr oder minder gut angelegt.
Und die?
Die musste mit der Kapitalertragssteuer versteuert werden.
Grüße
Raimund
Trenn doch Deine Aktionen:
a) Risikolebensversicherung so viel wie nötig (falls überhaupt jemand erben oder versorgt werden muss),
b) Berufsunfähigkeitsvericherung so viel wie nötig,
c) 2 oder 3 Fonds monatlich mit gleich hohen Beträgen besparen.
Dann kassierst Du die Rendite der Fonds einigermaßen vollständig selbst, und kommst auch bei Bedarf rasch an das Geld; z. B. um Fonds gegen Immobilie(n) zu tauschen.