Rentenversicherung auf Fondsbasis

mit Höchststandsgarantie.
Wer kann mir in ein paar Sätzen erklären,
was sich dahinter verbirgt?

Danke!

Fred

gaaaaaanz einfach
Hallo Freddy,
immer wenn der Kurs der Anlagen fällt, bleibt die Rendite für den VN auf dem höchsten (dem augenblicklichen) Stand. Gleichgültig, wie tief die Rendite der Fonds absinkt.
Clerical Medical,
Finance Life
Prisma Life,
AGI…
usw.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,
so einfach ist das?
Das stelle ich mir doch etwas zu riskant für die Versicherungen vor!
Denn das hieße ja, wenn am Ende der Kurs unter dem Höchststand liegt macht die Versicherung minus.
Oder mache ich einen Denkfehler?

Gruß
Fred

Hallo Raimund,
so einfach ist das?
Das stelle ich mir doch etwas zu riskant für die
Versicherungen vor!
Denn das hieße ja, wenn am Ende der Kurs unter dem Höchststand
liegt macht die Versicherung minus.
Oder mache ich einen Denkfehler?

Hallo Fred,

die Versicherungen sichern dieses Risiko mit einer genügenden Menge puts ab. Die Kosten dafür gehen von Deiner Rendite ab.

tschüss,

ddd

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Hallo Freddie,
nur theoretisch.
denn die Gewinne der Vrersicherungen sind meist wesentlich höher, als sie sie weitergeben. Die Reserven sind recht hoch.
Dazu kommt: nehm,en wir mal an, Du hast eine LZ von 30 Jahren. Nach 10 Jahren kommt ein Tief, das weitere 10 jahre anhält (rein theoretisch, praktisch nicht möglich). Dann hat der VN diese 10 weiteren Jahre immer den gleichen Stand. Die abgeschwächte Rendite in diesen Jahren wird aber diesen Höchststand in der Zeit locker einholen. Höchststandgarantie heißt ja nicht, dass es zwangsweise weiter nach oben geht. Es heißt nur, dass es den status quo einfriert bis höheres kommt.
Also absolut keine Gefahr für die Gesellschaften.
Grüße
Raimund
nebenbei: wenn Du wüsstest, was einige LV-Gesellschaften an Kosten (Verwaltung, Provisionen, usw.) vom Beitrag abziehen, bevor sie den Sparbeitrag zur Rendite freigeben, würde es Dir kalt den Rücken runterlaufen.
(nur als kleines Beispiel: lt. BaFin war 2002 der Durchschnittssatz 64 %)

Hallo,

denn die Gewinne der Vrersicherungen sind meist wesentlich
höher, als sie sie weitergeben. Die Reserven sind recht hoch.

Bei einer Fondsgebundenen?

Dazu kommt: nehm,en wir mal an, Du hast eine LZ von 30
Jahren. Nach 10 Jahren kommt ein Tief, das weitere 10 jahre
anhält (rein theoretisch, praktisch nicht möglich). Dann hat
der VN diese 10 weiteren Jahre immer den gleichen Stand. Die
abgeschwächte Rendite in diesen Jahren wird aber diesen
Höchststand in der Zeit locker einholen. Höchststandgarantie
heißt ja nicht, dass es zwangsweise weiter nach oben geht. Es
heißt nur, dass es den status quo einfriert bis höheres kommt.
Also absolut keine Gefahr für die Gesellschaften.

Das heißt die Absicherung kost’ nix? glaub ich nicht.

nebenbei: wenn Du wüsstest, was einige LV-Gesellschaften an
Kosten (Verwaltung, Provisionen, usw.) vom Beitrag abziehen,
bevor sie den Sparbeitrag zur Rendite freigeben, würde es Dir
kalt den Rücken runterlaufen.
(nur als kleines Beispiel: lt. BaFin war 2002 der
Durchschnittssatz 64 %)

Was, 64% meiner Beiträge gehen ins Nirvana?

Schlagen wir mal über:
Ich zahle 30 Jahre ein, die Rendite auf meine eingezahlten Beiträge beträgt 4% (ich bin sehr bescheiden).
Da aber nur 36% meiner Beiträge verspart werden, muss die Versicherung über 30 Jahre eine konstante Verzinsung von 9,5% auf den Sparanteil erreichen.

Glaub ich nicht.

tschüss,

ddd

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hallo,
schau mal auf die Internetseite der BaFin(Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht)
Wenn Du es nicht findest, ich glaube ich habe die Liste auf auf dem Computer.
Nicht dass alle 64% abziehen… nein: manche mehr, manche weniger…

Grüße
Raimund

hallo ,
noch was: gerade lese ich, dass ein Vorstand eines Lebensversicherungskonzerns in den letzten Monaten zugegeben hat, dass inflationsbereinigt die deutsche Lebensversicherung (z.Zt.) eine Rendite von – 1,7% erbringt.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,
ich denke so:
Laufzeit 20 Jahre, jetzt 10 Jahre hoch,
dann 10 Jahre tief und am Ende des Tiefs die Auszahlung.
Die Auszahlung wäre dann 20 Jahre hoch.
Oder anders erklärt an einem Beispiel.
Der Kurs ist jetzt 10 Jahre bei 100 Euro, dann 10 Jahre bei 50 Euro.
Am Ende werden aber 20 Jahre zu 100 Euro ausgezahlt.

Versteht man das, was ich meine,
oder mache ich einen Denkfehler?

Gruß
Fred

schon richtig.
hallo Freddie
nur ist das natürlich reine Theorie.
Es ist extrem unwahrscheinlich, dass eine LV 10 Jahre lang am Boden krebst.
Doch ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es besser ist, seine Familie mit einer RV abzusichern (die ist extrem preiswert) und den Sparteil direkt zu investieren.
Das spart Kosten und bringt Rendite.
nehmen wir an, dass die nettorendite einer LV bei ca. 5 % liegen würde.
Wenn dieses Jahr noch gezeichnet, dann ist das steuerfrei.
Das sind bei 100 € x 12 x 20 x 5% = 41.019,12 €
Nun die Sparseite:

  1. eine Risikoversicherung (EA 34, LZ 20 J, 100 Ts): ca 12 € monatlich
  2. Kapitalanlage: 100 x 12 x 20 x 8 = 57.760,08 €. Davon geht noch der Steuerfreibetrag ab. Dder Rest wird versteuert. Kommt also mehr raus und ich bin flexibel. Kann die Kapitalanlage jederzeit veräussern und eine bessere nehmen (ich würde sowieso eine andere nehmen als gerade mit diesen mickrigen Renditen).

Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Grüße
Raimund

Der Kurs ist jetzt 10 Jahre bei 100 Euro, dann 10 Jahre bei 50
Euro.
Am Ende werden aber 20 Jahre zu 100 Euro ausgezahlt.

Versteht man das, was ich meine,
oder mache ich einen Denkfehler?

Hallo,

machst Du nicht. Die Versicherung zahlt Dir 100,-€.
Das kann sie, weil sie nicht nur Aktien kauft, sondern auch Optionsscheine.

tschüss,

ddd

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Soviel Geld?

nebenbei: wenn Du wüsstest, was einige LV-Gesellschaften an
Kosten (Verwaltung, Provisionen, usw.) vom Beitrag abziehen,
bevor sie den Sparbeitrag zur Rendite freigeben, würde es Dir
kalt den Rücken runterlaufen.
(nur als kleines Beispiel: lt. BaFin war 2002 der
Durchschnittssatz 64 %)

Hallo Raimund,

vermutlich ist das jetzt eine wirklich unwissende Frage, aber wenn ich mal unterstelle, dass mir die spätere Besteuerung der Geldanlage egal ist, dann wäre ich doch vermutlich mit einer fondsgebundenen Riesterrente gut bedient.

Da muss mir ja der Kostensatz ausgewiesen werden und der liegt dann irgendwo bei 15 %.

Oder?

Kannst Du mir die Liste mal per mail schicken?

Liebe Grüße

Christian

Die wundersame Geldvermehrung
Hallo,

das hört sich ja theoretisch klasse an - ist es aber nicht.

Wenn der Kurs der Aktien sinkt muss der Fondsmanager die Mittelzuflüsse und das Portfolio besichern. Das tut er durch Umschichtungen. Die Renditemöglichkeiten sind dadurch ausgeschlossen.

Zwei Szenarien:

  1. Der Kurs steigt explosionsartig nach oben und fällt dann. Ab diesem Tag bist Du jeglicherer weiterer Renditemöglichkeit beraubt.

  2. Der Kurs liegt im Keller (solange ich einzahle soll das auch so sein) und steigt am Ende - nichts gewonnen! Aber die Kosten des Managements waren höher! Die Rendite also schlechter!

ich reibe meine Glaskugel und kann die Kurse der Zukunft nicht voraussagen.

Wenn Du aber einer relative sichere Anlage willst - Geldmarktfonds oder Rentenversicherungen!

Wenn Du Chancen willst - Aktienfonds auch in einer Fondspolice!

Wenn Du Chancen ohne Risiko suchst dann wählst Du bitte Höchststandsgarantien und verlässt auch bitte nicht mehr das Haus, weil Du ja auch verunfallen kannst.

das hört sich für mich - und das bestätigen auch alle Experten der Branche - an, wie „wasch mich und mach mich nicht nass“.

Hey, da arbeiten keine Alchimisten und die Geldanlagemöglichkeiten dieser Welt sind begrenzt. Garantiefonds sind eine Erfindung der Marketingabteilungen für die, die Geld anlegen wollen, den „höchsten Stand“ (d.h. die maximale Chance) garantiert haben wollen, keine Risiken eingehen und das alles noch glauben!

Viele Grüße
Thorulf Müller

P.S. Garantien kosten Geld - verdammt viel Geld!

Sorry, immer noch nicht verstanden, wie das
funktionieren soll.
Ich zahle ein und ein und ein.
Über 20 Jahre.
Wie will die Versicherung das finanzieren,
mir den Höchststand auszuzahlen?
Die Versicherung erhält doch zum Zeitpunkt der Auszahlung
nicht den Höchststand, den sie an den Versicherten weitergibt.
Das kann doch nur funktionieren, wenn der Höchststand am Tag der Auszahlung erzielt wird?
Denkfehler von mir?

Gruß
Fred

funktionieren soll.
Ich zahle ein und ein und ein.
Über 20 Jahre.
Wie will die Versicherung das finanzieren,
mir den Höchststand auszuzahlen?
Die Versicherung erhält doch zum Zeitpunkt der Auszahlung
nicht den Höchststand, den sie an den Versicherten weitergibt.
Das kann doch nur funktionieren, wenn der Höchststand am Tag
der Auszahlung erzielt wird?
Denkfehler von mir?

Hallo Fred,

das funktioniert so, daß die Versicherung nicht nur Aktien kauft, sondern gleichzeitig immer auch eine Anzahl Putoptionen. Diese steigen im Wert dann, wenn die zugrunde liegenden Aktien fallen. Dadurch kann der Wert des Portfolios nicht sinken.
Leider kosten diese Putoptionen Geld, und wenn, was wir ja alle hoffen, die Börse steigt, ist dieses Geld weg.
Insgesamt kostet diese Absicherung also Rendite.

tschüss,

ddd

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Hallo,

tut mir leid - völlig daneben. Die Höchststandagarntie - Garantiefonds - funktioniert anders. Es wird nicht der höchste Stand der Laufzeit für alle Einzahlungen garantiert. Sonder der jeweils erreichte Höchststand wird in Laufzeit garantiert - das kostet Geld und frist Rendite! Sicherheit und Garantien kosten Geld.

Wenn das mit Puts und Calls so einfach wäre, dann hätte ja niemand jemals Geld verloren! Fondsmanager sind doch keine Amateure!

Stelllen Sie sich vor Sie hätten Anfang 2000 in einen solchen Fonds 100.000 Euro eingezahlt - woher sollten die 60 -70 TEuro kommen um die Verluste im depot auszugleichen?

Das ist ein marketing Gag - lassen Sie sich bitte die Höchststandsgaranie genau erklären und darstellen. Lesen Sie die Bedingungen und die Regeln. Dann werden Sie es sehen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo,

tut mir leid - völlig daneben. Die Höchststandagarntie -
Garantiefonds - funktioniert anders. Es wird nicht der höchste
Stand der Laufzeit für alle Einzahlungen garantiert. Sonder
der jeweils erreichte Höchststand wird in Laufzeit garantiert

  • das kostet Geld und frist Rendite! Sicherheit und Garantien
    kosten Geld.

vertu ich mich, oder schrub ich oben:

Insgesamt kostet diese Absicherung also Rendite.

Wenn das mit Puts und Calls so einfach wäre, dann hätte ja
niemand jemals Geld verloren! Fondsmanager sind doch keine
Amateure!

nochmal in mein Skript zu Finanzmathematik schau…
Doch, das geht. Latürnich kostet diese Absicherung Rendite.

Stelllen Sie sich vor Sie hätten Anfang 2000 in einen solchen
Fonds 100.000 Euro eingezahlt - woher sollten die 60 -70 TEuro
kommen um die Verluste im depot auszugleichen?

Welche Verluste? Das Portfolio besteht aus Aktien und Optionen. Fallen die Aktien, steigen die Optionen. Steigen die Aktien, verfallen die Optionen. Verluste fallen nicht an. Leider sind auch die Gewinne nicht so groß wie man sie gern hätte.

Das ist ein marketing Gag - lassen Sie sich bitte die
Höchststandsgaranie genau erklären und darstellen. Lesen Sie
die Bedingungen und die Regeln. Dann werden Sie es sehen.

Das das ein Marketing Gag ist glaub ich gern.
Und wenn mir noch eine Bemerkung erlaubt ist: Wir sind hier unter uns, Du darfst Du zu mir sagen.

tschüss,

ddd

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