Rentenversicherung statt Riesterrente + kündigen

Was wäre wenn…
…X im Dezember 07 zur Bank geht um einen Riestervertrag abzuschliessen und 10 Monate später erfährt das es nur eine normale Rentenversicherung ist und kündigen will bzw. erstmal wissen will ist die Förderung niedriger und würde eine Kündigung den Totalverlust + eventuell Schulden wegen irgendwelcher Beraterprämien bedeuten?

X im Dez 07:
„Berater“:Riestervertrag ,dass und das an Vorteilen…
X:ok
„Berater“:wollen sie den Gesamtbetrag für 07 zahlen und noch 2007 gefördert werden und erst 08
X:dann direkt 07
gesagt getan und ab 07 abgeschlossen

9 Monate später
die Steuer muss gemacht werden
also von der Bank eine Gewinnbescheinigung beantragt
10€ irgendwas
nachgefragt wieso 10€?
Die Riesterversicherung läuft(logisch)über die Versicherung
Also da angerufen und wollte ne Bescheinigung nach §10a usw.
Nr. angegeben und alles richtig
„Versicherungsfrau“:oh da verbinde ich sie an einen Kollegen
„Versicherungsfraukollege“:ja geht nicht
X:Warum???
Vfk:weil sie keine Riesterrente bei uns haben sondern einen Rentenvertrag!!Darüber können wir eine Bescheinigung geben
Ich verbinde sie zurück
X:kann ich dann die Bescheinigung haben?
Vf:ja schicken wir los…sind 1100€

X ruft dann bei der Bank an was det denn ist
Bank-Vermittlung:smiley:er Herr „Berater“ hat er Montag wieder Dienst…Frau „Vertreterin“ vertritt ihn ist aber in der Pause.Soll sie zurückrufen?(Zusammenfassung einen 10-Minutengesprächs)
X:ja bitte
3,5h später ohne Rückruf!
Dasselbe nochmal aber mit Vermittlung…15:55h(5 Minuten vor Feierabend)
genervte „Vertreterin“:bei wem waren sie denn?
X:beim Herrn „Berater“.Wegen der Riesterrente,die ist laut Versicherung nur ne Rentenversicherung
„Vertreterin“:Aso ,dann kenn ich mich nicht so aus,kann man nur in der Filiale machen…am besten beim Herrn "Berater"Wollen sie einen Termin?
X:Ja
„Vertreterin“:am Dienstag 15 uhr?
X:ja

Von dem ganzen Vorgang sollte es eine Beratungsdokumentation geben. Lass Dir die Beratungsprotokolle aushändigen.
Suche Dir einen guten Versicherungsmakler der Dich begleitet und die Schritte mit dir abspricht. Notfalls auf den Tisch hauen, mit Ombudsmann drohen, Vertrag rückabwickeln oder dich anwaltlich vertreten lassen.
Ich hoffe die Antwort auf deine Ausführungen gegeben zu haben :smile:
Grüsse
Alfred

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Hallo,

Von dem ganzen Vorgang sollte es eine Beratungsdokumentation
geben. Lass Dir die Beratungsprotokolle aushändigen.

Vorsicht! Die „Beratung“ wurde hier wohl von einem angestellten Bankenberater durchgeführt. Für diese Gruppe bestand erst ab dem 01.01.08 eine Dokumentationspflicht. Somit ist möglicherweise gar kein Beraterprotokoll vorhanden.

Suche Dir einen guten Versicherungsmakler der Dich begleitet
und die Schritte mit dir abspricht.

Mit einem entsprechenden Maklervertrag ausgestattet könnte ein fachkompetenter (!!) Makler vielleicht den ein oder anderen wichtigen Hinweis geben, ja.

Notfalls auf den Tisch
hauen, mit Ombudsmann drohen, Vertrag rückabwickeln oder dich
anwaltlich vertreten lassen.

Nur Vorsicht: Ohne Beraterprotokoll und ohne Zeugen gibt es nur wenig Relevantes von rechtlicher Aussagekraft: nämlich der vom Kunden nun mal leider unterschriebene Antrag und der entsprechende Vertrag. Ein Richter könnte auf die Frage kommen, warum dem Kunden denn nicht aufgefallen ist, dass nirgendwo die Worte „Riester“ oder „Förderung“ stehen.
Dennoch sollte ein seriöses Unternehmen den Vertrag problemlos rückabwickeln können. Leider ist die Förderung für 2007 unwiderruflich verloren.
(Nicht missverstehen: Ich bin aufgrund der vorliegenden Schilderung inhaltlich voll auf der Seite des Kunden. Nur kann es mitunter kontra-produktiv sein, jetzt verärgert in die Bank zu stürmen, „auf den Tisch zu hauen“ und die Banker künstlich bockig zu machen.)

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hallo Frank,

der Stichtag war der 22.05.07, und zwar völlig unabhängig ob angestellter Berater oder wer/was auch immer: die Dokumentation hatte zu erfolgen.

Ich sehe aber ein anderes Problem:

Der Fragesteller will oder kann offensichtlich nicht lesen, was er unterschreibt oder per Post zugeschickt bekommt. Mit einiger Wahrscheinlichkeit gibt es also ein entsprechendes Protokoll…

Meiner Meinung nach ein „typischer“ Fall von fabriziertem Stuß, für den es nun alle möglichen Schuldigen geben muss. Wie Jürgen Fliege neulich bei Maischberger… :smile:

Viele Grüße, M

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Wenn das, was Sie sagen …
stimmt, heißt die Empfehlung für Sie: RECHTSANWALT.
Guten Tag und Hallo,
wenn das, was Sie sagen aber Quark ist - nomen est omen - dann
sollten Sie etwas leiser auftreten. Weil Sie sonst Ärger wegen
Verleumdung, übler Nachrede etc. bekommen könnten.
Überlegen Sie doch einmal ganz rasiermesserscharf, was seinerzeit wirklich erzählt wurde und was Sie verstanden haben und lassen Sie sich das Beratungsprotokoll geben - von dem Sie eine Ausfertigung
ohnehin haben müssten.
Trägt das auch noch Ihre Unterschrift und von Herrn Riester findet sich darin kein Wort, dann sollten Sie zurückrudern oder noch besser
das Boot im Hafen lassen.
Gruß
Günther

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also X sagt bei sämtlichen Papieren steht alles mögliche mit Riester
und es ging beim Gespräch auch immer nur um Riester und eingeladen wurde auch wegen Riester

ne x bekam nix anderes als Riestervertrag zu hören
und es wurde gefragt ob die Bank die zuschüsse direkt beantragen soll,dass wäre am einfachsten…

und hätte X die Bank "stürmen"wollen hätte er nicht erst 3,5h umsonst gewartet und dann nochmal angerufen und nen Termin für Di vereinbart!!

und logisch nachvollziehbar für einen Richter wäre es auf jedenfall,denn womit sollte man sonst begründen,dass im Dez ein Jahresmaximalbetrag gezahlt wurde,als um die maximalförderung zu kriegen??

Klar muss man erstmal die eigene Bude dichthalten bevor man rumotzt,aber x hat genau nachgedacht was damals war…

aso fast vergessen^^

bei irgendwelchen Papieren steht auch irgendwas mit §10a usw.
und genau das sagt die Versicherung zu x würde garnicht passen

Hallo,

Du verstehst mich falsch: ich glaube Dir durchaus, dass Du falsch beraten worden bist bzw. dass alles rund um das Produkt und die steuerlichen Zusammenhänge im Dunkeln geblieben ist.
Aber es kann doch nicht sein, dass Du den Vers.-Schein bekommst, ungelesen zur Seite legst, 10 Monate lang brav bezahlst und jetzt schreist „haltet den Dieb“.

Ein Vergleich zum Autofahren: Du kaufst einen Golf und merkst erst 3 Jahre später beim Weiterverkauf, dass Du wohl versehentlich einen Polo erhalten hast.

Grüße, M

mit dem Unterschied dass man sich als Unwissender denkt
"wird es schon sein"wenn ein papier ankommt und wenn da nicht exakt Riesterrente draufsteht dasselbe denkt
Das wird schon richtig sein…

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Hallo MASCH

der Stichtag war der 22.05.07, und zwar völlig unabhängig ob
angestellter Berater oder wer/was auch immer: die
Dokumentation hatte zu erfolgen.

Danke für den Hinweis: ich habe hier i.d.T. etwas durcheinander geworfen (Dokumentatospflicht des Versicherers gem. neuem VVG).

Wieder was gelernt. Nichts hält mich davon ab, jeden Tag etwas schlauer zu werden. :smile:

Viele Grüße
Frank Hackenbruch