Rentenvorsorge

Hallo,

ich weiss, ich frage jetzt ein leidiges Thema, aber vielleicht bekomme ich trotzdem einen guten Tip.
Meine Situation:
verheiratet, 2 kinder ( 9 und 1 Jahr), überdurchnschnittl. Einkommen.
Generell haben wir ausser 2 Risiko LV gar nichts. Nun müssen ja ab dem nächsten Jahr LV etc versteuert werden.
Ich möchte noch gerne etwas abschliessen, bin nun aber am überlegen ob sich eine Riesterrente ( wegen der ganzen Förderungen) oder aber eine normale RV anbietet.
Generell möchte ich natürlich möglichst viel fürs Geld, bin aber ein eher konservativer Anleger.
Ich habe mal so ca. 100 - 150 € pro Monat geplant, ich weiss, das ist nicht viel, aber mehr möchte ich dennoch nicht investieren.
Ich tendiere bei einer normalen RV auch eher zu einer Einmalzahlung anstelle von einer monatl. rente. Ist das sinnvoll?
Gäbe es diese Möglichkeit auch bei der Riesterrente?
Ich bedanke mich schon mal vorab für Euere Tips.

Gruss
Olli

Ergänzung: Wäre es eine Alternative meine bereits bestehende Risiko LV in eine kapitalbildende umzuwandeln?

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Hallo Olli,

das mit der Riesterrente ist ein gangbarer Weg. Du erhälst Zulagen und kannst Steuervorteile generieren. Eine steuerfrei Auszahlung erhälst Du aber nicht, weil Du eine nachgelagerte Versteuerung hast. Die Rendite ist aber durch die Zulagen sehr Interessant.

Die restlichen Beträge, des zur Verfügung stehenden Betrages, könntest Du dann noch in einer kapitalbildenden Rentenversicherung anlegen um Dir die Möglichkeit einer steuerfreien Kapitalabfindung zu erhalten. Ggf. wäre auch eine fondsgebundene Police Interessant, weil Du dann in 12 Jahren oder später - wenn Deine Kinder in die Ausbildung gehen - über Beträge aus dem Kapitalstock verfügen kannst.

Eine Umwandlung Deiner Risikoversicherungen in kapitalbildende Lebensversicherung ist aber der eindeutig falsche Gedanke. Vorsorge (Tod und BU) und Kapitalbildung sollten immer getrennt werden.

Das ganze könnte ich Dir unter Berücksichtigung der Zulagen, der Steuervorteile und der Optimierung gerne rechnen. Ich brauche da aber ein paar Unterlagen und Informationen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo Thorulf,

vielen dank für deine Infos.
Welche daten benötigst Du denn von mir?

Gruss
Olli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Olli,

Vornamen und Geburtsdaten aller Personen, die im Haushalt leben. Brutto- und zu versteuerndes Einkommen im letzten Jahr, Beruf und Status von Dir und Deiner Frau.

Dann kann ich anfangen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

hallo olli,

zur riester-rente habe ich so meine eigene meinung. ist wie alles staatlich geförderte (z.b. bausparen, hartz IV etc.) ein wenig kompliziert und undurchsichtig. gegen die riester-rente sprechen aus meiner sicht: auszahlungen voll steuerpflichtig, auszahlung ohne kapitalwahlrecht, keine rentengarantiezeit, nicht für selbständige und freiwillig pflichtversicherte, hoher arbeitsaufwand durch beantragung der zulagen, keine verfügungsmöglichkeit über angespartes kapital, bei kündigung (kann im notfall immer mal nötig sein) ist die gesamte förderung sowie der steuervorteil zurückzuzahlen, nur garantie auf die eingezahlten eigenbeiträge zum endzeitpunkt des vertrages, wohnsitzverlegung in´s ausland bedeutet rückzahlung der gesamten förderung und eine hohe prozentuale kostenbelastung aufgrund niedriger durchschnittsprämien…

für den reinen vermögensaufbau für´s alter empfehle ich aktienbasierte anlagen, da mittel- bis langfristig nur dort „vernünftige“ renditen zu erzielen sind. es gibt am markt produkte, die für die eher konservativen anleger sicherheitsbausteine durch beitragsgarantie, kapitalgarnatie sowie strike inverstmentkontrollen (seitens des risikos) anbieten. wichtig hierbei ist natürlich auch die frage der kosten. diese sollten immer offengelegt sein, was zu 99% nicht der fall ist. ich vertrete unter anderem auch ein unternehmen, dass nachweislich als einziger in diesem bereich nach o.g. kriterien arbeitet. bei interesse rechne ich ihnen gerne mal was aus…

grüsse, maxxler71

Hallo maxx,

gerade bei Selbstständigen und Freiberuflern mache ich Riester - wo ist Dein problem.

Die Aussage, dass nur bei Aktien eine Rendite zu holen ist, ist haftungstechnisch eine Katastrophe. Das solltest Du anders formulieren.

Alle Anlagen haben ihre Berechtigung - Invetmentfonds (also auch Rentenfonds und nicht nur Aktienfonds), Rentenversicherung mit und ohne Kapitalwahlrecht, die neuen Rürup-Renten, Risikorenten und Riester-Verträge.

Das Verfahren für die Zulagen ist easy. Das Geld ist Pfändungssicher - muss aber im gegenteil dafür nicht verfügbar sein.

Du schreibst - immer zwei Seiten der Medallie. Sei so fair und rede nicht nur über die Nachteile sondern erwähne auch die Vorteile. Gleiches bitte bei den Aktien - nicht nur über Chance sondern auch über die Risiken sprechen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

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Hallo Olli,

Hallo,

ich weiss, ich frage jetzt ein leidiges Thema, aber vielleicht
bekomme ich trotzdem einen guten Tip.
Meine Situation:
verheiratet, 2 kinder ( 9 und 1 Jahr), überdurchnschnittl.
Einkommen.
Generell haben wir ausser 2 Risiko LV gar nichts.

Dann prüfe noch einmal, ob die Versicherungssummen noch richtig sind. Und vielleicht fehlt hier noch eine Risikoversicherung gegen Berufsunfähigkeit.

Nun müssen
ja ab dem nächsten Jahr LV etc versteuert werden.
Ich möchte noch gerne etwas abschliessen, bin nun aber am
überlegen ob sich eine Riesterrente ( wegen der ganzen
Förderungen) oder aber eine normale RV anbietet.
Generell möchte ich natürlich möglichst viel fürs Geld, bin
aber ein eher konservativer Anleger.
Ich habe mal so ca. 100 - 150 ? pro Monat geplant, ich weiss,
das ist nicht viel, aber mehr möchte ich dennoch nicht
investieren.

Dann rechne erst mal andersherum. Leg fest, wieviel Du als Rentner wirst brauchen. Angenommen 4.000 Euro.
Wenn Du bei nur 2% Inflation in angenommen 30 Jahren in Rente willst, brauchst Du für die gleiche Kaufkraft 7.250 Euro. Jetzt zieh Deine gesetzlichen Rentenansprüche ab. Angenommen 2.000 Euro. Bleibt eine Lücke von 5.250 Euro. Um bei wieder angenommenen 5% sicheren Ertrag eine Rente in dieser Höhe für 25 Jahre zu generieren, brauchst Du 900.000 Euro.
Jetzt überlege, was Dir Deine eigene Zukunftssicherung Wert ist, Monatsbeitrag und evtl. Einmalanlage für diesen Zweck.
Du bist eher konservativ. Muß das bedeuten, daß Du unbedingt einer Versicherung Dein Altersschicksal übertragen mußt? Ist es nicht wichtiger, in diesem Moment genügend Geld zur Verfügung zu haben als das Gefühl, „etwas“ von der Versicherung zu bekommen?
Ich vermute, Dein Problem geht mit 150 Euro nicht zu lösen. Keinesfalls bei der Versicherung. Du brauchst eine direkte Beratung. Nicht im Bord und nicht unbedingt vom angestammten Versicherungsonkel.

Ich tendiere bei einer normalen RV auch eher zu einer
Einmalzahlung anstelle von einer monatl. rente. Ist das
sinnvoll?

Ja.

Gäbe es diese Möglichkeit auch bei der Riesterrente?

eingeschränkt.

Ich bedanke mich schon mal vorab für Euere Tips.

Gruss
Olli

Hallo maxx,

gerade bei Selbstständigen und Freiberuflern mache ich Riester

  • wo ist Dein problem.

Die Aussage, dass nur bei Aktien eine Rendite zu holen ist,
ist haftungstechnisch eine Katastrophe. Das solltest Du anders
formulieren.

werde ich in zukunft tun. ich wollte damit nur zum ausdruck bringen, dass ein sparbuch keine renditestarke anlage ist.

Alle Anlagen haben ihre Berechtigung - Invetmentfonds (also
auch Rentenfonds und nicht nur Aktienfonds),
Rentenversicherung mit und ohne Kapitalwahlrecht, die neuen
Rürup-Renten, Risikorenten und Riester-Verträge.

grundsätzlich stimme ich ja zu, fragt sich nur, warum immer alles noch komplexer und komplizierter werden muss? wird die sparform dadurch besser? oder sinnvoller? gibt es keine andere möglichkeit, seinen ruhestand sinnvoll abzusichern?

Das Verfahren für die Zulagen ist easy. Das Geld ist
Pfändungssicher - muss aber im gegenteil dafür nicht verfügbar
sein.

meinte ich auch nicht aus kundensicht, sondern aus sicht der verwaltung. wann werden die nächsten finanzbeamten eingestellt, um die zulagen zu bearbeiten (siehe hartz IV…)? wollten unsere regierungen nicht alle für einen „schlanken staat“ sorgen? brauchen wir immer mehr verwaltung und regulierung? ich schweife vom thema ab…

Du schreibst - immer zwei Seiten der Medallie. Sei so fair und
rede nicht nur über die Nachteile sondern erwähne auch die
Vorteile. Gleiches bitte bei den Aktien - nicht nur über
Chance sondern auch über die Risiken sprechen.

muss ich das wiederholen, was hier immer schon steht? ich glaube, über die guten seiten wird hier immer schon berichtet, deshalb fasse ich mich kurz, und berichte über die aus meiner sicht neagtiven argumente… sorry deswegen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

grüsse zurück, maxxler71 (dankbar für solche art von diskussionen und argumenten)

Hallo Boris,

der alte Trick - wie verkaufe ich besonders hohe Summen.

„Wenn Du bei nur 2% Inflation in angenommen 30 Jahren in Rente willst, brauchst Du für die gleiche Kaufkraft 7.250 Euro. Jetzt zieh Deine gesetzlichen Rentenansprüche ab. Angenommen 2.000 Euro. Bleibt eine Lücke von 5.250 Euro. Um bei wieder angenommenen 5% sicheren Ertrag eine Rente in dieser Höhe für 25 Jahre zu generieren, brauchst Du 900.000 Euro.“

Obwohl Dein Hinweis mit der BU sehr berechtigt ist.

Aber aus diesem Grund kann dem Fragesteller hier im Forum gar nicht geholfen werden. Es muss schon eine individuelle Analyse der Versorgungswünsche gemacht werden.

Viele Grüße
Thorulf Müller

Trick ???
Hallo Thorulf,

Hallo Boris,

der alte Trick - wie verkaufe ich besonders hohe Summen.

Ich versteh Dich nicht so recht. Bin ICH in Deinen Augen der Trickser, der eine dicke Versicherung verkaufen will??? Und nachrechnen lassen sich die Zahlen ja eindeutig. Und da hab ich die Inflation während der Rente noch weggelassen. Und die findet ja bestimmt auch noch statt.
Thorulf, in meinen Augen ist es unglücklich, zuerst einen Betrag festzulegen und dann schauen, welche Versicherung gibts meiste her, evtl. noch mit Förderung. Besser ist es doch, das ziel festzulegen, dann die verschiedenen Wege zu vergleichen und dann die erforderliche Sparrate noch mal prüfen. Und ggf. dann das Ziel noch mal korrigieren.
Für die finanzielle Vorsorge bin ich ganz bestimmt kein Verfechter von Versicherungen.

„Wenn Du bei nur 2% Inflation in angenommen 30 Jahren in Rente
willst, brauchst Du für die gleiche Kaufkraft 7.250 Euro.
Jetzt zieh Deine gesetzlichen Rentenansprüche ab. Angenommen
2.000 Euro. Bleibt eine Lücke von 5.250 Euro. Um bei wieder
angenommenen 5% sicheren Ertrag eine Rente in dieser Höhe für
25 Jahre zu generieren, brauchst Du 900.000 Euro.“

Obwohl Dein Hinweis mit der BU sehr berechtigt ist.

Aber aus diesem Grund kann dem Fragesteller hier im Forum gar
nicht geholfen werden. Es muss schon eine individuelle Analyse
der Versorgungswünsche gemacht werden.

Das gleiche hab ich glaub auch geschrieben …

Viele Grüße
Thorulf Müller

Viele Grüße
Boris

Hallo Boris,

fangen wir doch einmal mit dem Betrag an den der Fragesteller genannt hat. Er „kann“ 100 - 150 Euro monatlich. Dann rechnen wir aus, wieviel er sparen kann unter Berücksichtigung von Förderung und Steuerersparnissen. Dann hat er eine Versorgung die das optimale, unter Berücksichtigung des derzeitig maximal möglichen Aufwandes, erreicht!

Das Ziel definiert den Weg, der Weg aber das Ziel. Das ist keine - hallo Du benötigst X Versorgung und das kostet y Euro - Veranstaltung, sondern eine ich kann „z“ ausgeben Party.

Viele Grüße

Thorulf Müler

Also doch.

Hallo Boris,

Hallo Thorulf,
Du hälst mich also doch für den genannten Trickser, der dem Kunden möglichst MEHR aus der Tasche ziehen will.

fangen wir doch einmal mit dem Betrag an den der Fragesteller
genannt hat. Er „kann“ 100 - 150 Euro monatlich.

Du weißt genau wie ich, viele Fragende wollen eigentlich für x Euro einen Vertrag. Einen, um das eigene Gewissen zu beruhigen, etwas für Vorsorge getan zu haben. Und ein möglichst guter Vertrag soll es sein.

Dann rechnen
wir aus, wieviel er sparen kann unter Berücksichtigung von
Förderung und Steuerersparnissen. Dann hat er eine Versorgung
die das optimale, unter Berücksichtigung des derzeitig maximal
möglichen Aufwandes, erreicht!

Und hier offenbarst Du Dich. Wenn ein Interessent fragt, dann ist zumindest Interesse da. Also, auf keinen Fall jetzt erschrecken. Dafür lieber noch gesparte Steuern und Förderungen draufpacken, dann ist Interessent glücklich und macht (hoffentlich) den Vertrag bei Dir.
Dabei geht es dem Interessenten im seltensten Falle in Innersten darum, maximale Förderungen und Abschreibungen zu nutzen. Viel wichtiger ist doch das Ergebnis, was nach eigenem Aufwand plus Steuerspar plus Förderung am Ende herauskommt. Und wenn der Interessent das erwartete Ergebnis sieht, dann bildet sich doch ein ganz anderer Blickwinkel auf die eigenen Sparmöglichkeiten.
Erste Möglichkeit: Das Ziel ist mir so wichtig, daß ich mehr sparen kann oder muß.
Zweite Möglichkeit: Wenn da am Ende nicht mehr da ist, da lasse ich es lieber ganz. Und auch dieser Standpunklt ist bei vielen nachvollziehbar!!!
Dritte Möglichkeit: Mein Sparziel kann ich nur auf diesem oder jenem Wege erreichen. Auch wenn Förderungen oder steuerliche Abschreibungen hierbei nicht soooo doll sind.
Vierte Möglichkeit: Ich kann mir das Ziel nicht leisten. Ich muß das Ziel überprüfen. Aber der Frager weiß wenigstens, woran er ist.

Das Ziel definiert den Weg, der Weg aber das Ziel. Das ist
keine - hallo Du benötigst X Versorgung

Spar Dir das „hallo“. Wenn Interessent meint, er braucht ab dem Jahre XYZ abcd Euros zum Leben, dann MUSS ich ihm errechnen, wieviel Kapital hierzu erforderlich ist. Alles andere wäre Zurückhaltung wesentlicher Informationen, nur um einen Vertrag abschließen zu können.
Ganz viele von Euch Versicherungsonkels(-tanten) geben dem Antragsteller auf den Weg, wie viele Euros diese garantiert erwarten können und wie viele es „warscheinlich“ aber sein werden. Keiner (ich kenne jedenfalls keinen) sagt, wie viel das dann noch Wert ist. Und mit 2% Inflation habe ich wohl nicht übertrieben…

und das kostet y Euro

  • Veranstaltung, sondern eine ich kann „z“ ausgeben Party.

Sag mir doch Bitte, Bitte, Bitte, wo ist der Fehler in meinem Rechenbeispiel???

Vorsorge = Versicherung. Gott sei Dank, daß diese Mähr bald ein Ende hat.
Als vor wenigen Tagen die Wogen hochschlugen, daß bei Hartz IV die Ausbildungsversicherungen der Kinder bedroht wären, da hatte ich schon richtig Bammel vor wieder einer Sonderregelung zugunsten der Versichererlobby. Und zu meinem großen Erstaunen hat Berlin beschlossen, 4.100 Euro je Kind unangetastet zu lassen. Nicht als Bedingung, daß das Geld in einer Versicherung steckt!!! Der Vorsorger hat nun die Wahl, nicht mehr nur unter Versicherern auszuwählen, sondern überhaupt unter den Anlegeformen.

Und im Übrigen betrachte ich dieses Forum nicht als Verkaufsplattform für mich und meine Produkte, sondern als Portal, um mit Ratsuchenden und Kollegen zu diskutieren.

Viele Grüße

Thorulf Müler

Viele Grüße
Boris

Hallo,

wenn Du Tips geben willst, dann bleibe wenigstens neutral in Bezug auf mögliche Produkte.

Natürlich kannst Du die Versorgungslücke rechnen - ich sehe aber eher, dass die Menschen im „hier und heute“ leben und auch liquide Mittel benötigen.

Natürlich versuche ich, den Kunden mögliche Versorgungslücken aufzuzeigen - das geschieht aber im Rahmen dessen, was er ausgeben kann und nicht nach dem Motto „Sargdeckel geklapper“.

Übrigens kommt vor der Altersversorgung noch eine Menge mehr - was nützt mir die tolle Altersversorgung, wenn ich Sie mir Morgen nicht mehr leisten kann.

Ich denke schon, dass wir zwei völlig unterschiedliche Beratungsansätze verfolgen - ich bin und bleibe Sachwalter meiner Mandanten und Du verkaufst Versicherungen und Geldanlagen.

Viele Grüße
Thorulf Müller

näher

Hallo,

Hallo Thorulf,
langsam kommen wir uns näher.

wenn Du Tips geben willst, dann bleibe wenigstens neutral in
Bezug auf mögliche Produkte.

Hier ganz konkret trifft das wohl nicht zu. Es gab keinen konkreten Tip von mir. Aber anstatt eine Ausarbeitung zu schreiben geht es oft schneller, als Beispiel einen konkreten Tip mit einem Link zu empfehlen, wenn es kein Alltagsprodukt ist.

Natürlich kannst Du die Versorgungslücke rechnen - ich sehe
aber eher, dass die Menschen im „hier und heute“ leben und
auch liquide Mittel benötigen.

Ja.

Natürlich versuche ich, den Kunden mögliche Versorgungslücken
aufzuzeigen - das geschieht aber im Rahmen dessen, was er
ausgeben kann und nicht nach dem Motto „Sargdeckel geklapper“.

Ich kann noch immer nicht erkennen, wie Du zu dieser kuriosen Schlußfolgerung kommen kannst, ich klappere mit Sargdeckeln …

Übrigens kommt vor der Altersversorgung noch eine Menge mehr -
was nützt mir die tolle Altersversorgung, wenn ich Sie mir
Morgen nicht mehr leisten kann.

Ja. Und gerade bei der Vorsorge überwiegend mit Versicherungen ist es schwer und teuer einen Sparvertrag zu kürzen, unterbrechen oder notfalls an einen Teil des Geldes ranzukommen.

Ich denke schon, dass wir zwei völlig unterschiedliche
Beratungsansätze verfolgen - ich bin und bleibe Sachwalter
meiner Mandanten und Du verkaufst Versicherungen und
Geldanlagen.

Ich meine wir tun das selbe. Beraten, Verkaufen und Verwalten (Sachwalten). Wir haben das gleiche Ziel, den Kundenwunsch möglichst optimal zu erfüllen, gehen aber unterschiedliche Wege hierzu. Eigentlich völlig normal.

Viele Grüße
Thorulf Müller

Auch viele Grüße
Boris