Reparationszahlungen Österreich

Hallo,
hat Österreich eigentlich auch Reparationszahlungen wie die damalige BRD nach WK II gezahlt?
Gruss
Rainer

Hallo Rainer

Ich wuchs in Wien auf (lebe schon lange nicht mehr in Oe) und hoerte, dass wir fast unser ganzes Erdoel den Russen liefern mussten als Reparation. Ein genauer Bericht, was und an wen, ueber Reparationszahlungen wuerde mich auch interessieren.
Ich denke noch heute zahlen die Oesterreicher Wiedergutmachung.

MfG
Elisabeth

Hallo Elisabeth,
ich habe noch mal etwas im Internet gesucht und folgendes gefunden:
http://www.wienerzeitung.at/linkmap/recht/verfassung…
Schau Dir einmal den Artikel 4 an. Anscheinend hat Österreich nur an die UdSSR 150.000.000 Dollar zahlen und einen teil der Rohölproduktion abtreten müssen.
Das erklärt meine Frage.
Gruss
Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich denke noch heute zahlen die Oesterreicher
Wiedergutmachung.

Österreich zahlt heute noch Wiedergutmachung an Zwangsarbeiter und enteignete Juden.

Hallo Rainer

Anscheinend hat Österreich
nur an die UdSSR 150.000.000 Dollar zahlen und einen teil der
Rohölproduktion abtreten müssen.
Das erklärt meine Frage.

Danke fuer den Link. Die Verfassung las ich bisher noch nie.

Es hoert sich ja gar nicht so schlecht an, aber wenn man weiter liest steht da noch: „Die Sowjetunion erhält für eine Geltungsdauer von dreißig Jahren Konzessionen auf Ölfelder, die 60% der Ölförderung in Österreich im Jahre 1947 entsprechen… Die Sowjetunion erhält Ölraffinerien mit einer jährlichen Gesamtproduktion von 420.000 Tonnen Rohöl gemäß“ usw.

Viele Gruesse
Elisabeth

Ich denke noch heute zahlen die Oesterreicher
Wiedergutmachung.

Österreich zahlt heute noch Wiedergutmachung an Zwangsarbeiter
und enteignete Juden.

Soll wohl heissen: „Österreich zahlt heute erst, nachdem die meisten potentiellen Empfänger schon tot sind, Wiedergutmachung an Zwangsarbeiter und enteignete Juden.“

Berühmt geworden ist der Satz des ehem. Innenministers Oskar Helmer betreffs der Entschädigung für Nazi-Opfer aus dem Jahr 1948: „Also ich bin dafür, die Sache in die Länge zu ziehen“ (das ist auch der Titel eines Buches, in dem der Hirtoriker Robert Knight den Umgang mit dieser Frage in der Nachkriegszeit untersucht).

lg
Täubchen

Täubchen