an meinem mazda 626 Kombi, Diesel, Erstzul. 04/99, ist bei
190 000 der Zahnriemen gerissen. Der Motor lief plötzlich
nicht mehr. Drehzahlmesser stand während der Fahrt auf
einmal auf null. während der fahrt habe ich so nichts bemerkt.
Ich wurde z7ur Werkstatt geschleppt, die dann den gerissenen Zahnriemen feststellte. Die Reparatur soll sich um 1000.-€ betragen, da zwei Zylinder und die Wasserpumpe
beschädigt sein sollen. Der Zylinderkopf muss geschliffen werden, Ventile, mindestens 8, müssten neu.
Da mir das in Ungarn passiert ist, das Fahrzeug sich in einer ungarischen Werkstatt befindet, ich kein wort ungarisch spreche, wüsste ich gerne vergleichswerte um
nicht über den tisch gezogen zu werden.
bei 120 000 wurde der zahriemen zuvor erneuert, ich war der meinung dass so eoin zahnriemen mindestens um die 100000km hält. wer kann mir helfen und angaben machen
über reparaturkosten und haltbarkeit von zahnriemen.
Ohne den Motor zu kennen würde ich mal behaupten, dass die Reparatur hier in D. deutlich teurer wäre.
Was den Wechselintervall betrifft: Habe eben mal kurz gegoogelt und würde mal behaupten, dass Mazda für den Motor 100.000km vorschreibt. Wobei natürlich kein Hersteller garantieren wird, dass ein ZR wirklich auch so lange hält. Ich kenne es z.B. bei manchen Fordmotoren: Wechselintervall ist 160.000km, die der eigentliche Riemen auch aushält. Nur die Spannrolle bricht gerne mal vorher, was einen vergleichbaren Schaden verursacht.
Gemein ist halt, dass sich so ein Schaden meistens nicht rechtzeitig vorher ankündigt. Bis man es merkt, sind die Ventile krumm. Die Frage dabei ist allerdings auch: Wie sehen die Kolben aus? Nicht dass Du jetzt alles andere reparieren lässt und demnächst weiterer Probleme bekommst.
bei 120 000 wurde der zahriemen zuvor erneuert, ich war der
meinung dass so eoin zahnriemen mindestens um die 100000km
hält. wer kann mir helfen und angaben machen
über reparaturkosten und haltbarkeit von zahnriemen.
Hi
Ich kenne mich mit Mazda nicht so aus , aber Fakt ist , Meinen ist nicht wissen.
Der Zahnriemeninterwall steht im Service Handbuch .
Ich weiss allerdings auch das dort eine Kilometerleistung steht ODER ALLE 4 JAHRE .
Ich weiss nicht welche Fahrleistung Sie haben , aber 100.000 ist eine recht hohe Zahl
Ich weiss das bei einem Opel mit dem X 25 Motor der Zahnriemen alle 60.000 neu muss , bei einen 5 Zyl 2,5 TDI von VW genau so
der Audi 6 Zyl ABC Motor muss bei 90.000 raus .
Also annehmen das der Riemen 100.000 hält , kann ziemlich in die Hose gehen .
Ich weiss allerdings auch das dort eine Kilometerleistung
steht ODER ALLE 4 JAHRE .
das muss so nicht sein. Bei meinem Mazda 323 mit dem 1,5l 16v Motor sind Inspektionsintervalle mit 15tkm oder 12 Monate angegeben. Bei dem, wo dann „90tkm oder 6 Jahre“ draufsteht, ist Zahnriemenwechsel vorgeschrieben. $ Jahre kommt mir schon etwas kurz vor, auch im Hinblick auf Wenigfahrer.
Hallo
Guido hat das schon richtig geschildert.
Der Zahnriemen kann bei diesem Motor 100.000km halten, muss aber nicht.
€ 1000 sind für diese Reparatur vergleichsweise günstig.
Gruß elmore
Hi
Ich will hier keine Grundsattz Diskussion lostreten , zumal ich mich im schwerpunkt mit Opel und VAG auskenne .
doch reden wir hier von einem 626 der neunziger Jahre .
Die Wartungshefte diverser Opel und VAG Modelle der 90 Jahre sagen alle 4 JAHRE .
Ich mag jetzt nicht abstreiten , das es sich bei neueren Modellen auf 6 Jahre geändert hat .
gehen wir einmal von einem Omega 3.0 V6 ( 177 PS ) aus , der bis anfang der 2000 gebaut wurde , bei dem ist der Intervall 60.000 km oder alle 4 Jahre .
rechnen wir 60.000 durch 4 Jahre kommen wir auf eine jährliche Fahrleistung von ca 15.000 km .
das ist in meinen Augen ein wenig Fahrer oder ein sehr wenig Fahrer .
entweder der Zahnriemenintervall ist von der Fahrleistung früher dran , oder es fällt zusammen .
Die Wartungshefte diverser Opel und VAG Modelle der 90 Jahre
sagen alle 4 JAHRE .
Also wir haben bisher eine Menge Autos aus dem VW-Konzern gefahren, seit vielen Jahren schon. Aber einen vierjährigen Wechselintervall für Zahnriemen gab es bei keinem dieser Fahrzeuge. Und z.B. bei dem Golf IV, Mj. 99, den jetzt unsere Tochter fährt, gibt es gar keinen vorgeschriebenen Intervall, nur eine Prüfung bei den Inspektionen mit der Maßgabe, den bzw. hier die Riemen bei Bedarf zu wechseln.
Wäre der Wechsel tatsächlich alle vier Jahre fällig gewesen, hätte ich diese Autos nicht gekauft.
Ich habe gerade ein Wartungsbuch von einem 95 er Passat in der Hand , blättere in dem moment wo ich Ihren Beitrag lese .
schade das ich das nicht einscannen kann .
Da steht :
Alle 60.000 oder 4 Jahre , Zahnriemmenwechsel beim TDI Motor
Alle 90.000 oder 4 Jahre bei diversen 4 Zyl Benzinern
Alle 120.000 oder 4 Jahre bei 5 Zylindern Benzinern
in dem Wartungsbuch von dem Auto steht es jedenfalls so beschrieben
mal sehen wie es beim Audi A6 C 4 ist , das Wartungsbuch liegt hier auch im Büro
da steht :
Alle 90.000 oder 4 Jahre bei 6 Zylinder Motoren
Alle 120.000 oder 4 Jahre bei 8 Zylindern
Ich vermute da hat ihnen jemand etwas verschwiegen um ein Fahrzeug zu verkaufen
Das sind die Originaltabellen von VW bzw. Audi.
Der einzige Motor, der sehr kurze Intervalle hat, ist der V8 Turbo, den es aber sehr selten gab. Bei anderen Motoren sind es fünf Jahre Intervall (oder eben die entsprechende Kilometerleistung) und wo keine Zeitangabe steht, gibt es auch keine.
wurde das letzte mal auch die Rollen gewechselt ? Die Riemen sind zäh wie Sau, nutzt aber alles nix, wenn die Rollen nicht gewechselt werden und diese dann festgehen undd en Riemen aufreiben !
MfG
Habe letztens den alten Zahnriemen meines CVerso im Ofen verbrannt, da kamen dann so fast unverbrennbare Fasern aus dem Rücken des Riemens zum Vorschein. Also die Dinger sind schon gut… Es kommt eben auch auf die Randbedingungen an !
Ich habe, um das Rätselraten zu beenden, mal nachgeforscht.
Für diesen Mazda ist ein Wechselintervall von 100 000 km vorgesehen,
eine Angabe nach Jahren gibt es nicht.
Da muss man halt sehen, wenn der nach 7 Jahren porös wird,
wird der gewechselt.
Mit allen Rollen und Wasserpumpe logischerweise.
Das mit den Zahnriemenintervallen ist sehr unterschiedlich,
ich kenne da 3 Extreme:
Golf 2, der 1,8er Benziner:
Gar kein Intervall angegeben, alle 30 000 km nachspannen, und wenn er porös erscheint, wechseln. Meiner ist schon 10 Jahre drauf,
und wenn es den mal fetzt, kann ich auf dem Parkplatz einen neuen montieren, und weiter geht es.
Anderes Extrem: Einige BMW haben das Intervall immer weiter verkürzt bekommen, bis auf 40 000 km, und selbst das haben die oft nicht ausgehalten.
Das längste mir bekannte Intervall ist 160 000 km.
Das kommt alles stark auf die Motorkonstruktion, Nockenform, Umschlingungswinkel am KW-Rad, Ventilfederkraft, Zahnriemenbreite usw. an.
Das längste mir bekannte Intervall ist 160 000 km.
Wenn du in den von mir verlinkten pdf-Files nachsiehst, wirst du sehen, dass dort der längste Intervall 180.000 km beträgt und es auch welche gibt ohne vorgeschriebenen Intervall.
Und es gibt z.B. die Fälle, bei denen die Spannrolle erst bei jedem 2. Mal gewechselt werden muss. Das kann der Privatkunde natürlich selbst entscheiden, nicht aber etwa der Leasingnehmer. So bezahlt der Verleaser unseres Firmenfuhrparks grundsätzlich nur die vom Werk vorgeschriebenen Wartungsarbeiten, in diesem Fall also keine Spannrolle bei 120.000 km, sondern erst bei 240.000. Außer natürlich bei Defekten, die aber nachgewiesen werden müssen.
Ich habe, um das Rätselraten zu beenden, mal nachgeforscht.
Für diesen Mazda ist ein Wechselintervall von 100 000 km
vorgesehen,
eine Angabe nach Jahren gibt es nicht.
Da muss man halt sehen, wenn der nach 7 Jahren porös wird,
wird der gewechselt.
Mit allen Rollen und Wasserpumpe logischerweise.
Stimmt das? Bei meinem Mazda Demio z. B. wird die WaPu vom Zahnriemen gar nicht angetrieben, sie wurde auch noch nie gewechselt und ist auch nach wie vor i. O. (200.000 km, 10 Jahre).
Nachdem wir nun wissen, wie die verschiedenen Wechselintervalle bei VW, Audi und BMW aussehen, möchte ich Dir zu Deinem Mazda noch einen Tip geben: ich vermute, dass der Wagen aufgrund seines Baujahres und der Laufleistung keine oder bestensfalls eine rote Umweltplakette erhält, insgesamt auch an anderen Stellen bereits einiges an Verschleißerscheinungen aufweisen wird und somit so gut wie nichts mehr wert ist.
Aus diesem Grund solltest Du Dir genau überlegen, ob Du Dir die Reparatur des Motors sparst, das Auto nicht so wie es ist verkaufst und Dir einen Benziner ohne Turbo mit realistischen Wartungsintervallen (alles unter 160.000 Km wäre für mich inakzeptabel) oder gleich einer Steuerkette kaufst.
Bei Deiner Fahrleistung von 190.000 Km in 11 Jahren, also gut 17.000 Km im Jahr, lohnt sich ein Diesel sowieso nicht.