Der rechte Unterarm meiner Tochter (4 Jahre) wurde nach Fx von Ulna und Radius im KH nach Ruhigstellung über Nacht unter Narkose reponiert. Nach einer Woche stellte sich nach schon erfolgtem Gipswechsel heraus, das die Fx immer noch den gleichen Fx-Winkel (19°) aufwies. Daraufhin wurde der Gipsverband wieder entfernt und ein neuer Gipsverband angelegt, wobei der Oberarzt den Unterarm ohne vorherige Gabe von Analgetika bzw. Sedativa in eine Position von 12° Fx-Winkel brachte. Ich war leider nicht anwesend sonst wäre ich da schon eingeschritten.
Nun meine Frage: Eine Reposition ohne vorherige Gabe von Analgetika bzw. Sedativa würde ich aufgrund des Alters meiner Tochter als Kunstfehler ansehen (Sie hat heute immer noch Angst vor dem nächsten Besuch beim Arzt) - Was haben wir für rechtliche Mittel, bzw. wie sollten wir vorgehen, um eine bestmögliche Weiterbehandlung zu gewährleisten (einfacher Wechsel des KH nicht möglich)
2. Aufgrund der Tatsache, das der Fx-Winkel bei der Kontrolle nach einer Woche immer noch 19° betrug, würde ich mir gern die Röntgenaufnahme postOP ansehen. Ist solch eine Aufnahme nach erfolgter OP üblich bzw. werden intraoperativ solche Aufnahmen gefertigt? Es geht mir bei dieser Frage auch um die Möglichkeit rechtlicher Schritte gegen die entsprechenden Ärzte.
3. Wie sollten wir vorgehen, wenn wir tatsächlich rechtliche Schritte unternehmen möchten und uns das Geld für einen Anwalt nicht leisten können (auch keine Rechtschutzversicherung haben?
Herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Anfrage
Gunnar