Reprise zu 'zwar' und 'aber'

Erinnert ihr euch noch an diese umstrittene Frage?

Muss nach einem „zwar“ und wann ein „aber“ folgen?

Hier ein Beispiel dazu:

" Schrecklich zwar und verderblich war die erste Wirkung, durch welche diese allgemeine politische Sympathie sich verkündigte – ein dreißigjähriger verheerender Krieg, der von dem Innern des Böhmerlandes bis an die Mündung der Schelde, von den Ufern des Po bis an die Küsten der Ostsee Länder entvölkerte, Ernten zertrat, Städte und Dörfer in die Asche legte; ein Krieg, in welchem viele Tausend Streiter ihren Untergang fanden, der den aufglimmenden Funken der Cultur in Deutschland auf ein halbes Jahrhundert verlöschte und die kaum auflebenden bessern Sitten der alten barbarischen Wildheit zurückgab. Aber Europa ging ununterdrückt und frei aus diesem fürchterlichen Krieg, in welchem es sich zum erstenmal als eine znsammenhängende Staatengesellschaft erkannt hatte; und diese Theilnehmung der Staaten an einander, welche sich in diesem Krieg eigentlich erst bildete, wäre allein schon Gewinn genug, den Weltbürger mit seinen Schrecken zu versöhnen."

Und von Schiller!

Gruß Fritz

Ich hoffe mal ich habe die Frage richtig verstanden, da bin ich mir nämlich nicht abschließend sicher :smile:

Wörtlich nein, sinngemäß ja. Gibt ja noch einige Entsprechungen zu „aber“, z.B. „jedoch“ oder „andererseits“.

mfg
Simon

Gibt ja noch einige Entsprechungen zu „aber“, z.B. „jedoch“ oder „andererseits“.

??? Entsprechung zu „aber“?

Als Entsprechnung zu „zwar“ kann „jedoch“ und „andererseits“ und wohl jede adversative Konjunktion verwendet werde.

Gruß Fritz

schreck!!ich bin zurueck…

du hast dein „aber“ doch:smile: der satz, in dem das „zwar“ steht, ist nur so lang. …und da schiller vor langer zeit lebte, hat er einen satz mit „aber“ begonnen. vielleicht sollten wir ihm dafuer dankbar sein, sonst waere das wohl der laengste satz der welt.

„zwar“ ist wie „desto“…es kann nicht alleine stehn…

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